Domino in Arabien; Flüchtlinge aus Tunesien; Fußballfans können aufatmen; zu Guttenberg stiftet ein neues Modell der Zusammenarbeit im Netz und Googles Eric Schmidt macht vergiftete Geschenke.
- Sabria David Claus Kleber denkt Hajo Friedrichs neu
“Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache.” Wie zeitgemäß ist Hajo Friedrichs’ Diktum noch? - Egghat CDU ermahnt ZDF, doch endlich Journalismus zu unterlassen
Egghat hat näher hingesehen und aufschlussreiche Zusammenhänge entdeckt. - Justin Elliott The powerful law firm at the center of the WikiLeaks plot
Die international agierende Anwaltkanzlei Hunton & Williams ist auch in der Politik ein Big Player. - Matthias Henrici 6 faustdicke Vorurteile über Silversurfer die Sie getrost vergessen können
(N)onliner-Atlas 2010 aufmerksam gelesen: “Die Silver-Surfer sind die gefährlichste Zielgruppe der Welt.” - Martin Kölling Kalter Netzkrieg
Interessant im Zusammenhang mit dem Vorhaben des Aussenamts, trotz attestierten Erfolgs von Open Source wieder zu herstellerabhängiger Software zurückzukehren. Update: Bericht bei dRadio (Audio, 8:10 Min.) - Katharina Lenner Bilder einer Revolution · Beliebte Narrative und ihr unterschwelliger Orientalismus
Seit dem 19. Jahrhundert haben sich Stereotypen in der Beurteilung der arabischen Welt hartnäckig gehalten. - Uta Meyer/FOLGE interviewt Constanze Kurz „Ich hätt’ schon gerne eine schöne Utopie.“ (Video, 9:07 Min.)
Eines der raren Gespräche mit der Sprecherin des CCC. (via) - Philipp Otto Noch ein Gebührenmodell
Dolles Argument für ein Leistungsschutzrecht: «Freibier kann nicht für immer fliessen, ohne dass die Brauerei pleitegeht.» @Sixtus twittert: “Es ist weder Zufall noch Verschwörungstheorie, dass so ein Text in keiner deutschen Zeitung steht #leistungsschutzrecht” - Anshel Pfeffer What do the Muslim Brotherhood and the ultra-Orthodox religious-right have in common?
Wer im Glashaus sitzt … - Reinold Rehberger interviewt Walterpeter Twer (RZ) Zeitungsverleger der Zukunft: “Wer nicht beißen kann, wird untergehen”
Über die Umsetzung zeitgemäßer Arbeitsmethoden bei der RheinZeitung hat Marcus Schwarze hier geschrieben. - Ralf Schwartz #faz, #sz, die Menschen und das Netz
Unerhört! Vielleicht sollten die Verleger auch über ein Inkasso für das gesprochene Wort nachdenken? - Jörg Wittkewitz Die Aufstände in Tunesien und Ägypten zeigen das Netz als Massenvergewisserungswaffe
Auch Christoph Kappes hat sich des geflügelten Wortes Facebook-Revolution ausführlich angenommen. - Lawrence Wright The Apostate · Paul Haggis vs. the Church of Scientology
Sehr langes, sehr lesenswertes Aussteigerportrait.
Blog-Glanzlicht
Ulrike Thiele wirft auf Provinzkind als “eine von denen, die als Provinzkind nach Berlin zogen, um in diesem überdimensionierten, blühenden Aquarium das Schwimmen zu lernen” unvoreingenommene Blicke auf Berlin. Ausserdem gibt es einige Innenansichten, Fotos und Gedichte. Nachdenklich, komisch und neugierig.
· Enthüllung von Jan Pfaff: Der Plagiator. Die NZZ will Sonntag eine ironische Eigenwerbung schalten. Sachlich greift Thomas Wiegold das Thema auf: Dokumentiert: Dr. zu Guttenberg; die tagesschau hat eine Zusammenfassung und hier gibt es weitere Links.
· Hilfsmittel für Misanthropen: Wo man in dieser WWWelt noch für sich ist
· Entwicklungsgefährdend! Jugendschutz! JMStV! Die Bibel darf kein rechtsfreier Raum sein
· Zweimal Fotografie vom Feinsten:
Heike Rost: Reductions
Irina Werning BACK TO THE FUTURE· Die WELT lernt SEO:
Oh! Sieht ganz so aus, als habe der Springer-Verlag ein paar Twitter-Bots ausgewildert: http://twitpic.com/40i4ti /via @diplix—
Mario Sixtus (@sixtus) February 16, 2011
Dieser Text erscheint leicht gekürzt auch bei CARTA.











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18. Februar 2011 at 01:25
Gedächtnisprotokoll eines Telefonats zwischen meiner Mutter und mir
Mutter: “Ich weiß nicht mehr, was ich noch sagen soll. Es ist so schönes Wetter da draußen.”
Ich: “Was ist denn los?”
Mutter: “Der H. sitzt den ganzen Tag am Computer…”
Ich: “Was macht er denn da?”
Mutter: “Ach, er bearbeitet seine Fotos.”
Ich: “Und?”
Mutter: “Es ist so schönes Wetter. Die Sonne scheint und…”
Ich: “Äh, da bin ich aber der falsche Ansprechpartner. Ich saß bis zu Deinem Anruf auch am PC.”
Mutter: “—”
Das war vor etwa fünf Jahren. Heute ist er 75 und sie 72 Jahre alt. Deren Computer wird jeden Tag benutzt. Sie hat es mehr mit online Zeitung lesen und E-Mails; er hingegen macht Bildbearbeitung und Videoschnitt.
opalkatze
18. Februar 2011 at 02:20
Sehr schön. Da kenne ich auch etliche Beispiele. Eine 70-jährige gibt im Nachbarort für ihre Altersgenossen Einführungskurse für eMail, Skype, Facebook und Twitter. Richtig so. Überhaupt: Was heisst denn heute ‘siebzig’?!
opalkatze
18. Februar 2011 at 02:21
Hach, jetzt warte ich ja auf den @VonFernSeher. Gnihihihi -
VonFernSeher
18. Februar 2011 at 11:51
Weswegen? Generalkritik? Fällt positiv aus, diese Glanzlichter haben sich schon allein für den Haaretz-Artikel (und die anderen, die man dann liest, wenn man einmal da ist) gelohnt. Ich komme nur noch viel zu selten dazu da zu lesen, auch weil ich keinen André Marty mehr habe, der mich hinschubst.
Aber auch ansonsten habe ich viel Brauchbares gefunden; ich bin – für die Statistik – diesmal zwölf Links gefolgt und habe es nur einmal bereut, einmal gab es eine Facebookschranke für mich (nein, ich werde mir kein privates Profil dort anlegen).
Mein Zitat des Morgens:
opalkatze
18. Februar 2011 at 12:18
Da fällt mir aber ein Stein vom Herzen ,) Ja, mir gefallen sie auch. Und das Provinzkind ist sicher für noch mehr (als) Zitate gut.
Melebert
18. Februar 2011 at 11:59
@Opalkatze: Deine Glanzlichter gefallen mir immer mehr. Ein buntes Sammelsurium informativer Links. Bunt im positivem Sinne. Danke :)
opalkatze
18. Februar 2011 at 12:20
Danke auch dir. Es gibt ja noch 52 andere Auflagen, durch die du dich wühlen kannst ,)
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18. Februar 2011 at 19:44
Kalter Netzkrieg
Den letzten Satz in seinem Artikel…
…sollte Martin Kölling vielleicht nochmal überdenken. Was Ägypten konnte – die vollständige Abkoppelung vom Internet – können andere auch.
Open Source
Das hat was von Mövenpick. Da man schlecht die Mehrwertsteuer bei Microsoftprodukten senken kann, muß man sich anderweitig zu helfen wissen…
Interview Constanze Kurz
Zu Beginn des Interviews dachte ich, jetzt sind meine Boxen endgültig hinüber. Das Video ist ziemlich Bandbreiten-fressend; gibt es das auch kleiner? MP3?
Leistungsschutzrecht
Ein Aufruf an alle: 24 Stunden lang keinen einzigen Link auf Texte von Leistungsschutzrechtsforderern! Ansonsten verweise ich auf meinen Kommentar hier im Blog in der Rubrik Liebe Online-Presse (2).
opalkatze
18. Februar 2011 at 20:54
Nö, es gibt ja mittlerweile jM Möglichkeiten, das zu umgehen, können wir uns gelegentlich mal drüber unterhalten.
Das IST Mövenpick. Nur ‘n anderer Name.
Versuch doch mal VLC, das kriegt das hin.
Ich hab mal ‘ne Zeitlang das hier am Ende jedes Textes gemacht:
Diese Zusammenstellung von Informationsquellen (Verlinkung) könnte bei Einführung eines Leistungsschutzrechts vielleicht nicht mehr legal sein.
Die Idee war von Markus Beckedahl, aber es wurde mir schnell zu mühsam. Die Idee ist immer noch gut.
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18. Februar 2011 at 21:09
Interview Walterpeter Twer
Der hat wohl ein wenig zu viel Monika Piel gelauscht.
Es sei denn, er meint den Fehler der Verlage an sich, erst alles herzuschenken und jetzt versuchen dem Geld hinterherzulaufen. Insgesamt erscheint mir der Herr als jemand, der die Zeicher der Zeit erkannt hat. Leider habe ich nichts gefunden, was Herr Twer zum Leistungsschutzrecht sagt. Kann da noch wer etwas nachtragen?
Zu Ralf Schwartzs Blogeintrag muß man nichts mehr sagen. Eine Frage nur: Wer bringt’s denen (SZ, FAZ) wie (Mail, Offener Brief, Link) bei?
Massenvergewisserungswaffe
Vom im Text genannten Clay Shirky gibt es wohl nur englischsprachige Bücher?! Schade, denn seine Darlegung gefällt mir.
Fotografie vom Feinsten
Die Gallerien von Heike Rost gibt es hier auch ohne Facebook.
Danke für den Link auf Irina Werning. Ganz toll gemacht.
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18. Februar 2011 at 21:10
@vera
Das Interview mit Constanze Kurz habe ich jetzt gesehen, danke.