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Glanzlichter 53

17 Feb

Domino in Arabien; Flüchtlinge aus Tunesien; Fußballfans können aufatmen; zu Guttenberg stiftet ein neues Modell der Zusammenarbeit im Netz und Googles Eric Schmidt macht vergiftete Geschenke.

Blog-Glanzlicht
Ulrike Thiele wirft auf Provinzkind als “eine von denen, die als Provinzkind nach Berlin zogen, um in diesem überdimensionierten, blühenden Aquarium das Schwimmen zu lernen” unvoreingenommene Blicke auf Berlin. Ausserdem gibt es einige Innenansichten, Fotos und Gedichte. Nachdenklich, komisch und neugierig.

· Enthüllung von Jan Pfaff: Der Plagiator. Die NZZ will Sonntag eine ironische Eigenwerbung schalten. Sachlich greift Thomas Wiegold das Thema auf: Dokumentiert: Dr. zu Guttenberg; die tagesschau hat eine Zusammenfassung und hier gibt es weitere Links.

· Hilfsmittel für Misanthropen: Wo man in dieser WWWelt noch für sich ist

· Entwicklungsgefährdend! Jugendschutz! JMStV! Die Bibel darf kein rechtsfreier Raum sein

· Zweimal Fotografie vom Feinsten:
Heike Rost: Reductions
Irina Werning BACK TO THE FUTURE

· Die WELT lernt SEO:

Dieser Text erscheint leicht gekürzt auch bei CARTA.

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11 Kommentare

Verfasst von - 17. Februar 2011 in Glanzlichter

 

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11 Antworten zu “Glanzlichter 53

  1. (,,,)---=^.^=---(,,,)

    18. Februar 2011 at 01:25

    Gedächtnisprotokoll eines Telefonats zwischen meiner Mutter und mir
    Mutter: “Ich weiß nicht mehr, was ich noch sagen soll. Es ist so schönes Wetter da draußen.”
    Ich: “Was ist denn los?”
    Mutter: “Der H. sitzt den ganzen Tag am Computer…”
    Ich: “Was macht er denn da?”
    Mutter: “Ach, er bearbeitet seine Fotos.”
    Ich: “Und?”
    Mutter: “Es ist so schönes Wetter. Die Sonne scheint und…”
    Ich: “Äh, da bin ich aber der falsche Ansprechpartner. Ich saß bis zu Deinem Anruf auch am PC.”
    Mutter: “—”

    Das war vor etwa fünf Jahren. Heute ist er 75 und sie 72 Jahre alt. Deren Computer wird jeden Tag benutzt. Sie hat es mehr mit online Zeitung lesen und E-Mails; er hingegen macht Bildbearbeitung und Videoschnitt.

     
  2. opalkatze

    18. Februar 2011 at 02:20

    Sehr schön. Da kenne ich auch etliche Beispiele. Eine 70-jährige gibt im Nachbarort für ihre Altersgenossen Einführungskurse für eMail, Skype, Facebook und Twitter. Richtig so. Überhaupt: Was heisst denn heute ‘siebzig’?!

     
  3. opalkatze

    18. Februar 2011 at 02:21

    Hach, jetzt warte ich ja auf den @VonFernSeher. Gnihihihi -

     
  4. VonFernSeher

    18. Februar 2011 at 11:51

    Weswegen? Generalkritik? Fällt positiv aus, diese Glanzlichter haben sich schon allein für den Haaretz-Artikel (und die anderen, die man dann liest, wenn man einmal da ist) gelohnt. Ich komme nur noch viel zu selten dazu da zu lesen, auch weil ich keinen André Marty mehr habe, der mich hinschubst.

    Aber auch ansonsten habe ich viel Brauchbares gefunden; ich bin – für die Statistik – diesmal zwölf Links gefolgt und habe es nur einmal bereut, einmal gab es eine Facebookschranke für mich (nein, ich werde mir kein privates Profil dort anlegen).

    Mein Zitat des Morgens:

    Die meisten hier spielen mit, aus Gründen oder so.

     
  5. Melebert

    18. Februar 2011 at 11:59

    @Opalkatze: Deine Glanzlichter gefallen mir immer mehr. Ein buntes Sammelsurium informativer Links. Bunt im positivem Sinne. Danke :)

     
  6. opalkatze

    18. Februar 2011 at 12:18

    Da fällt mir aber ein Stein vom Herzen ,) Ja, mir gefallen sie auch. Und das Provinzkind ist sicher für noch mehr (als) Zitate gut.

     
  7. opalkatze

    18. Februar 2011 at 12:20

    Danke auch dir. Es gibt ja noch 52 andere Auflagen, durch die du dich wühlen kannst ,)

     
  8. (,,,)---=^.^=---(,,,)

    18. Februar 2011 at 19:44

    Kalter Netzkrieg
    Den letzten Satz in seinem Artikel…

    Die globale Vernetzung ist inzwischen so groß, dass sich ein Angreifer durch Attacken selbst vielleicht noch stärker als den Gegner verletzt – oder vor vernichtenden Gegenattacken Angst haben muss.

    …sollte Martin Kölling vielleicht nochmal überdenken. Was Ägypten konnte – die vollständige Abkoppelung vom Internet – können andere auch.

    Open Source
    Das hat was von Mövenpick. Da man schlecht die Mehrwertsteuer bei Microsoftprodukten senken kann, muß man sich anderweitig zu helfen wissen…

    Interview Constanze Kurz
    Zu Beginn des Interviews dachte ich, jetzt sind meine Boxen endgültig hinüber. Das Video ist ziemlich Bandbreiten-fressend; gibt es das auch kleiner? MP3?

    Leistungsschutzrecht
    Ein Aufruf an alle: 24 Stunden lang keinen einzigen Link auf Texte von Leistungsschutzrechtsforderern! Ansonsten verweise ich auf meinen Kommentar hier im Blog in der Rubrik Liebe Online-Presse (2).

     
  9. opalkatze

    18. Februar 2011 at 20:54

    Nö, es gibt ja mittlerweile jM Möglichkeiten, das zu umgehen, können wir uns gelegentlich mal drüber unterhalten.

    Das IST Mövenpick. Nur ‘n anderer Name.

    Versuch doch mal VLC, das kriegt das hin.

    Ich hab mal ‘ne Zeitlang das hier am Ende jedes Textes gemacht:
    Diese Zusammenstellung von Informationsquellen (Verlinkung) könnte bei Einführung eines Leistungsschutzrechts vielleicht nicht mehr legal sein.
    Die Idee war von Markus Beckedahl, aber es wurde mir schnell zu mühsam. Die Idee ist immer noch gut.

     
  10. (,,,)---=^.^=---(,,,)

    18. Februar 2011 at 21:09

    Interview Walterpeter Twer

    …weil Information aus dem Netz nichts kostet – ein Geburtsfehler des gesamten Systems.

    Der hat wohl ein wenig zu viel Monika Piel gelauscht.

    Es sei denn, er meint den Fehler der Verlage an sich, erst alles herzuschenken und jetzt versuchen dem Geld hinterherzulaufen. Insgesamt erscheint mir der Herr als jemand, der die Zeicher der Zeit erkannt hat. Leider habe ich nichts gefunden, was Herr Twer zum Leistungsschutzrecht sagt. Kann da noch wer etwas nachtragen?

    Zu Ralf Schwartzs Blogeintrag muß man nichts mehr sagen. Eine Frage nur: Wer bringt’s denen (SZ, FAZ) wie (Mail, Offener Brief, Link) bei?

    Massenvergewisserungswaffe
    Vom im Text genannten Clay Shirky gibt es wohl nur englischsprachige Bücher?! Schade, denn seine Darlegung gefällt mir.

    Fotografie vom Feinsten
    Die Gallerien von Heike Rost gibt es hier auch ohne Facebook.
    Danke für den Link auf Irina Werning. Ganz toll gemacht.

     
  11. (,,,)---=^.^=---(,,,)

    18. Februar 2011 at 21:10

    @vera
    Das Interview mit Constanze Kurz habe ich jetzt gesehen, danke.

     
 
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