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Eine verbreitete Praxis

20 Feb

Selbstverständlich gibt es immer etwas Wichtigeres als das, womit man sich gerade beschäftigt. Den folgenden beiden Kommentaren ist jedoch zu entnehmen, daß es bei Copygate nicht um einen Sack Reis geht:

In seinem sehr lesenswerten Beitrag Das Wissenschaftsplagiat schreibt Thomas Stadler, die Vorgänge um zu Guttenberg wären in der Lage,

das gesamte Prüfungswesen der deutschen Hochschulen in eine Legitimationskrise [zu] stürzen,

und Robert Birnbaum sagt im Tagesspiegel:

Gedanken zu übernehmen ist in der Wissenschaft gang und gäbe. Gedanken von anderen zu übernehmen, ohne das dazuzuschreiben, ist Gedankenklau und streng verboten.

Das ist natürlich – aus unterschiedlichen Gründen – ein gefundenes Fressen für die Presse. Die witzigen bis lästernden Kommentare, die im Netz die Runde machen, werden eifrig kolportiert. Vor allem aber das Crowdsourcing auf GuttenPlag fasziniert die Journalisten.

Auffällig nur, ausgerechnet bei dem Thema Plagiate und Zitate: Bis auf den Stern hat es keiner der Online-Ableger der großen Printmedien geschafft, dorthin einen Link zu setzen. *

Die Praxis, aus dem Internet zu zitieren, ist verbreitet bei den Holzmedien. Es ist ja auch verlockend, sich aus einem so breit wie tief gefassten Angebot zu bedienen; nur ist es eigentlich üblich, das auch zu vermerken. Die Textübernahme geht bis zu ganzen Beiträgen, wie man immer wieder lesen kann. Selbstverständlich, ohne vorher den Verfasser um Autorisierung zu bitten oder ihn im veröffentlichten Text zu verlinken.

Eine spezielle Spielart praktiziert der Spiegel, der auch bei der Berichterstattung über die Unruhen in Ägypten dadurch auffiel, daß er weitgehend fremde Nachrichten für seine Ticker übernommen hat. Die bei weitem den deutschen Medien vorgezogenen Reportagen von Al Jazeera waren übrigens vorbildlich verlinkt. Sie sind auch deshalb so aktuell, weil sie mit Twitterern und Bloggern zusammenarbeiten; dasselbe gilt für den Guardian.

Dieser Fortschritt lässt bei uns auf sich warten. An anderer Stelle habe ich geschrieben:

Das Problem ist die sehr unterschiedliche Wahrnehmung der ‘neuen’ Medien. Während viele die Holzpresse immer noch für das Maß aller Dinge halten, werden sich andere langsam der Möglichkeiten des Netzes bewusst. Durch Ereignisse wie den ägyptischen Aufstand oder die derzeitige kollektive Beschäftigung (Crowdsourcing) mit zu Guttenbergs Dissertation wird das unterstützt und gefördert. In vielen Nachrichtensendungen gibt es mittlerweile Erklärbären, die der netzferneren Bevölkerung aus dem Internet, von Facebook und Twitter berichten, auch dadurch wird die Wichtigkeit immer stärker wahrgenommen. Dennoch hängt es von der Verlagspolitik sowie von der Einstellung einzelner Journalisten ab, welche Bedeutung sie Kommentaren, Anfragen oder Anregungen aus dem Netz zubilligen.

Wir haben nun in Deutschland die merkwürdige Sachlage, daß zwar das Netz den großen Redaktionen als Selbstbedienungsladen höchst willkommen ist, dieser Umstand aber nicht ruchbar werden darf, obwohl es alle wissen. Statt dessen wird ein großes Fass namens Leistungsschutzrecht aufgemacht, um die Regierung vom gegenteiligen Sachverhalt zu überzeugen.

Der Gedanke des Teilens ist den deutschen Medien fremder als die Oberfläche des Saturn. An ein Miteinander wie bei Al Jazeera oder Guardian ist nicht einmal zu denken. Wie sagt der Kölner? Kenne mer nit, bruche mer nit, fott damit (kennen wir nicht, brauchen wir nicht, weg damit). Es geht nicht um Service für die Leser. Es geht um Besitzstandswahrung.

Im September 2010 hat die internationale Presseagentur Associated Press (AP) in einem Schreiben an ihre Mitglieder die Verlinkung von Blogs (credits) befürwortet. Gut, das Verhältnis zwischen diesen Beiden ist nicht ganz unbelastet, und es geht um US-amerikanische Blogs, aber es ist immerhin ein Anfang.

Für deutsche Blogger bedeutet WWW: Wir warten weiter. Und bleiben wachsam.

Empfehlungen für die deutsche Online-Presse zur gefälligen Anwendung:

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28 Kommentare

Geschrieben von - 20. Februar 2011 in Journalismus, Kultur, Medien, Web 2.0

 

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28 Antworten zu “Eine verbreitete Praxis

  1. AlterKnacker

    20. Februar 2011 at 09:18

     
  2. frauziefle

    20. Februar 2011 at 11:03

    Gut dass du den Abschnitt über den Nutzen des Netzes für die Printredaktionen nochmal in einen Artikel gesetzt hast – das finde ich nämlich den allerentscheidensten Gedanken.

    Hatte ich schon gesagt, dass dein Blog hier für mich einer der wichtigsten und zuverlässigsten Quellen geworden ist? Sogar für Themen, um die ich mich sonst nicht soooo dringend gekümmert hätte?
    Danke dir dafür.

     
  3. opalkatze

    20. Februar 2011 at 11:29

    Merci, von dir freut mich das sehr. Werde nur wegen des Studiums absehbar wieder weniger schreiben, allerdings auch einiges hier ausprobieren können. Im Moment bräuchte ich allerdings einen brain streamer, direkt in die tasterattatur.

    A propos: Ziemlich am Ende des Vortrags sagt Udo Vetter das auch noch mal mit den Redaktionen.

     
  4. smial

    20. Februar 2011 at 12:03

    “Bis auf den Stern hat es keiner der Online-Ableger der großen Printmedien geschafft, dorthin einen Link zu setzen. ”

    Stimmt so nicht:

    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-02/guttenberg-dissertation-plagiat

    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-02/guttenberg-doktorarbeit-quellen

     
  5. opalkatze

    20. Februar 2011 at 12:32

    Ja, sind beides dpa-Übernahmen. Muß mich erst schlau machen, weil ich keinen eigenen dpa-account habe. Danke für den Hinweis.

    Nachtrag: Das hier auf die Schnelle. Und das hier, beides bestätigt meine Vermutung.

    * Ich habe mich in dem Text auf redaktionelle Beiträge bezogen, also nicht auf Agenturmeldungen und nicht auf die von vielen Blättern mittlerweile eingerichteten Blogs. Ich markiere das nachträglich noch im Text.

     
  6. Maik

    20. Februar 2011 at 13:02

    „Bis auf den Stern hat es keiner der Online-Ableger der großen Printmedien geschafft, dorthin einen Link zu setzen. “

    Auch das ehemalige Nachrichtenmagazin hat mind. einmal drauf verlinkt. hab den Artikel nicht parat und möchte nicht auf zu 99% selbstreferenzierende Medien verlinken.

    Die Zeit stellt da allerdings eine “rühmliche” Ausnahme dar (ebenso taz), die gegenüber den anderen Online-olzmedien überproportional viel extern verlinken.

     
  7. VonFernSeher

    20. Februar 2011 at 13:49

    Die drei Verweise zu Zitaten aus dem Web sind aber nicht besonders hilfreich. Schon fast lustig ist die Unterscheidung “WWW und ftp”.

    Ich kann leider auch keine besseren Richtlinien verlinken, da die meistens (schon des Institutssatzes in den Vorlagen wegen) nicht öffentlich ausgestellt werden. Ich halte aber folgendes für wichtig und konsensfähig:

    Im Verzeichnis angeben: Autor und/oder Organisation, Seitenbetreiber, Seitentitel, Erscheinungsdatum (wenn zu ermitteln), URL mit Datum des letzten konformen Abrufs, Hinweis auf Archivversion (wenn irgendwo vorhanden)
    Internet ausdrucken. Das muss ja nicht auf echtem Papier sein, aber man sollte sich einen Beleg schaffen, über dessen Aufbewahrung man selbst verfügen kann. (Google Cache und Internet Archive sind schön, aber könnten theoretisch mal nicht mehr da sein.) Am besten lässt man sich die Seite von einem Dritten sichern, der kann dann die unveränderte Übernahme bezeugen.
    Wenn es um Dokumente (z.B. via ftp) geht, kann man doch auch den Autor fragen, ob es nicht eine zweite Möglichkeit der Bestätigung gibt, so etwa ISBN oder Hinterlegung in einer Bibliothek.

    Generell ist es gut den Autor zu kontaktieren, denn der kennt ziemlich oft tatsächlich einen besseren Weg die Quelle zu belegen. Und wenn nicht, hat man auch nichts verloren (außer etwas Zeit, aber das ist ja nichts Neues bei wissenschaftlichen Arbeiten).

    Für Zeitungen vielleicht im Ganzen zu hohe Ansprüche, aber zwischen meinem Vorschlag für wissenschaftliche Arbeiten und der Realität auf den Webseiten der Verlage ist ja noch etwas Luft.

     
  8. VonFernSeher

    20. Februar 2011 at 13:52

    Ich warte ja noch auf den Leak “Geheime Liste aller unterdrückten HTML-Tags auf wordpress.com”. Nochmal:

    - Im Verzeichnis angeben: Autor und/oder Organisation, Seitenbetreiber, Seitentitel, Erscheinungsdatum (wenn zu ermitteln), URL mit Datum des letzten konformen Abrufs, Hinweis auf Archivversion (wenn irgendwo vorhanden)
    - Internet ausdrucken. Das muss ja nicht auf echtem Papier sein, aber man sollte sich einen Beleg schaffen, über dessen Aufbewahrung man selbst verfügen kann. (Google Cache und Internet Archive sind schön, aber könnten theoretisch mal nicht mehr da sein.) Am besten lässt man sich die Seite von einem Dritten sichern, der kann dann die unveränderte Übernahme bezeugen.
    - Wenn es um Dokumente (z.B. via ftp) geht, kann man doch auch den Autor fragen, ob es nicht eine zweite Möglichkeit der Bestätigung gibt, so etwa ISBN oder Hinterlegung in einer Bibliothek.

     
  9. opalkatze

    20. Februar 2011 at 17:27

    Meine Güte. Jetzt übertreibst du aber. ftp – was soll das denn sein?!

     
  10. opalkatze

    20. Februar 2011 at 17:30

    Hai Maik, bitte dem Sternchen* im Text folgen:

    * Ich habe mich in dem Text auf redaktionelle Beiträge bezogen, also nicht auf Agenturmeldungen und nicht auf die von vielen Blättern mittlerweile eingerichteten Blogs.

    Würde mich natürlich gern eines Besseren belehren lassen …

     
  11. opalkatze

    20. Februar 2011 at 18:09

    Danke. Tut auch mal gut. Vorbildlich stimmt aber nicht, weil nicht klar ist, wer nun Links löscht, wer sie drin lässt und wer sie selbst (nicht) anlegt. Kaum zu überprüfen, was mich erst mal auf Vermutungen beschränkt.

     
  12. (,,,)---=^.^=---(,,,)

    20. Februar 2011 at 19:36

    SPON hat sogar dem GuttenPlag Wiki – Im Netz der Plagiate-Jäger einen eigen Artikel gewidmet

     
  13. (,,,)---=^.^=---(,,,)

    20. Februar 2011 at 19:42

    Nachtrag zu fehlender Verlinkung:
    Selbst die Guttenbergsche Hauspostille hat einen Link gesetzt (Fast am Ende des Artikels). Das war schon am 17. Februar.

     
  14. (,,,)---=^.^=---(,,,)

    20. Februar 2011 at 20:21

    Bzgl. Textübernahme und der in Holzmedien weitverbreiteten Selbstverständlichkeit, ohne vorher den Verfasser um Autorisierung zu bitten oder ihn im veröffentlichten Text zu verlinken war mein damaliger Kommentar in Deinem Blog gemeint (Glanzlichter 51 vom 3. Februar).

    Berichterstattung über die Unruhen in Ägypten bei SPON
    Es waren mindestens zwei Reporter live dabei: Matthias Gebauer und Daniel Steinvorth (vergl. Liveticker vom 02.02.2011).

     
  15. opalkatze

    20. Februar 2011 at 20:26

    Ich entschuldige mich gerne bei Matthias Kremp, aber nicht bei SpOn. In diesem Artikel ging es definitiv nicht anders (obwohl der Spiegel auch das schaffen würde), weil Guttenplag.wiki das Thema ist.

     
  16. opalkatze

    20. Februar 2011 at 20:31

    Einverstanden. Da hab ich aus Gewohnheit nicht geguckt, hätte ich aber tun müssen. Ich sehe die einfach nicht als Zeitung an, ebensowenig, wie ich private Fernsehsender gucke. Nenn es Sturheit oder Ignoranz.

    Ergänzung: Das leiste ich mir aber nur privat.

     
  17. opalkatze

    20. Februar 2011 at 20:38

     
  18. (,,,)---=^.^=---(,,,)

    20. Februar 2011 at 21:03

    @vera

    Sowas kommt von sowas. Schnelles Lesen, am besten noch quer, und schon ist’s passiert: Man ist der vermeinlichen Authentizität aufgesessen. Besonders peinlich für mich ist, daß ich den Artikel Im Würgegriff der Exklusivität vor einigen Tagen schon einmal gelesen hatte.

     
  19. opalkatze

    20. Februar 2011 at 21:19

    Warum soll es dir besser gehen als mir? Das sind die ganz normalen Tücken, die auf den Vielleser lauern. Was meinst du mit der vermeintlichen Authentizität?

     
  20. (,,,)---=^.^=---(,,,)

    20. Februar 2011 at 21:25

    Nun, ich dachte damals beim Lesen des SPON-Livetickers, die beiden Reporter wären live dabei.

     
  21. (,,,)---=^.^=---(,,,)

    20. Februar 2011 at 21:35

    Also ich weiß wirklich nicht, was alle gegen die BILD haben. Schon als Jugendlicher wußte ich, was zu lesen lohnt. Damals wurde kolportiert: “Mutter drehte Kind durch den Fleischwolf, BILD sprach zuerst mit der Frikadelle.” Das schafft(e) kein anderer!

     
  22. feliksdzerzhinsky

    20. Februar 2011 at 23:13

    Wer will denn wissen, ob nicht umgekehrt die Autoren, denen man unterstellt, Guttenberg zugearbeitet zu haben (immerhin auch in der FAZ und Süddeutschen), nicht vorher den Entwurf seiner Dissertation vorliegen hatten (immerhin hat er sieben Jahre daran gearbeitet!) und dann abgeschrieben haben?
    Darum: Uneingeschränkte Solidarität mit Dr. zu Guttenberg!

     
  23. Angelika

    22. Februar 2011 at 14:46

    @opalkatze von wg. “das gesamte Prüfungswesen der deutschen Hochschulen in eine Legitimationskrise [zu] stürzen,”

    das ist IMO längst überfällig – GuttenPlag etalia ist ja nur “die spitze eines eisberges”.

    (ich finde auch die links sehr interessant – danke ! thankgoodness gehöre ich weder zum wissenschaftlichen noch schreibenden betrieb und holzmedien ? ochnö, will ich nicht.)

    ich warte ja noch immer auf die schlagzeile in Schöner Wohnen “Frau warf Mann aus dem Fenster”…

     
  24. VonFernSeher

    22. Februar 2011 at 20:03

    Das ist genau der Eindruck, der entsteht, so logisch passt und trotzdem falsch ist. Es ist nicht die Spitze des Eisberges und Bayreuth ist nicht die Gralsstatt der deutschen Wissenschaft. Die Hochschulen, die wirklich wissenschaftlich etwas zu bieten haben, gehen anders mit Veröffentlichungen um. Es wird geprüft und das ist auch nur logisch, denn der drohende Schaden dort, wo sich forscherisch wirklich was gewinnen lässt, ist viel zu groß.

    Guttenberg wollte wissenschaftlich nie etwas gewinnen, er suchte nach politischer Karriere und da hilft in der Union nunmal der Doktortitel ungemein. Das wusste er, wusste sein Doktorvater und wussten diejenigen, die ihn in der Union dazu drängten endlich fertig zu werden.

    Der Gedanke, ob nicht jeder so ein bisschen bei seinen wissenschaftlichen Arbeiten schummelt, macht genau den Schaden aus, den sich die deutsche Hochschullandschaft durch diese unsägliche Diskussion gerade holt und der mit jedem weiteren Tag Guttenbergs auf der politischen Bühne wächst.

     
  25. Angelika

    22. Februar 2011 at 22:56

    uh-oh, missverständnis.
    imo sollte an jeder uni/hochschule dasselbe “system” gelten (nachvollziehbar, transparent) – nicht mal so oder mal anders.
    fehlt da ggf. der wille von wg. “kulturhoheit der länder” ?

    von daher mache ich das ganz und nicht an, in diesem falle, Uni Bayreuth fest; deshalb “spitze” i.s.v. “pars pro toto”.

    und das von wg. zitieren – ist doch basic ( 8. oder 9. klasse gymnasium ?)

     
  26. VonFernSeher

    23. Februar 2011 at 01:32

    Da haben glücklicherweise noch nicht einmal die Länder “Kulturhoheit” drüber, Prüfungen sind Sachen der jeweiligen Hochschule. Das finde ich auch gut so, da sich meiner Meinung nach nur durch den Abgleich zwischen den Hochschulen und durch die direkte Zuständigkeit des Betreuers Qualität sichern lässt. Es ist ja meistens nicht so, dass es den einen Moment gibt, an dem der zu Prüfende seine Arbeit auf einmal beim Betreuer vorlegt, damit das Ganze geprüft würde. Besser ist ja der Betreuer hält engen Kontakt mit dem zu Prüfenden, sodass der den richtigen Zeitpunkt zur Abgabe erkennt.

    Die Länder allerdings könnten Evaluationsregeln für die Prüfungsverfahren aufstellen und das in die Zielvereinbarungen mit aufnehmen, aber das ganze Evaluieren ist in Deutschland ja leider noch immer nicht wirklich angekommen. (Einer der wenigen Bereiche, in denen sich Hochschulen wirklich was von Unternehmen abgucken sollten, aber da passiert es natürlich nicht.)

    Die rudimentäre Überprüfung ist kinderleicht und hätte in diesem Fall doch schon zum Erfolg geführt. Ein bisschen aufwendiger wird es dann, wenn man verschiedene Datenbanken (z.B. von wiss. Magazinen) hinzunimmt, aber auch nur ein bisschen. Und wenn man es nicht auf die Reihe kriegt, gibt es auch dafür jemanden, der sich damit auskennt. Man kann, wenn man will, sich als Institut eine Komplettlösung bauen lassen, da kopiert man den Text rein und – je nach Länge der Arbeit – hat man nach 5 min bis 2 h ein Ergebnis. Oder man gibt das, wenn man ein kleines Institut ist, zur Prüfung außer Haus.

    Das Ganze hat noch einen anderen Vorteil: Es findet ja auch die richtig zitierten Stellen und hilft so bei der Aufbereitung für elektronische Veröffentlichungen, da es einem ja auch andere Arbeiten zeigt, die gleiche Stellen zitieren oder verwenden und die man vielleicht noch nicht kannte.

    und das von wg. zitieren – ist doch basic ( 8. oder 9. klasse gymnasium ?)

    Bei uns kam der ganze Block früher, ich schätze so siebte Klasse. Aber auf jeden Fall zu einem Zeitpunkt, da die meisten Journalisten noch auf der Schule waren, sollte man meinen.

     
 
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