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Tantiemen von der VG Wort für Blogger

23 Nov

Es gibt zwei Nachrichten. Ok, die schlechte zuerst: Ab sofort erscheint unter manchen meiner Artikel ein kleines Feld, mit dem ihr nichts anfangen könnt. Das ist eine Zählmarke der VG Wort. Elke Fleing schreibt dazu auf ihrem Blog Berufung selbstständig:

Werden Blogpost-Leser mitgezählt, die Blogartikel in ihrem Feedreader lesen?
Nein, das werden sie nicht. Gezählt werden nur Leser, die den Artikel im Blog selbst lesen. Das ist einer der Gründe, warum ich mich dafür entschieden habe, das Feed meines Blogs so einzustellen, dass in ihm nur ein kurzer Einstieg und nicht der gesamte Artikel erscheint. Wer den ganzen Artikel lesen will, muss den Link zum Blog-Artikel anklicken. Ich bin eine große Befürworterin davon, meinen Lesern das Lesen meiner Artikel so einfach und angenehm wie möglich zu machen. Aber soweit, dass ich dafür auf VG Wort-Ausschüttungen verzichte, geht meine Liebe dann doch nicht.

Wissterbescheid ,)

Jetzt kommt die gute Nachricht: Elke Fleing hat auch eine hervorragende Anleitung geschrieben, wie Blogger sich bei der VG Wort anmelden können, um mit ihren Beiträgen an den Ausschüttungen teilzunehmen. Das ist kein windiger Verein, sondern die Verwertungsgesellschaft, die dafür sorgt, dass Autoren Geld bekommen. Lest es euch mal durch. Das Verfahren ist ziemlich umständlich, die Seiten der VG Wort etwas mühsam, aber wenn man es einmal begriffen hat – wozu Elke erheblich beiträgt, danke dafür! – ist es eine feine Sache.

Falls ihr jetzt denkt, ach, so viele Leser hab ich ja nicht: Die Texte, die getaggt werden können, müssen mindestens 1.800 Zeichen haben, das ist nicht viel. Die notwendigen Klicks – ein Mal pro Leser, das System ist pfuschresistent – werden für jedes Jahr neu festgelegt. Für 2011 war die Mindestgrenze 1.500 unique views pro Artikel. Auf das ganze Jahr verteilt, ist das auch nicht besonders viel, und dafür gibt es dann 30 Euro.

Ihr wisst selbst am besten, bei welchen eurer Beiträge sich das Taggen lohnen könnte, dafür kriegt man ja mit der Zeit ein ganz gutes Gefühl. Es lohnt sich in jedem Fall, sich mit diesem System mal zu beschäftigen, auch, wenn es auf den ersten Blick mühsam erscheint. Wenn man sich dran gewöhnt hat, geht es sehr schnell. Die Einzelheiten könnt ihr bei Elke nachlesen. Sie will den Text demnächst überarbeiten, eben wegen der jährlichen Änderungen im Zählsystem. Am Procedere des Einfügens der Zählmarken und der Jahresmeldung ändert sich aber nichts.

Falls jemand Fragen hat, beantworte ich sie gerne. Und ihr verzeiht mir, dass ihr jetzt nur die Zusammenfassung im Reader habt, ja?

  • Bei der Wikipedia ist die VG Wort gut erklärt.

 

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67 Comments

Geschrieben von - 23. November 2011 in Blogs, Medien

 

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67 Antworten zu Tantiemen von der VG Wort für Blogger

  1. daMax

    23. November 2011 at 11:17

    äh— warte mal… du KÜRZT deine Feeds jetzt? Tststs…. das ist aber nicht nett. Dann muss ich auch bei dir den Umweg über http://fulltextrssfeed.com/ gehen.

     
    • opalkatze

      23. November 2011 at 11:46

      Tätsse mir noch ein Mal verzeihen tun? Och bütte!

       
  2. lioman

    23. November 2011 at 11:27

    Ich habe bei der VGWort immer noch nicht verstanden, wie das finanziert wird. Wer zahlt da genau für wen und woher kommt das Geld?

     
  3. daMax

    23. November 2011 at 11:59

    hm… ich weiß nicht ob ich das verzeihen kann. Für 30 Euro im Jahr sagste? Und dafür wirst du zur – entschuldige den Audruck – Klickhure?

    Naja, solange ich weiß, wie ich das austricksen kann, solls mir recht sein ;)

     
    • opalkatze

      23. November 2011 at 12:21

      Pro Beitrag. Komm … mer mot och jönne künne.

       
  4. Enno

    23. November 2011 at 12:02

    Ist denn nur eine URL pro Artikel möglich? Man könnte das Tag doch auch in den Feed mit einbauen. Geht ja auch z.B. mit Adsense.

     
    • opalkatze

      23. November 2011 at 12:22

      Hm, ich versteh die Frage nicht.

       
    • Enno

      23. November 2011 at 12:24

      Ich hasse verkrüppelte Feeds auch, vor allem, weili ich auf dem Telefon lese. Aber auch ein Feed kann Bilder einblenden und das VG-Wort ist nur ein Zählpixel. Man müsste WordPress nur soweit hacken, dass das Zählpixel eben auch via RSS rausgeschickt wird und nicht nur in der HTML-Version der Seite.

       
  5. Lakritze

    23. November 2011 at 12:11

    Das sei Dir gegönnt! Zumal ich ja mit flattr nicht nützen kann und Du hier immer noch keine Bankdaten veröffentlicht hast … ;)

    Ich werde so etwas allerdings lassen; eine Registrierung hieße ja, daß ich nicht mehr anonym wäre.

     
    • opalkatze

      23. November 2011 at 12:37

      Das kannst du bestimmen. Sehen kann die Daten niemand, welche Pseudonyme du benutzen willst, legst du fest. Das ist die GEMA für Autoren, also nicht irgendein Club oder – ach, lies selbst. (“Wirtschaftsverein, dem die Rechtsfähigkeit staatlich verliehen worden ist”)

       
    • opalkatze

      26. November 2011 at 23:04

      Übrigens werde ich reichlich durch deine Texte und Bilder belohnt, die mich immer gefangen nehmen und in eine entschleunigtere Welt entführen. Kann ich mir demnächst wieder öfter gönnen.

      Schau dir mal auf G+ den +Stefan Fuchs an, dir müsste gefallen, was er macht (https://plus.google.com/u/0/106187383760898046252/about, in der Seitenleiste weitere Links). Da die meisten seiner Beiträge öffentlich sind, kannst du sie ansehen, ohne eingeloggt zu sein.

       
    • VonFernSeher

      27. November 2011 at 01:29

      Da sagst du was. Ich werde jetzt mal wieder etwas Lakritze lesen. Man muss sich die Zeit einfach nehmen. Und morgen ist der erste Advent, dann werde ich die erste Klausur vom Stapel anzünden und dazu singen. Traditionen müssen gelebt werden.

       
    • Lakritze

      27. November 2011 at 15:08

      Huiui. Danke für die Blumen! Jetzt bin ich für den Rest des Tages verlegen.

       
    • opalkatze

      27. November 2011 at 17:59

      Spinner :)

       
  6. Jens Arne Männig

    23. November 2011 at 12:13

    Verkrüppelte Feeds? Och nö! Würdest du sie wieder lang machen, wenn ich dir 30 Euro schicke?

     
    • opalkatze

      23. November 2011 at 12:39

      Hm, ich bin mal so optimistisch, anzunehmen, daß doch mehr als nur ein Beitrag einfliessen wird :) daMax scheint aber eine Lösung zu haben: http://fulltextrssfeed.com/

       
    • Jens Arne Männig

      23. November 2011 at 13:21

      Funktioniert bestenfalls so lala, zumindest bei meiner entsprechenden Versuchsreihe vor einigen Monaten. Kein Tool, das ich immer benutzen möchte. Allerdings filtere ich *met.vgwort.de sowieso, weil ich diese ganzen pseudostaatlichen Trittbrettfahrer-Systeme nur ungern über mein Leseverhalten informiere.

       
    • opalkatze

      23. November 2011 at 13:44

      Hatte noch was geshen, weiß aber nicht mehr, wo. Fällt mir bestimmt wieder ein.

       
    • Enno

      23. November 2011 at 14:03

      Reeder in Verbindung mit Readability. Ich habe schon sehr lange nicht mehr die von mir abonnierten Webseiten in natura gesehen. (Stimmt nicht, ich kommentiere hier *g*). Einzige Ausnahme: Tagesspiegel. Die schaffen es aber noch nichtmal, überhaupt auf dem iPhone lesbar zu sein…

       
    • Jens Arne Männig

      23. November 2011 at 14:05

      Ich nutze für Krüppelfeeds Readability (als Bestandteil des Feedreaders »Reeder«) oder Instapaper. Eklig ist es dennoch.

       
  7. Enno

    23. November 2011 at 12:30

    Ich prokrastriniere die Anmeldung seit 2 Jahren. Vielleicht schaffe ich es 2012, mich rechtzeitig anzumelden. Feed werde dafür aber nicht kürzen, zumal die Leser, die über den Feed kommen, die Minderheit meiner wirklich treuen Leser sind, die meine Posts auch gerne mal weitertwittern, aber nur einen recht kleinen Bruchteil der Gesamtvisits ausmachen. Beispiel “Schnauze Schmidt”: Ungefähr 10.000 Views bei ungefähr 200-300 regelmäßigen Feedlesern…

     
    • opalkatze

      23. November 2011 at 12:48

      Nee, ist bei mir genau andersrum, darum hab ich auch fast ein Jahr gezögert (obwohl ich deine Klickzahlen nur neidvollst betrachten kann). Ich hoffe, dass sich da in Zukunft noch einiges ändert, immerhin sind sie schon von 5.000 PI runter auf 1.500 pro Jahr … Es kostet eine Menge Zeit – wem sag ich das – die ja nebenberuflich geleistet wird, deshalb nehme ich das Angebot gerne wahr. Es läppert sich ja doch. Ich werde auch für das nächste Jahr den Wahrnehmungsvertrag abschicken, aber das hat ja nix mit Bloggen zu tun.

       
    • Enno

      23. November 2011 at 12:51

      Das war ja auch ein Highlight. Manche Posts krepieren auch bei einer Handvoll Visits und die Wahrheit ist irgendwo in der Mitte. Es macht aber viel aus, dass ich einen separaten Feed “Politik” habe und die Artikel dieser Kategorie automatisch in Piratenkanälen verbreitet werden. Schon deshalb hat ein Text übers CI viel weniger Leser. Eigentlich habe ich 2 Blogs in 1.

       
  8. Sabine Engelhardt

    23. November 2011 at 13:10

    Mir scheint, das lohnt sich mal wieder nur für diejenigen, die genug Zeit haben, ständig größere Artikel zu produzieren, und die dann auch genügend Zugriffe auf ihr Blog haben. Ich erreiche zwar mit einem größeren Teil meiner Artikel die Zeichenzahl, aber wohl eher nicht die Zugriffszahlen (und die Linkzusammenstellungen muß ich wegen mangelnder eigener Schöpfungshöhe vermutlich auch rausrechnen).

    Das heißt: Gerade “kleine” Blogger, die auch mit Flattr oder AdWords etc. kaum Einnahmen generieren können, bleiben auch hier auf der Strecke. Die Gewinner sind “Alpha-Blogger”. Also ist es genauso wie bei der GEMA: Gewinner sind die wenigen großen Stars, während “kleine” Künstler manchmal sogar noch drauflegen dafür, daß ihre Werke “geschützt” werden.

    Ein weiterer Punkt ist der Datenschutz. Wie lange speichert die VG Wort die IP-Adressen? Denn speichern muß sie sie, um Besucherzahlen pro Artikel einigermaßen eindeutig zu ermitteln. Wenn die Ausschüttung jährlich ist, ist zu vermuten, daß die Daten auch mindestens ein Jahr lang gespeichert werden.

    Ja ich weiß, ich mecker wieder. Aber einer muß es ja tun. ;-)

     
    • opalkatze

      23. November 2011 at 13:43

      Werde mich schlau machen, sobald ich wieder Luft habe.

      Nachtrag: Ja, natürlich, das ist ursprünglich für Leute gedacht gewesen, die ihr Geld ausschließlich mit Schreiben verdienen. Noch immer geht ja auch ein großer Teil der Einnahmen in die Künstlersozialkasse und in die Altersversorgung. Blogger kamen damals noch nicht vor. Mit flattr kannst du es nicht vergleichen, das ist was ganz Anderes.

      Zu flattr kann ich auch nur sagen, solange nicht Viele mitmachen, wird das nix. Mein Eindruck ist, dass die Großen, die viel einnehmen, einfach keine Zeit haben, mal bei den Kleinen zu lesen – und zu flattrn. Es ist ein Unterschied, ob du von 5, 50 oder 200 Euro flattrst. Letztlich flattrn die, die einen kleinen Einsatz haben, die Großen streichen nur ein. Wohlgemerkt: Ich setze da keinesfalls böse Absicht voraus.

       
  9. Heiko Kreth

    23. November 2011 at 15:53

    Da hat die Sabine schon recht mit, das ist auch nicht von der Hand zu weisen.

    Selbst wenn wir mal die ‘semiaktiven Videoblogs’ weglassen kommen bei der Regelung mit 1.500 PI nur solche aktiven (und fleissigen) Blogger in den Genuss der Ausschüttung, die das Potenzial haben entsprechende Klicks auch zu generieren. Das ist auch logisch, denn die VG Wort ist kein Wohlfahrtsverein sondern eine Verwertungsgesellschaft. Auch die Stammklientel (Autoren) wird nach dem gleichen Schema bedient – Ken Follett bekommt hier mehr als Lise Nachbar. Soweit so nachvollziehbar – Qualität gehört belohnt und was ‘Qualität’ ist entscheidet halt in einer realen Marktwirtschaft der Markt.

    Wirklich nervtötend an der VG Wort ist, dass sie sich aus relativ willkürlich erstrittenen Urheberrechtsabgaben auf diversen Kram (zumeist Kopierhardware) finanziert und auf einem Ausschüttungsschlüssel aus den sechziger Jahren rumhockt. Mit einer Diskrepanz zwischen Einnahmen und Ausgaben von rund 50.000.000,00 € im Geschäftsjahr 2008 (nachzulesen im gleichen Wikipediaartikel…) muss man sich als Zahlender (Käufer von Druckern und Kopierern), aber bei der Ausschüttung nicht Bedachter (kleiner Blogger oder unbedeutender Schriftsteller) schon die Frage stellen, wohin die wohl verdampfen…

    Aber sei’s drum, ich gönn Dir das Geld, denn Du bietest ja auch was dafür. Als (zumeist stiller) Stammleser muss ich aber gestehen, dass ich die Feed-Brocken auch nicht klaglos schlucke und sie quittieren werde wie ich das auch bei Feeds von Zeitungen tue: Weniger lesen, mehr skippen. Fokussierung auf Wesentliches. Hat also durchaus auch was Gutes ;)

     
    • opalkatze

      23. November 2011 at 16:08

      Immerhin artig bedankt :] Ja, alles richtig. Die Strukturen aus den 60ern stinken aber zunehmend mehr Leuten, und mit dem Urheberrecht sind wir gerade mächtig zu Gange. Leider sitzen da Lobbies mit sehr sehr sehr viel Geld dran (dagegen sind die hier peanuts), und letztlich werden die Urheber wieder die Angeschmierten sein. Um Modernisierung wird die VG auch nicht rumkommen, dauert bei solchen Vereinen nur länger. Erste Versuche gibt es ja schon.

      Aber vielleicht mach ich da mal was drüber, brauche nur wieder mehr Zeit. Das Ding kann man aus ganz verschiedenen Blickwinkeln sehen, das wär schon interessant. Gerade jetzt mit den zwei Seelen, ach, in meiner Brust – interessanter Ausgangspunkt.

       
  10. Jorn Müller

    23. November 2011 at 21:25

    Wie kommt es zu diesem “Feld”? DasVG-Wort-Zählpixel ist nach meiner Erfahrung tatsächlich nur genau ein Pixel?!?!

     
    • opalkatze

      25. November 2011 at 11:00

      Nächste Frage.

       
  11. ix

    23. November 2011 at 23:21

    woher weisst du (oder elke fleing), dass das zählpixel, wenn es in den artikel als bild eingebaut ist, nicht auch beispielsweise im google reader von der vgwort erfasst und mitgezählt wird? bei der vgwort konnte ich dazu nichts finden. dort steht, wenn ich das beamten-deutsch richtig verstanden habe, dass ein zählpixel durchaus für einen artikel verwendet werden kann, der auf verschiedenen seiten oder URLs erscheint. eine quelle gibt auch elke fleing nicht an. möglicherweise stimmt das ja sogar und artikelabrufe im google-reader werden nicht gezählt, aber das wäre natürlich totaler quark. warum sollte ein leser im blog anders bewertet werden als einer der den feed liest? warum sollte es dafür keine tantiemen geben? technische gründe sehe kann ich da zumindest keine erkennen.

    ehrlichgesagt würde ich, bevor diese frage nicht eindeutig geklärt ist, lieber den feed ungekürzt lassen und die blogartikel im feed mit zählpixel ausliefern, als dass mir die feed-leser bei der zählung durch die lappen gehen.

     
    • opalkatze

      24. November 2011 at 03:28

      Ich seh es die Tage noch mal nach (hab im Moment noch argen Druck), aber es steht wirklich irgendwo. Ein wenig Geduld, bitte :)

       
    • Jens Arne Männig

      24. November 2011 at 06:56

      Wie soll das Zählpixel im Feed auftauchen, wenn es doch ganz unten im Text eingebaut ist und der Text für den Feed unten abgeschnitten wird? ]:->

       
    • Jens Berger

      24. November 2011 at 18:52

      @ix

      Du hast da vollkommen Recht. Natürlich(!) wird auch die Zählmarke von Feeds ausgewertet, wenn die entsprechenden Feedreader die Grafik von der VG-Wort abrufen. Ich bin kein Technik-Experte und kann Dir daher auch nicht sagen, ob dies beim Google-Reader der Fall ist. Wenn der Feed nämlich von einem Provider wie Google gecached wird, wird die Grafik nicht von der eigentlichen URL abgerufen, sondern vom Google-Cache. Ob Elke Recht hat, hängt daher m.E. von der Frage ab, ob Google und Co. die Grafiken aus den Feeds cachen oder ob die Grafiken von der jeweiligen URL abgerufen werden. Das müsste ein Experte auf diesem Gebiet beantworten ;-)

       
  12. Jens Berger

    24. November 2011 at 18:45

    Liebe Vera,
    schön, dass Du Deine Leser über die VG-Wort informierst. An einer Stelle hast Du Dich aber ein wenig unglücklich ausgedrückt. Jeder einzelne Artikel, der gemeldet werden soll, muss die Mindestanzahl an Unique-Visitors erzielen! Da bei den meisten Blogs auf der Startseite idR nur die Anrisse stehen, zählen die Besucher, die keinen Artikel anklicken überhaupt nicht (die VG-Wort untersagt es m.W. ja auch, Zählmarken auf der Startseite zu platzieren). Du brauchst also für jeden einzelnen Artikel mindestens 1.5k Leser, die auch auf den Link “weiterlesen” geklickt haben. So “locker” wie Du das siehst, ist das nicht ;-)

     
  13. Nic

    25. November 2011 at 08:34

    Hi Vera,
    ich habe mich mit dem Thema aus Gründen auch schon befasst. Und – zumindest, was das Bloghaus betrifft, davon abgesehen. Denn Artikel mit mindestens 1.500 Leser sind (leider) eher die absolute Ausnahme.
    Ich denke zwar, dass Du mehr Leser hast als ich… aber ob sich das lohnt? Ich bezweifel das leise.
    LG Nic

     
    • Jens Berger

      25. November 2011 at 08:57

      @Nic

      Das lohnt sich – wie gesagt – für Blogs, die sehr viele Leser haben. Der Spiegelfechter und die NachDenkSeiten gehören zum Glück ja dazu. Dennoch würde ich auch Bloggern mit weniger Lesern empfehlen, die Wortmarken zu setzten. Die Mindestzahlen werden ja erst am Ende des Jahres festgelegt. Außerdem gibt es auch noch Abstufungen.

       
    • opalkatze

      25. November 2011 at 10:59

      Danke für die erhellenden Kommentare. Mir ist vieles noch nicht klar. Ich hab jedenfalls erst mal den Reader wieder auf “ganzen Artikel” gesetzt und werde mich noch mal mit Frau Wagner von der VG Wort kurzschließen (wenn ich wieder Luft hab).

       
    • opalkatze

      25. November 2011 at 10:57

      Und womit? Mit Recht. Es ist auch mehr Ausprobieren, um zu sehen, wie es funktioniert.

       
    • VonFernSeher

      26. November 2011 at 02:30

      Es könnte sich noch etwas anderes daran lohnen: Wenn der Algorithmus von der VG Wort etwas taugt, hätte man bei allen Artikeln über 1800 Zeichen einen guten Zähler für echte Leser. Bereitet die VG Wort die Information denen, die mitmachen, irgendwie auf? Gibt es da einen Mitgliederbereich o.ä., wo man nachgucken kann, wie viele echte Leser ein verpixelter* Artikel zur Zeit hat?

      *Strike, ich wollte das Partizip schon immer einmal sachfremd verwenden.

       
    • opalkatze

      26. November 2011 at 04:55

      Sammelt mal ruhig noch weiter, die Fragen stelle ich dann gern Frau Wagner (die Bob sei Dank freundlich und geduldig ist).

       
  14. Jens Berger

    26. November 2011 at 06:25

    @VonFernSeher

    Nein, als Statistiktool lässt sich die VG Wort leider nicht nutzen ;-)
    Du siehst nur, ob Dein Artikel die Grenze geknackt hat – und das auch erst, wenn die Grenze am Ende des Jahres/Beginn des neuen Jahres festgelegt wurde.

     
    • opalkatze

      26. November 2011 at 07:39

      Hab aber mal was munkeln hören, man wolle (eventuell vielleicht möglicherweise …) mal über so etwas nachdenken.

      Es meckern ja mittlerweile viele über die mühsame Bedienung, auch darüber, dass eben viele Dinge nicht gemacht werden, die technisch leicht möglich sind. Hoffen ist ja erlaubt.

       
    • VonFernSeher

      26. November 2011 at 16:44

      Um es mit der Hausherrin zu sagen: Daschaplöd. Wenn Sie es eh zählen, könnten sie es ja transparent machen. Vielleicht haben sie aber auch Angst, dass die SEO-Seuche dann bei ihnen einzieht, also dann VGO.

       
    • opalkatze

      26. November 2011 at 22:53

      Nee, ich würde sagen “dascha blöd” (ggf ohne Leerzeichen). Ich hab auch meine Krammatick, oh ja.

      SEO halte ich für unwahrscheinlich, es geht nicht um HTML oder CSS, sondern um Texte. Irgendwo steht auch, glaube ich, was über die Anforderungen an Texte. Ich muss mich mit dem ganzen Kram mal beschäftigen (Zeit, demnächst, wissenschon). Was ist VGO? Ich kenn bloß VFO (= und wenn ich nicht mehr weiter weiß, dreh ich am Oszillatorkreis).

       
    • VonFernSeher

      27. November 2011 at 01:24

      Es ging mir nicht nur um SEO, sondern um die SEO-Anbeter, die dann, wenn sie die Hitlisten von der VG Wort live mitverfolgen könnten, vielleicht auf VGO umsteigen resp. erweitern. Das war ja nur eine Spekulation dazu, warum es diese Transparenz nicht gibt.

       
  15. Sarah

    26. November 2011 at 10:08

    Interessante Sache, von der ich zum ersten Mal höre! Ich würde zwar nicht meine Feeds ändern, aber ich hab da in meinem Blog diverse Artikel, die recht häufig angeklickt werden, dafür würde es sich vermutlich lohnen…. Super Tipp. Danke! :)

     
  16. Herb Flintstone

    29. November 2011 at 21:54

    Ich hab da mal ne Frage: Meines Wissens gibt es da doch eine Mindestwortanzahl, die der Text haben muss, damit er von der VG Wort berücksichtigt werden kann. Jemand eine Idee? Danke schonmal vorab.

     
    • opalkatze

      30. November 2011 at 01:45

      Huhu? Lesen hilft. Steht doch im Text: 1.800 Zeichen.

       
  17. georgi

    30. November 2011 at 18:23

    Frage: Müssen die 1500 clicks/Artikel in einem einzigen Jahr gezählt worden sein? Oder bekommt man die 30 EUR, sobald man die 1500 clicks zusammen hat; vielleicht eben erst in drei Jahren? Und: Müssen das 1500 clicks von verschiedenen Lesern sein?

     
    • opalkatze

      30. November 2011 at 18:28

      Bitte bei der VG Wort oder bei Elke Fleing nachlesen: 1.500 Klicks je Artikel, von 1.500 verschiedenen Lesern in einem Jahr.

       
    • Jens Berger

      30. November 2011 at 18:52

      Hallo georgi,
      ich habe mir Dein Blog mal angeschaut. Wenn Du bei der VG Wort mitmachen willst, müsstet Du Dich zuerst einmal davon verabschieden, die Artikel in voller Länge auf der Startseite anzuzeigen. Da jeder Artikel eine eigene Zählmarke bekommt, würden ansonsten mehrere Zählmarken pro Besuch abgerufen – das gestattet die VG Wort nicht.
      Darüber hinaus: Jeder Artikel muss im Berechnungsjahr von mind. 1.500 einzelnen Lesern (entscheidend ist hier die IP-Adresse des Lesers) aufgerufen werden. Da erfahrungsgemäß meist nur die aktuellen Artikel angeklickt werden, spielt der Zeitrahmen aber ohnehin keine große Rolle. Wichtig: Die Zahl der Leser, die die Startseite aufrufen, ist eigentlich irrelevant, da die Startseite nicht gewertet wird (s.o.).

       
    • georgi

      30. November 2011 at 19:25

      Vielen Dank für Eure Antwort!

      Meine Artikel erweisen sich als longseller, da ich ja nicht wie ihr regelmäßig jeden Tag etwas einstelle, weshalb das mit den drei Jahren durchaus relevant ist. Naja die 1500 clicks bekomme ich sowieso im Leben nicht zustande.

       
    • opalkatze

      30. November 2011 at 20:50

      Danke @Jens, du bist ja richtig fit. Sehr hilfreich :)

       
    • Jens Berger

      30. November 2011 at 21:10

      @Vera

      Kein Ding, man hilft, wo man helfen kann. Ich muss mich ja nun schon etwas länger mit der VG Wort herumschlagen. Warte erst mal ab, bis Du Deine ersten Meldungen an den Verein einreichen musst. Ich kann Dir (da Du ja auf mehren Plattformen schreibst) nur raten, sehr genau Buch zu führen, welche Marke Du wo benutzt hast. Ansonsten stehst Du vor einem sehr zeitaufwändigem Recherche-Problem. Die VG Wort sagt Dir nämlich nicht, wo Deine Zählmarken sind ;-)

       
    • opalkatze

      1. Dezember 2011 at 00:17

      Ja, danke, ich war schon gewarnt und führe eine fein säuberliche Exceltabelle. Noch ist es ja nicht ernst, sondern Übung, um mich damit vertraut zu machen – eine richtige Entscheidung, weil da doch noch ‘ne Menge Fragen auftauchen, an die ich noch gar nicht gedacht hatte.

      Was ich gar nicht verstehe: Die technischen Möglichkeiten würden ja mittlerweile deutliche Vereinfachungen erlauben. Warum die da nicht aus den Puschen kommen, ist mir ein Rätsel. Damit bin ich sicher nicht alleine.

       
    • Jens Berger

      1. Dezember 2011 at 09:19

      @Vera

      Man kann manchmal das Gefühl haben, die VG Wort hätte har kein gesteigertes Interesse, ihren Dienst so einfach zu machen, dass er auch genutzt wird ;-)

      Du hast natürlich Recht – die ganze Handarbeit könnte z.B. ein WordPress-Plugin machen. Geld für die Entwicklung einer solchen Software sollte die VG ja eigentlich haben.

       
    • opalkatze

      1. Dezember 2011 at 10:24

      @Jens
      Selbst einbauen ist schon in Ordnung, schließlich muss der Text ja bestimmte Anforderungen erfüllen. Aber ein Procedere wie bei flattr (bevor es den Button hier unten links gab) würde es schon sehr viel angenehmer machen.

       
  18. flatter

    30. November 2011 at 23:32

    30 Euro – das wäre noch besser. Es sind aber nur 15 Euro gewesen dieses Jahr, und ab 10.000 gab es 25. Je mehr Angebote sich daran beteiligen, desto weniger wird das, denn der Kuchen wird ja aufgeteilt. Daher sinken die Tantiemen auch Jahr für Jahr.
    Wenn die Zählungen ausgewertet sind, muss für jeden Artikel die Artikel-ID und der Identifikationscode, der Titel und der komplette Text in ein Formular eingetragen werden, erst dann kann der Antrag bearbeitet werden. Das ist Deutschland hier ;-)
    Einiges an Arbeit also, die sich lohnt, wenn die Leserlein zahlreich sind.

     
    • opalkatze

      1. Dezember 2011 at 00:21

      Hab’s oben schon Jens geschrieben: Ich übe ja noch.

       
  19. flatter

    1. Dezember 2011 at 01:39

    Schadt ja nix ;-)
    Aber soo schwierig ist die Recherche nicht, weil für jede bestellte Zählmarke ne Mail von der VGW kommt. Das ist dann nur noch dann schwierig, wenn mehrere Postings am selben Tag relevant sind. Tip des Tages: Einen Ordner nur für diese Mails anlegen!
    Übrigens – der Kracher! – ab 2011 gibt es Überweisungen für die Tantiemen. Für 2011 gab es noch einen Papierscheck per Post.

     
    • Jens Berger

      1. Dezember 2011 at 09:22

      Praktischer ist es aber, sich gleich 100 Zählmarken als Excel-Datei zuschicken zu lassen, da kann man dann gleich selbst Buch führen ;-)

       
  20. flatter

    1. Dezember 2011 at 01:41

    gnargh … für 2010 natürlich. sorry,

     
    • opalkatze

      1. Dezember 2011 at 03:45

      Ömpf. Also ich hab 100 personalisierte Zählmarken als PDF runtergeladen. Da kopiere ich sie in der numerierten Reihenfolge heraus und unter den Text. Im T.O.M./METIS trage ich sie zusammen mit der ID und dem Texttitel ein, dann mit allen notwendigen Angaben in mein Excel-Sheet. Kann ich auch problemlos für mehrere Texte hintereinander machen. Mails von der VG habe ich nach der Anmeldung nicht mehr bekommen. Fragezeichen?

      Sandra Mamitzsch kannte dieses Verfahren mit den PDF- und CSV-Tabellen auch noch nicht. Sie erzählte, dass sie das bei CARTA noch alles ‘zu Fuß’ machen mussten.

       
  21. flatter

    1. Dezember 2011 at 13:41

    Hm, den Weg kenne ich so gar nicht. Ich bestelle die Zählmarken (hmtl) anonym und kopiere sie ins Posting. Daraufhin bekomme ich eine Mail mit dem Ident.code. Da ich erst nach der Zählung die Tantieme beantragen kann, erledige ich das am Stück, sobald die Zählung ausgewertet ist. Dann fülle ich die Formulare aus, mit allen Angaben, dem Code und dem Text. Durch die Mails von der VGW habe ich dann eine Liste meiner Postings mit fortlaufenden Daten, dazu muss ich gar nichts tun.
    Von Exceltabellen weiß ich nu wieder nix. Hab ich wohl was verpasst, aber meine Variante hat funktioniert.
    Könnte mich aber schieflachen über den Laden.

     

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