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Glanzlichter 86: Unerfahrene Liebespaare, Orchideen und eine Kerze

02 Mär

Heute wird im Iran ein neues Parlament gewählt, am Sonntag in Russland ein neuer Präsident (oder was man so neu nennt). Die Organspende wird ein bisschen aufgehübscht, Merkel macht ein bisschen auf Town Hall, und Sarrazin freut sich ganz doll. Bei Nannens gibt es nächstens Preise. Lucio Dalla ist tot.

Eine besondere Zeitung

Wie nennt man eigentlich eine Zeitung, die man nur an Schalttagen kaufen kann? So selten erscheint nämlich die Satirezeitschrift La Bougie du Sapeur, die es seit 1980 gibt. Dieses Jahr wurden 210.000 Exemplare gedruckt, die für je 4 Euro verkauft werden. Das Jahrhundert-Abonnement kostet 100 €, alte Ausgaben gibt es für 15 € pro Stück beim Verlag. In der aktuellen Ausgabe gab es unter anderem die Empfehlung, statt des Euro den Louis d’or oder gleich den Sesterz wieder einzuführen. Herausgeber Jean D’Indy sagt übrigens konsequent die “letzte Ausgabe” – obwohl die immer schon vor vier Jahren erschienen ist.

Die DLR stellt ihre Fotos unter einer Creative Commons-Lizenz zur Verfügung. Wikimedia gab den Anstoß. YEAH!

In Flipboard & Co bedrängen Printmedien stellt Martin Weigert die erste akademische (nicht repräsentative) Studie zu Social News Apps vor. Passend dazu: Die 100 meistverkauften Zeitschriften 2011

Hans Schmid hat in seiner Fleißarbeit Meister des Grauens Fantômas, ein Mythos des 20. Jahrhunderts, beschrieben.

Hm. Ob ich da aufwachen möchte? Das hier ist schon besser.

Das James Bond-Theme einmal anders. Q hätte es gefallen.

 
3 Kommentare

Geschrieben von - 2. März 2012 in Glanzlichter

 

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3 Antworten zu “Glanzlichter 86: Unerfahrene Liebespaare, Orchideen und eine Kerze

  1. Roger Burk

    2. März 2012 at 07:19

    Dazu auch passend: 126 Jahre Zeitung – vorbei…
    Viele Jahre habe ich in Basche gelebt. Traurig…
    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,818388,00.html
    und:
    http://www.taz.de/Deister-Leine-Zeitung-macht-dicht/!88720/

     
  2. Fjonka

    2. März 2012 at 08:30

    Leider funktioniert der Link zu “Marie Amrhein Wie sich griechische Armut auf Deutsch anfühlt” nicht. Hätte mich schon interessiert… ich guck morgen nochmal, vielleicht ….

     
  3. opalkatze

    2. März 2012 at 10:42

    Upps. Danke – er tut’s jetzt.

     
 
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