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Doch nicht so knapp

07 Nov


Quelle: Statista, CC BY-ND. Mehr Statistik »

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15 Kommentare

Geschrieben von - 7. November 2012 in Politik, Welt

 

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15 Antworten zu “Doch nicht so knapp

  1. der Herr Karl

    7. November 2012 at 10:35

    55 Millionen zu 54 Millionen finde ich doch recht kanpp…

     
  2. rundertischdgf

    7. November 2012 at 13:10

    Was haben wir eigentlich davon? Wieso das Interesse? http://rundertischdgf.wordpress.com/2012/11/06/die-kriege-der-us-prasidenten/

     
  3. opalkatze

    7. November 2012 at 14:12

    Ich bezog das auf die Wahlmänner-Stimmen.

     
  4. hape kraus

    7. November 2012 at 15:36

    Wenn ich mir das Stimmen- und Wahlmännerverhältnis angucke, frage ich mich, wieviel Prozent der Stimmen reichen, um eine Wahl zu gewinnen? Reichen 45%, die richtig verteilt sind?

     
  5. opalkatze

    7. November 2012 at 16:15

    Nimm dir die 2 Stunden, es lohnt sich: http://alternativlos.org/28/. Die haben das prima aufgedröselt, warum es nicht so einfach ist (wie z.B. in Deutschland).

     
  6. Andreas Moser

    7. November 2012 at 17:02

    1. Weil die USA die einzig verbleibende Supermacht sind.
    2. Warum kein Interesse? Wen es nicht interessiert, der kann ja umschalten. Wenn Millionen den Eurovision Song Contest verfolgen, frage ich auch nicht jedes Mal “Was haben wir eigentlich davon? Wieso das Interesse?”

     
  7. Andreas Moser

    7. November 2012 at 17:17

    Theoretisch ist das natürlich möglich, v.a. wenn die Wahlbeteiligungen in den einzelnen Bundesstaaten extrem unterschiedlich sind. Wenn z.B. in Kalifornien nur ein Mensch zur Wahl geht, gewinnt dessen bevorzugter Kandidat 55 Wahlmännerstimmen mit dieser einen Wählerstimme. Selbst wenn in Alaska alle 500,000 Wähler für den Gegenkandidaten stimmen, bringt das nur 3 Stimmen im Electoral College. U.s.w. Man könnte also sogar mit weniger als 45% gewinnen, aber es gibt keinen Anhaltspunkt dafür, daß die Wahlbeteiligung in den verschiedenen Bundesstaaten je so krass unterschiedlich ausfallen sollte.

    Das ist übrigens ein Problem, das jedes Wahlsystem plagt, das einzelne Distrikte oder Sitze wählt, z.B. Großbritannien und die Direktmandate bei der Bundestagswahl. Deshalb wurden jetzt die Ausgleichsmandate eingeführt. In Deutschland ist das Problem durch die 5%-Klausel noch ärger, weil theoretisch 5.1% der Wähler 100% der mit Zweitstimme gewählten Abgeordneten bekommen können, wenn sich die Stimmen der anderen Wähler alle auf Partien mit maximal 4.9% verteilen (und nicht ausreichend Direktmandate gewonnen werden).

     
  8. wvs

    8. November 2012 at 00:57

    Aktuell haben sich diese Zahlen wieder verändert – das was oben genannt ist war ein Zwischenstand: npr-Berichterstattung

    Die aktuellen Zahlen
    – Obama 60.460.155 (50%)
    – Romney 57.654.177 (48%)

     
  9. opalkatze

    8. November 2012 at 08:29

    Danke!

     
  10. hape kraus

    8. November 2012 at 08:44

    An so extreme Zahlen habe ich gar nicht gedacht, sondern eher an das Prinzip, das ja schon diesen Wahlkampf bestimmt hat. Man nimmt hin, dass man in manchen Staaten verliert, macht dort kaum Wahlkampf (ignoriert die Wähler dort!), so dass die Niederlagen drastisch ausfallen, in anderen Staaten gewinnt man knapp, dann reichen vielleicht 45%, aber selbst ein Sieg 48 zu 52 wäre ein Hohn. Eine Verhöhnung des Wählers ist in meine Augen auch die 5%-Hürde, Wenn ich wähle und dann feststellen muss, dass ich letztlich alle anderen Parteien gewählt, die ich nicht gewählt habe, weil meine Stimme bei der Sitzverteilung weitergegeben wird, dann hatte ich nicht wirklich eine Wahl.

     
  11. wvs

    8. November 2012 at 12:42

    @ hape kraus

    ” .. sondern eher an das Prinzip .. Eine Verhöhnung des Wählers ist in meine Augen auch die 5%-Hürde .. ”

    Willkommen im Leben.

    Der Grund für die Wählertäuschung ist doch das Parteiensystem (dort & bei uns) – das sorgt über die Landeslisten dafür, daß auch vom Wähler ‘ungeliebte’ Kandidaten, wenn sie denn in der Partei Rückhalt haben, auf jeden Fall die Pfründe genießen können. Ich sehe da einen Zusammenhang zum Lobbyismus, denn manche von diesen an sich ‘unwählbaren’ stellen die Verbindung zu den potentiellen Geldgebern für die Parteien dar.

    Es geht nicht um das Wohl der Bürger, weder in U.S.A. noch hierzulande, es geht um das Wohl derer, die sich in vielen Jahren buckeln in der Partei nach oben gedient haben.

     
  12. VonFernSeher

    10. November 2012 at 00:03

    Ich sehe da einen Zusammenhang zum Lobbyismus, …

    Und ich sehe darin ein gutes MIttel gegen Populismus. So kanns sein.

     
  13. wvs

    10. November 2012 at 01:37

    @ VonFernSeher

    Das nennt man “Demokratie” – jeder darf seine Meinung frei äußern.
    So wie er kann.
    Auch wenn es nur ein isoliert in den Ring geworfener Satz ist ….

    Die Populismus-Keule wird gern als Totschlagargument von denen genutzt, die vom bestehenden Parteiensystem profitieren:
    Überwiegend Menschen die nie in einem “normalen” Job gearbeitet haben und daher die Sorgen und Nöte der Arbeitenden nicht kennen – da läßt es sich leicht von “Populismus” reden.
    Vor allem, wenn die Betroffenen nicht so wollen wie es die Politiker gern hätten.

    Sonderbarerweise werden dergleichen Begriffe immer dann genutzt, wenn es den persönlichen Interessen unserer Volksvertreter im eigenen Wahlkreis engegensteht – jüngstes Beispiel “Betreuungsgeld”, eine Totgeburt, geboren aus Klüngelei zwischen den regierenden Pateien zuungunsten des Wahlvolkes. Die Gelder wären anderswo viel dringender & nützlicher zu gebrauchen, z.B. im Bildungsbereich.

    Was ich an dem Parteingeklüngel vorrangig schlecht finde nochmal in Kürze:
    Politiker, die nichts für die Wählenden tun, sondern lediglich für ihr ‘mage’ und die die Rechte & Bedürfnisse mit Füßen treten (siehe v.d.Leyen, Schäuble, Friedrich, Schröder, Clement etc.) können ihr Unwesen nur in unserem System treiben – andernorts in Europa wären sie schon lange von der Bildfläche verschwunden.

    Außerdem führt das Parteiensystem zu langjährigen Verbindungen zwischen den Interessenvertretern und den gewählten Repräsentanten des Volkes (!) – da sind Korruption und Begünstigung nicht fern …. das könnte durch rascheren Wechsel und bessere Einflußnahme durch direkte Wahl mindestens eingedämmt werden.

     
  14. wvs

    10. November 2012 at 01:57

    @ VonFernSeher
    PS
    Ergänzend empfehle ich die Lektüre des unter dem beigefügten Link zu findenden Beitrages:

    Was Banker, Fernsehpromis und Merkel gemeinsam haben

    – und dort besonders den Absatz “”Merkel versucht das Parlament auszutricksen””.
    Ich füge hinzu: So wie dies die Dilettanten die dort sitzen mit ihr und uns Wählern auch tun.

     
  15. opalkatze

    10. November 2012 at 11:15

    Danke auch für den Buchtipp. Nicht, dass ich an Lesestoff Mangel litte …

     
 
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