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Wie wäre es mit einer “Linksammlung Journalismus”?

10 Nov

Seit ein paar Monaten laufe ich mit dieser Idee herum, Zeit also, sie endlich mal zu veröffentlichen: Wie wäre es, wenn die Journalismusblogs eine gemeinsame Plattform erstellten, auf der die ganzen hilfreichen Links gesammelt werden? Viele schreiben regelmäßig über Journalismus, andere, wie ich, nur gelegentlich. Aber wir haben alle viele nützliche Links ‘verbaut’, und ständig kommen neue dazu. Es wäre eine Fundgrube und ein tolles Angebot, sie zentral zu speichern.

Dabei denke ich natürlich an die vielen Links aus meinen Texten, die langsam immer weiter runter rutschen, aber auch an Marcus Bösch und Steffen Leidel vom DW Lab, Konrad Weber auf Journalist 2.0, Stephan Dörner vom Online-Journalismus-Blog, Julius Tröger von Digitaler Wandel, Lorenz Matzats Datenjournalist, die Slideshows von Ulrike Langer und Holger Schmidt, Heike Rosts Linksammlungen zum Urheber- und Leistungsschutzrecht, Constantin Seibts Deadline, Daniel Bröckerhoff, Simon Hurtz, Martin Giesler (der mit den Twitterlisten), Moritz Meyer, Daniel Drepper, Juliane Wiedemeyer, und, und, und.

Was meint ihr? Ließe sich das umsetzen?

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18 Kommentare

Verfasst von - 10. November 2012 in Journalismus, Medien, Web 2.0

 

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18 Antworten zu “Wie wäre es mit einer “Linksammlung Journalismus”?

  1. mickzwo

    10. November 2012 at 19:51

    Ich finde die Idee gut – obwohl ich kein Journalist bin. Vielleicht ist ein Wiki ja die Lösung.

     
  2. opalkatze

    10. November 2012 at 19:54

    Oh wei. Ja, ist eine gute Idee, habe ich aber noch nie aufgesetzt.Mal sehen, was so an Vorschlägen kommt (wenn welche kommen).

     
  3. Sven

    11. November 2012 at 14:41

    Das wäre eine feine Sache! Und technisch sehe ich bei der Umsetzung keine Probleme. Deine Links im Artikel zeigen ja schon, dass die Plattform für eine “einfache” Linksammlung eigentlich egal ist. Das hängt letztlich davon ab, wer sie bearbeiten können soll und welche Anforderungen man stellt. Ich würde so was empfehlen wie delicious oder pinboard (mein Favorit, aber einmalig kostenpflichtig). Man müsste sich dann nur auf eine einheitliche Tagging-Richtlinie einigen – da biete ich auch gerne meine Hilfe an. Alternativ tut es bestimmt auch WordPress.

    Bleibt die praktische Umsetzung (lies: Arbeit). Haben sich die von Dir genannten Journalismusblogs und -blogger außerhalb der Kommentare zu Wort gemeldet, und hast Du sie auf Deinen Artikel aufmerksam gemacht?

     
  4. opalkatze

    11. November 2012 at 17:04

    Hätte das Montag rausschicken sollen, jetzt hat es so lange gelegen … Das lässt sich aber auf Twitter oder G+ verhackeln, denke ich, da gibt es auch ein paar Antworten. Die Idee mit dem Wiki gefällt mir gut, wenn man da vorher ausreichend drüber nachdenkt, ist es tatsächlich nur eine Frage des taggings. Das ist einfach zu bedienen, jeder kann reinschreiben, und es bleibt in der eigenen Regie – auf externe Dienste verlasse ich mich für so was lieber nicht (mehr).

     
  5. mickzwo

    11. November 2012 at 17:28

    Ich würde so etwas auch nicht auf einer externen Seite ablegen, egal wie das realisiert wird. Wartet mal ab, wer sich so alles beteiligen will. Ich finde das sehr spannend.

     
  6. Andreas Moser

    11. November 2012 at 20:11

    Das kann doch niemand alles lesen!

     
  7. opalkatze

    11. November 2012 at 20:44

    Fragezeichen – was?

     
  8. Klaus Jarchow

    12. November 2012 at 12:41

    Meinst du, man sollte das heutzutage noch auf ‘Journalismus’ beschränken?

     
  9. opalkatze

    12. November 2012 at 14:41

    Ich weiß, was du meinst, aber wir haben alle mal klein angefangen. ,) Als Oberbegriff ist das in Ordnung. Die Breite kommt schon durch die Links, an die ich bei den verschiedenen Leuten denke, da hat fast jeder sein ganz eigenes Ding und seine spezielle Sichtweise. Gerade im letzten Jahr hat sich – endlich – richtig was getan.

    Die interessantere Frage wäre, wann das bei den Journalistenschulen ankommt – nicht nur da, wo zufällig du oder Christian Jakubetz oder Ulrike Langer Kurse geben.

     
  10. Sabine Engelhardt

    12. November 2012 at 18:30

    Ein Wiki wäre vielleicht dann sinnvoll, wenn sich die Links thematisch sortieren ließen. Und mit einer Einschränkung der Schreibrechte, sonst bist Du ständig am Müll rausschaufeln. Installieren geht einfach, hab ich schonmal testweise gemacht (MediaWiki). Insofern könnte ich Dir das Ding auch hosten.

    Allerdings überlege ich — also so rein technisch –, ob ein Wiki wirklich die optimale Lösung wäre. Mir fällt aber grad auch nix Besseres ein.

    Gruß, Frosch

    (Inhaltlich sag ich da nix zu. Ich bin kein Journalist und hab das auch nicht vor zu werden.)

     
  11. opalkatze

    12. November 2012 at 18:51

    Nicht alle sind schlecht. :]

    Ja, ich denke ja auch dran rum. Ein Wiki ist sehr leicht von Vielen zu benutzen, das war die Idee, und, wie du sagst, die Möglichkeit, nach tags zu sortieren. Komme evtl. darauf zurück.

    [Hab noch eine Frage wegen des neuen Blogs, machen wir mal am Jahresende, wenn du dann da bist. Im Moment geht gar nix. Wenn du wieder kannst, müssen wir noch über die andere Sache reden.]

     
  12. huhle

    13. November 2012 at 10:17

    Sorry, dass ich erst jetzt was dazu schreibe.

    Es gibt so Schreiberlinge, die liest man immer wieder gern. Ob das nun Journalisten sind oder nicht, will ich mal dahingestellt lassen. Wenn man die nun in einer Art Newsstream verfolgen könnte, also wie ein RSS Feed oder meinetwegen wie Facebook oder G+, wäre das die Krönung.

    Ich vermute aber mal, dass das dann doch zu weit führen würde. Warum macht man es nicht mit WordPress? Da gibt’s doch beste Möglichkeiten:

    - Man setzt das Multiuser-Wordpress auf. Ich glaube, BuddyPress hieß das mal
    - Man legt als Kategorien eben so etwas wie Ressorts an
    - Jedes Ressort hat meinetwegen 3, 4 – nun ja – Redakteure
    - Und die pflegen in einer Art RSS-Feed pro Kategorie die Linklisten ein.
    - Man könnte darüber nachdenken, ob das gar in Richtung Google News ginge, also mit – AUFPASSE! – Snippet

    Ist nur der wilde Gedanke eines Nicht-Journalisten.

     
  13. Christoph v. Gallera (@mittelhesse)

    13. November 2012 at 13:02

    Sicherlich eine gute Idee – aber nichts, was nur für die Absolventen von Journalistenschulen von Interesse wäre, sondern für jeden, der sich für Journalismus interessiert.. Abgesehen davon existieren aber schon eine Reihe von Linksammlungen. Qualität und Charakter hängen dabei stark von den jeweiligen Admins und Moderatoren ab. Ich hatte mir diese Idee als Service für das Mittelhessenblog ebenfalls überlegt. Der Aufwand, diese Liste zu pflegen, wäre aber neben dem täglichen Redaktionsbetrieb zu groß. Weniger technischer, als redaktioneller Aufwand. Da der Aufwand am Ende auch Arbeitszeit ist, habe ich davon abgesehen. Für den täglichen Gebrauch hilft die Linksammlung im Lesezeichenbereich meines Browsers :-) Beste Grüße, Christoph v. Gallera

     
  14. VonFernSeher

    13. November 2012 at 23:36

    Ich sollte natuerlich mit gutem Beispiel vorangehen und als ersten Link zur Sammlung eine Wikianleitung geben, aber leider kann ich das von der Arbeit aus nicht.

    Ich empfehle aber fuer blutige Anfaenger immer gerne PMWiki, das hat bis jetzt noch jeder hinbekommen, dem ich es gezeigt habe. Und funktioniert mit jedem achtelvernuenftigen Anbieter.

    [Runs] on roughly anything.

    PMWiki ueber PMWiki im PMWiki.

     
  15. opalkatze

    14. November 2012 at 01:40

    Das ist schnuckelig von dir und sehr löblich. Doch ich nehm einstweilen den Willen für die Tat, dafür habe ich bereits zwei tatkräftige Hilfsangebote von Damen, die das schon gemacht haben. Schau’n mer mal, was bei der ganzen Chose rauskommt – bei meinem Vorschlag, wohlgemerkt, nicht bei der evtl. Einrichtung des Wikis.

     
  16. opalkatze

    14. November 2012 at 02:06

    Feel free, zu kommentieren, wann immer du magst. Ich bin ja auch nur sporadisch hier.

    Wenn man jemanden gern liest, ist es wirklich völlig gleichgültig, welcher Aufkleber dranpappt. Für dein Begehren kann ich dir a. den schlanken FeedReader (mit Snippets ,) und b. – für den Anfang – hier in der rechten Seitenleiste ‘Journalismus’ empfehlen, dort klickst du einfach jeweils wieder weiter. (Oh, müsste ich auch mal wieder pflegen …) Du kannst ja auch mal bei Greasemonkey oder GitHub gucken, was sich findige Programmierer so ausgedacht haben, vielleicht gibt es die Anwendung ja schon, die du dir wünschst.

    Wenn aus dem Plan was werden sollte, ziehe ich doch ein Wiki vor, weil das unter eigener Regie bleibt und alle darauf zugreifen können, das finde ich wichtig. Sieht nicht so schön aus, ist aber sinnvoll.

     
 
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