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Fernsehtipp: “Töte zuerst!” – Der israelische Geheimdienst Schin Bet, heute 20:15 Uhr, Arte

05 Mär

Der 90-minütige Dokumentarfilm läuft heute Abend um 20:15 Uhr auf Arte und morgen um 22:45 in der ARD (auch im Livestream). Weitere Links hat das Altpapier.

Zu den Aufgaben des israelischen Inlandsnachrichtendienstes Schin Bet zählen Terrorismusbekämpfung, Spionageabwehr und Aufklärung staatsfeindlicher Aktivitäten. Seit dem Sechs-Tage-Krieg 1967 untersteht Schin Bet auch die gesamte nachrichtendienstliche Tätigkeit in den besetzten Gebieten (Westjordanland und Gazastreifen). Erstmals äußern sich in diesem Film Führungskader von Schin Bet, der generell unter größter Geheimhaltung agiert. (Arte)

Der Schin Bet ist der Inlandsgeheimdienst Israels, zuständig für die innere Sicherheit Israels und der seit 1967 besetzten Gebiete, nämlich das Westjordanland und Gaza. Die Identität der Schin-Bet-Mitarbeiter ist geheim – das Motto des Dienstes: die unsichtbaren Verteidiger.
Erstmals treten in dem Dokumentarfim “Töte zuerst” (engl. “The Gatekeepers”) alle sechs noch lebenden ehemaligen Schin-Bet-Chefs vor die Kamera und berichten offen und auch zum Teil selbstkritisch über ihre Arbeit. (NDR)

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2 Kommentare

Verfasst von - 5. März 2013 in Welt, Wissen

 

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2 Antworten zu “Fernsehtipp: “Töte zuerst!” – Der israelische Geheimdienst Schin Bet, heute 20:15 Uhr, Arte

  1. lokielie

    8. März 2013 at 17:08

    Habe es mir angesehen – sehr interessant. Schade nur, dass das fast nie in der Tagespresse beworben wird. So sehen viele nur…sehr seichte Sachen und verlernen das Denken. Hier gibt es autentische Meinungen und Weltsichten von Menschen, die aus dem Hintergrund maßgeblichen Einfluss aufs Weltgeschehen bzw. ihre Regierung haben bzw. hatten. Danke für den Hinweis!

     
  2. t.h.wolff

    9. März 2013 at 11:10

    Geheimdienstchefs “außer Dienst” gibt es nicht, natürlich ist auch dieser Beitrag Teil einer staatlichen Strategie. Ziel ist, die Palästinenserfrage im Rahmen einer neuen Kommunikationsstrategie als Gegenstand einer durchaus pluralistisch geführten Debatte darzustellen, schließlich verliert Israel international seit Jahren rapide an Ansehen. Reden ist billig. Man muß diese Dokumentation (und wahrscheinlich folgende Veröffentlichungen und gescriptete Kampagnen) in engen Zusammenhang mit dem bereits bekannten “Peace Process” stellen, in dessen Verlauf die ethnische Umwandlung arabischen Landes durch illegale jüdische Besiedlung (Verdoppelung seit 1988) eindrucksvolle Fortschritte erzielt hat. Es handelt sich um einen auch durch “Baustopps” niemals unterbrochenen “Annexation Process”, die Strategie ist parteiübergreifend, sie besteht seit 1948 und gründet sich auf die Überzeugung, daß ganz Palästina eigentlich Israel ist. Wer wie Rabin das drohende Ende ahnt und aus dieser Doomsday-Nummer aussteigen will, braucht ein schnelles Pferd.

     
 
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