RSS

Suchergebnisse für ‘Journalismus’

Paneuropäischer Journalismus ist gut – ein verbindliches Auslandsjahr noch besser

Wolfgang Blau postuliert die Notwendigkeit eines paneuropäischen Journalismus: “Kontinentaleuropa ist zwar der weltweit stärkste Wirtschaftsraum, hat aber keine starke journalistische Stimme, die – jenseits der Presseschauen – international oder auch nur innerhalb Europas wahrgenommen wird. [...] Den meisten Zeitungshäusern fällt es [...] schwer, Redaktionen zu rekrutieren, die nur annähernd die ethnische Zusammensetzung ihrer Heimatmärkte widerspiegeln [...]“ (Video, 1:18:11)

Diese Forderung erheben auch Euroblogger wie @kosmopolit oder @ronpatz beharrlich seit Jahren, und sicher kann man sie unterschreiben. Dennoch: Was kann – außerhalb des Wirtschaftsressorts – über die Nationalstaaten hinausreichender Journalismus bewirken? Read the rest of this entry »

 
2 Kommentare

Verfasst von - 27. Mai 2014 in Europa, Leben, Menschen, Politik, Welt, Wissen

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , ,

Wie wäre es mit einer “Linksammlung Journalismus”?

Seit ein paar Monaten laufe ich mit dieser Idee herum, Zeit also, sie endlich mal zu veröffentlichen: Wie wäre es, wenn die Journalismusblogs eine gemeinsame Plattform erstellten, auf der die ganzen hilfreichen Links gesammelt werden? Viele schreiben regelmäßig über Journalismus, andere, wie ich, nur gelegentlich. Aber wir haben alle viele nützliche Links ‘verbaut’, und ständig kommen neue dazu. Es wäre eine Fundgrube und ein tolles Angebot, sie zentral zu speichern.

Dabei denke ich natürlich an die vielen Links aus meinen Texten, die langsam immer weiter runter rutschen, aber auch an Marcus Bösch und Steffen Leidel vom DW Lab, Konrad Weber auf Journalist 2.0, Stephan Dörner vom Online-Journalismus-Blog, Julius Tröger von Digitaler Wandel, Lorenz Matzats Datenjournalist, die Slideshows von Ulrike Langer und Holger Schmidt, Heike Rosts Linksammlungen zum Urheber- und Leistungsschutzrecht, Constantin Seibts Deadline, Daniel Bröckerhoff, Simon Hurtz, Martin Giesler (der mit den Twitterlisten), Moritz Meyer, Daniel Drepper, Juliane Wiedemeyer, und, und, und.

Was meint ihr? Ließe sich das umsetzen?

 
18 Kommentare

Verfasst von - 10. November 2012 in Journalismus, Medien, Web 2.0

 

Schlagwörter: , , , , ,

Journalismus: Überfluss und Mangel

Rohstoffschwemme und Erklärungsbedarf

Wir haben 2012. Unsere technischen Möglichkeiten übertreffen die aller Generationen vor uns. Wir verfügen über Informationen von wahrlich überwältigendem Ausmaß. Leider sind wir längst nicht mehr in der Lage, auch nur den Teil, der uns am meisten interessiert, in vertretbarer Zeit zu verarbeiten.
Die Geschwindigkeit, mit der die Informationen weitergegeben werden, war noch nie so hoch. Die Nachricht vom Umfallen des sprichwörtlichen Sacks Reis in China erreicht uns binnen Sekunden, gleichzeitig finden überall weitere Ereignisse statt, die uns ebenfalls sofort gemeldet werden. Read the rest of this entry »

 
18 Kommentare

Verfasst von - 30. September 2012 in Journalismus, Kultur, Medien, Politik, Web 2.0

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , ,

Crowdfunding im Journalismus? In Deutschland?

Heute bekam ich eine mail von Christian Buggedei, die ich mit seiner Erlaubnis hier einstelle. Die anschließende kurze Diskussion von Google+ habe ich darunter gesetzt.

Was meint ihr dazu: Würdet ihr ein großes Rechercheprojekt durch Crowdfunding mit finanzieren? Wenn es zum Beispiel, wie neulich bei ProPublica, um die Verbindungen von Ärzten zur Pharmaindustrie ginge? Also etwas, womit sich 10 Leute intensiv befassen müssen und Kosten von 100.000 Euro entstehen? Oder meint ihr, unsere Zeitungen informieren schon investigativ genug? Fühlt ihr euch gut informiert? Dazu habe ich eine kleine Umfrage aufgesetzt, der Link steht noch mal am Schluss. Read the rest of this entry »

 
10 Kommentare

Verfasst von - 23. August 2012 in Journalismus, Marketing, Medien, Web 2.0

 

Schlagwörter: , , ,

Unternehmerjournalismus und die Kuh auf dem Eis

Im Feuilleton der NZZ schreiben Kate Nacy und Stephan Russ-Mohl heute¹, der neue Journalist solle über unternehmerische Fähigkeiten verfügen. “Dies fordern einige Avantgardisten. US-Institute entwickeln entsprechende Ideen.”

Nee, Leute, bitte nicht schon wieder. Erstens ist die Idee nicht mehr neu, so neu schon gar nicht. Zweitens hört sich Entrepreneurial Journalism an wie PR-Sprech vom Allerschlimmsten. Und drittens ist das Thema bis auf die Felgen durchgekaut. Read the rest of this entry »

 
9 Kommentare

Verfasst von - 18. Juli 2012 in Journalismus, Kultur, Medien, Web 2.0, Welt

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , ,

Online-Journalismus: Mehr Erklärbären!

Katy Walther hat für das Magazin medium:online den Journalistik-Professor Klaus Meier interviewt. Wie in unzähligen ähnlichen Artikeln ist darin die Rede von tollen neuen Chancen, die jungen Journalisten alles bieten, was für Online und crossmediales Arbeiten nötig ist. Die schicke neue Art der Ausbildung wird hoch gelobt – um Weiterbildung geht es nicht. Warum wird nicht einmal gefragt, was alte Hasen tun können, um sich mit neuen Arbeitsmitteln vertraut zu machen? Es ist auch kein Geheimnis, dass nicht alle deutschen Journalistenschulen den Umgang mit den “neuen” Medien als Grundkenntnis ansehen und vermitteln: Manch eben fertigem Studienabsolventen fehlen die wichtigen multimedialen Fähigkeiten.

Eigeninitiative ist also das Mittel der Wahl, doch Erklärstücke in deutscher Sprache sind rar. In meinen Bookmarks sind an die dreihundert englischsprachige “How to’s”, von der BBC über den Guardian und das Nieman Lab bis zu Poynter, und es gibt hunderte Artikel, die ich nicht gespeichert habe. Dagegen stehen etwa vierzig Deutsche. Read the rest of this entry »

 
13 Kommentare

Verfasst von - 1. Mai 2012 in Journalismus, Kaffeesatz, Medien, Wissen

 

Schlagwörter: , , , , , , ,

Eigentlich gibt es sie schon, die Zukunft des Journalismus

Eigentlich. Stefan Plöchinger, Chefredakteur von sueddeutsche.de, hat einen wunderbaren Artikel über die “neuen” Anforderungen an Journalisten geschrieben und beginnt ihn mit einem berechtigten Seitenhieb:

Die meisten Journalisten lieben Revolutionen, wenn sie darüber berichten dürfen.
Die meisten Journalisten hassen Revolutionen, wenn sie selbst deren Gegenstand sind.

Wolfgang Michal fasst den Sachverhalt ironisch zusammen und weist nebenbei noch diskret auf die ewig gleichen Podiumsdiskussionen mit dem ebenso gleichen Tenor hin. Read the rest of this entry »

 
7 Kommentare

Verfasst von - 25. November 2011 in Journalismus, Kultur, Medien, Web 2.0

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , ,

Ein kurzer Leitfaden zu faulem EU-Journalismus

Dank @TeraEuro auf Kosmopolito gefunden.

Das inoffizielle Regelwerk für faulen EU-Journalismus
20 wertvolle Tipps für Ihre Karriere im EU-Journalismus.

1. Sie sind nicht sicher, wie die EU funktioniert oder welche Institutionen es gibt? → Schreiben Sie einfach “Brüssel”.

2. Deutschland wird im Allgemeinen als für die EU-Politik wichtig angesehen, und Journalisten wissen, wie sie darüber berichten: Wenn Deutschland in einem bestimmten Politikbereich aktiv ist, schreiben Sie einfach etwas über “deutsche Dominanz”. Wenn Sie für eine britische Zeitung arbeiten, erwähnen Sie irgendwie den Krieg. Wenn Deutschland sich in einem bestimmten Politikbereich passiv verhält, schreiben Sie, dass Deutschland die EU aufgibt und dass es klar eine einseitige Strategie verfolgt. Wenn Sie für eine britische Zeitung arbeiten, erwähnen Sie irgendwie den Krieg. Read the rest of this entry »

 
18 Kommentare

Verfasst von - 19. November 2011 in Europa, Journalismus, Politik

 

Schlagwörter: , , , , , ,

Qualitätsjournalismus, Folge 2347

Kommen Sie, sehen Sie, staunen Sie!

Ich frage mich, ob der Redakteur gekündigt wurde oder bloß besoffen war … (Mit Dank an Dietmar :) Read the rest of this entry »

 
24 Kommentare

Verfasst von - 13. Juni 2011 in Journalismus, Kaffeesatz, Medien

 

Schlagwörter: , , , , , , , ,

DRadio Wissen: Krisenjournalismus · Nähe per Mausklick

In einer ca. 55-minütigen Sendung haben Daniel Fiene und Herr Pähler mit Jan Keuchel (Handelsblatt), Ulrike Langer (Medienjournalistin), Christoph Neuberger (Medienwissenschaftler) und Volker Gehrau (Medienwirkungsforscher) über Journalismus bei Katastrophen und dessen Rezeption, Informationsmöglichkeiten und -gewohnheiten gesprochen. Dabei geht es einmal quer durch den Garten; von der Holzpresse über das Fernsehen bis Twitter werden Aspekte wie Schnelligkeit, Vertrauenswürdigkeit, Aufmerksamkeitsökonomie und die Notwendigkeit von Hintergrundrecherche beleuchtet. Tolle, interessante Sendung.

 
Kommentare deaktiviert

Verfasst von - 26. März 2011 in Journalismus, Medien, Web 2.0

 

Schlagwörter: , , , , , , , ,

Qualitätsjournalismus, diesmal: der ‘stern’

Schon toll, dieses Web 2.0! Mit wenigen Handgriffen lässt sich aus einer übersichtlichen dpa-Meldung eine schicke Klickstrecke machen.

 
4 Kommentare

Verfasst von - 3. Januar 2011 in Journalismus, Kaffeesatz, Medien, Web 2.0

 

Schlagwörter: , , ,

Ah, Qualitätsjournalismus!

Wikileaks (zur Zeit überlastet) veröffentlicht Zehntausende von Afghanistan-Dokumenten. Um eine breite Öffentlichkeit zu bekommen, tun sie das beim Guardian, bei der New York Times und dem deutschen Spiegel. Der Guardian bringt – wie gewohnt – hervorragend aufbereitete Berichte plus ein Einführungsvideo. Die Times bietet immerhin Überblicke und erste Auswertungen an. Beide bieten den Lesern an, interaktiv an der Aufbereitung der riesigen Datenmengen mitzuwirken.

Und der Spiegel? Read the rest of this entry »

 
10 Kommentare

Verfasst von - 26. Juli 2010 in Journalismus, Medien, Politik, Welt, Wissen

 

Schlagwörter: , , , , , , ,

So geht Qualitätsjournalismus

So geht das also.

Futurezone wird platt gemacht. Damit der Betreiber ORF durch einen Kuhhandel mehr Werbegelder einnehmen darf.
Futurezone ist neben Heise das einzige große deutschsprachige Onlinemedium, das sich tagesaktuell mit der europäischen Netzpolitik beschäftigt, und oft das schnellere von Beiden. In einer Zeit, in der es zunehmend um Politik im Zusammenhang mit dem WWW geht, ist das eine kurzsichtige und äußerst fragwürdige Entscheidung*.  Read the rest of this entry »

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , ,

Vier Sätze für den Journalismus

Dirk von Gehlen hatte eine nette Idee. Er bittet um die Ergänzung vierer Halbsätze. Dann ergänze ich mal …

Das sollte jeder Journalist/jede Journalistin heute lernen:
Zuzuhören.

Nutzerbeteiligung macht den Journalismus besser, wenn …
… Kritik angenommen und umgesetzt wird.

(Statt ‘wenn’ wäre mir ‘weil’ lieber gewesen, denn eine breite Basis ist wunderbar für beide Seiten.)

In zehn Jahren werden wir uns darüber wundern, dass in der heutigen Debatte …
… so wenig an die Leser gedacht wurde.

So könnte ein Geschäftsmodell für den Journalismus von morgen aussehen:
Journalisten werden unabhängiger, als Ein Mann/Frau-Unternehmen für verschiedene Auftraggeber arbeiten, und versuchen, sich als ‘Markenzeichen’ zu etablieren.

____________
Wer sonst noch mitmacht, kann man bei Rivva sehen.

 
3 Kommentare

Verfasst von - 2. Juni 2010 in Journalismus, Menschen

 

Schlagwörter:

Qualitätsjournalismus

Die Bundespressekonferenz ist 60 geworden. Unser Bundespräsident hat mit einer richtig guten Rede milde tadelnd gratuliert. Die Rede ist lang, aber der Anlass war ja auch nicht irgendeiner, und sie ist lesenswert.

Wir wissen alle, wie schrecklich schlecht es der Presse geht, der schwer geschundene Qualitätsjournalismus jault, von Hubert Burda angeführt, unaufhörlich unüberhörbar auf.

Read the rest of this entry »

 
Kommentare deaktiviert

Verfasst von - 12. Oktober 2009 in Journalismus, Kultur, Medien

 

Schlagwörter:

Liebe Wissenschaftler, tragt eure Debatten endlich nach draußen

Es gibt gerade im Medienbereich einen Haufen Probleme, die in den nächsten Jahren auch die Politik fordern und bestimmen werden. Vor allem die ungeklärten Fragen der Netz- und Medienpolitik, von den vielfachen Überschneidungen dieser beiden Bereiche bis zu verbraucherfreundlichen Lösungen für das Digitalzeitalter, müssen mit und in der Gesellschaft diskutiert werden. Doch debattiert wird nur in Fachkreisen. Die Verbraucher bekommen davon so gut wie nichts mit. Read the rest of this entry »

 
4 Kommentare

Verfasst von - 18. Juni 2014 in Kultur, Marketing, Medien, Web 2.0, Wissen

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Keine Lust auf Europa

Es gibt viele Gründe, die uns gegen „Europa“ einnehmen. Der Traum von einem geeinten Kontinent, bei dem Vorteile wie grenzenloses Arbeiten und Reisen im Vordergrund standen, platzte spätestens durch die Euro-Krise, als Währung, Banken und Märkten eine alles andere überragende Bedeutung zugesprochen wurde. Schon vorher regte sich stiller Protest, weil niemand Lust hatte, uns zu erklären, welche Organisationen wofür zuständig sind, was sie für jeden einzelnen Bürger bedeuten und wie wir mit ihnen in Kontakt treten können. Stattdessen bekam der Lobbyismus in Brüssel, Straßburg, Luxemburg und Frankfurt schnell einen höheren Stellenwert, als die Vermittlung von Gemeinsamkeiten und zwischen den vielen Institutionen und der Bevölkerung. Read the rest of this entry »

 
6 Kommentare

Verfasst von - 2. Mai 2014 in Europa, Netzpolitik, Politik, Welt

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , ,

Pressefreiheit im Bundestag? Nicht für Blogger

Antwort des Pressereferats auf meine Anfrage, Updates · Textende »

 
14 Kommentare

Verfasst von - 3. Februar 2014 in Blogs, Journalismus, Politik, Web 2.0

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , ,

Splitter: Geht ja gut los

Ihr habt hoffentlich die letzten zwei Wochen nutzen können und seid jetzt ausgeruht und guter Dinge. Jedenfalls noch meine guten Wünsche für ein gesundes, erfolgreiches und angriffslustiges 2014!

Für einen gelungenen Start hat ja der Herr Pofalla schon gesorgt.

Weshalb sich jetzt allerdings alle so über Maas‘ Entscheidung aufregen, wegen der VDS erst mal die Entscheidung des EuGH abzuwarten, erschließt sich mir nicht völlig. Ich sage alle, weil auch in den Fernsehnachrichten – also dort, wo “alle” zugucken – ziemlich hohe Pace gemacht wird. Vielleicht erinnern wir uns kurz, dass nicht mehr Schnarre und Friedrich zuständig sind, sondern Maas und de Maizière, von dem zumindest mehr Augenmaß zu erwarten ist, als von seinem Vorgänger. Read the rest of this entry »

 
Kommentare deaktiviert

Verfasst von - 6. Januar 2014 in Politik, Splitter

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Vor dem #HuffPo-Start

Ihr müsst jetzt kurz tapfer sein, das ist völlig gegen den Mainstream: Die Macher der Huffington Post Deutschland fragen wenigstens. Andere klauen einfach.

Nein, ich finde auch, sie sollten Schreiber, die davon leben müssen, bezahlen. Es ist auch nicht sehr geschickt, Leute wie Stefan Niggemeier zu fragen, die im Brotberuf Journalist und sehr bekannt sind und zudem mit dem eigenen Blog eine erhebliche Reichweite haben. Aber wer es sich leisten kann, sollte die kostenlose Verstärkerwirkung ruhig nutzen, das ist doch ein gutes Geschäft. Read the rest of this entry »

 
11 Kommentare

Verfasst von - 27. September 2013 in Blogs, Journalismus, Marketing, Medien, Web 2.0

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , ,

Von wegen, die Regierung ist doof

Zum Auswachsen, diese tumbe Regierung, die sich einfach nicht mit dem größten Datenskandal aller Zeiten befassen will. Was der Mißfelder da in den Tagesthemen gesagt hat, ist doch wirklich die Höhe! Warum macht der das, mitten im Wahlkampf?

Hin- oder hergerechnet: Wir sind ziemlich wenige, und wenn man die Zahlen auf die Newsjunkies eindampft, noch weniger. Die absolute Mehrheit informiert sich durch Zeitungen und Fernsehen und benutzt das Internet zum Nachschlagen, Einkaufen, oder um Kontakt mit den Lieben zu halten. Sie browsen mit T-Online, lesen nicht die stets aktuelleren, häufig schärfer formulierten oder im Print gar nicht erscheinenden Artikel in den Online-Ausgaben der Zeitungen, und schon gar keine Blogs. Sie wissen eigentlich so gut wie nichts über diese Blase, in der wir uns Tag und Nacht aufhalten, und die für uns ebenso real ist wie die Kohlenstoffwelt. Read the rest of this entry »

 
5 Kommentare

Verfasst von - 9. September 2013 in Datenschutz, Politik, Telekommunikation, Web 2.0

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , ,

#tag2020: Noch eine Diskussion zur Zukunft der Zeitung?

Einige Journalisten stöhnen, das sei nun schon die zweitausensiebenhundertneunzigste Diskussion über dieses Thema. Mindestens. Im Prinzip: ja, aber es ist endlich eine, die wenigstens versucht, auch “draußen” anzukommen, außerhalb unserer cozy little Schurrnalissmuswelt. Da, wo die Leser sind. Die haben von den seit Jahren engagiert und mit vielen guten Argumenten geführten Debatten nämlich nichts mitgekriegt. Dabei sind sie es, die auch künftig für Journalismus bezahlen sollen, daher hätte es eigentlich schon längst nahegelegen, sie mit einzubeziehen. Meist dürfen sie aber nur die neue Typografie eines gedruckten Blatts oder deren neu!-neu!-neu!en Onlineauftritt gut finden. Read the rest of this entry »

 
7 Kommentare

Verfasst von - 13. August 2013 in Blogs, Journalismus, Kultur, Medien, Web 2.0

 

Schlagwörter: , , , , , , , , ,

#LSR: Ab 1. August greift das famose Leistungsschutzrecht

Bei Christoph Keese, Springers ehedem so eifrig stänkerndem Außenminister, ist es seit April still, ganz still. Irgendwie ja auch verständlich, mir geht da was von Mohr und Schuldigkeit getan im Kopf rum. Das mit der langen Nase haben sie jedenfalls geschafft, nicht nur gedreht, sondern gleich dreifach, sozusagen eingesprungen: Erst das Leistungsschutzrecht durchgedrückt, dann beim Ausverkauf ihrer Zeitungen an Funke ganz laut “Ätsch!” geschrien, und lukrativ wird es für Springer so oder so. Ganz nebenbei werden noch ein paar Abmahnkanzleien versorgt. Journalisten werden leider, leider nicht profitieren, aber die braucht eh kein Schwein. Man kann der deutschen Urheberrechtspolitik zu solchen Verbündeten wirklich nur gratulieren. Read the rest of this entry »

 
7 Kommentare

Verfasst von - 30. Juli 2013 in Blogs, Kultur, Medien, Netzpolitik, Web 2.0

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , ,

Gelesen: “Rundfunkpolitik und Netzpolitik” von Hachmeister/Anschlag (Hrsg.)

In der Reihe edition medienpraxis des Herbert-von-Halem-Verlags ist als Nummer 10 “Rundfunkpolitik und Netzpolitik” von Lutz Hachmeister und Dieter Anschlag (Hrsg.) erschienen. Darin wird eine hoch interessante Diskussion über den Strukturwandel der Medienpolitik in Deutschland aus der Funkkorrespondenz fortgesetzt, an der sich außer den Herausgebern Protagonisten aus Medien, Recht, Politik und Wissenschaft beteiligen. Read the rest of this entry »

 
Kommentare deaktiviert

Verfasst von - 24. Juli 2013 in Medien, Netzpolitik, Politik, Web 2.0, Wissen

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , ,

#BTStöckchen: Wie nutzt du Twitter?

Heute Morgen hat mir @ulrikelanger das #BTStöckchen zugeworfen. Ralph Scholze alias @webpixelkonsum hat im April die Fragen formuliert und das Stöckchen abgebrochen.

Nu geit dat los:

Wer bist Du auf Twitter? Seit wann bist Du auf Twitter? Nutzt Du Twitter vorwiegend privat oder beruflich?

Seit 2009 bin ich als @kaffeebeimir unterwegs. @verabunse habe ich 2012 zum Blog als Mediawatch eingerichtet, weil ich dort fast nur Medienmenschen folge. Am meisten twittere ich auf @carta_, dessen Redakteurin ich bin – eigentlich mache ich da nur, was ich früher auf @kaffeebeimir gemacht habe: Aktuelles kommentieren und weitertwittern ,) Read the rest of this entry »

 
Ein Kommentar

Verfasst von - 31. Mai 2013 in Blogs, Medien, Web 2.0

 

Schlagwörter: , , , ,