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Archiv der Kategorie: Medien

“Bitte schalten Sie Ihren Adblocker ab!” (Update)

Update, 14.5.:

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Geschrieben von - 13. Mai 2013 in Kaffeesatz, Marketing, Medien, Web 2.0

 

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Neu: “Blackbox Urheberrecht”, u.a. mit zwei Texten von mir

Blackbox Urheberrecht, Hrsg. Daniel BrockmeierDaniel Brockmeier hat es im Eigenverlag herausgegeben. Ausgelöst durch den berühmten Rant von Sven Regener im März letzten Jahres, stellt er Thesen und Sichtweisen von einer rigiden Verschärfung des Urheberrechts bis zu dem Wunsch nach gänzlicher Abschaffung vor.
Blackbox Urheberrecht – Standpunkte zum Urheberrecht und seiner Krise” gibt es für EUR 5,99 zum Download bei Amazon, iTunes und Google Play.

Die 22 Essays stammen von Anonymous, Daniel Brockmeier, Dirk von Gehlen, Nina George, Johnny Haeusler, Christoph Keese, Till Kreutzer, Neelie Kroes, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Pim Richter, Frank Schirrmacher, Jürgen Schönstein, Julia Schramm, Michael Seemann, Thomas Stadler, Anatol Stefanowitsch, Udo Vetter und mir. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 8. Mai 2013 in Medien, Netzpolitik, Schön!, Web 2.0

 

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#bdk13 · Grünen-Parteitag in der Kuschelecke

Gab es auf der Bundesdelegiertenkonferenz der Grünen eigentlich ein Bällebad? So viel Flausch war jedenfalls selten. Selbst der skeptische (oder wie nennt man das, wenn jemand nur mit Wattebällchen wirft?) baden-württembergische Ministerpräsident Kretschmann war am Schluss ganz lieb (schöne Überschrift bei SpOn: Heckenschütze mit Platzpatronen).

Ein wenig angefressen dürften nur einige Journalisten sein, die sich schon auf eine Debatte über den möglichen Wahlkampf der Grünen mit der Union eingeschossen hatten. Aber nein, der zartrote Siggi machte einen artigen, launigen und viel beklatschten Gegenbesuch, nachdem Claudia neulich ihren VIP-Auftritt bei der SPD hatte. Sie “rockte” auch vor eigenem Publikum, Trittin war witzisch, Göring-Eckardt leicht salbungsvoll, Kretschmann realopolitisch, und Cem Özdemir hatte einen hübschen Robin-Hood-Vergleich – klar, dass der üble Sheriff von Nottingham niemand anders als die derzeitige Regierung sein kann. Der trägt heute keine Rüstung mehr, sondern farbige Blazer. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 28. April 2013 in Medien, Politik

 

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Social Media im Katastrophenfall: Zweiklassengesellschaft

Sybille Klormann und Juliane Leopold beschreiben auf ZEITonline, wie nach dem Anschlag in Boston die sozialen Netzwerke zur Kommunikation mit der Bevölkerung genutzt werden. Sie kommen zu dem Schluss, in Deutschland sei das wegen der geringen Verbreitung von Twitter und Facebook noch nicht möglich.

Es ist das klassische Henne-Ei-Problem, denn es geht nicht um Verbreitung, sondern um Akzeptanz. Wie sollen sie sich verbreiten, wenn in den Mainstreammedien ständig vor dem Internet gewarnt, Twitter als lustiges Spielzeug und Facebook als Schmuddelecke dargestellt wird?

Es sind zwei getrennte Kommunikationssysteme entstanden. Das ist ineffektiv und gefährlich. Was also würde in einem Katastrophenfall passieren? Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 17. April 2013 in Medien, Politik, Telekommunikation, Web 2.0

 

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#LSR: Wer hat uns verraten?

Ich bin schrecklich enttäuscht und wütend und ratlos. Fast drei lange Jahre haben viele kluge, engagierte Menschen sich gegen das Leistungsschutzrecht gewandt, viel Zeit und Nerven und immer noch einmal Erklären in ihren Protest investiert. Damit eine einstmals kämpferische Partei im letzten Moment ohne Not alles umschmeißt und die jahrelangen Bemühungen mal eben scheitern lässt. Jetzt weiß ich definitiv, dass die BILD wichtiger ist als der Wähler. Ich fühle mich verarscht und betrogen. Und ich habe tiefes Mitgefühl mit denen, die sich innerhalb ihrer Parteien lang gemacht haben gegen diesen Schwachsinn und jetzt noch viel dümmer dastehen als ich. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 22. März 2013 in Blogs, Kultur, Medien, Politik, Web 2.0

 

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Diese Seiten unterstützen das Leistungsschutzrecht

Mathias sagt in den Kommentaren: “Es ist meines Erachtens irrelevant, ob ein Verlag ein LSR unterstützt hat oder nicht, es sollte entscheidend sein, ob er das ihm vom Bundestag zugesprochene Leistungsschutzrecht gedenkt einzusetzen, wenn das Gesetz in Kraft tritt.” Ja. Mehr darüber bei Robert Basic. Und die Kritik an Roberts Fragen. 28.3.: Karsten hat auf Lousypennies eine Liste zusammengestellt. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 1. März 2013 in Kaffeesatz, Kultur, Medien, Netzpolitik, Politik, Web 2.0

 

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Viel los heute

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Geschrieben von - 20. Februar 2013 in Journalismus, Medien, Netzpolitik, Politik, Web 2.0

 

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Die falsche Empörung

Ich bin außer mir. Das geht ja gar nicht. Dabei weiß ich nicht einmal, ob mich Amazons Arbeitsbedingungen und Kontrolltruppen oder das mit dem Pferdefleisch mehr empören. Und natürlich werde ich …

Gar nichts werde ich. Genauso, wie die meisten anderen auch.

Bei vielen ist es Bequemlichkeit, Amazon durch Bestellungen einfach weiter zu finanzieren. Für mich ist es außerdem praktisch, weil ich weit weg von der nächsten Stadt wohne. Für Dinge, die ich über die Grundversorgung hinaus benötige oder haben möchte, bin ich einen ganzen Tag unterwegs und muss den Kram dann auch noch schleppen. Für mich ist Amazon auf der ganzen Linie günstiger. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 19. Februar 2013 in Kultur, Medien, Politik, Umwelt, Wissen

 

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Alle meckern über “das Netz”. Keiner über dessen politische Darstellung.

Dieser Tage sind gerade wieder Netzbetrachtungen en vogue. Reflektion ist ja schön, aber weshalb wird bei all der Eulenselbstbespiegelei eigentlich die Rolle der Politik nicht erwähnt?

Wir hätten einen Haufen weniger Probleme, wenn interessierte Politiker nicht unermüdlich auf die Risiken und Gefahren des Netzes hinwiesen. Und die hofberichterstattenden Medien das nicht aufgriffen und Otto N. und Lisa Müller-Lüdenscheidt das negative Bild medial verstärkt in die Wohnstuben brächten. Für Nichtnetzmenschen muss das aussehen wie eine ganz üble Räuberhöhle. Nur der Telekombrowser, Amazon und Ebay sind sicher. Und was Jörg Schieb sagt. Meine Güte.

“Das Netz” gibt es nicht. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 16. Februar 2013 in Kultur, Medien, Politik, Web 2.0

 

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Wir basteln uns eine Zeitung

Neineinein, keine Angst, das ist gar nicht so schwer. Das macht sogar Spaß und ist richtig spannend. Das mit dem spannend sagt auch der Malte Hinz von der Westfälischen Rundschau, der muss das als Exbetriebsrat und Chefredakteur schließlich wissen.

Also, erst mal entlassen wir alle. Daraus machen wir eine schicke Überraschung, so, wie der Herr Nienhaus das gemacht hat. Weil, sonst merken ja die anderen Medien, dass bei uns gerade was ganz Tolles, Wegweisendes passiert, und das sollen die ja noch nicht. Wir selbst haben natürlich schon längst alles geplant und können jetzt ein zukunftsfähiges Konzept präsentieren. Der Name ist gut eingeführt, wären wir ja blöde, wenn wir den änderten. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 26. Januar 2013 in Journalismus, Kultur, Marketing, Medien

 

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Bildungsauftrag

https://twitter.com/AtariFrosch/status/293458530235740163

 
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Geschrieben von - 21. Januar 2013 in Medien, Ohne Worte

 

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Frauen & Blogs: Die Rückkehr zur Normalität

Am Dienstag rief eine Redakteurin von frau.tv an und wollte wissen, wie es denn mit den weiblichen Politbloggern aussehe: Ein Anlass, nach meiner letzten größeren Bestandsaufnahme vom Januar 2010 mal wieder darüber nachzudenken.

Es hat sich gleichzeitig viel und wenig geändert. Ehe ich das auseinanderklamüsere, will ich kurz erklären, weshalb ich mich aus dem Thema rausgezogen habe. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 20. Dezember 2012 in Blogs, Frauen, Medien, Politik, Web 2.0

 

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Hiob geht um

Der Verkünder schlechter Nachrichten geht durch’s Zeitungsland, von Vielen schon lange gesichtet und mit gut begründeten Botschaften. Aus den Führungsetagen wird dem bisher wenig entgegengesetzt, straffen, zusammenlegen, entlassen scheinen nach wie vor die Mittel der Wahl zu sein. Dumm nur, dass einerseits Zeitungen für eine Demokratie wichtig sind, sich aber in der herkömmlichen Form nicht mehr so verkaufen und auch bei den Jüngeren nicht signifikant zur Meinungsbildung beitragen. Dumm auch, dass gleichzeitig zwar viel Wert auf universitäre Bildung, Exzellenzinitiativen und ähnliche Wohltaten für Wohlhabende gelegt, aber bei der durchschnittlichen Schulbildung seit Jahren gespart wird. In Deutschland entsteht eine zweite Schere: Neben der vorhandenen ungleichen Vermögensverteilung wird Bildungsferne in der Breite kräftig gefördert. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 17. November 2012 in Leben, Medien, Politik

 

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Medienzukunft, selbsterklärend

Die folgenden Ausschnitte stammen ausschließlich aus dem heutigen turi2-Nachmittags-Newsletter heute2, den Kaffee-Leser eher nicht bekommen. (Das macht man eigentlich nicht, aber Peter Turi liest ja vielleicht gerade nicht mit.) Was das soll? Mit den unkommentierten Kästchen will ich eine kleine Geschichte erzählen.
 

Verleger geben “FR” auf.
[..] Die angesehene linksliberale “Frankfurter Rundschau” steht vor dem Aus, die Gesellschafter wollen kein Geld mehr zuschießen. [..] Der Verlag hat am Dienstagvormittag um 9.45 Uhr beim Amtsgericht Frankfurt Insolvenz angemeldet. Die Perspektiven ist düster, ein Überleben der Printausgabe unwahrscheinlich. Die Pleite kommt keineswegs überraschend: Seit Jahren verpuffen alle Spar- und Notmaßnahmen angesichts sinkender Auflagen und wegbrechender Anzeigenumsätze. Der Verkauf der Mehrheit des Blattes an DuMont Schauberg half ebensowenig wie die Umstellung aufs Tabloid-Format, die Konzentration auf Regionales, die Kooperation mit “Berliner Zeitung” und – vor allem – die Entlassung von immer mehr Redakteuren.
(turi2/heute2, 13.11.2012) Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 13. November 2012 in Journalismus, Kultur, Medien, Web 2.0

 

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Wie wäre es mit einer “Linksammlung Journalismus”?

Seit ein paar Monaten laufe ich mit dieser Idee herum, Zeit also, sie endlich mal zu veröffentlichen: Wie wäre es, wenn die Journalismusblogs eine gemeinsame Plattform erstellten, auf der die ganzen hilfreichen Links gesammelt werden? Viele schreiben regelmäßig über Journalismus, andere, wie ich, nur gelegentlich. Aber wir haben alle viele nützliche Links ‘verbaut’, und ständig kommen neue dazu. Es wäre eine Fundgrube und ein tolles Angebot, sie zentral zu speichern.

Dabei denke ich natürlich an die vielen Links aus meinen Texten, die langsam immer weiter runter rutschen, aber auch an Marcus Bösch und Steffen Leidel vom DW Lab, Konrad Weber auf Journalist 2.0, Stephan Dörner vom Online-Journalismus-Blog, Julius Tröger von Digitaler Wandel, Lorenz Matzats Datenjournalist, die Slideshows von Ulrike Langer und Holger Schmidt, Heike Rosts Linksammlungen zum Urheber- und Leistungsschutzrecht, Constantin Seibts Deadline, Daniel Bröckerhoff, Simon Hurtz, Martin Giesler (der mit den Twitterlisten), Moritz Meyer, Daniel Drepper, Juliane Wiedemeyer, und, und, und.

Was meint ihr? Ließe sich das umsetzen?

 
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Geschrieben von - 10. November 2012 in Journalismus, Medien, Web 2.0

 

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Meedia und die ganz billige Häme

Es ist sehr einfach, von einem einigermaßen gesicherten Arbeitsplatz, fest oder frei, auf Kolleginnen herabzublicken. Und zwar, weil sie “das Internet vorlesen”, etwas, das der Schreiber offenbar als unwürdig empfindet. Er sollte wissen, dass auch das redaktionelle Vorbereitung erfordert und nicht dem ‘Fräulein-Nummer’-Bild entspricht, das er mit so viel Häme zeichnet. Umso schlimmer.
Außerdem müsste man gerade als Medienjournalist bei einem Medienmagazin, das gelegentlich das Gras wachsen hört, die Marktlage kennen. Sollte sich darüber im Klaren sein, dass jeder Journalismus-Job, der heute noch ein regelmäßiges Einkommen verspricht, viel wert ist; übrigens auch der eigene. Vielleicht haben die verächtlich als Twitter-Tussis bezeichneten Frauen sich im Studium etwas anderes vorgestellt. Vielleicht machen sie das, was sie tun, sehr gerne. Ich weiß es nicht. Was ich aber genau weiß: Was Meedia sich da leistet, ist billigste Arroganz, auf Kosten von Kollegen. Wohl dem, der kann? Pfui Teufel. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 8. November 2012 in Journalismus, Kultur, Medien, Web 2.0

 

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“Haben Sie denn schon mal was publiziert?”

Google Search, 29.10.2012Ich bilde mir ja nicht ein, dass all diese gefundenen Einträge mich betreffen. Als Beweis, dass es mich in diesem Internetz gibt, sollten sie aber reichen. Ja, denkste: “Das ist keinesfalls ein Beleg, dass Sie das sind. Das kann ja jeder!” Sollten Sie mal ausprobieren, Sie holzhöriger, papierversessener, nicht googlebarer Vollpfosten Schlaumeier. Viel Vergnügen.

 
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Geschrieben von - 29. Oktober 2012 in Blogs, Journalismus, Kaffeesatz, Medien, Mensch bleiben, Web 2.0

 

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Gelesen: Klaus Jarchow, “Nach dem Journalimus”

“Schreiben in Zeiten des Web 2.0″ hat der Journalist und Blogger sein Buch untertitelt, und genau das findet man darin: Einen engagierten Aufruf, zu schreiben – aber anders.

Vorab: Wer sich bei F.A.Z., Süddeutscher, ZEIT, Broder, Matussek und Seibel stilistisch wie inhaltlich stets gut aufgehoben fühlt, braucht gar nicht weiterzulesen. Wer aber wissen möchte, wie Sprache ‘funktionieren’ kann, wie man einen lesenswerten Text baut, wer Leser auf seine Website locken will, der ist hier richtig. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 23. Oktober 2012 in Blogs, How to, Journalismus, Kultur, Medien, Menschen, Web 2.0, Wissen

 

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Lautes Nachdenken über Blogs & so

Hab gerade bei den Ruhrbaronen was kommentiert und wüsste gerne, wie ihr das seht. Den Kommentar setze ich hier so rein, wie ich ihn runtergetippt habe.

Klar, im Kollektiv ist es ein bisschen einfacher, als Einzelblogger mit beschränkter Zeit/wenig Geld ist es einfach nur ein hartes Brot.

Politische Relevanz ‘da draußen’ ist nur zu erreichen, wenn die Themensetzung entweder Viele interessiert oder sehr speziell ist. Der Einzelne ist vielleicht in der Lage, ein Thema intensiv zu verfolgen, ohne featuring von anderen Blogs (Empfehlung, Verlinkung) wird aber auch die beste Recherche einfach versickern. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 13. Oktober 2012 in Blogs, Journalismus, Medien, Netzpolitik, Politik, Web 2.0

 

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Journalismus: Überfluss und Mangel

Rohstoffschwemme und Erklärungsbedarf

Wir haben 2012. Unsere technischen Möglichkeiten übertreffen die aller Generationen vor uns. Wir verfügen über Informationen von wahrlich überwältigendem Ausmaß. Leider sind wir längst nicht mehr in der Lage, auch nur den Teil, der uns am meisten interessiert, in vertretbarer Zeit zu verarbeiten.
Die Geschwindigkeit, mit der die Informationen weitergegeben werden, war noch nie so hoch. Die Nachricht vom Umfallen des sprichwörtlichen Sacks Reis in China erreicht uns binnen Sekunden, gleichzeitig finden überall weitere Ereignisse statt, die uns ebenfalls sofort gemeldet werden. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 30. September 2012 in Journalismus, Kultur, Medien, Politik, Web 2.0

 

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ARD/Spanien: Wie das Netz funktioniert —

ARD/Spanien: Wie das Netz funktioniert — #Carta http://bit.ly/Pozwlf #ARD #Spanien #tagesschau

 
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Geschrieben von - 26. September 2012 in Medien, Politik, Web 2.0

 

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Wie kaputt sind wir eigentlich?

Das ist der Punkt, wo Toleranz und sogar Fremdschämen nicht mehr hilft. Trashig ist in den letzten 30 Jahren ungefähr fünfzehn Mal in und wieder out gewesen, ist ja auch ganz witzig; wer’s halt mag. Aber mir rollen sich die Fußnägel auf, wenn ich so was sehe und so was lese:

Kobus sieht ihren Miniatur-Schönheitssalon auch als pädagogisches Projekt. “Mädchen werden ständig mit dem Thema Frau-Sein konfrontiert”, sagt sie. “Wir müssen sie fachgerecht an das Thema heranführen.” Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 25. September 2012 in Frauen, Kaffeesatz, Kultur, Medien

 

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Der Spiegel bloggt

Soso. Der Print-Spiegel hat jetzt also auch ein Blog (Maskulinum). Mathias Müller von Blumencron, von dem es Anfang 2011 noch hieß, er sei weggelobt worden, hat als Chefredakteur Digital mit Spiegel Online ein standfestes Produkt geschaffen, das in den Rankings stets ganz vorne dabei ist (was über die tatsächliche Qualität nichts aussagt). Das hat anscheinend Georg Mascolo, dem Chefredakteur Print, keine Ruhe gelassen. Der kann zwar den Kostenlos-Inhalten bei SpOn nichts abgewinnen, so ganz will er sich aber dem Zug der Zeit wohl doch nicht entziehen. Mit Uwe C. Beyer tritt ab 1. Oktober sogar erstmals ein Art Director für den Print-Spiegel an. Es ist auch nötig. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 24. September 2012 in Blogs, Journalismus, Marketing, Medien, Web 2.0

 

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Fernsehtipp: Die Mondverschwörung, Sonntag, 21:45 Uhr, 3sat

In dem Dokumentarfilm von Thomas Frickel (AG Dok) werden so einige Verschwörungstheorien anhand von Interviews dingfest gemacht. Markus Kompa hat den Film bei Telepolis vorgestellt, und auf seinem Blog gibt es einen kurzen Trailer. Was zunächst zum Schieflachen veranlasst, ist aber gar nicht witzig:

Formal kommt „Die Mondverschwörung“ als Persiflage auf das Genre fernsehgängiger Enthüllungs-Reportagen daher. Und doch ist der Film mehr als eine Nummern-Revue aus dem Kuriositäten-Kabinett der Spinner und Sektierer. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 22. September 2012 in Medien, Politik, Wissen

 

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Alle bekloppt?

Es scheint, als sei der sprichwörtliche Hund in der Pfanne verrückt geworden. Das Video “Innocence of Muslims” ist nicht im Geringsten erwähnenswert, aber willkommen als Begründung für Randale gegen die USA, oder überhaupt gegen ‘den Westen’. Die Medien finden das Klasse, so schöne Bilder, auch wenn man ein bisschen nachhelfen muss. Unsere flippen natürlich begeistert aus und prophezeien gleich Straßenschlachten; allen voran mein Lieblingsmann Hans-Peter Friedrich, dessen Lieblingswort verbieten ist. Sieht ein Vertreter eines Muslimverbands ähnlich, der will direkt Google und YouTube abschalten. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 19. September 2012 in Medien, Politik, Welt

 

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