Na bitte, wer sagt’s denn. Macht euch schlau, schnappt euch hier oder hier ein Motiv und verbreitet die Aktion bitte recht fleißig. (Grafik bitte selbst einbinden und nicht von dort laden.)

Archiv der Kategorie: Web 2.0
Geht doch: #DigiGes und #D64 gemeinsam für die #Netzneutralität
“Bitte schalten Sie Ihren Adblocker ab!” (Update)
Update, 14.5.:
Danke für Euren Aufruf, liebe Verlage! Unsere Bilanz gestern: Installationen auf AdblockPlus.org +129%, Spenden +167% #Adblock—
Adblock Plus (@AdblockPlus) May 14, 2013
Neu: “Blackbox Urheberrecht” mit zwei Texten von mir
Ab sofort gibt es “Blackbox Urheberrecht – Standpunkte zum Urheberrecht und seiner Krise” zum Download bei Amazon und iTunes, Google Play folgt.
Daniel Brockmeier hat es im Eigenverlag herausgegeben. Ausgelöst durch den berühmten Rant von Sven Regener im März letzten Jahres, stellt er Thesen und Sichtweisen von einer rigiden Verschärfung des Urheberrechts bis zu dem Wunsch nach seiner gänzlichen Abschaffung vor.
Die 22 Essays stammen von Anonymous, Daniel Brockmeier, Dirk von Gehlen, Nina George, Johnny Haeusler, Christoph Keese, Till Kreutzer, Neelie Kroes, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Pim Richter, Frank Schirrmacher, Jürgen Schönstein, Julia Schramm, Michael Seemann, Thomas Stadler, Anatol Stefanowitsch, Udo Vetter und mir.
Die Beiträge sind sowohl wiederveröffentlichte Texte als auch Erstveröffentlichungen. Leseproben gibt es als epub (Reader für PC, Mac) und mobi (Kindle). Das E-Book kostet EUR 5,99 und hat die ISBN 978-3-00-041366-7.
Wie Daniel sagt: Kauft es in Scharen und habt Spaß beim Lesen!
#bda: Dumm gelaufen
Artikel 10 GG
(1) Das Briefgeheimnis sowie das Post- und Fernmeldegeheimnis sind unverletzlich.
(2) Beschränkungen dürfen nur auf Grund eines Gesetzes angeordnet werden. Dient die Beschränkung dem Schutze der freiheitlichen demokratischen Grundordnung oder des Bestandes oder der Sicherung des Bundes oder eines Landes, so kann das Gesetz bestimmen, daß sie dem Betroffenen nicht mitgeteilt wird und daß an die Stelle des Rechtsweges die Nachprüfung durch von der Volksvertretung bestellte Organe und Hilfsorgane tritt.
Soviel zu den Grundrechten. Mehr bei Netzpolitik »
Soundcloud: Bundesverfassungsgericht verkündet Urteil zur Antiterrordatei
Heute Morgen hab ich die Urteilsverkündung aufgenommen. Die Qualität ist nicht irre, aber ich übe ja noch. Leider kann ich keine Soundfiles hier einbetten, also klickt bitte auf den Link. Örrem. Danke, Emil.
Kai Biermann hat schon einen Kommentar geschrieben: Antiterrordatei verstößt gegen die Verfassung. Und BM Friedrich hat natürlich mal wieder gewonnen, aber den hört ihr nachher sowieso noch auf allen Kanälen. Read the rest of this entry »
Telekom-Drosselung: Tolle Remixe bei Metronaut
Mit der Telekom zurück ins Modemzeitalter: Ansehen und Links folgen. Und bei Nico weiterlesen.

Social Media im Katastrophenfall: Zweiklassengesellschaft
Sybille Klormann und Juliane Leopold beschreiben auf ZEITonline, wie nach dem Anschlag in Boston die sozialen Netzwerke zur Kommunikation mit der Bevölkerung genutzt werden. Sie kommen zu dem Schluss, in Deutschland sei das wegen der geringen Verbreitung von Twitter und Facebook noch nicht möglich.
Es ist das klassische Henne-Ei-Problem, denn es geht nicht um Verbreitung, sondern um Akzeptanz. Wie sollen sie sich verbreiten, wenn in den Mainstreammedien ständig vor dem Internet gewarnt, Twitter als lustiges Spielzeug und Facebook als Schmuddelecke dargestellt wird?
Es sind zwei getrennte Kommunikationssysteme entstanden. Das ist ineffektiv und gefährlich. Was also würde in einem Katastrophenfall passieren? Read the rest of this entry »
#LSR: Wer hat uns verraten?
Ich bin schrecklich enttäuscht und wütend und ratlos. Fast drei lange Jahre haben viele kluge, engagierte Menschen sich gegen das Leistungsschutzrecht gewandt, viel Zeit und Nerven und immer noch einmal Erklären in ihren Protest investiert. Damit eine einstmals kämpferische Partei im letzten Moment ohne Not alles umschmeißt und die jahrelangen Bemühungen mal eben scheitern lässt. Jetzt weiß ich definitiv, dass die BILD wichtiger ist als der Wähler. Ich fühle mich verarscht und betrogen. Und ich habe tiefes Mitgefühl mit denen, die sich innerhalb ihrer Parteien lang gemacht haben gegen diesen Schwachsinn und jetzt noch viel dümmer dastehen als ich. Read the rest of this entry »
Frauenmangel: Gender Gap bei Wikipedia
Es wird beklagt, dass bei der Wikipedia zu wenige Frauen mitmachen. Ich kenne viele kluge Frauen, die in ihren jeweiligen Wissens- und Fachgebieten eine Menge qualitativ hochwertiger Inhalte zur Wikipedia beitragen könnten. Aber mal ehrlich: Wer tut sich das freiwillig an?
Wer schon mal in eine der Diskussionen über einen Beitrag geguckt hat, stellt schnell fest, dass sie das wirklich nicht braucht. Es gibt auch sehr ruhige und sachlich geführte Debatten, die Erkenntnisgewinn bringen oder zum Nachdenken anregen. Sie werden aber überlagert von den Threads, in denen es nur darum zu gehen scheint, Recht zu behalten: Ich hab den Längsten! Read the rest of this entry »
Diese Seiten unterstützen das Leistungsschutzrecht
Mathias sagt in den Kommentaren: “Es ist meines Erachtens irrelevant, ob ein Verlag ein LSR unterstützt hat oder nicht, es sollte entscheidend sein, ob er das ihm vom Bundestag zugesprochene Leistungsschutzrecht gedenkt einzusetzen, wenn das Gesetz in Kraft tritt.” Ja. Mehr darüber bei Robert Basic. Und die Kritik an Roberts Fragen. 28.3.: Karsten hat auf Lousypennies eine Liste zusammengestellt. Read the rest of this entry »
Viel los heute
#Bund lässt #Software gegen #Urheberrechtsverletzungen entwickeln | heise online bit.ly/XkeLNx S. auch bit.ly/Xnuloc—
Carta (@carta_) February 20, 2013
Alle meckern über “das Netz”. Keiner über dessen politische Darstellung.
Dieser Tage sind gerade wieder Netzbetrachtungen en vogue. Reflektion ist ja schön, aber weshalb wird bei all der Eulenselbstbespiegelei eigentlich die Rolle der Politik nicht erwähnt?
Wir hätten einen Haufen weniger Probleme, wenn interessierte Politiker nicht unermüdlich auf die Risiken und Gefahren des Netzes hinwiesen. Und die hofberichterstattenden Medien das nicht aufgriffen und Otto N. und Lisa Müller-Lüdenscheidt das negative Bild medial verstärkt in die Wohnstuben brächten. Für Nichtnetzmenschen muss das aussehen wie eine ganz üble Räuberhöhle. Nur der Telekombrowser, Amazon und Ebay sind sicher. Und was Jörg Schieb sagt. Meine Güte.
“Das Netz” gibt es nicht. Read the rest of this entry »
Eine Änderung an den Kommentaren
Ich habe genau zwei Möglichkeiten. Entweder, ich blogge hier weiter und versuche, meine Freude daran zu behalten. Oder ich mache das Blog zu, ich habe ja noch ein paar andere. Ich wähle die Erste. Ab sofort werden alle Kommentare erst freigeschaltet, wenn ich a. Zeit dazu habe und b. – das ist deutlich wichtiger -, wenn sie zum Thema gegeben werden. Alles, was nicht zum Thema gehört, fliegt raus. Read the rest of this entry »
Frauen & Blogs: Die Rückkehr zur Normalität
Am Dienstag rief eine Redakteurin von frau.tv an und wollte wissen, wie es denn mit den weiblichen Politbloggern aussehe: Ein Anlass, nach meiner letzten größeren Bestandsaufnahme vom Januar 2010 mal wieder darüber nachzudenken.
Es hat sich gleichzeitig viel und wenig geändert. Ehe ich das auseinanderklamüsere, will ich kurz erklären, weshalb ich mich aus dem Thema rausgezogen habe. Read the rest of this entry »
Exotenproblem? Alternativen DNS-Server unter Windows 8 einrichten
Wochenende, Bastelzeit. Aber nicht für Stroh- oder Zimtsterne, sondern für Software: Auf meinem Laptop ist leider Windows 8 vorinstalliert, und da bleibt es auch – auf einen neu einzurichtenden stationären Rechner kommt mir das garantiert nicht. Weil auch noch die T-Com mein Provider ist, besteht also gesteigerter Bedarf für die Einrichtung alternativer DNS-Server: T-Com hat die üble Angewohnheit, nicht alle angeforderten Websites ordnungsgemäß aufzulösen. “Richtig auflösen” heißt, dass ihr auch die Websites zu sehen bekommt, die ihr angefordert habt, und nicht irgendwelche anderen, die euer Anbieter passender findet. Read the rest of this entry »
AK Vorrat: Geplante Neuregelung der Bestandsdatenabfrage gefährdet die Grundrechte
Bürgerrechtler und Datenschützer warnen vor dem aktuellen Regierungsentwurf zur Änderung des Telekommunikationsgesetzes [1]. Die Neuregelung der so genannten Bestandsdatenauskunft bedeutet massive Eingriffe in die Grundrechte.
Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung legt in einer umfassenden Stellungnahme gravierende Gefahren für die Bürgerrechte offen und fordert weitgehende Nachbesserungen [2]. Bereits am 28. und 29. November soll im Wirtschafts-, Rechts- und Innenausschuss des Bundesrats über den Gesetzesentwurf beraten werden. Read the rest of this entry »
Wie wäre es mit einer “Linksammlung Journalismus”?
Seit ein paar Monaten laufe ich mit dieser Idee herum, Zeit also, sie endlich mal zu veröffentlichen: Wie wäre es, wenn die Journalismusblogs eine gemeinsame Plattform erstellten, auf der die ganzen hilfreichen Links gesammelt werden? Viele schreiben regelmäßig über Journalismus, andere, wie ich, nur gelegentlich. Aber wir haben alle viele nützliche Links ‘verbaut’, und ständig kommen neue dazu. Es wäre eine Fundgrube und ein tolles Angebot, sie zentral zu speichern.
Dabei denke ich natürlich an die vielen Links aus meinen Texten, die langsam immer weiter runter rutschen, aber auch an Marcus Bösch und Steffen Leidel vom DW Lab, Konrad Weber auf Journalist 2.0, Stephan Dörner vom Online-Journalismus-Blog, Julius Tröger von Digitaler Wandel, Lorenz Matzats Datenjournalist, die Slideshows von Ulrike Langer und Holger Schmidt, Heike Rosts Linksammlungen zum Urheber- und Leistungsschutzrecht, Constantin Seibts Deadline, Daniel Bröckerhoff, Simon Hurtz, Martin Giesler (der mit den Twitterlisten), Moritz Meyer, Daniel Drepper, Juliane Wiedemeyer, und, und, und.
Was meint ihr? Ließe sich das umsetzen?
Meedia und die ganz billige Häme
Es ist sehr einfach, von einem einigermaßen gesicherten Arbeitsplatz, fest oder frei, auf Kolleginnen herabzublicken. Und zwar, weil sie “das Internet vorlesen”, etwas, das der Schreiber offenbar als unwürdig empfindet. Er sollte wissen, dass auch das redaktionelle Vorbereitung erfordert und nicht dem ‘Fräulein-Nummer’-Bild entspricht, das er mit so viel Häme zeichnet. Umso schlimmer.
Außerdem müsste man gerade als Medienjournalist bei einem Medienmagazin, das gelegentlich das Gras wachsen hört, die Marktlage kennen. Sollte sich darüber im Klaren sein, dass jeder Journalismus-Job, der heute noch ein regelmäßiges Einkommen verspricht, viel wert ist; übrigens auch der eigene. Vielleicht haben die verächtlich als Twitter-Tussis bezeichneten Frauen sich im Studium etwas anderes vorgestellt. Vielleicht machen sie das, was sie tun, sehr gerne. Ich weiß es nicht. Was ich aber genau weiß: Was Meedia sich da leistet, ist billigste Arroganz, auf Kosten von Kollegen. Wohl dem, der kann? Pfui Teufel. Read the rest of this entry »
Endzeit: Hurricane Sandy

Grand Central Terminal closed on October 28, 2012, in advance of Hurricane Sandy. Photo: Metropolitan Transportation Authority / Aaron Donovan CC BY 2.0
“Haben Sie denn schon mal was publiziert?”
Ich bilde mir ja nicht ein, dass all diese gefundenen Einträge mich betreffen. Als Beweis, dass es mich in diesem Internetz gibt, sollten sie aber reichen. Ja, denkste: “Das ist keinesfalls ein Beleg, dass Sie das sind. Das kann ja jeder!” Sollten Sie mal ausprobieren, Sie holzhöriger, papierversessener, nicht googlebarer Vollpfosten Schlaumeier. Viel Vergnügen.
Gelesen: Klaus Jarchow, “Nach dem Journalimus”
“Schreiben in Zeiten des Web 2.0″ hat der Journalist und Blogger sein Buch untertitelt, und genau das findet man darin: Einen engagierten Aufruf, zu schreiben – aber anders.
Vorab: Wer sich bei F.A.Z., Süddeutscher, ZEIT, Broder, Matussek und Seibel stilistisch wie inhaltlich stets gut aufgehoben fühlt, braucht gar nicht weiterzulesen. Wer aber wissen möchte, wie Sprache ‘funktionieren’ kann, wie man einen lesenswerten Text baut, wer Leser auf seine Website locken will, der ist hier richtig. Read the rest of this entry »
Zeig der Vorratsdatenspeicherung die Rote Karte – Aktionstag am 13.10.2012

64.704 Menschen haben beim Bundestag die Petition gegen die Vorratsdatenspeicherung mitgezeichnet. Am Montag, dem 15. Oktober, wird der Petitionsausschuss die Frage behandeln, ob die erneuten Vorstöße für die Vorratsdatenspeicherung im Sinn der Bürgerinnen und Bürger sind. Wir wollen die Abgeordneten am Wochenende vor der Anhörung daran erinnern, dass eine breite Mehrheit der Bevölkerung die Vorratsdatenspeicherung nach wie vor ablehnt.
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