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Schlagwort-Archive: bloggen

Man muss Twitter nicht mögen

Man kann Blogs ablehnen. Man kann Rammstein oder Telemann, Immendorf oder Watteau grässlich finden. Hinz und Kunz brauchen ihre Antipathien nicht zu begründen. Von einem Journalisten, vom Leiter des Medienressorts der FAZ hingegen darf man Informationsgewinn erwarten.

Michael Hanfeld, der selbst gern austeilt, klagt über die “Motzkis der Republik” und meint, “in den Netzwerken schweigen die Wähler” – demnach wären die Onliner Nichtwähler, “die sich den Tag damit vertreiben, zu bloggen oder zu twittern”? Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 23. September 2013 in Blogs, Kultur, Medien, Web 2.0

 

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Frauen & Blogs: Die Rückkehr zur Normalität

Am Dienstag rief eine Redakteurin von frau.tv an und wollte wissen, wie es denn mit den weiblichen Politbloggern aussehe: Ein Anlass, nach meiner letzten größeren Bestandsaufnahme vom Januar 2010 mal wieder darüber nachzudenken.

Es hat sich gleichzeitig viel und wenig geändert. Ehe ich das auseinanderklamüsere, will ich kurz erklären, weshalb ich mich aus dem Thema rausgezogen habe. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 20. Dezember 2012 in Blogs, Frauen, Medien, Politik, Web 2.0

 

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Gelesen: Klaus Jarchow, “Nach dem Journalimus”

“Schreiben in Zeiten des Web 2.0″ hat der Journalist und Blogger sein Buch untertitelt, und genau das findet man darin: Einen engagierten Aufruf, zu schreiben – aber anders.

Vorab: Wer sich bei F.A.Z., Süddeutscher, ZEIT, Broder, Matussek und Seibel stilistisch wie inhaltlich stets gut aufgehoben fühlt, braucht gar nicht weiterzulesen. Wer aber wissen möchte, wie Sprache ‘funktionieren’ kann, wie man einen lesenswerten Text baut, wer Leser auf seine Website locken will, der ist hier richtig. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 23. Oktober 2012 in Blogs, How to, Journalismus, Kultur, Medien, Menschen, Web 2.0, Wissen

 

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Lautes Nachdenken über Blogs & so

Hab gerade bei den Ruhrbaronen was kommentiert und wüsste gerne, wie ihr das seht. Den Kommentar setze ich hier so rein, wie ich ihn runtergetippt habe.

Klar, im Kollektiv ist es ein bisschen einfacher, als Einzelblogger mit beschränkter Zeit/wenig Geld ist es einfach nur ein hartes Brot.

Politische Relevanz ‘da draußen’ ist nur zu erreichen, wenn die Themensetzung entweder Viele interessiert oder sehr speziell ist. Der Einzelne ist vielleicht in der Lage, ein Thema intensiv zu verfolgen, ohne featuring von anderen Blogs (Empfehlung, Verlinkung) wird aber auch die beste Recherche einfach versickern. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 13. Oktober 2012 in Blogs, Journalismus, Medien, Netzpolitik, Politik, Web 2.0

 

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Der Spiegel bloggt

Soso. Der Print-Spiegel hat jetzt also auch ein Blog (Maskulinum). Mathias Müller von Blumencron, von dem es Anfang 2011 noch hieß, er sei weggelobt worden, hat als Chefredakteur Digital mit Spiegel Online ein standfestes Produkt geschaffen, das in den Rankings stets ganz vorne dabei ist (was über die tatsächliche Qualität nichts aussagt). Das hat anscheinend Georg Mascolo, dem Chefredakteur Print, keine Ruhe gelassen. Der kann zwar den Kostenlos-Inhalten bei SpOn nichts abgewinnen, so ganz will er sich aber dem Zug der Zeit wohl doch nicht entziehen. Mit Uwe C. Beyer tritt ab 1. Oktober sogar erstmals ein Art Director für den Print-Spiegel an. Es ist auch nötig. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 24. September 2012 in Blogs, Journalismus, Marketing, Medien, Web 2.0

 

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Blogger bloggen. Und sonst so?

Gerade kommt mit Nachdruck ein Thema auf’s Tapet, das in verschiedenen Geschmacksrichtungen immer mal wieder auf der Karte steht. Ob der Auslöser Jens Bergers Vortrag und ein Interview mit ihm oder die Berichte bei DLF Diskurs waren, kann man nur raten. Die Zeit ist jedenfalls reif dafür.

Bereits seit längerer Zeit wird gefragt, warum so wenige Frauen über ernsthafte Themen bloggen, gerade wieder bei Ron Patz: On the road to #rp12: Women don’t blog about EU politics*. Immerhin hat sich die Wahrnehmung so weit geändert, dass die Frage nicht mehr lautet, ob Frauen überhaupt bloggen. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 20. April 2012 in Blogs, Journalismus, Kultur, Medien, Web 2.0

 

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Die Kopie-Blogs stinken mir

Ich hab gerade einen ziemlich dicken Hals. Es scheint zunehmend Mode zu werden, ein sogenanntes Blog zu installieren, auf dem sich überhaupt keine eigenen Inhalte mehr finden. Stattdessen werden ganze Beiträge mit Links, Tags und sogar mit einigen der Sharing-Tools von meinem Blog unter den Texten übernommen. Ganz unten – man ist ja schon für Kleinigkeiten dankbar – gibt es dann gnädigerweise einen Link zum Original. Natürlich ohne Nennung der Lizenz oder gar des Verfassers. Nein, da steht in diesem Fall auch noch “posted by matt”. Dritte könnten sich die Inhalte wiederum kopieren und, da ja keine Lizenz ersichtlich ist, damit machen, was sie wollen. Klicks, die für die VG Wort gezählt werden, gehen natürlich auch verloren. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 10. April 2012 in Blogs, How to, Kaffeesatz, Kultur, Web 2.0

 

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Mein Dank an Giovanni di Lorenzo

Sagen wir mal so. Die Schmidt-Steinbrück-Nummer, die ZEIT und Spiegel in Allianz abgezogen haben, war ja schon – hoch interessant.
Was di Lorenzo jetzt in Sachen zu Guttenberg veranstaltet, ist nicht nur interessant. Es ist ein schallend lauter Weckruf für alle, die noch an die Trennung von Politik und Journalismus geglaubt haben. Hätte Herr di Lorenzo das auf eigene Rechnung gemacht, wäre es fragwürdig gewesen. So aber hat er den Ruf einer bedeutenden Zeitung beschädigt. Die Belegschaft wird nicht in toto mit diesem ungeheuerlichen Scoop einverstanden sein. Das jedenfalls möchte ich glauben, nachdem schon der Spiegel nur noch ausnahmsweise zitierfähig ist. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 26. November 2011 in Blogs, Journalismus, Medien, Web 2.0

 

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Tantiemen von der VG Wort für Blogger

Es gibt zwei Nachrichten. Ok, die schlechte zuerst: Ab sofort erscheint unter manchen meiner Artikel ein kleines Feld, mit dem ihr nichts anfangen könnt. Das ist eine Zählmarke der VG Wort. Elke Fleing schreibt dazu auf ihrem Blog Berufung selbstständig:

Werden Blogpost-Leser mitgezählt, die Blogartikel in ihrem Feedreader lesen?
Nein, das werden sie nicht. Gezählt werden nur Leser, die den Artikel im Blog selbst lesen. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 23. November 2011 in Blogs, Medien

 

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#0zapftis II: CCC untersucht neue Trojanerversion

Entgegen aller Beteuerungen der Verantwortlichen kann der Trojaner weiterhin gekapert, beliebiger Code nachgeladen und auch die angeblich “revisionssichere Protokollierung” manipuliert werden.

Der CCC hat die neue Version des Staatstrojaners erhalten und geprüft. Bei Netzpolitik berichtet Kirsten in Europäische Abhörtechnologie nicht nur Exportschlager von einem schicken Geschäftsmodell. Ebenfalls dort steht etwas über den Fakt-Bericht über noch mehr Abhörtechnik, und Udo Vetters Provider hat Post bekommen. Da fällt die endliche Einführung der “neuen” Gesundheitskarte oder Visas und Mastercards Tracking kaum noch ins Gewicht. Mann, fühl ich mich heute wieder sicher.
Nachtrag: Kai Biermann hat auf ZEITonline noch eine nette Landkarte.

 
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Geschrieben von - 26. Oktober 2011 in Datenschutz, Europa, Netzpolitik, Politik, Web 2.0

 

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Renaissance der Blogs

Facebook und Google+ tun im Moment alles, um möglichst viele Leute zu verprellen. Bei Google befremdet vor allem die Inkonsequenz: Einerseits wird die Klarnamenpolitik unerbittlich durchgesetzt, andererseits muss man nur berühmt genug sein, um eine Ausnahme in Anspruch nehmen zu dürfen. Volker hat das hier verärgert beschrieben.

Immer mehr kreative, interessante und unterhaltsame Menschen finden sich bei Diaspora ein. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 8. Oktober 2011 in Blogs, Kultur, Netzpolitik, Web 2.0

 

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Wichtich is dat Herzblut.

Hab heute viel gearbeitet und eine weitere Hausarbeit fertiggeschrieben. Daß mein Blögchen so stiefmütterlich behandelt wird, tut mir richtig weh, aber es geht nun mal nicht anders.

Jedenfalls entspann (hach, ein hübsches Wort!), also, es entspann sich eine kleine freundschaftliche Debatte unter Bloggern, wie sich das so anfühlt mit dem eigenen Blog. Dabei fiel mir der alte Spruch meiner Tante ein, die, aus Essen stammend und im Allgemeinen des Hochdeutschen äußerst mächtig, in Momenten besonderer Gefühlsaufwallung hemmungslos ins heimische Idiom verfiel: “Wichtich is dat Herzblut.” Ich würd auch Aale räuchern mit Herzblut. Ich würde überhaupt alles mit Herzblut machen, sonst kann ich’s nämlich gleich bleiben lassen. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 15. Juni 2011 in Blogs, Web 2.0

 

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Rechtsfragen für Blogger

Nach kürzlich gestellten Fragen eines Freundes schnell ein paar sehr gute, verständliche Links zu den wichtigsten Rechtsfragen, denen sich Blogger immer wieder stellen müssen:

 
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Geschrieben von - 9. Mai 2011 in Blogs, Netzpolitik, Web 2.0, Wissen

 

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Was eine Netz-Gemeinschaft leistet

Diesmal geht es nicht um den leicht verschlissenen Begriff Netzgemeinschaft (die es in dieser oft erwähnten homogenen Form gar nicht gibt) oder um bestimmte Communities innerhalb der großen Social Networks wie Facebook oder Twitter. Vielmehr soll beschrieben werden, welche Arten von Gemeinschaft sich im Lauf der letzten Jahre in der Netzumgebung gebildet haben und wie sich Zusammenarbeit ergeben und verändert hat. Ganz nebenbei wird dabei klar, wie sehr Bloggen und journalistische Arbeitsmethoden sich mittlerweile überschneiden. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 3. April 2011 in Blogs, Journalismus, Kultur, Web 2.0

 

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Splitter: „die medien“?

Das sollte eigentlich eine Antwort in den Kommentaren werden. Irgendwie wurde es dann wieder ein etwas ausführlicherer Splitter.

Leider müssen Zeitungen und Magazine Geld verdienen (Blogger übrigens auch, aber das ist eine andere Geschichte). Leider führt das häufig zu Quotenjournalismus. Und weil Verlage gerne viel Geld verdienen, entlassen sie scharenweise die, die eigentlich die Verlagsleistung erbringen: ganze Redaktionen, wenn es dem Gewinn nutzt. Der jämmerliche Rest darf dann unter Verweigerung der nötigen Mittel hochwertigen Qualitätsjournalismus fabrizieren, und der Leser wundert sich. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 15. März 2011 in Blogs, Journalismus, Medien, Splitter, Web 2.0

 

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Frauen bloggen.

Nein, nicht anders als wer. Oder sonstwie. Vielmehr treibt mich nach dem nochmaligen Lesen der bei Anne zusammengefaßten Artikel die Frage um, warum, zum Kuckuck, die Bloggerei von Frauen überhaupt als ungewöhnlich oder gar extravagant wahrgenommen wird.

Das Irrste, was mir bis jetzt passiert ist, war, daß eines schönen Frühlings-Samstagnachmittags ein jüngeres Ehepaar mit zwei Kindern vor meiner Tür stand, das etwas verlegen ‘mal die Bloggerin sehen’ wollte. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 31. August 2010 in Blogs, Frauen, Web 2.0

 

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New Tool on the Blog: Plinky

You have answers. Plinky has questions.

Nein, nicht Jeopardy! Unter diesem Motto steht ein neuer Webservice namens Plinky.

In meiner WordPress-Mail war heute morgen der Hinweis auf das Progrämmchen. Es soll bei Ideenlosigkeit, Schreibsperre und Themenarmut helfen, indem es in Form einer Frage Vorschläge macht.
Bis jetzt brauche ich eher einen brain streamer, aber man kann ja nie wissen. Und Plinky kann man auch gut benutzen, um thematischer Eintönigkeit vorzubeugen. Ansehen lohnt sich.

 
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Geschrieben von - 26. Juni 2010 in Blogs, How to, Wühltisch, Web 2.0

 

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Haben Blogs Zukunft?

Ich muß den Kommentar zu Müssen Blogs mehr wie Applikationen werden? hier veröffentlichen, weil Matthias’ Spamwächter so viele Links nicht mag.

Mir ist immer noch nicht klar, was du eigentlich willst, oder ich lebe in einer altmodischen Welt. Blog? Chat? In jedem Fall etwas, das eine erneute Beschleunigung darstellt. Warum sollte ich mir das antun? Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 2. April 2010 in Blogs, Kultur, Medien, Web 2.0

 

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Leistungsschutzrecht für Blogger!

“Das Netz quillt über mit Informationen – wir organisieren die Rangreihenfolge. Das ist die Leistung, die wir bringen.” (Christoph Keese beim Kölner Forum Medienrecht, via turi2)

Im Juni 2009 haben Verlage mit der Hamburger Erklärung die Marschrichtung für ein Leistungsschutzrecht vorgegeben.
Wenn ein Bäcker Backwaren verkauft, die nur wenigen schmecken, muß er seinen Laden über kurz oder lang zumachen. Ein Leistungschutzrecht für Verlage ist demnach überflüssig. Die bestehenden rechtlichen Mittel reichen völlig aus.

Dagegen wäre ein solches Recht für Blogger äußerst sinnvoll.   Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 15. März 2010 in Blogs, Journalismus, Medien, Politik, Web 2.0

 

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