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Schlagwort-Archive: indect

Öffentliche Konsultation der EU-Kommission zu Horizont 2020

Die Europäische Kommission veranstaltet eine Umfrage zu Horizont 2020. Darunter läuft das künftige EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation für die Jahre 2014 bis 2020. Horizont hört sich erst mal nett an. Darunter fallen denn auch so nette Sachen wie INDECT. Alexander Sander hat für Netzpolitik einen kurzen Überblick geschrieben und macht darauf aufmerksam:

Die Verhandlungen um das Programm laufen gerade und es ist wichtig, vor allem die sozialwissenschaftliche Dimension zu stärken. Der Rat hat bereits seinen Vorschlag (.pdf) vorgestellt und fordert einen eigenständigen Sicherheitsforschungsbereich, in dem aber auch die gesellschaftswissenschaftliche Dimension Beachtung findet.

Bis zum 16. September könnt ihr in diesem Sinn Vorschläge einreichen – bitte nehmt das wahr.
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Mit Big Brother auf Du und Du

Stefan Krempl schrieb gestern bei Heise, EU-Datenschützer warnten vor neuen Gefahren beim Biometrie-Einsatz. Wie – neue Gefahren, sind die alten denn schon durch? Ist die alltägliche Überwachungstechnik schon so selbstverständlich geworden? Haben wir uns tatsächlich mit der Datenweitergabe per EC- und Kreditkarte, allgegenwärtiger Videoüberwachung, Tracking und Gesichtserkennung im Netz schon perfekt arrangiert? Ist eben so, dass wir von diesem ganzen Zeug umgeben sind? Read the rest of this entry »

 
 

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Video gegen INDECT: Panopticon von Tim Weskamp

Ein Kurzfilm über etwas Reales. Etwas, das von unseren Steuergeldern finanziert wird.
Etwas, was uns nicht gefallen wird. Etwas, das kommen wird.
3 Personen. 1 Tag. 1 System.

Panopticon von Tim Weskamp auf Vimeo. Die Bedeutung des Worts Panopticon ist hier erklärt. Das Video steht unter einer CC BY-NC-ND-Lizenz

 

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Überwachungswahn und der blinde Fleck

Im Namen der Sicherheit gibt es mittlerweile so viele fragwürdige Vorhaben, dass sich das Gefühl einer Überdosierung einstellt. Sie heißen ACTA, IPRED, INDECT, VDS, beinahe schon alte Bekannte, und als kleines, aber hübsch glitzerndes Krönchen auf dem Überwachungs-Overhead: CleanIT. Dessen Beschreibung beginnt mit den Worten:

Public-private partnerships can cause a breakthrough in deadlocked talks between government and industry. The internet is in most countries predominantly privately owned, and the internet knowledge is 100% privately owned. Therefore, the solutions to these problems can be found in direct cooperation between member-states and the Internet business.¹ Read the rest of this entry »

 

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Hörtipp: dRadio Wissen über die Zukunft der Überwachung, 2 Teile

Markus Heidmeier unterhält sich mit Silvia Johnigk, Andreas Ruch, Nils Johanning und Linus Neumann über Indect, Fast und Co. Silvia Johnigk ist Mitglied im FIFF (Forum Informatikerinnen für Frieden und Freiheit), Andreas Ruch wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kriminologie, Kriminalpolitik und Polizeiwissenschaft an der Ruhr-Universtität Bochum, Nils Johanning ist Geschäftsführer der Sicherheitsfirma Innotec. Linus ist Psychologe, schreibt bei Netzpolitik und engagiert sich in der NGO Digitale Gesellschaft. Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 29. Oktober 2011 in Datenschutz, Europa, Netzpolitik, Politik, Telekommunikation, Web 2.0, Wissen

 

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Fernsehtipp: ARD-Kontraste über INDECT, 13.10.2011, 22:00

Sollten sich alle ansehen*, denen das Wort INDECT noch nichts sagt. Aus der rbb-Pressemitteilung:

Im Rahmen des “Indect”-Projekts wird unter anderem daran geforscht, verdächtiges Verhalten Einzelner mit Kameras und Drohnen zu erfassen und mithilfe zentraler Datenbanken und des Internets zu verfolgen. Das fünfjährige Projekt wird bis 2014 von der EU mit knapp 15 Millionen Euro gefördert. Deutschland beteiligt sich mit zehn Prozent an den Kosten. Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 13. Oktober 2011 in Europa, Netzpolitik, Politik

 

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Anonymous Austria – Stoppt INDECT!

Nicht irritieren lassen – das Video handelt nur im ersten Teil von Österreich. Ist eh gleich, denn das geht alle in Europa an.

Was sonst bei Anonymous in der Pipeline ist, könnt ihr euch hier ansehen.

 

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DNA-Datenbank: Weil sie es können

Nathalie Roller hat hier beschrieben, wie eine ursprünglich zur Verfolgung von Sexualdelikten geschaffene DNA-Datenbank klammheimlich immer weiter ausgebaut wurde. Mittlerweile wächst sie um 1.000 Proben pro Tag.

All diese Daten werden einmal in INDECT einfliessen. Und es ist möglich, immer mehr Daten aus allen Lebensbereichen zu sammeln, weil es den meisten egal ist. Niemand stellt sich vor, was damit passiert, wenn immer mehr Hardliner in Europa das Sagen haben; eine Entwicklung, die im Moment nicht sehr weit her geholt ist. Jede Begründung von Sexualstraftat bis Terrorismusbekämpfung kommt ihnen gelegen. Aus beinahe allem lässt sich Angst erzeugen, wenn man es laut und oft genug wiederholt. Sie machen es einfach. Weil sie es können.

  • Offenen Brief des GeN an Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger unterschreiben. Noch 17 Tage, erst 855 Unterzeichner – hallo?!
  • Aktionsinfo bei Netzpolitik
  • Chaosradio zum Thema vom 25.8.
  • Facebook-Gruppe gegen INDECT
  • Anne Roth Vernetzung der Polizei-DNA-Datenbanken
  • Kampagnen-Website Finger weg von meiner DNA! DNA-Sammelwut stoppen
  • Wikipediaseite über die DNA-Analysedatenbank
  • Das Neueste vom 1.11.11 bei Fefe:

    Ferner wird laut Hamann ein DNA-Sensor in der Ausführung als Micro-TAS-Chip (micro total analysis-System) mit subkutaner Probeentnahme bereits erprobt. Die Speicherung und DNA-Überprüfung könnte im hoheitlichen Teil des nächsten “neuen” Personalausweises die Massenfahndung und -auswertung von DNA-Daten entscheidend erleichtern, hieß es unter Verweis auf Polizeiwünsche.

 
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Verfasst von - 26. August 2011 in Datenschutz, Europa, Kaffeesatz, Politik

 

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Input, mehr Input

Ich bin ein großer Fan von Herrn Friedrich, unserem beinahe neuen Heimatschutzminister. Der Mann hat wenigstens Mumm in den Knochen, und sonst kriegt er ja auch noch Verstärkung von Schünemann, Uhl, Ziercke und Yassin Musharbash.
Was macht eigentlich der Bosbach? Paar Mal nicht Anne Will oder Illner geguckt, siehste. Ach, der war mit Musharbash bei Maischberger. Den Wiefelspütz hab ich auch lange nicht mehr gesehen, aber der sah ja immer so ‘n bißchen kränklich aus. Sach ich immer – Politik ist ungesund. Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 4. Mai 2011 in Datenschutz, Europa, Netzpolitik, Politik, Telekommunikation

 

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INDECT: Interessante Partner

 

 

 

Damit ihr nicht ganz vergesst, daß Big Brother immer noch in Brüssel und Strasboug auf der Lauer liegt: Seht euch doch mal die INDECT-Partner und überhaupt die Webseite an. Bei den Partnern könnt ihr auch ruhig mal gucken, was die sonst so machen und in welchen anderen Projekten sie auftauchen. Sehr interessant, versprochen.

 
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Verfasst von - 22. Februar 2011 in Datenschutz, Europa, Kaffeesatz, Netzpolitik, Politik

 

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Christlich und so

Höre auf UStream/Flügel TV die Demo aus Stuttgart. (Ziemlich clever übrigens, die Demo wegen der einzuhaltenden Friedenspflicht als Konzert zu tarnen.) Eben singt Konstantin Wecker – eine sehr geeignete Untermalung zu dem, was ich samstagnachmittäglich gerade alles lese. Mir ist es nicht gut.

Merkel und Seehofer geben sich gegenseitig Schützenhilfe am rechten Rand; nicht genug, sie stellen auch noch das christliche Weltbild über die Staatstreue. Kommt mir vor wie die Kinder, die sich immer die Möglichkeit aussuchen, die ihnen am besten in den Kram passt. Hartz IV um fünf Euro erhöhen und zeitgleich die verschiedensten Lobbies mit Millionenbeträgen und Gesetzesänderungen verwöhnen – das ist christlich?! Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 16. Oktober 2010 in Datenschutz, Europa, Kaffeesatz, Politik

 

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