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Schlagwort-Archive: kommunikation

Liebe Wissenschaftler, tragt eure Debatten endlich nach draußen

Es gibt gerade im Medienbereich einen Haufen Probleme, die in den nächsten Jahren auch die Politik fordern und bestimmen werden. Vor allem die ungeklärten Fragen der Netz- und Medienpolitik, von den vielfachen Überschneidungen dieser beiden Bereiche bis zu verbraucherfreundlichen Lösungen für das Digitalzeitalter, müssen mit und in der Gesellschaft diskutiert werden. Doch debattiert wird nur in Fachkreisen. Die Verbraucher bekommen davon so gut wie nichts mit. Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 18. Juni 2014 in Kultur, Marketing, Medien, Web 2.0, Wissen

 

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Social Media im Katastrophenfall: Zweiklassengesellschaft

Sybille Klormann und Juliane Leopold beschreiben auf ZEITonline, wie nach dem Anschlag in Boston die sozialen Netzwerke zur Kommunikation mit der Bevölkerung genutzt werden. Sie kommen zu dem Schluss, in Deutschland sei das wegen der geringen Verbreitung von Twitter und Facebook noch nicht möglich.

Es ist das klassische Henne-Ei-Problem, denn es geht nicht um Verbreitung, sondern um Akzeptanz. Wie sollen sie sich verbreiten, wenn in den Mainstreammedien ständig vor dem Internet gewarnt, Twitter als lustiges Spielzeug und Facebook als Schmuddelecke dargestellt wird?

Es sind zwei getrennte Kommunikationssysteme entstanden. Das ist ineffektiv und gefährlich. Was also würde in einem Katastrophenfall passieren? Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 17. April 2013 in Medien, Politik, Telekommunikation, Web 2.0

 

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Twitter ist ja nur Gebrabbel

Ja, liebe Kinder, was erwartet ihr denn? Wenn jemand als Avatar ein Ei hat? Sich nicht mal die Mühe macht, irgendein Bildchen zu suchen, in drei Teufels Namen auch ein Ponybild? Oder seinen Twitternick in elbischen, klingonischen oder was weiß ich für exotischen Zeichen schreibt? Der will doch alles, bloß um Himmels Willen nicht, dass man Kontakt zu ihm aufnimmt, oder?

Die vielen Leute, die als “Selbstbeschreibung” ihre LinkedIn-URL und “Berater für [hier irgendwas ganz doll Wichtiges einsetzen]” angeben. Oder wo nur drin steht, “Autor des Bestsellers [hier irgendwas völlig Unbekanntes einsetzen]”. Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 12. März 2013 in Kaffeesatz, Kultur, Web 2.0

 

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Lautes Nachdenken über Blogs & so

Hab gerade bei den Ruhrbaronen was kommentiert und wüsste gerne, wie ihr das seht. Den Kommentar setze ich hier so rein, wie ich ihn runtergetippt habe.

Klar, im Kollektiv ist es ein bisschen einfacher, als Einzelblogger mit beschränkter Zeit/wenig Geld ist es einfach nur ein hartes Brot.

Politische Relevanz ‘da draußen’ ist nur zu erreichen, wenn die Themensetzung entweder Viele interessiert oder sehr speziell ist. Der Einzelne ist vielleicht in der Lage, ein Thema intensiv zu verfolgen, ohne featuring von anderen Blogs (Empfehlung, Verlinkung) wird aber auch die beste Recherche einfach versickern. Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 13. Oktober 2012 in Blogs, Journalismus, Medien, Netzpolitik, Politik, Web 2.0

 

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Dialog auf kleiner Flamme

Wir müssen reden. Auf kleiner Flamme, weil schon die Lautsprecher und Nebelkerzengießer rhetorische Großfeuer anfachen, die zu nichts führen. Schön, dass man so einfach in die Schlagzeilen kommen kann. Die Presse hat starke Worte und Kontroversen nun mal lieber als zielgerichtete Debatten. Wähler, die dieses Dauerfeuer nötig haben, mögen sich an ihm die Finger verbrennen. Dann müssen wir das eben außerhalb des Funkenflugs der vereinigten Feuerwerksmusiker machen.

Ist euch das aufgefallen? Seit ein paar Monaten kommen Menschen miteinander ins Gespräch, die bis dahin ihre Lagergrenzen selten überschritten haben. Das gilt für alle Geschmacksrichtungen: rot, grün, schwarz, orange, gelb. Die einzige Gemeinsamkeit ist das Schreiben ins Internet. Read the rest of this entry »

 
Ein Kommentar

Verfasst von - 4. Februar 2012 in Blogs, Netzpolitik, Politik, Web 2.0

 

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Liebe Online-Presse. (2)

Jetzt zeigt ihr es diesen Internetfuzzis aber mal so richtig! Ganz großes Kino. Nachdem ihr ja leider immer noch auf das Leistungsschutzrecht warten müsst, gebt ihr denen schon mal so einen richtig scharfen Vorgeschmack, wie toll das dann alles wird. Geht ja auch wirklich nicht, daß da so ein paar Hanseln einfach hingehen und Leser auf eure Qualitätsseiten schicken; da könnte ja jeder kommen. Und die Leser sucht ihr euch schließlich immer noch selbst aus!

Heute mal wieder ein Tipp, was ihr unbedingt ebenso strikt vermeiden müsst wie diese Aggregatoren. Ich habe heute morgen das hier gefunden:

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Verfasst von - 16. Februar 2011 in Journalismus, Medien, Wühltisch, Web 2.0

 

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eMail war gestern.

Seit unseren Kindertagen vertrauen wir unsere Briefe dem Briefkasten an. Nun bringt die Post etwas Neues, Einmaliges, nie Dagewesenes heraus, etwas, das in seiner Modernität und Fortschrittlichkeit geradewegs in die elektronische Zukunft weist: den E-PostbriefRead the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 21. Mai 2010 in Datenschutz, Glosse, Kaffeesatz, Marketing, Web 2.0

 

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Kirchenlatein. Eine Antwort.

Ich antworte hier auf die Erwiderung Pater Pytliks zu meinem Beitrag Kirchenlatein.

Was ich in Ihrer Antwort lese, ist vor allem die häufige Wiederholung des Wortes ich, insofern wird der erste Eindruck bestätigt. Daraus spricht nicht Sorge um die Verletzungen von Menschen, sondern um eine günstige Selbstdarstellung und das richtige Marketing der Institution Kirche.

Eben so erlebte und erlebe ich die mir bekannt gewordenen Mitglieder Ihrer Kirche seit über 40 Jahren.  Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 29. März 2010 in Kultur, Marketing, Medien, Politik, Welt

 

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Kirchenlatein

“Gestern habe ich bei Ihnen verdorbene Tiefkühlkost gekauft, ich möchte mich beschweren.” “Das ist nicht möglich. Unsere Tiefkühlkost ist nicht verdorben.” “Aber ich habe es doch selbst gesehen und gerochen! Ich musste die Packung wegwerfen, sonst hätte ich sie ja als Beweis mitgebracht.” “Das ist ausgeschlossen. Bei uns ist noch nie Tiefkühlkost verdorben. Unsere Truhen sind vom TÜV abgenommen und einwandfrei gepflegt.”

So komme ich mir täglich vor, wenn ich über die Missbrauchsfälle innerhalb der katholischen Kirche höre oder lese.  Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 25. März 2010 in Kultur, Marketing, Medien, Politik, Welt

 

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