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Schlagwort-Archive: lsr

#LSR, Folge 9.478: Kritikerzitate aus Buchrezensionen

Die FAZ befindet sich in einem Rechtsstreit mit buch.de: “In dem Verfahren geht es im Kern um die Frage, ob die Nutzung von Rezensionsausschnitten bei der Online-Buchwerbung ohne Lizenzierung des die Rechte haltenden Presseverlags zulässig ist.” (boersenblatt.net, 4. Oktober 2013)

Übersetzt: Jemand schreibt ein Buch und findet einen Verleger. Ein Kritiker hält das Buch für der Rede wert und bespricht es für eine Publikation. Die Rezension wird dort veröffentlicht. Weil es eine wohlwollende Besprechung ist, freut sich der Verlag und druckt Auszüge auf den Klappentext des rezensierten Buchs. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 14. Oktober 2013 in Kultur, Medien, Politik

 

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#LSR: Ab 1. August greift das famose Leistungsschutzrecht

Bei Christoph Keese, Springers ehedem so eifrig stänkerndem Außenminister, ist es seit April still, ganz still. Irgendwie ja auch verständlich, mir geht da was von Mohr und Schuldigkeit getan im Kopf rum. Das mit der langen Nase haben sie jedenfalls geschafft, nicht nur gedreht, sondern gleich dreifach, sozusagen eingesprungen: Erst das Leistungsschutzrecht durchgedrückt, dann beim Ausverkauf ihrer Zeitungen an Funke ganz laut “Ätsch!” geschrien, und lukrativ wird es für Springer so oder so. Ganz nebenbei werden noch ein paar Abmahnkanzleien versorgt. Journalisten werden leider, leider nicht profitieren, aber die braucht eh kein Schwein. Man kann der deutschen Urheberrechtspolitik zu solchen Verbündeten wirklich nur gratulieren. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 30. Juli 2013 in Blogs, Kultur, Medien, Netzpolitik, Web 2.0

 

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#LSR · Google macht Ernst

Aus Mountain View kam heute ein Rundschreiben, das wohl keine andere Lesart zulässt. (Ergänzungen »)
 

Liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie auf diesem Wege über eine kleine, aber wichtige Veränderung unseres Dienstes Google News informieren. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 21. Juni 2013 in Medien, Netzpolitik, Politik, Web 2.0

 

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#LSR: Wer hat uns verraten?

Ich bin schrecklich enttäuscht und wütend und ratlos. Fast drei lange Jahre haben viele kluge, engagierte Menschen sich gegen das Leistungsschutzrecht gewandt, viel Zeit und Nerven und immer noch einmal Erklären in ihren Protest investiert. Damit eine einstmals kämpferische Partei im letzten Moment ohne Not alles umschmeißt und die jahrelangen Bemühungen mal eben scheitern lässt. Jetzt weiß ich definitiv, dass die BILD wichtiger ist als der Wähler. Ich fühle mich verarscht und betrogen. Und ich habe tiefes Mitgefühl mit denen, die sich innerhalb ihrer Parteien lang gemacht haben gegen diesen Schwachsinn und jetzt noch viel dümmer dastehen als ich. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 22. März 2013 in Blogs, Kultur, Medien, Politik, Web 2.0

 

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Diese Seiten unterstützen das Leistungsschutzrecht

Mathias sagt in den Kommentaren: “Es ist meines Erachtens irrelevant, ob ein Verlag ein LSR unterstützt hat oder nicht, es sollte entscheidend sein, ob er das ihm vom Bundestag zugesprochene Leistungsschutzrecht gedenkt einzusetzen, wenn das Gesetz in Kraft tritt.” Ja. Mehr darüber bei Robert Basic. Und die Kritik an Roberts Fragen. 28.3.: Karsten hat auf Lousypennies eine Liste zusammengestellt. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 1. März 2013 in Kaffeesatz, Kultur, Medien, Netzpolitik, Politik, Web 2.0

 

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Viel los heute

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Geschrieben von - 20. Februar 2013 in Journalismus, Medien, Netzpolitik, Politik, Web 2.0

 

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Journalismus: Überfluss und Mangel

Rohstoffschwemme und Erklärungsbedarf

Wir haben 2012. Unsere technischen Möglichkeiten übertreffen die aller Generationen vor uns. Wir verfügen über Informationen von wahrlich überwältigendem Ausmaß. Leider sind wir längst nicht mehr in der Lage, auch nur den Teil, der uns am meisten interessiert, in vertretbarer Zeit zu verarbeiten.
Die Geschwindigkeit, mit der die Informationen weitergegeben werden, war noch nie so hoch. Die Nachricht vom Umfallen des sprichwörtlichen Sacks Reis in China erreicht uns binnen Sekunden, gleichzeitig finden überall weitere Ereignisse statt, die uns ebenfalls sofort gemeldet werden. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 30. September 2012 in Journalismus, Kultur, Medien, Politik, Web 2.0

 

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Mitmachen! Petition gegen das Leistungsschutzrecht gestartet

Beim Bundestag wurde heute eine Petition gestartet, die diesen zur Ablehnung des Presse-Leistungsschutzrechts auffordert. Hauptpetent ist Bruno Gert Kramm, Urheberrechtsbeauftragter bei der Piratenpartei. In der Petition heißt es:

Der Bundestag wird aufgefordert, ein Leistungsschutzrecht für Presseverlage grundsätzlich abzulehnen und insbesondere die geplante Ergänzung des Urheberrechtsgesetzes (UrhG) um die Paragraphen §87e, §87f, §87g und §87h gemäß Entwurf eines Siebenten Gesetzes zur Änderung des Urheberrechtsgesetzes vom 27.07.2012 ersatzlos zu unterlassen. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 12. September 2012 in Medien, Politik, Web 2.0

 

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“Regierung beschließt Urheberrecht für Verlage”

Diese schöne Überschrift habe ich bei meiner allerliebsten Lieblingszeitung gefunden, die durch schonungslos hintergründige Information verblüfft wie durch beschliffene Kommentare sticht und so etwas sonst sehr gut selbst kann. Urgehoben hat dieses Mal aber dpa. Die Speerspitze der Bewegung hat es begeistert übernommen und wahrscheinlich heute noch einen Kater, vor lauter Freude über ihr funkelniegelnagelneues Urheberrecht. Von 3sat finde ich das allerdings ein wenig kränkend. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 1. September 2012 in Kaffeesatz, Medien, Web 2.0

 

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#LSR: Kleiner Kommentar zur Whitelist

+++ wird ergänzt +++
Die von @egghat am Donnerstag begonnene Whitelist der Zeitungen/Magazine, die es im Print und Online gibt, hat sich noch nicht bemerkenswert gefüllt. Vor allem fällt auf: Die Verlage, die ein Leistungsschutzrecht gefordert haben bzw. unterstützen, sind leicht zu finden. Bei den Ablehnenden ist es schwieriger.

Das kann zwei Gründe haben: Naheliegend wäre, dass man sich lieber alle Optionen offenhält. Nicht ganz so offensichtlich ist die Tatsache, dass die Belegschaft von der Redaktion bis zur Geschäftsführung uneinig ist. Gestern habe ich kurz mit einer Bekannten gesprochen, die bei einer großen Regionalzeitung arbeitet. Sie erzählte, das Klima sei gerade nicht sehr angenehm, weil Kollegen, sie seit Langem gut zusammenarbeiten, sich über das LSR in die Haare gerieten oder schlicht weigerten, “so einen Schwachsinn zu verkaufen”. Anscheinend ist dort auch die Führungsetage nicht restlos mit der Konzernpolitik einverstanden. Die einfachen Redakteure haben Angst um ihre Arbeitsplätze, wenn die Umsätze noch weiter zurückgehen. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 1. September 2012 in Kultur, Medien, Netzpolitik, Politik, Web 2.0

 

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Kabinett hat LSR beschlossen

Na bravo. Hoffen wir, dass es im Parlament zerpflückt wird, zumal nach den Zahlen, die TRG geliefert hat.

 
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Geschrieben von - 29. August 2012 in Kaffeesatz, Kultur, Medien, Netzpolitik, Politik, Web 2.0

 

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LSR: Mit dem Kopf durch die Wand

Was hat es gerauscht, gescheppert und getobt, als das böse Wort publik wurde: Leistungsschutzrecht. Stoßrichtung und Feind standen fest, gegen Google soll es gehen, hoiotoho! Haltet den Datendieb, hieß es, zahlen soll er für die teuren Qualitätsinhalte, die er uns wegnimmt und in pures Gold verwandelt.

Die Presseverlage beauftragten überschaubar bezahlte, aber immerhin Fachleute, die an den Websites der Online-Ausgaben so lange herumschraubten, bis Googles Algorithmen kaum noch eine Chance hatten, auch nur ein Fitzelchen des Katzwinkler Polizeiberichts zu übersehen. Solchermaßen SEO-gestählt, zogen die Verleger in die Lobby-Schlacht, um den Beweis für die unabdingbare politische Notwendigkeit ihrer Erfindung zu erbringen; immer in vorderster Reihe der wackere Christoph Keese. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 20. Juni 2012 in Blogs, Journalismus, Medien, Politik, Web 2.0

 

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Leistungsschutzrecht: Habt euch doch nicht so!

Du meine Güte, so ein Theater um so ein blödes Gesetz, das noch nicht mal eins ist. Was regt ihr euch denn so auf? Früher haben wir auch kein Internet gehabt, da mussten wir für die Schülerzeitung eben alles ausschneiden und zusammenkleben und kopieren, und wenn es blöd lief, hat der Direx gesagt, das geht so nicht, und die Ausgabe beschlagnahmt.

Diese ganze Information wird doch dermaßen überbewertet, oder wollt ihr mir mal sagen, wozu jeder Hinz und Kunz unbedingt ein Blog braucht? Was wichtig ist, können wir ebenso gut im Radio hören, da gibt es so viele Sender, die kriegt man ja gar nicht alle durch. Und Fernsehen ist auch nicht zu verachten. Schön, manchmal jubeln die uns da was unter, was so gar nicht passiert ist, aber war ja bloß Fußball. Read the rest of this entry »

 
 

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Leistungsschutzrecht – die Lizenz zum Geld drucken?

Abwarten. Nachdem es in immerhin über drei Jahren keinen Gesetzesentwurf gab und die Unterstützung für ein so, Verzeihung, schwachsinniges Gesetz demnach so überwältigend nicht gewesen sein kann, lehne ich mich erst mal einigermaßen entspannt zurück und warte mit dem Aufregen, bis ein Entwurf vorliegt. Damit bin ich ja nicht alleine, und er wird in Windeseile auf Herz und Nieren geprüft werden. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 4. Juni 2012 in Medien, Netzpolitik, Politik, Web 2.0

 

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Urheberrecht – aber richtig

Zu den Ergänzungen »
Das dringend reformierungsbedürftige Urheberrecht hat es endlich in eine größere Öffentlichkeit geschafft, und im Netz geht es hoch her. Zwischen Blogs, Presse, Verwertungsindustrie und Politik wird hin- und hergeschossen, dass es nur so kracht. Dabei gerät zeitweise außer Acht, dass alle aufeinander angewiesen sind.

Leider sind auch die Begrifflichkeiten durcheinander geraten. Was für einen Journalisten oder Schriftsteller gilt, trifft nicht zwingend auch für einen Hersteller von Büchern, Musik, Grafik, Fotografie oder Software zu. Aber all diese Menschen sind Urheber. Sie alle treiben spezifischen Aufwand, um ihre Werke zu produzieren. Sie benötigen dazu Talent, ihr Denk- und Abstraktionsvermögen sowie ganz unterschiedliche und teilweise kostspielige Ausrüstungen. Und sie müssen damit ihren Lebensunterhalt bestreiten. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 17. April 2012 in Journalismus, Medien, Politik, Web 2.0

 

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Wann ist ein Blog gewerblich – und damit laut LSR abgabenpflichtig?

Eines der am meisten übersehenen Worte in den Forderungen und Aussagen der Verleger zum Leistungsschutzrecht lautet “gewerblich”. Die Einstufung hat nämlich nichts damit zu tun, ob ein Blog eine geldwerte Leistung erbringt, sondern wird auch über die Regelmäßigkeit der Beiträge und den “privaten” Charakter bestimmt – eine reine Frage der Sichtweise.

evangelisch.de berichtet von einer Anhörung im Unterausschuss Neue Medien im Bundestag am Mittwoch:

Eigentlich soll es den Großen an den Kragen gehen: Google News und Facebook, die täglich den Anriss tausender Zeitungs- und Zeitschriftenartikel selbst oder über ihre Nutzer in ihr Angebot einbinden. Doch jetzt könnte es sogar kleine Blogger betreffen, die als gewerblich eingestuft werden können, sobald sie Werbeanzeigen in ihre Blog einblenden. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 30. März 2012 in Blogs, Netzpolitik, Politik, Web 2.0

 

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DJV und LSR: Schnelle Antwort an Michael Hirschler

Michael Hirschler hat es wieder getan. Einer der ganz wenigen Sätze, deren Aussage ich teile:

Klar scheint in jedem Fall, dass das juristische Pokerspiel die Nerven einiger Verantwortlicher überstrapaziert.

Wer, lieber Michael Hirschler, zwingt das privatwirtschaftliche Unternehmen Google, im deutschen Markt zu bleiben? Siehste.

 
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Geschrieben von - 23. März 2012 in Journalismus, Medien, Politik, Web 2.0

 

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Anamnese in vier Links

Marcel Weiss denkt über die irrationale Angst der Verwerter vor Googles vorgeblicher Geldgier nach. Aron Pilhofer fragt sich, warum nicht mehr Journalisten zur Veranschaulichung ihrer Themen Daten benutzen. Christian Scholz war beim Innenministerium in NRW zu Besuch, wo es um den Zugriff auf OpenData ging. Und bei Slate schreibt Evgeny Morozov über automatisierten Journalismus.
Zusammen charakterisieren diese vier Texte die Probleme, denen Medien wie Konsumenten gegenüber stehen: ein unzeitgemäßes Urheberrecht, neue Formen des Journalismus’, Sicherheitsbedenken politischer Parteien und das gefühlte Siechtum einiger Verlage. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 19. März 2012 in Journalismus, Medien, Web 2.0, Welt

 

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Ooooh, die Rechteindustrie ist unzufrieden!

Denn die bittere Erkenntnis des Tages war: Solange die sogenannten Netzaktivisten dank enormer Außenwirkung eine “Meinungsführerschaft” in Fragen der Reglementierung des Internets für sich beanspruchen können, sieht sich die Politik auf breiter Basis buchstäblich außerstande, Regelungen zu treffen, die ein gefühltes “Grundrecht auf Internet”, wie es MdB Thomas Jarzombek (CDU) formulierte, zu berühren drohen. (via)

Wissterbescheid. Den Artikel dazu hat ein ziemlich angefressener Markus bei Netzpolitik geschrieben.

 
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Geschrieben von - 9. März 2012 in Medien, Netzpolitik, Politik, Web 2.0

 

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Lex Google, vulgo Leistungsschutzrecht

Nun haben also die Verleger mit Hilfe bemerkenswert wirtschaftsunkundiger Politiker bekommen, was sie wollten. Eine der Lehren aus diesem Koalitionsbeschluss lautet: Etwas kann noch so falsch sein; wenn man nur oft und laut genug wiederholt, es sei etwas Tolles, ist es irgendwann toll. Leider ist nicht bekannt, wie viele der Presse-Lobbyisten an der Vereinbarung mitgeschrieben haben; jedenfalls haben sie einen guten Job gemacht. Die Verlage hätten einfachere Möglichkeiten gehabt, wäre es darum gegangen, Suchmaschinen auszusperren. Aber es geht um Googles Geld. Immerhin haben wir jetzt die einmalige Chance, zu beobachten, wann ihnen klar wird, dass sie am deutlich kürzeren Hebel sitzen. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 5. März 2012 in Medien, Netzpolitik, Politik, Web 2.0

 

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Die Verleger bekommen das ersehnte Leistungsschutzrecht

Zu den Links »

Mehr als die dpa-Meldung gibt es noch nicht (PDF, s. 4; via). Update: Pressemitteilung des BDZV.

Gewerbliche Anbieter im Netz, wie Suchmaschinenbetreiber und News-Aggregatoren,
sollen künftig für die Verbreitung von Presseerzeugnissen (wie Zeitungsartikel) im Internet
ein Entgelt an die Verlage zahlen. Damit werden die Presseverlage an den Gewinnen
gewerblicher Internet-Dienste beteiligt, die diese – mit der bisher unentgeltlichen – Nutzung
der Verlagserzeugnisse erzielen. [..] Die private Nutzung von Presseerzeugnissen im Internet wird nicht vergütungspflichtig, normale User werden also nicht betroffen sein. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 4. März 2012 in Blogs, Journalismus, Medien, Netzpolitik, Politik, Web 2.0

 

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Urheber ohne Recht

Damit eines von vornherein klar ist: Das sogenannte Urheberrecht ist alles, nur kein Recht für Urheber. Wer das noch nicht bemerkt hat, möge bitte hier nachlesen, und es gibt viele weitere hässliche Beispiele. Die Einzigen, denen durchsetzungsfähige Rechte zustehen, sind die Verwerter. Oh, nicht, dass Autoren keine Möglichkeiten hätten, im Klageweg zu bestehen. Nur dauert das ewig lange und kostet mehr Zeit und Geld, als die meisten Autoren sich leisten können. Dem stehen schlag- und finanzkräftige Rechtsabteilungen gegenüber, die nichts anderes tun, als vor Gericht für die Verleger zu siegen. Manche Anwälte verdienen auch gerne ein kleines Zubrot mit dem Auffinden und Abmahnen aus Unkenntnis falsch verwendeter Zitate oder Fotos. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 22. Februar 2012 in Medien, Netzpolitik, Politik, Web 2.0

 

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Erinnert sich noch jemand an Glaubwürdigkeit?

Früher hieß das mal “vertrauenswürdig”. Wenn bestimmte Personen oder Medien etwas bekannt gaben, war es zwar womöglich subjektiv gefärbt, aber man wußte, was davon zu halten war. Wenn derzeit etwas über Politik, Banken oder Libyen, über Apps, ein Leistungsschutzrecht oder Google+ verlautbart, ist eher Ungläubigkeit angebracht. Und es wird immer schlimmer.

Hat es damit zu tun, daß die Politik in Wirklichkeit von der Deutschen Bank, Branchenlobbies und Medienkonzernen gemacht wird? Und daß die Politiker nur so tun, als wären sie Volkes Vertreter? Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 20. Juli 2011 in Kultur, Marketing, Medien, Mensch bleiben, Politik, Web 2.0

 

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Qualitätsjournalismus, Folge 2347

Kommen Sie, sehen Sie, staunen Sie!

Ich frage mich, ob der Redakteur gekündigt wurde oder bloß besoffen war … (Mit Dank an Dietmar :) Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 13. Juni 2011 in Journalismus, Kaffeesatz, Medien

 

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Ein Bäckermeister, Verleger, Autoren und das Leistungsschutzrecht

Seit Mai 2009 fordern deutsche Verleger für ihre Erzeugnisse ein Leistungsschutzrecht per Gesetz. Es soll Suchmaschinen und gewerbliche Nutzer verpflichten, für die verlinkten Textschnipsel Gebühren zu zahlen. Eine widersinnige Forderung, deren tatsächlichen Inhalt überdies noch niemand im Wortlaut gesehen hat.

Fangen wir mit etwas an, das jeder kennt: mit einer Bäckerei. Wenn die Backwaren gut sind, essen die Leute sie gern. Der Bäcker verkauft also viel, kann Gesellen einstellen und Lehrlinge ausbilden. Der eine oder andere von ihnen erfindet vielleicht ein besonders gutes neues Backwerk, das die Bäckerei noch bekannter macht. Weil der Meister schlau ist, behandelt und bezahlt er seine Angestellten gut, und alle sind zufrieden. Die vielen Großbäckereien können ihm nichts anhaben, da seine Leckereien unverwechselbar und keine Massenware sind.

Mit den Zeitungen ist es ebenso. Read the rest of this entry »

 

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