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Schlagwort-Archive: soziales

EU27: Armutsgefährdung und soziale Ausgrenzung

Im Jahr 2011 waren 24% der Bevölkerung von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht
Dies entspricht ungefähr 120 Millionen Personen

Eurostat-Pressemitteilung vom 3.12.2012

 
Armut_2011
 

 
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Verfasst von - 4. Dezember 2012 in Europa, Politik

 

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Hiob geht um

Der Verkünder schlechter Nachrichten geht durch’s Zeitungsland, von Vielen schon lange gesichtet und mit gut begründeten Botschaften. Aus den Führungsetagen wird dem bisher wenig entgegengesetzt, straffen, zusammenlegen, entlassen scheinen nach wie vor die Mittel der Wahl zu sein. Dumm nur, dass einerseits Zeitungen für eine Demokratie wichtig sind, sich aber in der herkömmlichen Form nicht mehr so verkaufen und auch bei den Jüngeren nicht signifikant zur Meinungsbildung beitragen. Dumm auch, dass gleichzeitig zwar viel Wert auf universitäre Bildung, Exzellenzinitiativen und ähnliche Wohltaten für Wohlhabende gelegt, aber bei der durchschnittlichen Schulbildung seit Jahren gespart wird. In Deutschland entsteht eine zweite Schere: Neben der vorhandenen ungleichen Vermögensverteilung wird Bildungsferne in der Breite kräftig gefördert. Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 17. November 2012 in Leben, Medien, Politik

 

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Hartz-IV-Regelsatz: Was der Mensch braucht – 2011

Wie schon letztes Jahr, hat sich Lutz Hausstein nach der 5-Euro-Erhöhung des Hartz IV-Regelsatzes die Daten wieder genau angesehen und kommt, wie viele Sozialverbände auch, zu dem Schluss: Es kann gar nicht reichen.

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WAS DER MENSCH BRAUCHT – 2011

Empirische Analyse zur Höhe einer sozialen Mindestsicherung

auf der Basis regionalstatistischer Preisdaten Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 29. April 2011 in Leben, Politik

 

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Liebe Innenminister, Terroristen und Medien, die Terrorismus-Definition macht Euch zu Komplizen

Ein Gastbeitrag von Ralf Schwartz aus der Reihe ‘Intensivstation‘ seines Blogs mediaclinique

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Liebe Terroristen, Innenminister und Medien, Ihr kennt des Terrors Definition und nutzt ihn zur Durchsetzung Eurer Politik – das ist wahrlich verachtenswert.

DIAGNOSE

“Terror dient als Druckmittel und soll vor allem Unsicherheit und Schrecken verbreiten…”

Denn der Schrecken, liebe Medien, steigert Eure Auflage, und was braucht Ihr dringender als Auflagensteigerungen? Dafür geht Ihr über Leichen. Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 22. November 2010 in Gastbeitrag, Politik

 

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Falsche Berechnungsgrundlage bei Hartz IV?

Ein Gastbeitrag von Lutz Hausstein, Autor der Untersuchung ‘Was der Mensch braucht‘.

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Als das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) am 09. Februar 2010 die Grundlagen der Festsetzung des Regelsatzes der sozialen Mindestsicherung kritisierte, machte ein Begriff die Runde, von dem bis dato die meisten Menschen noch nichts gehört hatten: EVS (Einkommens- und Verbrauchsstichprobe). Das BverfG kritisierte in seinem Urteil zwar prinzipiell die Berechnung der Hartz-IV-Sätze, stellte jedoch gleichzeitig die aktuell praktizierte Berechnungsmethode der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS-Methode) nicht infrage und stellte es der Bundesregierung frei, darauf zurückzugreifen. Im selben Urteil verwies das BVerfG jedoch auch auf das Grundrecht zur Gewährleistung einer menschenwürdigen Existenz nach Art. 1 Grundgesetz (GG) zur Sicherung der physischen Existenz, sowie ein Mindestmaß an gesellschaftlicher, kultureller und politischer Teilhabe. Dieses ist, so das BVerfG, „unverfügbar“ und „muss eingelöst werden“. Der nun vor wenigen Tagen vorgelegte Referentenentwurf zur Neuberechnung der Regelsätze durch die Bundesregierung basiert erneut auf der EVS-Methode. Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 23. Oktober 2010 in Leben, Politik

 

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Hartz 4½ – Teile und herrsche

Ein Gastbeitrag von Markus Weber

(Bild: Ministerin von der Leyen bei der Lektüre des Grundgesetzes)

Nun ist also bekannt, wie die Bundesregierung die ALG-II-Regelsätze künftig regeln will. Es wird eine geringfügige Erhöhung geben – für einen alleinstehenden Hartz-IV-Empfänger um fünf Euro. Dies bedeutet dann 364 statt bisher 359 Euro. Grundlage ist dabei die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2008 des Statistischen Bundesamtes – diese jedoch nun mit zahlreichen Kürzungen. Alkohol und Tabak werden künftig nicht mehr mit einberechnet – jedoch auch Tierfutter, Blumen oder Handys werden nun nicht mehr zugestanden. Die nur fünf Euro Erhöhung erscheinen so viel eher politisch (willkürlich) gewollt als mit Argumenten begründet.

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Verfasst von - 29. September 2010 in Gastbeitrag, Kaffeesatz, Politik

 

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