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#LSR, Folge 9.478: Kritikerzitate aus Buchrezensionen

Die FAZ befindet sich in einem Rechtsstreit mit buch.de: “In dem Verfahren geht es im Kern um die Frage, ob die Nutzung von Rezensionsausschnitten bei der Online-Buchwerbung ohne Lizenzierung des die Rechte haltenden Presseverlags zulässig ist.” (boersenblatt.net, 4. Oktober 2013)

Übersetzt: Jemand schreibt ein Buch und findet einen Verleger. Ein Kritiker hält das Buch für der Rede wert und bespricht es für eine Publikation. Die Rezension wird dort veröffentlicht. Weil es eine wohlwollende Besprechung ist, freut sich der Verlag und druckt Auszüge auf den Klappentext des rezensierten Buchs. Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 14. Oktober 2013 in Kultur, Medien, Politik

 

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Journalismus: Überfluss und Mangel

Rohstoffschwemme und Erklärungsbedarf

Wir haben 2012. Unsere technischen Möglichkeiten übertreffen die aller Generationen vor uns. Wir verfügen über Informationen von wahrlich überwältigendem Ausmaß. Leider sind wir längst nicht mehr in der Lage, auch nur den Teil, der uns am meisten interessiert, in vertretbarer Zeit zu verarbeiten.
Die Geschwindigkeit, mit der die Informationen weitergegeben werden, war noch nie so hoch. Die Nachricht vom Umfallen des sprichwörtlichen Sacks Reis in China erreicht uns binnen Sekunden, gleichzeitig finden überall weitere Ereignisse statt, die uns ebenfalls sofort gemeldet werden. Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 30. September 2012 in Journalismus, Kultur, Medien, Politik, Web 2.0

 

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ACTA: Nach dem Protest ist vor dem Protest

Der Jubel über die ACTA-Ablehnung im Europäischen Parlament ist groß. Doch was kommt dann? Die nächsten datenkritischen Vorhaben liegen schon in den Schubladen.

Bei den Netzaktivisten herrscht große Befriedigung. Doch Deutschland weiß noch nicht, ob es die Ratifizierung aussetzen wird, und die Europäische Kommission wird auf jeden Fall das Gutachten des Europäischen Gerichtshofs abwarten. Zudem kann ACTA in anderen Ländern ohne weiteres in Kraft treten, die Zustimmung der EU ist dazu gar nicht nötig. Read the rest of this entry »

 

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Urheberrecht: Verwirrung wegen Offener Briefe

@doktordab und ich hatten gerade eine kleine Twitterdiskussion und haben dann gemerkt, dass uns wohl einiges durcheinander geraten war. @SimonHurtz schlug vor, das mal zu entwirren.

Also: Es gibt – im Augenblick – drei Offene Briefe, davon zwei Antworten auf die ZEIT-Aktion und den, örrem, herausragenden Artikel von Adam Soboczynski. Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 12. Mai 2012 in Medien, Netzpolitik, Politik, Web 2.0

 

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YouTube vs. GEMA: Es wär so schön gewesen …

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Verfasst von - 20. April 2012 in Kultur, Politik, Web 2.0

 

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Urheberrecht – aber richtig

Zu den Ergänzungen »
Das dringend reformierungsbedürftige Urheberrecht hat es endlich in eine größere Öffentlichkeit geschafft, und im Netz geht es hoch her. Zwischen Blogs, Presse, Verwertungsindustrie und Politik wird hin- und hergeschossen, dass es nur so kracht. Dabei gerät zeitweise außer Acht, dass alle aufeinander angewiesen sind.

Leider sind auch die Begrifflichkeiten durcheinander geraten. Was für einen Journalisten oder Schriftsteller gilt, trifft nicht zwingend auch für einen Hersteller von Büchern, Musik, Grafik, Fotografie oder Software zu. Aber all diese Menschen sind Urheber. Sie alle treiben spezifischen Aufwand, um ihre Werke zu produzieren. Sie benötigen dazu Talent, ihr Denk- und Abstraktionsvermögen sowie ganz unterschiedliche und teilweise kostspielige Ausrüstungen. Und sie müssen damit ihren Lebensunterhalt bestreiten. Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 17. April 2012 in Journalismus, Medien, Politik, Web 2.0

 

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Piraten auf dem Schießstand

Früher begann der Tag mit einer Schusswunde*. Heute gibt es nur noch desolate Zielversuche.

Ein Musikant rastet – ganz spontan – publikumswirksam im Radio aus. 51 Drehbuchautoren schreiben – nein, einen Offenen Brief. Das Drehbuch für die kakophonischen Zielübungen stammt nicht aus ihren Federn.

Das ehemals seriöse Handelsblatt verhilft einem Hinterbänkler mit Hevelings Geschichtspotpourri zu vorübergehender Bekanntheit. Später folgt ein geschickt portioniertes Häppchen-Buffet der, nun ja, Urheber; immerhin werden sie im gleichnamigen Recht ja partiell mit berücksichtigt. Dauerhaft erfreut sich Krawalljournalismus nur noch sinkender Beliebtheit. Read the rest of this entry »

 
 

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Aus SOPA wird CISPA – der nächste Anlauf

[Die machen das alles nur, damit wir nicht aus der Übung kommen.] Es geht um die Vorlage beim US-Repräsentantenhaus H.R. 3523: Cyber Intelligence Sharing and Protection Act of 2011, kurz CISPA. Read the rest of this entry »

 

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AK Zensur: Zehn Wünsche der Urheberrechtsindustrie

Text: Alvar Freude, Textübernahme vom AK Zensur. Kommentare bitte beim Original.

Der “Wirtschaftsdialog für mehr Kooperation bei der Bekämpfung der Internetpiraterie” vom Bundeswirtschaftsministerium, Internet-Providern und Rechteinhabern hat eine Liste mit zehn möglichen Maßnahmen zusammengestellt. Und siehe da: von Entwarnung kann wirklich keine Rede sein, denn zu den diskutierten Maßnahmen gehört der Ausbau der Abmahnindustrie, De-Anonymisierung der Nutzer, mehr Auskunftsrechte für Rechteinhaber und natürlich weiterhin die Warnhinweise. Insgesamt kann man sagen, dass es sich um einen Frontalangriff auf das Web 2.0 handelt. Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 21. März 2012 in Datenschutz, Europa, Netzpolitik, Politik, Web 2.0

 

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Vorschläge für ein sinnvolles Urheberrecht

Ein neues Urheberrecht, an dem wirklich die Schöpfer partizipieren, ist dringend erforderlich. Im Folgenden einige Vorschläge.

Alle geschaffenen Werke werden mit einem Wasserzeichen versehen. Die Kennung der Wasserzeichen wird in einer großen Datenbank bei einer leistungsfähigen Verwertungsbehörde gesammelt. Eine weitere Behörde verfolgt per Social-Media-Scanner die Wege der Werke im Netz (das können die vielen arbeitslosen Journalisten erledigen, die dann auch gleich sinnvoll untergebracht sind. Natürlich gibt es dafür satte Spitzen-Stundensätze nicht unter drei Euro.) Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 21. März 2012 in Europa, Glosse, Journalismus, Kultur, Politik, Web 2.0

 

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Aktion: Eben nicht “Schwarzer März”!

Im Februar gab es einen in meinen Augen kontraproduktiven Boykott-Aufruf: Während des gesamten März’ sollte man keine Produkte der Verwertungsindustrie kaufen. Dagegen wendet sich Heiko Harthun, der auf Google+ die Aktion “Eben nicht Schwarzer März” vorschlug. Er findet, die Förderung und Unterstützung kleiner, unabhängiger Urheber sei vernünftiger als ein pauschaler Boykott.
Kris Köhntopp hat hier die Idee erklärt und von Google+ nach Blog übersetzt. Die Liste der Vorschläge wird jeden Tag im März um einen neuen erweitert. Also: Neues entdecken und unterstützen!

 
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Verfasst von - 14. März 2012 in Blogs, Medien, Netzpolitik, Politik, Web 2.0

 

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Modell ACTA: Bundeswirtschaftsministerium verhandelt im Geheimen mit Rechteverwertern

Berlin, 13.03. Am kommenden Donnerstag verhandeln das Bundeswirtschaftsministerium, Vertreter der Inhalte-Industrie und Internetanbieter über die Bekämpfung von Urheberrechtsverletzungen im Internet. Erklärtes Ziel dieses “Wirtschaftsdialogs“ ist eine Selbstverpflichtung der Zugangsanbieter: Diese sollen zukünftig freiwillig, auf Anforderung der Rechteinhaber und ohne rechtsstaatliche Kontrolle, Abmahnungen, genannt Warnhinweise, an ihre Kunden verschicken. Wie der Arbeitskreis gegen Internetsperren und Zensur kritisiert, kann von einem echten Dialog nicht die Rede sein: Vertreter aus der Netzgemeinschaft dürfen auch nach mehrfacher Nachfrage nicht an den Gesprächen teilnehmen. Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 13. März 2012 in Netzpolitik, Politik, Web 2.0

 

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Ooooh, die Rechteindustrie ist unzufrieden!

Denn die bittere Erkenntnis des Tages war: Solange die sogenannten Netzaktivisten dank enormer Außenwirkung eine “Meinungsführerschaft” in Fragen der Reglementierung des Internets für sich beanspruchen können, sieht sich die Politik auf breiter Basis buchstäblich außerstande, Regelungen zu treffen, die ein gefühltes “Grundrecht auf Internet”, wie es MdB Thomas Jarzombek (CDU) formulierte, zu berühren drohen. (via)

Wissterbescheid. Den Artikel dazu hat ein ziemlich angefressener Markus bei Netzpolitik geschrieben.

 
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Verfasst von - 9. März 2012 in Medien, Netzpolitik, Politik, Web 2.0

 

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Urheber ohne Recht

Damit eines von vornherein klar ist: Das sogenannte Urheberrecht ist alles, nur kein Recht für Urheber. Wer das noch nicht bemerkt hat, möge bitte hier nachlesen, und es gibt viele weitere hässliche Beispiele. Die Einzigen, denen durchsetzungsfähige Rechte zustehen, sind die Verwerter. Oh, nicht, dass Autoren keine Möglichkeiten hätten, im Klageweg zu bestehen. Nur dauert das ewig lange und kostet mehr Zeit und Geld, als die meisten Autoren sich leisten können. Dem stehen schlag- und finanzkräftige Rechtsabteilungen gegenüber, die nichts anderes tun, als vor Gericht für die Verleger zu siegen. Manche Anwälte verdienen auch gerne ein kleines Zubrot mit dem Auffinden und Abmahnen aus Unkenntnis falsch verwendeter Zitate oder Fotos. Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 22. Februar 2012 in Medien, Netzpolitik, Politik, Web 2.0

 

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Aufruf der DigiGes: Du gegen ACTA!

Du willst Dich gegen ACTA engagieren? Dann leg mal los:

Textübernahme von Netzpolitik unter CC BY-NC-SA.

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Verfasst von - 18. Februar 2012 in Netzpolitik, Politik, Telekommunikation, Web 2.0

 

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Kurze Erinnerung für die Contentmafia

Thomas Stadler hat den Text dazu geschrieben. Update: Und Stefan Niggemeier noch einen.

 
 

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iRights.info mit ACTA-Service

Gerade erst gesehen: iRights.info hat eine ACTA-Timeline erstellt und betreibt zusammen mit Lorenz Matzat (@datenjournalist) einen Twitter-Account unter @ACTAwatch. iRights.info beschäftigt sich seit 2008 ausführlich mit dem Urheberrecht in der digitalen Welt.

 
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Verfasst von - 14. Februar 2012 in Blogs, Europa, Journalismus, Netzpolitik, Politik, Web 2.0

 

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