Es mag ja ein geheimer Plan dahinterstecken. Allerdings will sich mir nicht offenbaren, warum Google+ ohne weiteres Federlesen jetzt nach “die Ennomane” auch Kixka rauswirft. Ganz gleich, wie bekannt jemand unter seinem Pseudonym ist, welche Reputation er genießt, welchen Wert er als Multiplikator hat – weg damit, wenn er sich nicht an die fragwürdige Politik Googles hält.
Enno macht ein Kunstprojekt daraus, indem er nun unter seinem tatsächlichen Namen ein Profil mit erdachten Merkmalen führt. Kixka will zurückkommen, sobald Firmenprofile erlaubt sind. Beiden gehen die Follower verloren, die sie nach Sascha Lobos Aktion “German Essentials” hinzugewonnen haben. Wenn man publiziert, tut das weh, zumal, wenn man damit Geld verdient.
Vermutlich ist das Googles Kalkül: Man braucht ja nicht bei Google zu sein, wie Eric Schmidt bereits geäußert hat. In bestimmten Berufen kann man sich aber genau das nicht leisten.
Es bleibt die Wahl zwischen Beelzebub und dem Teufel – Facebook hat nur andere Nachteile. Wir bekommen gerade einen Vorgeschmack auf die schnell zunehmende Macht der Social Media-Konzerne. Es wird Zeit für Gegenentwürfe.
- Krystian Woznicki von der Berliner Gazette hat gefragt, ob ich das für die Berliner Gazette noch etwas ausführen will. Ich wollte.