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Schlagwort-Archive: wahrnehmung

Alle meckern über “das Netz”. Keiner über dessen politische Darstellung.

Dieser Tage sind gerade wieder Netzbetrachtungen en vogue. Reflektion ist ja schön, aber weshalb wird bei all der Eulenselbstbespiegelei eigentlich die Rolle der Politik nicht erwähnt?

Wir hätten einen Haufen weniger Probleme, wenn interessierte Politiker nicht unermüdlich auf die Risiken und Gefahren des Netzes hinwiesen. Und die hofberichterstattenden Medien das nicht aufgriffen und Otto N. und Lisa Müller-Lüdenscheidt das negative Bild medial verstärkt in die Wohnstuben brächten. Für Nichtnetzmenschen muss das aussehen wie eine ganz üble Räuberhöhle. Nur der Telekombrowser, Amazon und Ebay sind sicher. Und was Jörg Schieb sagt. Meine Güte.

“Das Netz” gibt es nicht. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 16. Februar 2013 in Kultur, Medien, Politik, Web 2.0

 

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Lautes Nachdenken über Blogs & so

Hab gerade bei den Ruhrbaronen was kommentiert und wüsste gerne, wie ihr das seht. Den Kommentar setze ich hier so rein, wie ich ihn runtergetippt habe.

Klar, im Kollektiv ist es ein bisschen einfacher, als Einzelblogger mit beschränkter Zeit/wenig Geld ist es einfach nur ein hartes Brot.

Politische Relevanz ‘da draußen’ ist nur zu erreichen, wenn die Themensetzung entweder Viele interessiert oder sehr speziell ist. Der Einzelne ist vielleicht in der Lage, ein Thema intensiv zu verfolgen, ohne featuring von anderen Blogs (Empfehlung, Verlinkung) wird aber auch die beste Recherche einfach versickern. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 13. Oktober 2012 in Blogs, Journalismus, Medien, Netzpolitik, Politik, Web 2.0

 

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Piraten: Die Kunst der Unsichtbarkeit

So ziemlich von Anfang an bekam ich die Flaschenpost, den Newsletter der Piraten. Mit zunehmendem Erfolg der Partei nahm das Angebot an Informationen und schließlich Pressemitteilungen zu. Mittlerweile erhalte ich oft mehrmals täglich Stellungnahmen, Ankündigungen oder Einladungen.

Gestern Abend gab es eine hoch interessante Veranstaltung, eine Podiumsdiskussion zum ESM-Vertrag mit Peter Bofinger und Klaus P. Regling. Der Wirtschaftsweise und der Chef des EFSF (künftig des ESM) sind nun wirklich keine kleinen Lichter, die man mal eben so abfeiert, das war den Veranstaltern wohl auch klar. Umso erstaunlicher, dass ausgerechnet eine so prominent besetzte Diskussion, noch dazu über ein Thema von allgemeinem Interesse, nicht mit ausreichend Vorlauf beworben wurde. So blieb sie denn auch einigermaßen unsichtbar: Am Ende des Livestreams werteten die Organisatoren geschätzte vier- bis fünfhundert Zuhörer als Erfolg. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 25. Juli 2012 in Journalismus, Medien, Politik, Web 2.0, Wissen

 

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Topfschlagen

Kommunikation ist ein eigenes Ding. Handlungen kommen nicht immer so an, wie sie gemeint sind, und oft klafft beim Rezipienten zusätzlich eine Lücke zwischen Empfinden und Entscheidung. Zum Beispiel scheint laut Deutschlandtrend Einigkeit über die sonderbare Diskrepanz zwischen Eigenwahrnehmung und Außenwirkung des Bundespräsidenten zu bestehen. Am Mittwoch hielten ihn nur 31 Prozent der Deutschen für ehrlich, trotzdem finden es 56 Prozent in Ordnung, dass er im Amt bleibt. 57 Prozent glauben, die Medien wollen Wulff fertig machen.

63 Prozent finden die Arbeit der Kanzlerin gut, damit hat Frau Merkel während der Wulff-Krise 9 Prozentpunkte zugelegt. Der Präsident und die Medien dagegen haben trotz ihres Aktionismus’ schlechte Werte. Es gibt einen alten Spruch, wer nichts tue, könne auch keine Fehler machen. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 6. Januar 2012 in Blogs, Journalismus, Medien, Politik, Web 2.0

 

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