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Köln

07 Jan

Hab lange überlegt, wie man meine Gefühle für diese merkwürdige Stadt beschreiben kann und beim Lesen des herrlichen Textes von Daniela „Dieses Köln und ich“ unversehens die Antwort gefunden:

Hach ja, et hillije Kölle. Hab dort auch viele Jahre verbracht, allerdings mit dem unbestreitbaren Vorteil, überwiegend im Rheinland aufgewachsen und des Idioms einigermaßen mächtig zu sein. Köln liebt und hasst man, meist gleichzeitig. Erwische mich heute noch bei unregelmässigen Sentimentalitätsanfällen und etwas, das mir Heimweh verdammt ähnlich zu sein scheint. Sage aber immer, wenn die Rede auf Köln kommt, ach, haut mir ab mit Köln. Ist wohl so.

 
3 Kommentare

Verfasst von - 7. Januar 2011 in Leben, Mensch bleiben, Wühltisch

 

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3 Antworten zu “Köln

  1. leelah

    7. Januar 2011 at 15:40

    Dieses Köln. ja.
    Große Liebe und doch mindestens einmal am Tag etwas wofür ich diese Stadt verfluchen mag.
    Aber was soll ich tun, Herz und so ;)

     
  2. Daniela

    7. Januar 2011 at 21:59

    Ich bin gespannt, wie ich über die Stadt in einem oder in zehn Jahren sprechen werde. Momentan sind es erst drei Monate, die ich hier bin..

     
  3. opalkatze

    7. Januar 2011 at 22:30

    @Daniela
    Tja. Ich hab mich dort nie wirklich zu Hause gefühlt und im Nachhinein festgestellt, daß ich es wohl doch war. Wie gesagt: Hab ein merkwürdig ambivalentes Verhältnis zu Köln. Solltest Du aber mal irgendwelche Fragen haben oder Tipps brauchen: immer gern :) Ich kenn Deine alte Heimat auch ganz gut und finde den Unterschied ziemlich heftig, vor allem wegen der völlig anderen Mentalität – das stell ich mir schwer vor. Aber die Kölschen beissen nicht, man kann ganz gut mit ihnen leben; sie sind nur wirklich oft ziemlich laut.

     
 
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