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Glanzlichter 52

10 Feb

Speedy Sarko wirft aus dem Glashaus mit Steinen, das Gerangel um HartzIV ist ein Trauerspiel und es ist wieder Berlinale. Aber so oder so – die arabische Welt wird sich grundlegend ändern.

Blog-Glanzlicht

Ein persischer Schriftsteller, ein arabischer Künstler und ein jüdischer Verleger kommen in einen Raum …

und stellen mit Zarah’s Paradise eine wunderbare Graphic Novel auf die Beine. Die Comics sind in mehrere Sprachen übersetzt, die Texte englisch. Es gibt Bezüge zu anderen Orten im Internet und vor allem: zur (politischen) Wirklichkeit. Berührend.

Es wird wieder ernst bei der EU, daher bittet Netzpolitik um Unterstützung. Jetzt handeln: Netzsperren auf EU-Ebene verhindern

Holger Schmidt hat ein interessantes Diagramm der Reichweiten von Medien im Verlauf der letzten 40 Jahre.

Aram Bartholls ‘Dead Drops’ Manifest ruft zur Teilnahme am Projekt ‚USB-Anschluss im öffentlichen Raum bereitstellen‘ auf (ich hatte bereits hier darauf hingewiesen).

Atlas Obscura ist eine ziemlich wilde Sammlung sehr verrückter Dinge und Orte (via Spreeblick)

Das BlaBlaMeter – wie viel Bullshit steckt in Ihrem Text? Ich freu mich ja auf den nächsten Text von Norbert Bolz. (via)

Zwei schöne Bilder der letzten Woche: Installing Freedom von Dina Said und Viva la revolución!

Dieser Text erscheint auch bei CARTA.

 
15 Kommentare

Verfasst von - 10. Februar 2011 in Glanzlichter

 

Schlagwörter:

15 Antworten zu “Glanzlichter 52

  1. VonFernSeher

    11. Februar 2011 at 00:47

    Feedback-Regel: Beginne mit etwas Positivem:

    Ihr Text: 3550 Zeichen, 544 Wörter
    Bullshit Index :0.14
    Ihr Text zeigt nur geringe Hinweise auf ‚Bullshit‘-Deutsch.

    Schade, das sind die uninteressantesten Glanzlichter seit langem (und damit aus meiner Sicht keine). Zwischen einem überflüssigem Geschreibe über überflüssige Schlammschlachten und dem 389.726. Hinweis, dass die USA der Welt nicht die Demokratie bringen wollen, ist die einzige Erkenntnis, die ich mitnehmen, dass viele GEZ-Gegner mehr Ausrichtung der ÖR am Zuschauerwillen fordern, aber bloß keine Quote.

     
  2. opalkatze

    11. Februar 2011 at 02:05

    Ooooh. Was macht denn für dich gute GL aus? Lass dir Zeit (bin jetzt erst mal horizontal polarisiert), wüsste es aber gerne.

     
  3. VonFernSeher

    11. Februar 2011 at 03:31

    Der Grund, warum ich mir jedesmal die Glanzlichter anschaue und auch meistend um die zwei Drittel der Links folge, ist, dass sie normalerweise eine neue, hintergründige Sicht auf aktuelle Themen (oberer Teil) und einen Einblick in noch unbekannte Dinge (unterer Teil) bieten. Es gibt also einen gewissen Mehrwert, der die Empfehlungen hier normalerweise von der Masse der Linklisten abhebt und deshalb heißen sie auch ganz zu Recht Glanzlichter.

    Ich weiß, dass das – vor allem als Fahrplan – viel Zeit kostet und habe mich selbst z.B. gegen solche regelmäßigen Empfehlungen entschlossen. Deswegen schätze ich die Arbeit, die du dir machst (und deshalb mir und anderen ersparst), und bin seit Nr. 4 treu dabei (nicht, dass ich aus Neugier mittlerweile Nr. 0-3 nicht auch schon gelesen hätte).

    Deswegen war ich diesmal so enttäuscht von der Sammlung, dass ich wirklich jedem einzelnen Link gefolgt bin, um zu sehen, ob nicht doch noch etwas neues und interessantes dabei sei. Aber leider war alles ziemlich lau. Am meisten hat mich das bei Zahra’s Paradise entäuscht, das klang noch am vielversprechendsten von der Idee her, die Geschichten selbst sind aber eher zäh.

     
  4. opalkatze

    11. Februar 2011 at 14:44

    Besser könnte man die Absicht hinter den GL nicht beschreiben.

    Die GL stellen eine sehr subjektive Sicht auf die Dinge dar. Da ich, wie alle Welt, im Augenblick vornehmlich nach Ägypten schaue, war der Blick diesmal vielleicht etwas abgelenkt. Ich finde sie aber in Ordnung, weil sie einen Teil dessen widerspiegeln, was die Menschen in der Woche beschäftigt hat, und nicht alle sind so gut informiert wie du. Nächste Woche gibt es ja wieder Neue ,)

    Ganz viel Hintergrund gibt es übrigens Sonntag Abend ab 20:15 Uhr bei Phoenix: Peter Scholl-Latours Doku Das Ende der weißen Weltherrschaft. Bitte jetzt nicht aufstöhnen – Scholl-Latour ist ein profunder Kenner der Verhältnisse und hat in seinem langen Leben viele der Entwicklungen selbst miterlebt. Man mag ihn nervig finden, aber solche Bögen spannt er immer noch verdammt gut.

     
  5. (,,,)---=^.^=---(,,,)

    14. Februar 2011 at 15:35

    Meine Meinung zu Jens Bergers „Kanonen gegen Online-Spatzen“ habe ich ja schon in Glanzlichter, derer 51, zum Besten gegeben.

    Ein wenig OT: Kann es sein, daß das Frühjahr naht? Ich fühle mich ziemlich lätschert. Daher auch nur die Verlinkung auf früher schon kommentiertes.

     
  6. (,,,)---=^.^=---(,,,)

    14. Februar 2011 at 15:39

    Meine Meinung zu Jens Bergers „Kanonen gegen Online-Spatzen“ habe ich ja schon in Glanzlichter, derer 51, zum Besten gegeben.

    Was’n Quatsch! Meinte natürlich nicht meine Meinung zu Jens Bergers Artikel (den gab es da ja noch gar nicht), sondern meine Meinung zum Gegenstand Jens Bergers Artikels.

     
  7. opalkatze

    14. Februar 2011 at 15:46

    Ja, der Frühling naht mit Brausen: Hadji beginnt mit dem Fellwechsel, meine Pflanzen brauchen deutlich mehr Wasser und draussen sind schon alle Bäume voller Knospen. Lätschert ist also völlig in Ordnung. Wird Zeit für grünes Zeug, gleich mal Kresse ansetzen …

     
  8. (,,,)---=^.^=---(,,,)

    14. Februar 2011 at 19:04

    Dem Wunsch Thomas Knüwers kann man sich nur anschließen. So wird also aus Allgemeines Ratloses Durcheinander der Alten- und Rentnerfunk Deutschland. Dann befürchte ich allerdings, daß das Ergebnis vom ARD-Trend 11/2010 nicht von Bestand sein wird.

    Zu Monika Piel haben schon im Januar viele Dampf angelassen. So z.B. Julius Endert (Carta)Gestatten, Monika Piel, erste öffentlich-rechtliche Verlegerinund Marcel Weiß (neunetz)Wirre Aussagen zum Medienwandel von der neuen ARD-Vorsitzenden. Selbst der SPIEGEL, immerhin von Verlegern herausgegeben (Der Sinn erschließt sich beim Lesen der Links) hat mit seinem ArtikelMonika Piel verläuft sich im Internet draufgehauen!

    Bei Stefan Niggemeier habe ich etwas älteres ausgegraben, welches gut zeigt, welch geistig Kind die Frau Monika Piel ist bzw. welche Qualitäten sie nicht hat, aber haben müßte.

     
  9. opalkatze

    14. Februar 2011 at 19:31

    Ah, Futter. Ein paar kenne ich, einige andere sind neu. Werd mich durchwühlen.

     
  10. (,,,)---=^.^=---(,,,)

    14. Februar 2011 at 20:49

    Ich ackere mich Stück für Stück durch Deine Glanzlichter und stelle fest, daß der Link zu „Wundgerieben“ ins Nirwana führt. Aber wie Jens Berger mit Kanonen gegen Online-Spatzen schon bemerkt hat, will die SZ ja auch nicht verlinkt werden.

     
  11. (,,,)---=^.^=---(,,,)

    14. Februar 2011 at 21:39

    @vera
    Ich habs mit FF & IE versucht, ehrlich. Jetzt geht’s wieder.

    Zu ‚Wundgerieben‘ paßt die Ermahnung gegen die Redaktion von Frontal 21

    Zu Hardy Prothmanns Analyse bzgl. Spiegel Online gestatte ich mir den Verweis auf einen meiner früheren Kommentare hier im Blog (Ah, Qualitätsjournalismus! vom 26. Juli 2010).

    Daniel Domscheit-Berg ist mir suspekt; sein Tun ist genauso widerlich wie das über jemanden herziehen, mit dem man früher gerne zusammen war. Macht man nicht.

    Übrigens, die Gesellschaft für deutsche Sprache hat Alternativlos gewürdigt ;-)

     
  12. opalkatze

    14. Februar 2011 at 22:13

    Tststs, ihr jungen Leute – Geduld –

    DDB kann ich ebensowenig noch hören wie Julian Assange. Die sollen ihre Schmutzwäsche ruhig ohne mich waschen. Sie schaden damit nicht nur sich, sondern vor allem der Idee.

    Zum Thema bitte Alternativlos 12 hören, lohnt sich.

     
  13. VonFernSeher

    15. Februar 2011 at 00:16

    zu >Frontal 21: Es tut irgendwo weh, aber in einem Punkt muss ich den CDU-Politikern recht geben: Von Schulpolitik haben die bei Frontal 21 echt keine Ahnung. Und wenn man sie darauf hinweist, kommen beim ersten Mal krude Rechtfertigungen und danach wird sich abgeschottet. Selbst versprochene Richtigstellungen kommen auch nach Monaten nicht. Das Vehalten erinnert mich schon an die ganzen (unzweifelhaft) bösen Unternehmen und Behörden, die Frontal 21 nie zum Interview bereit stehen. Mit dem Moderatorenwechsel ist leider auch ein Kommunikationswechsel einhergegangen.

    Das allerdings Politiker offiziell Rügen an ö.-r. Magazine verteilen dürfen, ist der eigentliche Skandal. (Das wollte übrigens der ach so böse Kurt Beck genau beim ZDF ändern, aber was „Rasier-dich-Kurt“ sagt, darf man ja in Deutschland maximal als Provinzgeschwätz lächerlich machen. Wir sprechen ja auch nicht mit Taliban oder geben denen Geld, damit die die Seiten wechseln oder sowas. Ich schweife ab.)

     
 
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