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Glanzlichter 54

25 Feb

Das Länderdomino geht weiter; peinliche Männerfreundschaften mit Gaddafi; EADS unterliegt Boeing; neue Nerds und neue Wege der Zusammenarbeit geben auch dem Journalismus ein neues Gesicht.

++ Heute (25.2.) Urteilsverkündung i.S. Bistum Regensburg ./. Stefan Aigner ++ Der Termin wurde ohne Angabe von Gründen auf den 11. März, 12 Uhr, verschoben. ++

Blog-Glanzlicht
Vor kurzer Zeit ist Politikalarm.de an den Start gegangen. Dort werden jeweils Pro- und Contra-Beiträge zu einem aktuellen Thema gegenübergestellt. Das Projekt will zur Meinungsbildung beitragen und zum politischen Bloggen anregen; nebenbei lernt man neue Blogs kennen. Hier gibt es eine kleine Diskussion, dabei melden sich auch die Betreiber des Blogs zu Wort.

· tagesschau.de beantwortet einige Fragen, die in den letzten Tagen viele interessiert haben: Promotion, Plagiate und die Konsequenzen

· Erlaubt mir zuweilen eine Klickstrecke: Kleine Bildergeschichte der Minister-Rücktritte aus 62 Jahren Bundesrepublik

· Es darf mitgesammelt werden: Journalistensprech

· Tolles Tool, leider nur für britische Medien: Churnalism.com vergleicht PR-Schnipsel mit Zeitungsartikeln (via André Vatter)

· Farewell – letzter Start der Raumfähre Discovery

· Dudenbrooks. Dudengeschichten im 40-Worte-Abstand mit Bildern.

· Rivva fehlt. Nicht nur mir.

Dieser Text erscheint auch bei CARTA.

 
35 Kommentare

Verfasst von - 25. Februar 2011 in Glanzlichter

 

35 Antworten zu “Glanzlichter 54

  1. (,,,)---=^.^=---(,,,)

    25. Februar 2011 at 01:41

    Bravo Girl
    Da verschlägt’s einem ja die Sprache. Oder: Jetzt weiß ich endlich, woher meine Schwester so verkorkst ist ;-)

    journalistisch relevante Technologien
    Haben Dir die Links zu Schreibsoftware, welche ich Dir einmal gegeben habe, was gebracht?

    Studentenprostitution
    Ich denke einmal, daß die ganze Problematik nicht nur auf Studenten, sondern inzwischen wohl alle Nicht-Hochwohlgeborenen (soll kein Bezug auf Guttenberg sein) betrifft. Man denke nur einmal an die 1-Euro-Jobber. Klar ist natürlich, daß es in dem Artikel um den Ausbeutungsbegriff und den immer gleichen Bezug auf Sexuelles geht.

    Man darf nicht bescheissen
    Diese abgrundtiefe Doppelzüngigkeit der BLÖD ist einfach nur zum kotzen! Und das ist die auflagenstärkste Tageszeitung Deutschlands. Gute Nacht!

    Weil’s so gut paßt:

    Die Bildzeitung ist ein gefährliches politisches Instrument – nicht nur ein stark vergrößerndes Fernrohr in den Abgrund, sondern ein bösartiges Wesen, das Deutschland nicht beschreibt, sondern macht.

    Quelle: Wir sind Helden

     
  2. (,,,)---=^.^=---(,,,)

    25. Februar 2011 at 01:42

    Nachtrag zu Man darf nicht bescheissen
    Thilo Kuessner vom Mathlog (scienceblogs.de) hat die Offline-Umfrage einmal mit den Augen des Mathematikers angesehen und dabei eine erstaunliche Rechnung aufgestellt.

     
  3. opalkatze

    25. Februar 2011 at 02:32

    Schreibsoftware: Du wirst lachen, ich hatte wirklich noch keine Zeit, die auszuprobieren. Hab mich jetzt erst mal mit Transkriptionssoftware rumgeschlagen, aber bisher auch noch ohne Ergebnis. Werde natürlich berichten, wenn ich das was passendes gefunden hab.

    Wir sind Helden hatte ich eben auf Facebook gefunden und noch hinzugefügt; das ist so klasse!

    Den Link zum Mathblog hab ich geändert, er war schwer zu finden und ’nofollow‘ mache ich nur bei BLÖD oder Ähnlichem. Die meisten anderen freuen sich über Verlinkungen. A propos, hiermit kann man die Links farbig hinterlegen: [a href=““ rel=“nofollow“] [font color=“#8b0000″] [/font] [/a]
    Da ich aber auch mein Tastenbelegungsprogrämmchen immer noch nicht installiert habe, bin ich zu faul, das händisch zu machen.

     
  4. rauskucker

    25. Februar 2011 at 05:56

    Wie immer: vielen Dank!

     
  5. opalkatze

    25. Februar 2011 at 08:51

    Immer gern :)

     
  6. Melebert

    25. Februar 2011 at 11:20

    Auch sage wieder Danke für diese Vielfalt an Links und Gedanken und …

    Es ist erstaunlich, was man so alles in Blogs zu finden kann und wie viel von dem einen doch auch persönlich berührt bzw. ausgesetzt ist. Es muss etwas dran sein an der Selbstvergewisserung bzw -bestätigung der eigenen Ansichten und der Anregung auch über anderes intensiver nachzudenken.

    Blogs … ich mag sie immer mehr. Manchmal fühle ich mich wie auf einer Entdeckungsreise … hinter der nächsten Ecke lauert die nächste Überraschung.

     
  7. opalkatze

    25. Februar 2011 at 11:38

    Ich hätte da ja ’n Vorschlag *grins*

     
  8. Melebert

    25. Februar 2011 at 12:04

    @opalkatze: Wen meinst du und welchen Vorschlag hast du?

     
  9. rauskucker

    25. Februar 2011 at 12:07

    Ich denke, sie meint dich. Und ich habe mich auch schon gefragt, warum jemand, der so schreiben kann, nicht selber bloggt.

     
  10. opalkatze

    25. Februar 2011 at 12:30

    Ach Kucki, damit machst du wieder Land gut :)

     
  11. opalkatze

    25. Februar 2011 at 12:32

    Sacht ma (Lieblingsthema an), wo ihr gerade nix Gescheites zu tun habt: Eigentlich eine gute Gelegenheit, endlich einen netten Avatar zu bauen, findet ihr nicht?

     
  12. rauskucker

    25. Februar 2011 at 12:36

    äh, meinst Du mich? Hat einen Grund, daß der deaktiviert ist. Zeigt falsche Aresse an.

     
  13. rauskucker

    25. Februar 2011 at 12:37

    Der Avatar zeigt eine falsche Adresse an und landet im Spam. QED.

     
  14. rauskucker

    25. Februar 2011 at 12:40

    Ach, du meintest deinen. Mh, neckisch. Mag keine Popups. (nagut, der ist ja nicht soo groß…)

     
  15. Melebert

    25. Februar 2011 at 12:58

    Wie schon gesagt: Ich bin auf Reisen, am Anfang einer Reise und getrieben durch Neugierde. Im Moment scheue ich mich so viel mehr über mich preis zu geben, so viel mehr über mich öffentlich zumachen, als ich es jetzt schon mache. Im Moment habe ich etwas zu sagen, aber es bedarf der Anregung und ich lasse mich gerne anregen Neues zu entdecken. Das ist auch der Grund, weshalb ich diesen Blog hier so mag.

    @rauskucker: „… jemand, der so schreiben kann,…“ Ehrlich, diese Worte zu lesen, verwirrt mich, weil mich viele Leute nicht verstehen, wenn ich schreibe. Ich schreibe zu kompliziert und zu verwoben. Hinzu kommt, dass oft genug trotz Korrekturlesen Worte zu viel oder zu wenig drin sind. Sprache ist ganz sicher nicht meine Stärke.

     
  16. rauskucker

    25. Februar 2011 at 13:03

    ich habe jetzt keine zeit um nachzulesen, wo es mir aufgefallen ist. ich meinte wohl eher die „gedankliche tiefe“. kleine fehler überlese ich gern.

     
  17. opalkatze

    25. Februar 2011 at 13:05

     
  18. opalkatze

    25. Februar 2011 at 13:18

    Melebert, mit der Sprache nicht. Du schreibst aber sehr flüchtig und haust so manchen Fehler und Dreher rein; ich hab das Gefühl, du denkst schneller als du schreibst. Die Gedanken sind schon ok. Schau dir doch mal Blogger von Google an, da kannst du dich ausprobieren, brauchst, so weit ich weiss, ausser deinem normalen Googlezugang keine Daten anzugeben und kannst erst mal spielen.

    Oder du siehst dir mal die WordPress.com-Templates an, da kommt die Lust von ganz alleine. Und was man wissen muss, sagt Susanne auf minus zero. Hier sind auch genügend Menschen, die du fragen kannst. Na?

     
  19. Melebert

    25. Februar 2011 at 13:42

    @opalkatze: Mit der Analyse bzgl. der Geschwindigkeiten bist du nicht alleine. Ungeduld und Multitasking sind zwei weitere Punkte, die meinen Schreibstil prägen, auch wenn ich da mit der Zeit schon ‚ruhiger‘ und meine Finger deutlich schneller geworden bin/sind.

    Ich schaue es mir an mal an, versprochen. Es wird aber seine Zeit dauern.

     
  20. opalkatze

    25. Februar 2011 at 13:55

    Ach so, und man diese ganzen Blogsysteme auf ‚privat‘ setzen, da kann man dann fuchteln, ohne daß jemand es sieht. *gleisnerisches grinsen*

     
  21. VonFernSeher

    25. Februar 2011 at 15:49

    Studentenprostitution
    Das mit der Ausbeutung von Studis halte ich für sehr weit hergeholt. Viele Studis verdienen deutlich besser als Zeitarbeiter oder andere Ungelernte (denn das sind Studis nunmal) beim gleichen Arbeitgeber, denn 1. bringen sie doch meist weitere Qualifikationen mit und 2. zahlt der Arbeitgeber oft wesentlich niedrigere Abgaben.

    Das, was ich in meinen Studijobs (wir lassen mal die an der Uni außen vor, weil es dort keinen Vergleich gibt) verdient habe, war jeweils deutlich mehr als der Kollege von der Zeitarbeitsfirma neben mir.

    Leute mit formal schlechter Ausbildung werden oft trotz guter Arbeit schlecht bezahlt. Einen Studentenmalus gibt es da aber bestimmt nicht.

    Wagner = Hemingway
    So ein tiefdummes Geschwafel habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Eigentlich halte ich mich von sowas ja fern. Aber ich bin deinem Link nachgerannt, so wie ein Kind dem Ball auf die Straße. Schädeltraume, selbst schuld.

     
  22. Angelika

    25. Februar 2011 at 15:49

    von wg. Malte Spitz und die Aufbereitung in der Zeit : genau So habe ich mir DAS vorgestellt.
    ich bin begeistert von der präsentation.
    wer ausser netizens guckt sich das an ???

    sollte quasi bürgerInnen-pflicht sein, das zu wissen von wg. vorrats-/datenspeicherung.
    wo sind z.b. lehrerInnen, die das i.d. schulen zeigen ?

     
  23. opalkatze

    25. Februar 2011 at 16:16

    Hai, Angelika, ich reiche die Anregung mal weiter. Gute Idee. Allerdings: in Bayern wird das nix. Weil, das Internetz ist pöse. Da bringt man den Kindern bei, daß Journalisten toll sind und alles nachprüfen und der dumme Blogger Bernd das natürlich niemals tut. Kann er ja gar nicht, ist ja Blogger. Darum.

    Bitte googeln, weiß nicht mehr, wo das war; glaube, bei Richard Gutjahr.

     
  24. opalkatze

    25. Februar 2011 at 16:25

    Schön, daß du so gut gelaunt bist :) Nee, gerade in den kleineren Unistädten ist das so, von den großen weiß ich’s nur von Köln. Da hat natürlich auch jeder andere Erfahrungen gemacht.

    Wer freiwillig Martenstein liest, kommt dabei um. (Alte Leserweisheit) In etwa, wenn auch jeweils anders geartet, wie bei Elitz, Bolz, Sloterdijk, die ganze Biedermeierconnection um Matussek, wie heisst dieser Schweizer?, und so weiter. Oder Broder in dunkleren Stunden, aber der ist wenigstens meist amüsant. (Auf Bolz‘ nächstes Œuvre freu ich mich übrigens schon. Um es durch das Blablameter zu jagen …)

     
  25. Angelika

    25. Februar 2011 at 17:19

    @opalkatze – mercivielmals (-:

    öhm ich lebe zwar z.zt. wieder in BY bin ansonsten jedoch u.a. Hanseatin. und bei mir wurde im gym „damals“ in BY sehr wohl blöd und faz analysiert und warum es so wichtig ist von wg. „sich eine eigene meinung erarbeiten“ – ist das heute nicht mehr ?
    *methinks „payern ist plöd“

     
  26. VonFernSeher

    25. Februar 2011 at 17:38

    Warum sollte ich schlecht gelaunt sein? Klingt das so? Dann klingt es schief.

    Dass sich viele Studis in kleineren Städten bei irgendwelchen Klitschen verdingen, liegt doch nicht daran, dass sie Studis sind, sondern dass es Klitschen sind. Da verdienen auch die anderen weniger. Aber der deutliche Abgabenvorteil bleibt (zumindest wenn man es nicht übertreibt). Ich kenne kaum einen Studi, der für weniger als 5 € netto arbeitet oder gearbeitet hat. Nicht, dass das jetzt viel wäre, aber mit Leistungsempfängern kann man sowas machen, mit Studis eher nicht. Mindestlohn her und fertig, aber das will die wählende Mehrheit ja nicht. An NRW-Hochschulen gibt es übrigens schon lange einen de-facto-Mindestlohn.

    Zu Martenstein: Ich habe den vorher noch nicht (bewusst) gelesen, weiß ja aber jetzt bescheid. (Ohne dich wüsste ich gar nicht, was ich nicht verpasst habe.) Und Broder finde ich kein Stück amüsant. Aber man sagt mir durchaus nach, dass ich nicht gerade über alles lachen kann.

     
  27. opalkatze

    25. Februar 2011 at 18:54

    Wenn ich das eindeutig mit ja beantworten könnte, wäre mir verflixt viel wohler.

    So richtig hast du dich von deiner bisherigen zeitweiligen Heimat aber noch nicht verabschiedet ,)

     
  28. opalkatze

    25. Februar 2011 at 19:01

    In den letzten fünf oder sieben Jahren ist doch alles den Bach runtergegangen. Nicht einmal halbwegs qualifizierte Leute kriegen Jobs, von denen man ordentlich leben kann. Es wird immer mehr wie in den USA: Hinter jedem, der arbeitet, stehen schon 3, die warten. Ich finde aber auch nicht, daß Carmen von einem Studentenmalus gesprochen hat.

    Und Broder finde ich zuweilen sehr amüsant. Intelligent isser, und boshaft. Wenn er nervt – klick, weg. Das tu ich mir bei Bolz nicht an, das ist bloß ein großer Sack voller heisser Luft. Ich gestehe allerdings, daß ich schon mal Sloterdijk und Safranski angesehen habe; in die Reihe passt übrigens auch die Dame Dorn noch ganz gut.

     
  29. Angelika

    25. Februar 2011 at 19:02

    @opalkatze – tja das wäre es mir auch. kann/werde ich/wir nicht ändern können.

    (leider, ist ein nachwirkung aus der vergangenheit. ich arbeite dran, meine dreieinigkeit i.d. „heimat“ zurückzuführen ;)

     
  30. (,,,)---=^.^=---(,,,)

    25. Februar 2011 at 19:38

    Ich hoffe mal, das „payern ist plöd“ bezieht sich nur auf den Süden. Im Norden ist Franken! Und die als Bayern zu bezeichnen gleicht einer Todsünde…

     
  31. VonFernSeher

    25. Februar 2011 at 20:46

    Du darfst die Aussage gern auf ganz Zentralamerika ausweiten. Ich bin schon für die meisten Jobs hier viel zu teuer. Und ich abbe garg’einen Doktor.

    Das vielgehörte Verteidigungsargument für Broder, er wäre doch wenigstens ein intelligentes A*, verfängt bei mir irgendwie nicht; ich glaube ja, dass die Einschätzung, er sei boshaft, aber intelligent, nur solange wiederholt wurde, dass sie jetzt alle glauben.

     
  32. rauskucker

    25. Februar 2011 at 20:58

    Nur um hier mal eine eher unübliche Meinung in die kleine Runde zu werdfen: ich halte Broder für einen Opportunisten, von mir aus auch einen Populisten. (Eine Begründung habe ich auch irgendwo mal aufgeschrieben. Kannst ja nach suchen. War auch nicht meine Idee.)
    Er hat witzige Momente. Und es gibt sogar Fragen, wo ich froh bin, mit ihm einer Meinung zu sein. Aber selten.
    Ist schon verzwickt.

     
  33. opalkatze

    25. Februar 2011 at 20:59

    Ich sehe Broder jetzt schon eine ganze Weile, ich glaube, er hat sich so oft wiederholt, dass er es jetzt glaubt.

     
  34. VonFernSeher

    25. Februar 2011 at 21:31

    @rauskucker

    Populist auf jeden Fall. Opportunist wohl kaum. Der Mann hat eine Agenda und sich die passenden Freunde dazu gesucht.

     
 
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