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Doktoranden-Initiative unterstützen

27 Feb

Die Doktoranden-Initiative Causa Guttenberg hat gestern einen offenen Brief an Frau Merkel geschrieben, den man jetzt mitunterzeichnen kann und sollte. Ausserdem kann man sich auf Facebook an der Diskussion beteiligen und auf Twitter informieren (#offenerBrief).

Doktoranden-Initiative

Diese Initiative begann mit der gemeinschaftlichen Erstellungen eines Offenen Briefes durch einige Doktorandinnen und Doktoranden, der am 24. Februar 2011 veröffentlicht wurde.
Der immense Rücklauf hat uns überwältigt. Dass wir uns hier zunächst nur an Wissenschaftler gewendet haben, war kein elitärer Dünkel. Wir haben bloß ehrlich gesagt nicht mit so einer Reaktion gerechnet. Danke!
Auf vielfachen Wunsch haben wir am 25. Februar 2011 auch Formulare freigeschaltet, mit denen bereits promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, aber auch alle anderen ihre Unterstützung kundtun können, die unser Anliegen teilen.
Zusätzlich besteht die Möglichkeit, auf unserer Facebook-Seite zu diskutieren.

Textübernahme von Causa Guttenberg

 
2 Kommentare

Verfasst von - 27. Februar 2011 in Kultur, Politik

 

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2 Antworten zu “Doktoranden-Initiative unterstützen

  1. gret

    28. Februar 2011 at 23:03

    Der Fall von Guttenberg zeigt wieder einmal, um was es in einer hypersozialen Welt von höheren Primaten wirklich geht: nicht um Wissenschaft oder Bücher, sondern um Führung, Führung, Führung, Führer (“Machiavellische hypersoziale Intelligenz”).
    Guttenberg als geborener “Führer” hat ein perfektes hypersoziales Hirn — was “das geBILDete Volk” ja auch spürt.

    Wissenschaft ist letztlich eh nur blosse Technik — der Rest ist Rhetorik (siehe Giambattista Vico, 1710).

    Gaddafis Sturz zeigt auch wieder einmal, dass alle Bücher letztlich nie funktionieren können (Gaddafis grünes Buch, Guttenbergs Buch, etc.) — bis auf Facebook und Fuckbook, natürlich.
    Darum hat Guttenberg recht.

    Und: nach 2 Jahren ist in der Wissenschaft eh schon alles verjährt (und die Gedächtnisse von heute sind SEHR kurz).

    Leider gibt es ja immer noch keine “Gesellschaft” und Zivilisation OHNE Politiker, Juristen, Hausärzte, (etc.)…

    Übrigens (auch an Oliver Lepsius): Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Affe vor der Tastatur per Zufall gerade einen Text von Shakespeare eintippt, ist ja auch grösser als Null… (p > 0).

    Allein schon aus diesem Grund wird Guttenberg (als hypersozial perfekter höherer Primat) juristisch freigesprochen werden müssen (denn per Zufall hat er gerade unbewusst plagiiert, p > 0) — selbst dann, wenn er den “Dr.”-Titel aus hypersozialen Gründen einfach nur als Sprungbrett hypersozialerweise gebraucht (“missbraucht”) hat

     
  2. opalkatze

    28. Februar 2011 at 23:22

    Hai Gret,
    mein WordPress hat Probleme mit deinem Texteditor, er macht völlig irre Absätze und ersetzt Zeichen durch Sonderzeichen; musste alles neu formatieren. :(

    Auch aus den von dir genannten Gründen finde ich den wachsenden Einfluß aus dem Netz wichtig. Vielleicht begreifen durch die Causa Guttenberg mehr Leute, wie essentiell Netzneutralität und ein frei zugängliches Internet sind.

     
 
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