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Am 8. März in der taz. Soso.

07 Mrz

Lieber Herr Seibert,

entweder war das extrem dämlich, das so zu twittern, oder es ist so gemeint.

Gespannt auf den Artikel
die opalkatze

Und hier ist er (zumindest ein Auszug, habe das Original noch nicht gesehen). Dank an @mh120480 :)

 
14 Kommentare

Verfasst von - 7. März 2011 in Frauen, Kaffeesatz, Kultur, Menschen, Politik

 

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14 Antworten zu “Am 8. März in der taz. Soso.

  1. VonFernSeher

    7. März 2011 at 19:30

    Ich glaube, er denkt einfach in anderer Klammersetzung als du.

    Seibert: (Arbeitswelt+Frauen) müssen sie unterstützen
    opalkatze: (Arbeitswelt)+(Frauen müssen sie unterstützen)

     
  2. opalkatze

    7. März 2011 at 19:53

    Ööööhm – dann haben das eine ganze Reihe Leute mit der anderen (Seiberts) Klammersetzung verstanden. Meine Übersetzung: Frauen, unterstützt die Männer, wie ihr es immer getan habt.

    Auf Twitter sagten schon @isdjan und @mediaclinique, Verlautbarungen in 140 Zeichen wollten eben auch gelernt sein.

     
  3. der_emil

    7. März 2011 at 23:41

    Das ist endlich mal einer, der sagt, was das Merkel wirklich meint.

    „Es genügt nicht, nichts zu sagen zu haben, man muss auch unfähig sein, es auszudruecken.“ – ich weiß nur nicht ganz genau, ob das Karl Kraus war …

    Aber es charakterisiert das Merkel sehr fut.

     
  4. VonFernSeher

    8. März 2011 at 01:26

    Das war auch der Versuch einer Erklärung und weder Angriff noch Entschuldigung.

     
  5. opalkatze

    8. März 2011 at 01:48

    Ich wollte das auch nur noch mal verdeutlichen. ,)

     
  6. opalkatze

    8. März 2011 at 01:54

    Ich bezweifle, daß sie nichts zu sagen hat, und das macht sie verdammt clever. Allerdings – will ich jedenfalls stark hoffen! – hat hier Seibert ein Ei gelegt; sie wird ihm das kaum diktiert haben. Vielleicht sind solche Lapsus dafür gut, daß ein paar Menschen in Berlin mal über Social Media nachzudenken beginnen. Ernsthaft, meine ich.

    Wie gesagt, erst mal Tee trinken.

     
  7. Melebert

    8. März 2011 at 16:04

    Als Pressesprecher sollte man bei der Zeichensetzung etwas sicherer sein. Kommt sonst Geschwurbel dabei heraus und keiner weiß, was er meint.

    @Opalkatze: Wenn man den Text eines Pressesprechers als Maßstab nimmt, dann sollte ich keine Bedenken haben einen Blog zu eröffnen. Die Qualität schaffe ich auch.^^

     
  8. opalkatze

    8. März 2011 at 16:16

    Oh, falls du noch weitere Gründe brauchst: ich sage nur ‚Qualitätsjournalismus‘.

     
  9. Angelika

    8. März 2011 at 16:44

    @opalkatze „Ich wollte das auch nur noch mal verdeutlichen. ,)

    danke. ist dir gelungen ( ;

    und muss dann bei solchen gelegenheiten daran denken „interpunktion kann leben retten“ …

    passend zum 8. März hier noch ein beispiel

    „a woman without her man is nothing“ :

     
  10. opalkatze

    8. März 2011 at 16:48

    Kchchch – So isses!

     
  11. Melebert

    8. März 2011 at 17:07

    Gendererziehung … boa, was für eine Beweisführung.^^

    Ehrlich, ich glaube, dass es sich so abgespielt hat, wie im Bild beschrieben. Es ist einfach zu glaubwürdig.

     
  12. leah herz

    8. März 2011 at 18:06

    Das mit den Gedenktagen… es ist nichts dagegen einzuwenden, an
    bestimmte Ereignisse zu erinnern und meinetwegen auch ihrer zu
    gedenken. Aber das allein genügt doch nicht. Die Einstellung vieler
    ist doch: wir haben einen Gedenktag, die Anderen werden schon was
    machen, wenn sie meinen, sie sind betroffen. Aber gerade die
    Betroffenen machen zu oft nichts. Wieviele der wirklich Betroffenen gehen denn für ihre Rechte noch auf die Straße? Besonders die Frauen, die es direkt was angeht? Ich glaube nicht, dass diese Gruppe sich wirklich um Frauenrechte allgemein schert. Klar, die wollen bessere Arbeitsbedingungen und mehr Lohn und etwas Anerkennung wäre auch nicht schlecht. Leider sind aber so viele dieser Gruppe nicht an der Historie des Frauenrechts interessiert. Können sich aus all den bekannten und sehr bedauerlichen Gründen nicht artikulieren. Und im Zweifelsfall „muss der Staat ja was tun“. Solange die Betroffenen nicht erkennen, dass sie der Staat sind, passiert nichts. Jeder muss auch ein Einzelkämpfer sein. Und wenn sie sich wirklich solidarisch zusammentäten, könnte vielleicht was draus werden.
    Wie lange und intensiv wird schon des Holocaust gedacht (wir brauchen gar nicht so weit weg wie China zu gehen), und trotzdem marschieren Neonazis ungestraft weiter. DIE gehen nicht nur auf die Straße, sondern müssen auch noch von uns, dem Staat, vor Gegendemonstrationen geschützt werden.
    Das macht wenig Sinn und hilft Keinem. Aber ich bin immer noch
    hoffnungsvoll: wenn jeder Einzelne sich auf das Wesentliche
    konzentrieren würde, erdumfassend, dann könnte das mit der
    Weltrettung doch noch was werden. Es gibt so viele Baustellen
    weltweit, jeder Tag sollte dann ein Weltmenschheitsgedenktag sein.
    Es bleibt zu hoffen, dass wirklich sinnvolle Gedenktage nicht in die
    nähe des Trivialen rücken, wenn ich sehe, dass es jährlich den
    Weltfernsehtag, Weltpostvereintag und Welttourismustag zu feiern gibt. Tage, an denen der Kommerz sich hochleben lässt.
    Allerdings begrüße ich den “Welttag der Frauen in ländlichen Gebieten”, derer offenbar aus mir unbekannten Gründen am Weltfrauentag nicht gedacht werden kann.
    Irgendwas ist ja immer.

     
  13. VonFernSeher

    8. März 2011 at 19:57

    …und trotzdem marschieren Neonazis ungestraft weiter. DIE gehen nicht nur auf die Straße, sondern müssen auch noch von uns, dem Staat, vor Gegendemonstrationen geschützt werden.
    Das macht wenig Sinn und hilft Keinem.

    Nur das macht Sinn. Das ist gelebte Meinungsfreiheit, auch wenn’s manchmal weh tut.

     
  14. Angelika

    8. März 2011 at 20:11

    @opalkatze

    yo „ohne Humor/lolz ist alles nix“ = mein feministisches bekenntnis ( ;

    mir deucht allerdings, dass nicht nur @RegSprecher unter dem sog. Dunning-Kruger-Effekt „lebt/leidet“

    guck mal (den de.wiki nur der einfachheit halber – wer sich interessiert, forscht im webz)

    http://de.wikipedia.org/wiki/Dunning-Kruger-Effekt

     
 
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