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Karnevalsnachlese 2011

09 Mrz
  • Lustiges Interview eines knallharten Guttenberg-Fans in Berlin (sehr höflich: die Grüsse an Holgi. So gut erzogen, diese Adelsanhänger.). Henryk M. Broder war auch da.
  • Auch bei den anderen Gutti-Demos hatten alle Spaß. Also, jetzt die, die ich kenne.
  • Die Doktorväter von zu Guttenberg hatten 2006 noch kein Internet. Oder so. Die Ärmsten.
  • Mehrstündiger, totaler Stromausfall im Bundestag. Die scheinen auch die Klospülungen mit Strom zu betreiben. High Tech im 21. Jahrhundert, meine Damen und Herren!
  • Die niederländischen Provider verzichten auf Websperren. Tststs, wo die EU die doch so toll findet.
  • Röttgen erklärt (mit verdächtig an zu Guttenberg erinnender Gestik) E10 zum vollen Erfolg und lächelt sich beinahe einen Wolf. Der wiederum lacht sich im Hintergrund ins Fäustchen.
  • Später wirft Röttgen Frau Slomka im ZDF-Interview erst mit Zahlen zu und anschliessend ihr vor, sie möge sich doch bitte an die Tatsachen halten. War ihm dann aber irgendwie auch nicht recht. (Video ca. 5:00 Min., leider noch nicht auf YouTube).
  • Die hessische SPD stopft mal eben die Piraten mit Nazis in einen Topf. Unter dem Titel ‚auf reinen Protest fokussiert‘. Ja nee, is‘ klar, nicht alle Büttenreden können gut sein.
  • FDP-Lindner meint, die CSU müsse – wie der Islam – auch integriert werden. Die CSU hält lahm mit einer ‚roten Pappnase‘ dagegen.
  • Der immerhin 100. Weltfrauentag war klasse. Also, im Netz. Im Fernsehen, ähm, jetzt eher nicht so.
  • Vor dem grossen Heringsessen: Die politischen Aschermittwoche landauf, landab stehen noch aus. Zum Abgewöhnen.

Soll mir noch einer erzählen, so eine richtig zünftige Karnevalsgaudi müsse unbedingt richtig was kosten.

 
5 Kommentare

Verfasst von - 9. März 2011 in Politik, Splitter

 

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5 Antworten zu “Karnevalsnachlese 2011

  1. rauskucker

    9. März 2011 at 14:07

    Ha, schön, ist es noch jemandem aufgefallen. Norbert hat vermutlich den gleichen Coach wie Kevin (KT), ebenso wie auch Ulla und Christian (der aus dem drittletzten Punkt da oben) sich einen teilen. Man muß sie sich einfach nur ansehen, und dabei am besten den Ton abdrehen. Und ich wette, daß diese Typen in den USA wohnt. (Frage mich nur, ob eher NLP oder Scientology.)

    Noch etwas fiel mir gestern bei Norbert auf: er benutzt bei verschiedenen Interviews auf verschiedene Fragen die wörtlich gleichen Antworttexte. Das machen die auch alle vier so. Im Gegensatz zu Angela, die sich dafür ständig verhaspelt. Aber ein Mensch mit Fehlern ist mir immer noch lieber als so ein Roboter.

    Falls ihr Beweise wollt: ich habe das alles leider nicht aufbewahrt, sind also nur Zufallsbeobachtungen. Der Beweis wäre nur bei einer direkten öffentlichen Konfrontation zu erbringen. Man muß ihnen die richtige Frage stellen.

     
  2. opalkatze

    9. März 2011 at 21:32

    Den Tipp mit dem ‚Ton abdrehen‘ kann ich nur warm empfehlen; das ist oft sehr erhellend.

     
  3. Angelika

    9. März 2011 at 23:09

    das von wg. „stromausfall im BT“ las ich zeitnah bei der taz – und dachte mir dann meinen gewaltigen teil dazu *auweija

     
  4. VonFernSeher

    10. März 2011 at 03:20

    Das ist auch eine der ersten Sachen, die man bei der Film- und Fernsehanalyse lernt: immer schön die Sinne bei der Analyse trennen.

    Bei den Politikern im Interview (die ja dann keine Kontrolle über die Synchronisierung haben) hilft es „nur“ bei der Beurteilung der Körpersprache, aber bei allen Werken in engerem Sinne werden ja auch Ton und Bild parallel produziert, das lohnt sich dann noch mehr, weil viele Dinge auffallen, die man nicht merken soll. Und vieles, was Parteien heute selbst zur Verfügung stellen, ist nachproduziert, nicht nur die Werbespots.

    Solche Analysen sind gar nicht so kompliziert (das kann fast jeder lernen, auch ohne KoWi-Diplom oder Filmakademie), aber dafür sehr erhellend.

     
 
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