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Glanzlichter 56

11 Mrz

Guantanamo bleibt; die Bahn steht schon wieder; Schäuble kann bald einen Neuen runterputzen; in Deutschland herrschen sinistre Mächte (mindestens) und Gutti lässt sich noch mal richtig feiern.

Blog-Glanzlicht

Der VonFernSeher sieht Deutschland im Wortsinn von ferne, denn er gibt seinen Senf zu Beiträgen in deutschen Medien aus Panama. Seine ganz eigene Kunstform sind die scharfzüngigen Nicht-Leserbriefe: Zuschauer- oder Leserkritiken, die die Adressaten zumindest auf dem üblichem Weg nicht erreichen, aber oft erstaunliche Hintergründe oder Zusammenhänge offenbaren. Vergnüglich mit ernstem Hintergrund.

3sat hat vom 18. bis 25. März eine Themenwoche ‚Zukunft des Kapitalismus‚ quer durch alle Sparten.

Josef Joffe gibt mit Ehrensache den Erklärbär auf der KinderZEIT-Seite. Wie wär’s mal mit einer Märchenstunde im Bundestag, Herr Joffe?

Paolo Pellegrin (Magnum) hat für die NYT in Libyen fotografiert: Scenes From the Libyan Exodus

Visualisierte Wissenschaft: Periodensystem · Sam Kean im Reich der Elemente (Audio, 8:03 Min.)

Oliver Stark startet gerade mit DooGoood eine spannende Initiative. (DRadio Redaktionskonferenz, Audio, ca. 1 Std.)

Simon’s Cat: Let me in und Sticky Tape. Enjoy!

Dieser Text erscheint leicht gekürzt auch bei CARTA.

 
10 Kommentare

Verfasst von - 11. März 2011 in Glanzlichter

 

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10 Antworten zu “Glanzlichter 56

  1. VonFernSeher

    11. März 2011 at 02:01

    Das ist aber schön formuliert. Danke. (Und jetzt lese ich die x Links, die ich gerade angeklickt habe ;) )

     
  2. VonFernSeher

    11. März 2011 at 02:05

    [Fußnote: Und so ganz eigen ist die Kunstform nicht, das habe ich schon als Kind lernen und lesen dürfen. Nicht dass hier noch jemand ein Wiki aufmacht.]

     
  3. opalkatze

    11. März 2011 at 04:15

    Nit, datte mir jetz überkandidels!

     
  4. VonFernSeher

    11. März 2011 at 04:43

    Nee, Madam, immer schön uffem Teppich hier.

     
  5. Melebert

    11. März 2011 at 10:08

    Ich weiß im Moment gerade nicht, ob ich über die datenschutzkritische Spakeria lachen oder weinen soll. Ist Privatheit wahrlich etwas, was man aufzugeben hat im Zeitalter der digitalen Medien, der ständigen Verfügbarkeit von Information und der allgegenwärtigen Möglichkeit über alles und nichts zu schreiben? Nur aus der Tatsache heraus, dass es im Moment keinen Weg gibt einmal ins Netz getragene Daten zurück zu holen, diese sicher zu löschen/zu tilgen, soll geschlossen werden, dass Privatheit aufhört zu existieren?

    Ich will aber meine Privatheit behalten und um das wirklich zu können, muss mir der Staat auch Mittelgeben können, dass ich dies umsetzen kann: Pseudonyme, anonymes Surfen, ich bestimme, wann welche Daten von meinem Rechner abgefasst werden. Die Selbstbestimmung sollte ein Grundrecht sein, die man auch mit Konsequenzen durchsetzen kann. Das hört sich schön an, was ich da schreibe, ich weiß aber auch, dass es da verdammt viele aber gibt, je nach dem aus welcher Richtung man auf dieses Thema schaut.

    Eines ist für mich aber sicher: Die Privatheit aufzugeben spielt im Moment nur dem Überwachungsbestreben der Industrie und der Regierenden zu. Dazu habe ich überhaupt keine Lust. Wir sind schon so viel zu dicht an Orwells Visionen dran.

     
  6. opalkatze

    11. März 2011 at 16:33

    Ich halte das, was #Spackeria da macht, nicht für eine gute Idee, zumal gerade nach F.s Ernennung zum Innenminister. Da gibt es ganz viele verschiedene Meinungen, auch viele Mißverständnisse und Unausgegorenes und Widersprüche. Für mich sieht das nach einem unüberlegten Schnellschuss aus. Viel Publicity, in der Sache verwirrend. In vielen Aspekten sind sie vom AK Zensur und AK Vorrat nicht sehr weit weg, bei anderen Meilen. Ich hab leider keine Zeit, mich damit noch ausführlicher zu beschäftigen, und das ist bei dem Thema leider dringend erforderlich, allein wegen der staatlichen und EU-Verflechtungen.

    Ich hatte dort geschrieben,

    Ich hab so ‘n leises Problem mit eurer Interpretation des Begriffs Datenschutz. Während die gebräuchliche Deutung ‘Schutz der Person vor Missbrauch der sie betreffenden Daten’ ist, habe ich hier den Eindruck, als sollten die Daten selbst geschützt werden, also ein ‘Schutz personenbezogener Daten vor Missbrauch’ erfolgen. Die Erhebung von Daten ist niemals Selbstzweck und kann es nicht sein; wovor, vor wem, zu welchem Zweck also sollten sie des Schutzes bedürfen?

    Daß Daten, sind sie erst veröffentlicht – in welcher Form, welchem Rahmen und Ausmaß auch immer – sich nicht zurückholen lassen, ist keine weltbewegende Erkenntnis. Statt diese Erkenntnis zu diskutieren, wäre die Überlegung sinnvoller, welche Mechanismen der Verselbständigung stattfinden.

    Zuerst fand ich es gut, daß das Thema Aufmerksamkeit bekommt, kontrovers ist ja nicht verkehrt, aber nach der PR-Aktion gestern habe ich keine Lust mehr, dort zu kommentieren. Auch die Rezeption in der Öffentlichkeit ist überwiegend ein großes Mißverständnis, so daß ich meine, die ganze Aktion schadet mehr, als sie nutzt. Hätte gerne mehr Zeit dafür, aber ihr wisst ja, was ich gerade so mache. Schade, wichtige Diskussionsmöglichkeit verschenkt.

     
  7. Melebert

    11. März 2011 at 16:56

    Nicht du hast sie verschenkt, sondern die Spackeria. Ich habe da gerade noch etwas herum gestöbert und mich belesen. Einige Ansätze sind OK, Gerade auch die Betrachtung aus der Historie scheint kein Schnellschuß. Aber dieses Interview und das Verständnis von Datenschutz ist fragwürdig,so wie du es auch schon sagst.

    Für mich haben sie sich auch durch einige sehr aggressive Kommentarerwiderungen als impulsive Dickköpfe heraus kristallisiert. Es ist schwer auf diesem Blog vernünftig Argumente auszutauschen, weil nicht nur das Interview auf Spiegel von Polemik geprägt ist sondern auch viele Beiträge und viele Kommentare.

    Es ist ärgerlich und die Frage bleibt wieder: Wem nützt es? Manchmal kann man instrumentalisert werden, obwohl man es gar nicht möchte. Ich habe die Befürchtung, das dies bei diesem Blog passieren wird und zwar von Leuten, die der Blog gar nicht bedienen möchte.

     
  8. (,,,)---=^.^=---(,,,)

    11. März 2011 at 18:18

    Oha, der Don Dahlmann ist Gedankenleser. Was er in seinem Artikel Die Kriegserklärung schreibt, könnte meinem Kopf entsprungen sein. Fleißige Leser(innen) dieses Blogs wissen, daß ich mich schon mehrfach ähnlich geäußert habe, was die Anstrengungen der Politik bzgl. Kontrolle und die fehlende Filterfunktion der Redaktionen im Internet anbelangt.

     
  9. opalkatze

    11. März 2011 at 20:23

    Soll ja Blogs geben, auf denen man gern Gastbeiträge veröffentlicht ,)

     
 
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