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Roth · Leisegang: Zensus 2011: Volkszählung im Verborgenen

30 Mrz

Anne Roth und Daniel Leisegang haben für die Blätter einen Beitrag zu dem am 9. Mai anstehenden Zensus geschrieben: Zensus 2011: Volkszählung im Verborgenen. Lesen.

 
2 Kommentare

Verfasst von - 30. März 2011 in Datenschutz, Europa, Politik

 

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2 Antworten zu “Roth · Leisegang: Zensus 2011: Volkszählung im Verborgenen

  1. Pantoufle

    30. März 2011 at 21:27

    Die Verfassungsbeschwerde wurde aus „formalen“ Gründen abgelehnt – man könnte allerdings auch mutmaßen, daß die vertretenden Anwälte nicht sorgfältig genug gearbeitet haben. Wie auch immer: Dumm gelaufen!
    Was mich erbittert, ist die Tatsache, das die NPD ihre Amöben dazu aufgerufen hat, sich als Volkszähler zu bewerben. Wer also einen von denen vor der Tür hat, darf auch noch zahlen, wenn er denen die Auskunft verweigert, die erst mal mit „deutschem Gruß“ guten Tag sagen. Füllt er den Wisch trotzdem aus, liegen die Dateibögen über Nacht bei dem Faschisten, der damit anstellen kann, was er will. Die Nazis sind natürlich ein Extremfall; ander Gruppierungen wären ebensogut denkbar. Zwischen dem Jahr 1987 und 2011 liegen mehr als 24 Jahre: Dazwischen liegt eine „Datenrevolution“ und der entgültige Verlust an Vertrauen in staatliche Organe. Zensus 2011 ist unter dieser Regierung, unter diesen Gesetzen, datenbezogener Selbstmord aller Befragten.
    Das die Behörden diese Daten nicht missbrauchen werden, ist absolut unwahrscheinlich – funktionsfähige Kontrollorgane gibt es nicht und das Einzige, was die Politik über Datensicherheit weiß, ist, daß sie genau das nicht will.

     
 
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