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Nix Burkaverbot. Ich fordere ein Verbot für kurze Hosen mit Socken und Sandalen bei Urlaubern.

11 Apr

Also ehrlich! Das ist ja nicht auszuhalten. Kaum scheint die Sonne einigermaßen warm, kommen die ersten Wanderer an meinem Haus vorbei und beleidigen meine Augen und meinen Sinn für Schönheit. Ich finde das nicht akzeptabel! Haarige Männerbeine in Shorts, am unteren Ende – meist geschmacklose – Socken und Sandalen. Igittigitt.

Ich möchte, daß der Staat mich davor verschont und ein rigide zu handhabendes Gesetz erlässt, das uns diese unsagbar hässlichen Anblicke erspart. Es muß mindestens mit einer Geldstrafe verbunden sein, sowie natürlich mit der Auflage weiterer Strafandrohung, die unpassende Bekleidung künftig nicht mehr zu tragen. Frauen, die ihren Männern solche Kleidungsstücke und solches Schuhwerk kaufen, müssen gleich beim Bezahlen an der Kasse dingfest gemacht und mit einem möglichst hohen Bußgeld belegt werden. Am besten sollte gleich den Textilfirmen verboten werden, diese Kleidung überhaupt zu produzieren. Schließlich wäre es ja noch schöner, wenn jeder einfach herumlaufen könnte, wie er will! So weit kommt es noch. Widerlich.

 
26 Kommentare

Verfasst von - 11. April 2011 in Europa, Frauen, Glosse, Kaffeesatz, Kultur, Politik

 

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26 Antworten zu “Nix Burkaverbot. Ich fordere ein Verbot für kurze Hosen mit Socken und Sandalen bei Urlaubern.

  1. Sabine Engelhardt

    11. April 2011 at 14:48

    YEAH! *Applaus* :-)

     
  2. reihen

    11. April 2011 at 15:00

    Geniale Idee. Meine Frau schimpft auch immer, wenn ich so rumlauf.

     
  3. opalkatze

    11. April 2011 at 15:04

    Öhm – du kannst doch nicht einfach meine schöne Idee unterwandern. Deine Frau kommt darin nicht vor, das geht gar nicht. Freizügigkeit. Noch so eine dieser neumodischen Ideen. Pfui Spinne.

     
  4. opalkatze

    11. April 2011 at 15:05

    Och, ist doch wahr –

     
  5. Melebert

    11. April 2011 at 15:08

    So, ich auch, Ich will auch mal. Meine Augen werden täglich durch rosa und lila Farbtöne misshandelt. Diese Farben gehören verboten – grundsätzlich und überhaupt. Vor allem in Form von Kleidungsstücken, Barbies, Pferdepuppen und Filly-Pferdchen. Verbunden mit Glitzer- und Funkelsteinchen ergeben die Farbtöne eine Misshandlungen der Augen, für die ich entschädigt werden möchte – von Gesetz wegen her, jawohlja!

    Achso, da ist dann noch was. Ich kann keine Kravatten leiden. Überhaupt nicht. Nicht nur das die den Hals abschnüren und somit das Hirn unterversorgt wird, was meine ganz persönliche Erklärung für geistige Fehlentscheidungen in den Führungsetagen und im Bundestag ist. Ich mag die einfach nicht und will dass die auch verboten werden. Da lässt sich doch sicher auch was machen, oder?

    Hat nicht jemand noch was, was man auf die Liste setzen könnte?

     
  6. opalkatze

    11. April 2011 at 15:25

    Hm. Gute Idee. Ich liebe gelb und orange und kann rosa nicht ausstehen (über lila sach ich gezz aus naheliegenden Gründen ma nix), und dieses ganze Tutu-Glitzer-Plastik-Gedöns mag ich auch nicht. Holzspielzeug, ich sag es ja immer: Holzspielzeug. Deutsches Holzspielzeug, natürlich.

    Krawatten sind sehr praktisch, solltest du vielleicht noch mal drüber nachdenken. In die Schreibtischschublade eingeklemmt, ergeben sie bei ca. 35°-Kippung des Bürostuhls nach hinten eine willkommene und bequeme Ruhemöglichkeit.

     
  7. rauskucker

    11. April 2011 at 16:18

    Genau! Alle sollen nackt rumlaufen im Sommer! Nur das Gesicht darf verhüllt werden.

     
  8. Melebert

    11. April 2011 at 16:19

    *ganz heftig mit dem Kopf schüttelt* Kravatten sind evil!

    Obwohl, ich werde meinem Chef mal deine Versuchsanordnung vorschlagen. Natürlich ohne dass er die Kravatte abbindet.^^

    Ich habe noch mehr zu bieten: Jeder Fahrradfahrer, der mit den quietsche-bunten Kleidungsstücken der Werbeindustrie unterwegs ist und langsamer fährt als Lance Armstrong auf Epo, hat die anderen Verkehrsteilnehmern wegen andauernder bzw. zu langer Beleidigung des guten Geschmacks zu entschädigen. Alternativ akzeptiere ich eine Einhüllen der unzüchtig gekleideten Pedaleure in mausgraue Anzüge – langbeinige, langärmlige und bauchverhüllende Anzüge.

     
  9. Melebert

    11. April 2011 at 16:35

    Herr Rauskucker,
    so geht das nun aber wiederum nicht. Gesicht frei und der Rest züchtig verhüllt, so ist es recht und nicht linkisch. Es geht hier schließlich um die Grundwerte der abendlichen Christkultur, es geht um Wertgründe der scheinbestimmten Weltlichkeit. „Ihr sollt Lächeln und es zeigen“, egal ob euch danach ist oder nicht. Der Schein bestimmt das Sein und wehe du zeigst es nicht, was du bist. Aber bitte züchtig verhüllt und nicht zu aufdringlich freizügig.

     
  10. Design Elements

    11. April 2011 at 16:40

    APPLAUS auch von mir…

     
  11. opalkatze

    11. April 2011 at 17:13

    Bauchverhüllend, ja. Vor allem bauchverhüllend.

     
  12. opalkatze

    11. April 2011 at 17:14

    Das willst du nicht wirklich sehen …

     
  13. opalkatze

    11. April 2011 at 17:16

    Maria, für dich könnten wir vorschlagen, daß Wohnungen nur noch hell und freundlich eingerichtet werden dürfen. Wer keinen guten Geschmack hat, muss einen Innenarchitekten bezahlen, ok?

     
  14. pantoufle

    11. April 2011 at 18:34

    Bastonade – ich sage nur Bastonade! Dann können sie nur noch langsam zurück in ihre Autos kriechen und das hat dann auch wieder was.

     
  15. opalkatze

    12. April 2011 at 07:36

    Ijah – du bist aber ein ganz Harter. Obwohl –

     
  16. Melebert

    12. April 2011 at 09:13

    Das hat mit härte nichts zu tun, sondern mit Konsequenz! ^^

    Bastonade würde außerdem dafür sorgen, dass Sandalen nicht mehr benutzbar sind und Socken auf absehbare Zeit auch nicht getragen werden können. Die behaarte Sauerkrautstampfer würden mit Sicherheit auf lange Zeit nicht mehr zu sehen sein. Ziel wäre erreicht, oder?

     
  17. opalkatze

    12. April 2011 at 09:41

    Hm. Die einzige Hoffnung wäre, daß sie zu Hause bleiben, weil sie nicht wandern können. Das hat was. Unbedingt. Bloß: Es gibt immer wieder Frische …

     
  18. Melebert

    12. April 2011 at 09:56

    Och, das ist dann wie in alten Zeiten: Es spricht sich herum und die Leute passen sich dann in der Kleidung an, wenn sie nicht gerade auf Bastonade aus sind.

    Das hat dann für dich die Konsequenz, dass du bald keine behaarten Sauerkrautstampfer mehr siehst, die Herren lange Hosen tragen und festes Schuhwerk. Ziel erreicht, würde ich sagen.

    Nebenwirkung wäre aber: Es wird ganz sicher einige geben, die klopfen bei dir an und fragen nach dem speziellen Service. Wobei sie dich anhimmeln und geradezu flehentlich und nach Erlösung heischend klingen werden. ^^

     
  19. opalkatze

    12. April 2011 at 10:03

    Ich glaub, als Domina wirke ich eher erheiternd, und so was törnt ganz schnell mächtig ab :] Aber ich hätte da ’ne Freundin …

     
  20. Melebert

    12. April 2011 at 10:31

    Pah, Domina. Hier geht es um religiöse Erlösung! Was denkst du denn, warum die sich kasteien lassen wollen, he? Sie leiden für ihre Erlöser, für ihre Götter und ihren Messias. Sie brauchen nur Hilfe dabei.

    Ob Burka oder die Kasteiung, es sind religiöse Gründe, die die Leute annehmen lassen, dass sie dies brauchen und dies in ihren religiösen Urschriften so vermerkt wurde. Was du da wieder denkst. ;)

    [/geflachse]

    So hat auch die von der französischen Polizei inhaftierte Muslima behauptet, dass der Koran ihr die Verhüllung vorschreibe. Manchmal überkommen mich dann doch zweifel, ob man nicht doch zu sehr religiöse Verblendung toleriert. Aber diese Leute werden nicht bekehrt werden können, da bin ich mir auch sicher. Also bleibt nur der Wille zur Toleranz und die Sichtweise, dass Toleranz deutlich besser ist als Kriminalisierung und Intoleranz. Es ist den Leuten aber ebenso einzuimpfen: Eine Missionierung kommt ebenso wenig in Frage.

    Vielleicht kommen die Franzosen aber auch noch dahinter, dass durch das Verbot nun den Missionaren ein fruchtbarer Nährboden bereitet wird. Allein weil sich so ein Widerstand gegen die Staatsgewalt ausdrücken lässt und der Widerständler zum moralischen Märtyrer erhoben werden kann.

    Mir fällt dazu wieder einmal ein: „… denn sie wissen nicht, was sie tun.“

     
  21. (,,,)---=^.^=---(,,,)

    12. April 2011 at 14:28

    Ich stelle mir gerade eine Demo vor, bei welcher alle eine Burka tragen. (Hier in Deutschland, wo das tragen der Burka (noch) nicht verboten ist .) Von Interesse wäre nun das Verhalten der Polizei: Vermummungsverbot kontra Religionsfreiheit.

    Wobei ich ‚Burkatragen‘ nicht unbedingt mit ‚Religionausüben‘ gleichsetzen will; dies nur, wenn die Trägerin desselben ohne jeglichen Zwang dies trägt.

     
  22. opalkatze

    12. April 2011 at 14:38

    Tschä, die Fachmenschen sagen ja, daß eine entsprechende Klage vor dem EuGH sich ganz gut machen würde, sprich: wohl gute Aussicht auf Erfolg hätte. Schau ’n mer mal. Ne Burka hab ich noch, mit allem, was dazu gehört … Nur mobil bin ich nicht.

     
  23. Melebert

    12. April 2011 at 15:42

    Das mit der Burka-Demo hätte schon was á la Monty Python „Das Leben des Brian“. ^^

     
  24. Angela

    12. April 2011 at 19:21

    Sehr schöner Beitrag. :))

     
  25. opalkatze

    12. April 2011 at 20:40

    Oh, armer Melebert,
    sei meiner Erwiderung gewiss, sobald ich wach bin, und zieh dich warm an.

     
  26. gerdos

    14. April 2011 at 08:57

    Kenn ich auch: Stachelbeerförster mit weißen Baumwollsocken (10-er-Pack bei KiK) in Apostelbereifung,

     
 
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