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Glanzlichter 66

19 Mai

Fukushima gibt es immer noch, auch in Libyen herrscht keineswegs Ruhe. Die Ereignisse in Spanien werden bei uns nur am Rande wahrgenommen. An sich schon genügend Stoff, doch: Der „Süddeutschen“ droht eine Notausgabe.

Statt Blog-Glanzlicht ein Mini-Special:
· Jens Berger Open Thread: Der Banker und das Zimmermädchen
· Eric Frey Die Gefahr der Alpha-Männchen
· Andreas Noll, DRadio Netz-Reaktionen auf die Festnahme des IWF-Chefs (Audio, 10:36 Min.)
· Heribert Prantl Dominique Strauss-Kahn: Unschuldsvermutung in Handschellen
· Gero von Randow interviewt Bernard-Henri Lévy „Puritanischer Irrsinn“
· Tracy Weber Schwarzenegger and DSK: When Powerful Men Cross Lines

Die 20 einflussreichsten Modeblogs Deutschlands stellt Judith Gerlach vor.

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Garfield is troubled.

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16 Kommentare

Verfasst von - 19. Mai 2011 in Glanzlichter

 

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16 Antworten zu “Glanzlichter 66

  1. Frank Benedikt

    19. Mai 2011 at 18:22

    Hehehe – Garfield erinnert mich da an den weisen alten Kater, der mir momentan öfter gegenüber im Sessel liegt ;-)

     
  2. pantoufle

    19. Mai 2011 at 19:47

    Ach… Heribert Prantl ist großartig! Ich möchte einmal in meinem Leben soviel kalte Wut haben!

     
  3. VonFernSeher

    19. Mai 2011 at 20:23

    Da tun Sie ihm teilweise Unrecht. Heribert Prantl ist (auch in Ihrem positivem Sinne) kein Wüterich, es ist Zorn, der aus ihm spricht. Das aber ist durchaus eine bekanntes Gefühl, wenn man sich länger/ausführlicher mit Prantl beschäftigt. (Mit Sicherheit ist das aber für viele eine rechthaberische Unterscheidung, die man nur trifft, wenn man sich selbst auf der Seite der gerechtfertigt Zornigen wähnt. Es geht hier also auch um traditionelle Motive.)

    Er sucht sehr oft nach dem „heiligen“ Konstrast zwischen Zorn und Milde. Großartig ist aber, da tun sie ihm Recht, vieles, was er schreibt.

    Ich möchte mit Ihnen darum keine Haare spalten, aber der wertige Unterschied zwischen Zorn und Wut ist mir persönlich sehr wichtig (und ich mutmaße aufgrund dessen, was ich von Prantl gelesen habe, dass es ihm ähnlich geht).

     
  4. opalkatze

    19. Mai 2011 at 20:57

    Überdies hat er ja hier gutes Futter, schließlich ist er selbst Jurist und hat als Staatsanwalt und Richter gearbeitet, so viel ich weiß.

     
  5. pantoufle

    19. Mai 2011 at 21:04

    Ich weiß deine Werke, daß du weder kalt noch warm bist.
    Ach, daß du kalt oder warm wärest! Weil du aber lau bist und weder kalt noch warm, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde. Du sprichst: Ich bin reich und habe gar satt und bedarf nichts! und weißt nicht, daß du bist elend und jämmerlich, arm, blind und bloß.
    Ich rate dir, daß du Gold von mir kaufest, das mit Feuer durchläutert ist, daß du reich werdest, und weiße Kleider, daß du dich antust und nicht offenbart werde die Schande deiner Blöße; und salbe deine Augen mit Augensalbe, daß du sehen mögest.

    Offenbarung des Johannes 3.14 ff

    Amen

     
  6. opalkatze

    19. Mai 2011 at 21:09

    *grinz*

     
  7. VonFernSeher

    20. Mai 2011 at 03:27

    Darf ich bescheiden um den Zusammenhang des Zitates bitten? In solcher Form wollte ich jedenfalls nicht von Heiligkeit und Zorn sprechen. Und habe es trotzdem durchaus ernst gemeint. (Das mag jetzt begriffsstutzig klingen, aber ich kenne Sie zu wenig, um dem Amen nach dem Zitat Ihre Wertung zu entnehmen.)

     
  8. Pantoufle

    20. Mai 2011 at 21:47

    Um das Amen zuerst zu erklären: Man übersetzt es im Allgemeinen als „so sei es“, also eine abschliessende Formulierung, bei der die Gemeinde erleichtert aufatmet, weil man jetzt zum feucht-fröhlichen Teil der sonntäglichen Predigt kommt.
    Das andere… dieses Verständnisproblem teilen Sie mit meiner verehrten Mutter. Sie hat zeitlebens darunter gelitten, das ihr ältester Sohn so wenig Sinn für Differenzierungen hatte. Es musste die Revolution sein, der Krieg zu beenden alle Kriege, der Gedanke, der Mauern zum Einsturz bringt, die Erfindung des Fernsehers inmitten der Fernseher in den Schaufenstern – weil nur der Erfinder erfinden kann. Das Klettern auf den Felsen ohne Seil, die letzte Rille des Reifens von der Karre.
    Sei heiß, sei kalt, aber nicht lauwarm! Wenn man schon das Maul aufreißt, dann tu es laut und mit heißem Blut… wenn du es noch etwas davon in deinen Adern fühlst.
    Sie wollen differenzieren? Aber gerne doch! Nur eben ohne mich. Es ist ein lustvoller Kampf, ein Ringen mit nackter Haut. Schweißperlen und Stöhnen, absolut und endgültig. Haben Sie ein Weib?..

    Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund,
    ich schrie mir schon die Lungen wund
    nach deinem weißen Leib, du Weib.

    Gepflegte Konversation mag ja ganz nett sein…

     
  9. pantoufle

    23. Mai 2011 at 23:05

    is ja so still hier…

     
  10. opalkatze

    24. Mai 2011 at 13:27

    Falls du mich meinst, weißt du, weshalb. Der @VonFernSeher ist eben umgezogen und hat noch große Probleme mit Strom und Netzanschluss. Es gibt Weltgegenden, da dauert so was Monate; jeder Einwohner Deutschlands, der über Handwerker meckert, weiß nicht, wie gut es ihm geht..

     
  11. VonFernSeher

    24. Mai 2011 at 18:05

    Es hat mittlerweile geklappt mit dem Kabel. (Zwei Monate haben mir auch gereicht.)
    Ich fühlte einfach kein Bedürfnis darauf etwas zu entgegnen. Denn ich finde gepflegte Konversation in der Tat ganz nett.

     
  12. opalkatze

    24. Mai 2011 at 19:03

    Macht doch, Watt ihr Volt. *ichhaltmichdaraus*

    Glückwunsch zum Kabel! Heißt das, Internet geht auch wieder ‚richtig‘?

     
  13. pantoufle

    24. Mai 2011 at 19:26

    Moin, Von VonFernSeher
    Ach entschuldige bitte: Manchmal bin ich etwas (gerne) auf Krawall gebürstet – manchmal auch auf gepflegte Konversation. Zugegeben nicht allzu oft. Ich wollte einfach nur mal ein wenig Schwung in die übliche Kommentarfunktion bringen. Verstehen Sie das bitte nicht als persönlichen Angriff!
    Ich bin mir meiner Defizite bewusst und arbeite erfolglos dagegen an. Ich versuche es am Anfang immer ganz gesittet und dann gehen mir die Gäule durch.
    niedergeschlagen
    Pantoufle

     
  14. VonFernSeher

    24. Mai 2011 at 22:00

    Dass ich mich nicht zu einer Antwort gemüßigt fühle, heißt ja nicht gleich, dass es Sie niederschlagen muss.

    Ich bin einfach nur davon ausgegangen, dass Sie den Kommentar mit etwas Abstand vielleicht so nicht mehr gepostet hätten und habe mich dementsprechend verhalten. Ich bin aber keiner, der so etwas übel nimmt, kann ich auch gar nicht sein, denn das wäre zu arrogant (da ich selbst kein toller Diplomat bin).

     
  15. VonFernSeher

    24. Mai 2011 at 22:01

    Ja, dafür haben wir uns das ja legen lassen. Kabelfernsehen haben wir mit dem Umzug abgeschafft, da wir es sowieso nicht ausreichend nutzen.

     
 
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