RSS

Glanzlichter 67

27 Mai

Mladic ist gefasst; die Love-Parade-Opfer sollen Entschädigung bekommen; die Libyenrunde tagt in Deauville ohne Merkel; sieben alte AKW gehen vom Netz, und vielleicht wird Anke Engelke Gottschalk-Nachfolgerin.

Kurze Zusammenfassung des e-G8-Gipfels

FTD: Gastkommentar des Innenministers Hans-Peter Friedrich: Das Internet braucht nicht immer gleich Gesetze
SpOn: Sarkozy fordert Regierungs-Zugriff aufs Netz
ZEIT online: Sarkozy will das Internet zähmen
SZ: Die Möchtegern-Sheriffs des Internets
Pressespiegel bei Netzpolitik
Markus Beckedahl im DLF-Interview
SZ: Jérémie Zimmermann von La Quadrature du Net: „Der Zugang für alle ist in Gefahr“
Video: Alternative Pressekonferenz zum eG8 (47:38 Min.)
ZEIT online: Die Kolonialherren des Internets
ZDnet: Experten kritisieren eG8-Gipfel in Frankreich als Augenwischerei
Heise online: IT-Verbände antworten verschieden auf Fragen der Internet-Regulierung und G8-Staaten bekennen sich zu Grundprinzipien im Internet
Cicero: Pariser Internet-Gipfel stutzt Sarkozy zurecht

Netzpolitische Europakarte bei vasistas?

Das Provinzkind hat eine Reihe begonnen: „Was hat sie dazu bewegt, die Provinz zu verlassen und in die Großstadt zu ziehen? Wie ist ihr Verhältnis zur alten Heimat heute? Wie inspiriert sie sie? Und wieviel davon steckt noch in ihnen? Das hat mich interessiert und deshalb habe ich angefangen, einige von ihnen zu fragen.“

Zum Towel Day hat Holger Kreitling Ein Hoch auf das Handtuch ausgebracht.

Der großartige Georg Schramm beim Kleinkunstpreis Baden-Württemberg 2011 (YouTube, 8:31 Min.)

Und noch ein YouTube-Video – Extra3: Caro Korneli bei der CDU-Medianight. Köstlich. (2:46 Min.)

Böse Mädchen kommen überall hin.


Flattr this

Dieser Text erscheint auch bei CARTA.

 
23 Kommentare

Verfasst von - 27. Mai 2011 in Glanzlichter

 

Schlagwörter:

23 Antworten zu “Glanzlichter 67

  1. rauskucker

    27. Mai 2011 at 19:21

    Steffen Seibert lügt. Jedenfalls erweckt er einen falschen Eindruck:

    „Inzwischen twittere ich am Tag vielleicht dreimal, ich folge 15 anderen Accounts.“

    Er folgt schon von Anfang an einigen seiner Regierungsfreunde, Presseagenturen (die vom Vatikan!) und befreundeten RegSprechern. Aber keinem einzigen Twitterer, nichtmal @Volker_Beck.

    http://twitter.com/#!/RegSprecher/following/people

    Und den zahlreichen Fragen, auch solchen, die viel zu freundlich formuliert sind, antwortet er fast nie.

     
  2. VonFernSeher

    27. Mai 2011 at 21:17

    Steffen Seibert erweckt genau den richtigen Eindruck. Er twitterte im letzten Monat im Schnitte fast genau dreimal am Tag und folgt 15 Twitterkonten.

    Auch nicht gelogen (aber ja vielleicht der Aufreger):

    Der dogmatische Teil der Twittergemeinde, und der meldet sich gerne bei mir, erregt sich ebenso lustvoll über abweichendes Verhalten wie manch Schrebergärtner über Wildwuchs in der Parzelle nebenan.

    Der hat sich auch schon bei mir gemeldet und nachgefragt, warum ich nicht mehr Twitterern folgen würde, ob ich die alle nicht leiden könne (!) und warum ich nicht mehr retweete. Tja, für manche ist Twitter halt doch kein Facebook auf Speed.

     
  3. (,,,)---=^.^=---(,,,)

    28. Mai 2011 at 15:07

    Wie immer verzweifle ich bei DRadio: Wo ist denn das MP3 von „Meme und Internet-Meme“ zum Download? Kann mir da bitte jemand weiterhelfen.

     
  4. rauskucker

    28. Mai 2011 at 15:09

    Ich klicke auf den kleinen grünen Lautsprecher neben der Überschriftt. Weiß nicht, ob das bei dir geht?

     
  5. rauskucker

    28. Mai 2011 at 15:11

    Oh, streich das wieder. Du wolltest Download. Mh.

     
  6. rauskucker

    28. Mai 2011 at 15:16

    Oder nimm den:

    [audio src="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2011/05/27/drw_201105270917_das_wesen_der_meme_onlineversion_5c0e5521.mp3" /]

     
  7. rauskucker

    28. Mai 2011 at 15:18

    zu Finden über diese Seite:
    http://wissen.dradio.de/audioarchiv.55.de.html

    die findet man als „Hör-Bar“. Muß man drauf kommen.

     
  8. (,,,)---=^.^=---(,,,)

    29. Mai 2011 at 16:00

    @rauskucker

    Dank Dir!
    Doof, daß DRadio nicht auf ein und der selben Seite den Download mitanbietet.

     
  9. (,,,)---=^.^=---(,,,)

    29. Mai 2011 at 16:11

    Aber keinem einzigen Twitterer…

    Alle 15 unter Following aufgeführten, ob Regierungssprecher oder nicht, sind auch Twitterer.

    Und den zahlreichen Fragen, auch solchen, die viel zu freundlich formuliert sind, antwortet er fast nie.

    Ich stelle mir gerade vor, jeder der über 27.000 Follower wartet auf Antworten von Tweets, die sie an @RegSprecher getwittert haben…

     
  10. rauskucker

    29. Mai 2011 at 19:43

    an (,,,)—=^.^=—(,,,)

    Man kann ja nachsehen, was er an Anfragen kriegt.

    http://twitter.com/#!/search/%40regsprecher

    Sooo viele sind das gar nicht. Wenn er wollte, könnte er in ner Viertelstunde am Tag die Hälfte der wichtigsten Fragen beantworten. Er will nicht.

     
  11. VonFernSeher

    29. Mai 2011 at 19:57

    Die haben aber eigentlich eine ziemlich gute Suchmaschine, die ich seit Jahren relativ zufrieden nutze.

    Aber die Links „Podcast“ und „Recorder“ sollten sinnvollerweise direkt zum richtigen Podcast oder Archiv führen. Dass man da auf die Startseiten kommt und dann die Sendung, von der man kommt, nochmal neu suchen muss, ist ziemlich bescheiden.

     
  12. VonFernSeher

    29. Mai 2011 at 20:19

    ad Ulrike Langer:
    Schon interessant bis lustig, wie die Netzgemeinde über Transparenz in sozialen Netzwerken diskutiert und sich dann andernorts über den Zensus aufregt. Wer sich an Langers Regeln hält, braucht nun wirklich keine Angst mehr haben, dass er bei der Volkszählung etwas Neues verraten wird. (Klarstellung: Ulrike Langer hat sich meines Wissens nirgendswo gegen den Zensus ausgesprochen.)

    Irgendwie (Wdh.) bestärkt mich das in meinem Gefühl, dass es die eine digitale Gesellschaft nicht gibt.

     
  13. opalkatze

    29. Mai 2011 at 21:03

    DRadio nimmt Kritik in den Kommentaren gern an und ändert auch was, wenn es sinnvoll ist.

     
  14. VonFernSeher

    30. Mai 2011 at 16:19

    Ja, aber dafür muss man sich wohl erst registrieren, was ich mir jetzt ganz fest vornehme, wenn ich nächste Woche mehr Zeit habe. (Jetzt muss ich sofort wieder weg, ein Kongress möchte organisiert sein, Eröffnung T -8:42h)

     
  15. opalkatze

    30. Mai 2011 at 18:48

    Viel Erfolg und fähige Mit-Organisierer ,)

     
  16. VonFernSeher

    31. Mai 2011 at 02:21

    Einmal mit Profis arbeiten…(wie gut dass die alle noch kein Deutsch können)

     
  17. lila luder

    31. Mai 2011 at 08:21

    Ulrike Langer muss anscheinend nicht wissen, was Google mit Klarnamen macht. Als ich unter meinem Klarnamen Petronella Prügelpeitsch (geändert) zu einem brisanten, „anschlagsrelevanten“ Thema „Revolution und Gewalt“ (geändert) einen Leserbrief in der „Jungen Welt“ veröffentliche, später diese Begriffskombination als Suchbegriff bei Google eingab, erschien beim 2. Treffer bereits mein voller Klarname mit dem Link auf die „jW“. Bemühungen, diesen Eintrag durch die jW bzw. Google wieder löschen zu lassen, waren erfolglos.

     
  18. opalkatze

    31. Mai 2011 at 12:38

    Nein, muss sie nicht wissen. Sie stellt ihre Leistungen, von denen sie als Journalistin lebt, im Netz vor, und der Kunde kann erwarten, daß er dort Name, Anschrift, Telefonnummer findet. Aus diesem Blickwinkel stimme ich völlig mit ihr überein. Oder würdest du – abgesehen von anderen Gründen – einen Journalisten für glaubwürdig oder zuverlässig halten, der noch nicht einmal Kontaktdaten auf seine Webseite stellt? Immerhin ist es seine Visitenkarte.

    Bei privaten und/oder nichtkommerziellen Blogs oder Privatpersonen ist das etwas anderes, wie auch die fortgesetzten Debatten um die Impressumspflicht zeigen. Außerdem gibt es jede Menge guter Gründe, nicht seine gesamte Identität im Netz breitzutreten, wenn dazu keine geschäftliche Veranlassung besteht.

    Es gibt immer mehrere Blickwinkel. Einer davon kann eben auch gut ohne Anonymität auskommen.

    Aber da ja neuerdings die meisten von uns ohnehin zu den linksirgendwassen Fundamentalisten und Terrorhelfern zählen, wird man uns schon beizeiten ausräuchern – anonym oder mit vollem Namen.

     
  19. VonFernSeher

    31. Mai 2011 at 12:39

    Das richtig große Problem entsteht erst dann, wenn jemand anderes (Zum Beispiel Sie selbst in einem Impressum) Ihr Pseudonym mit Ihrem bürgerlichen Namen verknüpft. Denn dann taucht auf einmal der Leserbrief mit Namen und Pseudonym auf und alle Aussagen lassen sich schön mit Ihren privaten Lebensumständen verknüpfen.

     
  20. opalkatze

    31. Mai 2011 at 12:48

    Google müsste das auch über den mailaccount können …

     
  21. VonFernSeher

    4. Juni 2011 at 17:11

    Es ging mir auch weniger darum, was Google kann, sondern was andere mit Google daraus machen können. Es stehen einem halt doch viele Werkzeuge aus einer Hand zur Verfügung, die nach dem gleichen Algorithmus funktionieren. Und damit kann man ne ganze Menge machen. Und da Google mit seinen Werkzeugen mittlerweile so ziemlich jede Medienart im Web abdeckt, hilft es nur, wenn man alles das, was man nicht verknüpft sehen will, erst gar nicht herausgibt.

    Und wenn man fordert, man müsse als Journalist seine Pseudonyme offen mit dem Klarnamen verbinden, dann muss man sinnigerweise auch fordern, mit diesen Pseudonymen nur noch das zu tun, was man auch sonst als Journalist und nicht als Privatmensch täte. Das kriegen aber sehr viele von denen eben nicht hin.

     
  22. VonFernSeher

    4. Juni 2011 at 17:22

    Ich habe mir – versprochen ist versprochen – gerade die „Kommentar-Regeln“ durchgelesen und mich dann doch gegen eine Registrierung entschieden. Schade auch.

     
 
%d Bloggern gefällt das: