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Bei Campact! gegen Vorratsdatenspeicherung mitzeichnen – die FDP ist eingeknickt (Update)

14 Jun

+++ 15.6. Fritz Mielert von Campact! war so nett, in den Kommentaren mitzuteilen: +++

Die Unterschriftensammlung läuft auch noch über den 16. Juni hinaus. Campact wird auf jeden Fall auch noch versuchen, Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Unterschriften zu übergeben. Hierfür steht noch kein Termin fest.

Das wundert uns jetzt ganz doll, aber die FDP ist doch tatsächlich bei der #vds eingeknickt – wer konnte DAS ahnen?! Darum bitte schnell dem Aufruf von Campact! und AK Vorrat folgen:

Wer hat wann, mit wem, wo telefoniert, Internetseiten besucht oder Kontakt per Mail? CDU/CSU wollen diese Verbindungs- und Standortdaten speichern. Alle Bürger werden verdächtigt. Das soll gegen Terror helfen, obwohl es keinerlei Beleg für die Wirksamkeit gibt.
Unterzeichnen Sie unseren Appell an die Bundesregierung!

Unterzeichner/innen bisher: 57.764. Wer Zeit hat, kommt am 16.06. (Donnerstag) um 12.00 Uhr zum Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Am Nippenkreuz in 53179 Bonn und demonstriert mit.

Campact schreibt:

Daten auf Vorrat? Sagen Sie Nein!

Für sechs Monate möchten CDU/CSU speichern, wer mit wem, wo und wann per Telefon oder Handy Kontakt hatte, Emails verschickt oder das Internet genutzt hat. Diese Verbindungs- und Standortdaten sollen nach ihren Vorstellungen helfen, wirksamer gegen Terrorismus vorzugehen. Doch es gibt keinerlei Belege, dass das funktioniert.

Dafür hätten Polizei, Staatsanwaltschaft und ausländische Staaten Zugriff auf die Daten und könnten von nahezu allen Menschen Bewegungsprofile erstellen, geschäftliche Kontakte rekonstruieren und Bekanntschaften identifizieren.

Ein massiver Eingriff in unsere Persönlichkeitsrechte!

 
5 Kommentare

Verfasst von - 14. Juni 2011 in Datenschutz, Netzpolitik, Politik, Web 2.0

 

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5 Antworten zu “Bei Campact! gegen Vorratsdatenspeicherung mitzeichnen – die FDP ist eingeknickt (Update)

  1. VonFernSeher

    14. Juni 2011 at 20:46

    Da macht man doch gerne mit. Das nenne ich mal eine klare Forderung, ohne jegliche politische Färbung. Gut.

    Nicht so gut: Im Bestätigungsschreiben klingt Campact schon so ein bisschen selbst, als kenne sich da einer mit der Branche aus.

    Wenn Sie unseren Newsletter bestellt haben, halten wir Sie über den Fortgang der Kampagne auf dem Laufenden. Wenn nicht, holen Sie dies doch gleich nach:

     
  2. Fritz Mielert

    15. Juni 2011 at 09:55

    Die Unterschriftensammlung läuft auch noch über den 16. Juni hinaus. Campact wird auf jeden Fall auch noch versuchen, Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Unterschriften zu übergeben. Hierfür steht noch kein Termin fest.

     
  3. daMax

    15. Juni 2011 at 10:39

     
 
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