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Lesen: Danisch.de über das Cyberabwehrzentrum

19 Jun

Langer, ausführlicher Text des Informatikers Hadmut Danisch: Warum das neue Cyber-Abwehrzentrum der Bundesregierung so nicht funktioniert. Darin steht ziemlich genau, was alles schief gelaufen ist und weshalb es auch weiterhin jede Menge Probleme geben wird. Bitte lesen.

 
9 Kommentare

Verfasst von - 19. Juni 2011 in Datenschutz, Netzpolitik, Politik, Web 2.0

 

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9 Antworten zu “Lesen: Danisch.de über das Cyberabwehrzentrum

  1. rauskucker

    19. Juni 2011 at 15:59

    Cyber? Ich dachte, der heißt Seibert?

     
  2. opalkatze

    19. Juni 2011 at 18:10

    Nach seinen letzten Ausführungen wird das wohl auch so bleiben („lieber Postkarten schreiben“).

     
  3. (,,,)---=^.^=---(,,,)

    20. Juni 2011 at 02:40

    Es geht sogar noch doller. Guckt Euch einmal die Präsentation Cyber-Sicherheit in Deutschland (pdf, 3,47 MB) an. Die abgebildete Internetadresse auf Seite 7 („Inoffizieller“ Markt für Schwachstellen) ist ungeschwärzt. Ich konnte es nicht glauben, und habe die Adresse getestet: die ist echt! (Gut, wer es drauf anlegt, weiß natürlich wo was zu finden ist.)

    Aber was kann man vom Bundesamtes für staatliche Inkompetenz (BSI) auch anderes erwarten…

     
  4. (,,,)---=^.^=---(,,,)

    20. Juni 2011 at 02:45

    Da sich Innenminister Friedrich in den Medien nun ausgiebig als Mann der Tat hat feiern lassen, hat das Nationale Cyber-Abwehrzentrum seinen eigentlichen Zweck bereits erfüllt. In spätestens einer Woche ist es vermutlich gehackt und wird von einem chinesischen Botnet kontrolliert.

    Der Postillon

    Der Gedanke ist nicht einmal so abwegig…

     
  5. danebod

    20. Juni 2011 at 15:16

    Aber aber…mit so einer schönen Uniform kann doch nichts schief gehen: http://chzb.gr/lhsrWB

     
  6. Enno

    20. Juni 2011 at 18:00

    Ich muss da mal Zeit finden, das auseinander zu nehmen, allerdings ist der Text mit Vorsicht zu genießen – die Sichtweise darin ist in vielerlei Hinsicht verkürzt. Man merkt dem Autor deutlich an, dass er der Auffassung ist, den Stein der Weisen zu besitzen und nahezu alle anderen für unfähig hält und macht mehrere zumindest zweifelhafte Aussagen. Das, was er da als Ansatz beschreibt, wie Sicherheit aussehen könnte, ist überhaupt keine Lösung, weil die gewünschte Sicherheit nur dann eintritt, wenn man später ausschließlich die so entwickelten Programme benutzt. Das mag im geschäftlichen Bereich auf einigen wenigen definierten Arbeitsplätzen noch möglich sein, aber ein supersicheres Dokumentenformat nutzt genau gar nichts auf Rechnern, mit denen dann trotzdem auf Pornoseiten gesurft wird (oder was weiß ich, was sonst noch alles.)

     
  7. opalkatze

    22. Juni 2011 at 17:30

    Es ging mir bei dem Text nicht um sehr spezielle Aspekte, sondern um die bloße Schilderung, wo es gewaltig hakt. Allein der Versuch, den ganzen Themenkreis mit einem Artikel abzudecken, ist löblich. Es gibt wenige Beiträge, die versuchen, sich der Versäumnisse unserer Regierung sachlich anzunehmen und sich mit den Fakten beschäftigen. (Schnell aufgezählt: Konstanze Kurz, Frank Rieger, Sandro Gaycken und einige wenige andere.)

     
  8. majestyx

    22. Juni 2011 at 21:13

    danisch.de is nedd erreichbar…

     
  9. opalkatze

    22. Juni 2011 at 21:43

    Kein Wunder: Er war heute bei Fefe und bei Heise verlinkt. Gefefed zu werden, reicht an sich schon … ,)

     
 
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