RSS

Petition für den Rücktritt Silvana Koch-Mehrins

23 Jun

+++ Update +++ Hinweis von Anatol Stefanowitsch:

Die Petition für den Rücktritt von Silvana Koch-Mehrin von ihrem Posten im Forschungsausschuss und von ihrem Mandat im Europäischen Parlament läuft weiter, denn noch ist ja nur die erste Hälfte der Forderung erfüllt.

Bitte mal diesen SpOn-Artikel und bei Anatol Stefanowitsch „Das Ende der Lügen“ lesen und auf den Link zur Petition klicken. Anschließend bitte dort unterschreiben. Danke.

 
14 Kommentare

Verfasst von - 23. Juni 2011 in Europa, Kaffeesatz, Politik

 

Schlagwörter: , , , , , , ,

14 Antworten zu “Petition für den Rücktritt Silvana Koch-Mehrins

  1. Angela

    23. Juni 2011 at 17:29

    Unterzeichnet.

     
  2. opalkatze

    23. Juni 2011 at 17:38

    Brav. :)

     
  3. VonFernSeher

    23. Juni 2011 at 18:02

    Ich finde das genauso verlogen wie die betreffenden Politiker. Dass Googleberg als Minister (spätestens dann) nicht mehr tragbar war: klar. Dass eine Promotionsbetrügerin nicht im Forschungsausschuss sitzen sollte: genauso klar. Warum aber beide ihr Mandat abgeben müssen sollen, leuchtet mir nicht ein. Beide sind aufgrund ihrer Person und als Vertreter eines politischen Programms abgeordnet worden. Das Mandat wird durch Wählerschaft erteilt, ein Amt eben nicht (auch wenn Spiegel & Co. das anscheinend in Sachen Forschungsausschuss nicht verstanden haben). Eine beschädigte Integrität entbindet aber nach keiner Regel von dieser Verantwortung. Guttenberg hätte mit seinem selbstverschuldeten Makel genau dort im Parlament sitzen bleiben und sich die Ansichten der für sein Mandat Wahlberechtigten beim nächsten Mal abholen sollen. Für die Mitgliedschaft im Forschungsausschuss ist jeder einzelne im Parlament verantwortlich, der sich – auch nach Kenntnis des Betruges – für sie ausgesprochen hat, und natürlich das Präsidium. Man muss hier, meine ich, deutlich zwischen Amt/Mitgliedschaft und Mandat unterscheiden. Denn Regeln, nach denen Abgeordnete anderen Abgeordneten ihr Mandat entziehen können, gibt es erfreulicherweise nicht.

    Aber dabei können wir es nicht belassen, denn damit würde akademischer Betrug zu genau dem, was es nach Aussagen aller nicht sein darf: zu einem Kavaliersdelikt. Die Botschaft, die Wissenschaft und Gesellschaft damit senden würden ist die: Erschleiche dir ruhig deinen Doktortitel — das Schlimmste, was dir passiert, ist, dass du ihn wieder abgeben musst; die Vorteile, die du dir damit unrechtmäßig verschafft hast, darfst du weiterhin genießen.

    Diese Botschaft ist grundfalsch. Denn die Ertappten haben nicht die Spur eines schlechten Gewissens. Wenn die Gesellschaft ihnen keinen Anstand aufzwingt, werden sie keinen Anstand zeigen.

    Da liegt für mich der Denkfehler. Ein Doktortitel ist ein akademischer Titel, er bezeugt die wissenschaftliche Befähigung in seinem Fachgebiet. Er beweist doch in keiner Weise die Qualifikation, ein bestimmtes politisches Programm in einem Parlament zu vertreten. Wir müssen den Hochstaplerin in der Politik als Gesellschaft keinen Anstand aufzwingen, weil wir es gar nicht können. Eine Abgeordnete oder ein Abgeordneter hat die Aufgabe, dem von ihr/ihm vertretenen politischen Programm im Parlament Geltung zu verschaffen. Dafür ist sie/er von ihren/seinen Wählern abgeordnet worden. Tut er/sie das nicht (und Grundlage kann auch eine fehlende charakterliche Eignung sein), so sollten die Wahlberechtigten jemand anderem das Mandat erteilen. Rücktrittsfoderungen von anderen Abgeordneten des Parlaments oder sogar aus anderen Parlamenten oder Regierungen halte ich dagegen für unanständig. Auch und gerade weil ich Silvana Koch-Mehrin nicht gewählt habe und nie hätte.

    Deutschland wird im Forschungsausschuss des Europaparlaments durch eine überführte wissenschaftliche Betrügerin repräsentiert.

    Das ist tatsächlich das Problem und den Teil der Resolution würde ich auch unterschreiben. Aber eben nur den.

    @opalkatze
    Nebenbei finde ich es schade, dass für den Stellvertreter einer Betrügerin die Unschuldsvermutung bei dir nicht gilt. DIe Untersuchung ist nicht interessant, sondern bis zur Ergebnisverkündung irrelevant. Aufrichtigkeit zeigt sich zuerst gegenüber denen, die man eben nicht leiden mag.

     
  4. klaus baum

    23. Juni 2011 at 18:16

    danke für den link

     
  5. (,,,)---=^.^=---(,,,)

    23. Juni 2011 at 18:20

    Ich habe gerade einen interessanten Kommentar zum Thema gelesen: Monsieur Vidocq und Frau Koch-Mehrin

     
  6. Pingback: Nics Bloghaus
  7. VonFernSeher

    23. Juni 2011 at 19:43

    Für einen Kommentar ist das etwas dürftig und für eine Glosse zu offensichtlich. Gut, dass es einer aufgeschrieben hat, dann muss der Rest nicht mehr.
    Aber solange wir dich haben, brauchen wir keine schlechten automatisierten Themenaggregatoren. Ich möchte das mal nutzen und dir für die vielen kleinen Ergänzungen danken! (Habe ich nämlich, glaube ich, bisher versäumt.)

     
  8. (,,,)---=^.^=---(,,,)

    23. Juni 2011 at 20:45

    Wo wird gezeichnet (signature map for the petition)

     
  9. (,,,)---=^.^=---(,,,)

    23. Juni 2011 at 20:58

    Oh, vielen Dank für den Dank!

    Im Gegensatz zu vera liegt mir das Schreiben langer Texte, zumal wenn sie tagesaktuell sein sollen, nicht so. Und wenn, dann werden es eher Aufzählungen wie damals. Die Recherche ist da schon eher mein Steckenpferd. Kommt vielleicht daher, daß ich offline (alter Schlamper) auch immer am Suchen bin. (An)Gewöhnungssache sozusagen.

    Der Suchmaschinist

     
  10. opalkatze

    23. Juni 2011 at 21:20

    Verdachtsberichterstattung, wahre Tatsachenbehauptung, nicht kommentiertes Zitat. Da geheimnist du ein bißchen viel hinein. In meinen eigenen Texten bin ich oft sehr viel deutlicher.

     
  11. VonFernSeher

    23. Juni 2011 at 21:54

    Das tut mir leid, die kleinen Anführungszeichen habe ich tatsächlich nicht gesehen. Und den Wortlaut des letzten Absatzes des Spiegelartikels hatte ich da schon wieder vergessen. Meine Schuld, meine Schlamperei.

    Mein Vorwurf geht also wieder zurück – an Christoph Schult, der ihn verdient hat.

     
  12. Pingback: Nics Bloghaus
  13. genova68

    27. Juni 2011 at 18:35

    Wirklich bemerkenswert, dass der Vorgänger von Koch-Mehrin dieser Chatzimarkakis ist, ein Ausbund an Unseriosität.

    Danke für den Hinweis zur Petition.

     
  14. VonFernSeher

    29. Juni 2011 at 15:58

    zum Update: Und deshalb habe ich nicht gezeichnet, denn das ist genau der Tenor, den ich nicht mag. Sie ist aus dem Ausschuss raus, alles andere ist Sache der Wähler.

     
 
%d Bloggern gefällt das: