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Dortmund soll wegen Demo Digitalradio abschalten

01 Sep

Wenn das so ist, sollten wir vielleicht mal nachdenken, ob wir dieses digitale Gedöns wirklich haben wollen. Wisst ihr, ob sich mit diesem Aspekt schon jemand befasst hat?

Außerdem: Hingehen, mitmachen, fotografieren, posten. Die Ruhrbarone berichten online. Hier ist der Plan des Aktionsgebiets.

 
14 Kommentare

Verfasst von - 1. September 2011 in Kultur, Leben, Politik

 

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14 Antworten zu “Dortmund soll wegen Demo Digitalradio abschalten

  1. pantoufle

    1. September 2011 at 21:40

    Was ich etwas eigenartig finde, ist die Begründung, das angeblich der BOS-Funk gestört werden soll – also etwas im 4 – oder 2Meter Bereich. Die Polizei in Dortmund sendet (soweit bekannt) dort auf 85.575MHz, die Feuerwehr bei 86.blah… BOS im 2m-Band wäre von 165,210 – 173,980 MHz, wo da der Hubschrauber bei 168.140 und diverse Feststationen der Polizei um die 168,xxx -173,xxx MHz wären. Die Handfunken, um die es angeblich geht, sind im 2m-Band.
    DAB+ (das digitale Radio) findet im Bereich 174-230 MHz statt. Weit, weit wech von allem – das bei einem Frequenzraster von 1,536 MHz.
    Das einzige, was an digitalem Rundfunk im VHF-Bereich ( 86,xxx bis 174MHz) sendet, sind eventuell ein paar lokale Programme, die aufgrund der Wellenlänge ohnehin nur eine sehr begrenzte Reichweite hätten. Wenn die irgend wann einmal schon als Störquelle aufgefallen wären, hätte die Bundesnetzagentur denen schon lange den Hahn zugedreht – die haben da überhaupt keinen Humor!
    Wenn mich jemand fragen würde, haben sich die Pachulken sich ein paar Kanäle ausgeguckt, um irgend etwas Eigenartiges zu machen. Auf welchen Kanälen steuern die eigentlich ihre ferngesteuerten Drohnen? Da würde ich mal messen. Im 27 MHz Bereich wird es nicht sein…

     
  2. Frank Benedikt

    2. September 2011 at 03:05

    Von welcher Demo sprichst Du? Von der selben wie „wir“? Ein Hinweis wäre hier schon hilfreich.

    Hier gehen Neonazis mal wieder auf die Strasse, und zwar dieselben, die sich damit brüssten, daß sie den Widerstand (und die Antifa) in NRW zum Erliegen gebracht hätten. Auch Du könntest mal dazu aufrufen, daß wir ihnen Samstag lautstarken Wiederstand entgegensetzen!

    Und selbst sage ich: Nötigenfalls auch mit „Gewalt“, denn die „Kameraden von der anderen Feldpostnummer“ wenden sie ja gerne selbst an und verstehen wohl nichts anderes.

     
  3. altautonomer

    2. September 2011 at 09:03

    Hohohooooooo!!!!!, warum verlinkst Du unter dem Wort „nachdenken“ auf die Neonazi-Propaganda? Das hat mich völlig irritiert, hier auf diesen Dreck zu stoßen.

    (Bin morgen vor Ort.)

    Gruss aus dem Ruhrgebiet.

     
  4. altautonomer

    2. September 2011 at 09:40

     
  5. opalkatze

    2. September 2011 at 15:13

    Verwechselt. Man soll keine Blogposts schreiben, wenn man keine Zeit hat. Sorry und danke.

     
  6. opalkatze

    2. September 2011 at 15:13

    Huhu? Lesen verlernt?

     
  7. opalkatze

    2. September 2011 at 15:14

    Danke, hab Bandpläne und Frequenznutzungsplan mal oben verlinkt. Hätte ich auch drauf kommen können. Am besten laß ich im Moment wirklich die Finger ganz vom Bloggen.

     
  8. pantoufle

    2. September 2011 at 15:43

    Nachtrag: Lenken werden sie wohl im 2,4 oder 5GHz Bereich. Die Steuerung wäre es dann nicht. Den Datenverkehr werden sie der Einfachheit halber auch darüber machen…zufriedenstellende Reichweite bei geringem Energiebedarf, kleine Antennen. Ich muß mich über die Dinger mal schlaulesen. Das ist nicht gerade mein Freuqenzbereich – der ist eher um die 800MHz.

     
  9. Frank Benedikt

    2. September 2011 at 15:48

    @ opalkatze:

    Nö, das Lesen habe ich noch nicht verlernt, aber in DEINEM Text steht nicht, um welche Demo es da geht. Dafür muß ich dann erst einen der hinterlegten Links anklicken :-( Besser fände ich, wenn Du das gleich auch im Text sagen würdest, damit man es mit einem Blick erfassen kann.

     
  10. Frank Benedikt

    2. September 2011 at 15:49

    Gehst Du bitte auch für mich mit? Dortmund ist leider weit von „hier“ …

     
  11. pantoufle

    4. September 2011 at 07:06

    Nochn Nachtrag: Es scheint so zu sein, das die Bundesnetzagentur bei der Vergabe der Sendefrequenzen unfassbar geschlampt hat. Die Probleme sind nicht neu – man hat es nur deswegen nicht an die große Glocke gehängt, weil das Amt sich da gerade unsterblich blamiert. Einige Anwohner hatten sich bereits über Störungen im analogen Netz beschwert – die Agentur wusste das und hatte empfohlen, die Abschirmung innerhalb der Häuser zu verbessern. Technisch gesehen hängt das mit mit einem Multiplexkanal zusammen, auf dem verschiedene Programme „auf einer Leitung“ übertragen werden. Da sollte oberwelllentechnisch wohl einiges los sein – die Netzagentur hatte die Lösung dieses Problems auf den Endkunden abgeschoben, indem sie den Betroffenen zu besseren Antennenkabeln und Abschirmmaßnahmen riet.
    Nun kann man innerhalb von Wohnanlagen natürlich die Kabel austauschen, um die Abschirmung gegen Störstrahlung zu verbessern; bei Mobilfunkgeräten geht das natürlich nicht. Da britzelt es lustig weiter.
    Zur Rolle der Bundeasnetzagentur sei angemerkt, daß die dafür zuständig ist, daß das genau das nicht passiert. Technisch gesehen kann man so etwas berechnen – man hat sich bei der Versteigerung der Frequenzen wohl zu sehr auf das Abkassieren beschränkt. Und jeder, der einmal mit dieser Behörde zu tun hatte, weiß, das es ein Amt „der offenen Hand“ ist! Man ist jedenfalls eher zu einem Eingriff in die Rundfunkfreiheit bereit, als das Problem vernünftig zu lösen.
    Die Anbieter empfehlen den Privatkunden übrigends, komplett auf den digitalen Empfang umzurüsten! Dann sollen (ausser gelegentlichen Totalabschaltungen) die Störungen nicht mehr auftreten. Leider haben sie vergessen, es der Polizei auch vorgeschlagen…

     
  12. VonFernSeher

    4. September 2011 at 22:18

    Die Polizei weiß das. (Und die Feuerwehr und die anderen Notdienste wissen das auch.) Nur wurden der in fast allen Ländern immer wieder die Mittel zur Umstellung gestrichen, weil das ja erst mal nicht vorrangig war. Mittlerweile war es dann so lange nicht vorrangig, dass unsere Nachbarländer den Kopf schütteln, weil die mit der bei sich verbauten deutschen Technik die deutschen Sicherheitskräfte nicht erreichen können. Die rufen die dann (falls möglich) auf dem Handy an.

     
  13. pantoufle

    5. September 2011 at 09:20

    [ironie] Dann sollen (ausser gelegentlichen Totalabschaltungen) die Störungen nicht mehr auftreten. Leider haben sie vergessen, es der Polizei auch vorgeschlagen…[/ironie]

     
  14. VonFernSeher

    5. September 2011 at 20:42

    [Ich brauchte keine Tags, danke. Aber wenn man vom Land und auch noch nahe von der Grenze kommt… da wird man sich ja wohl noch drüber aufregen dürfen.]

     
 
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