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Veränderungen

09 Nov

Ich habe ein Problem mit der Wahrnehmung. Sie hat ein Loch, gewissermaßen. In den letzten Wochen höre und lese ich viel von der ungeheuer prosperierenden deutschen Wirtschaft, und wie gut Deutschland „aufgestellt“ sei. Nach längerem Hindenken kommt mir der Verdacht, dass es möglicherweise zwei Deutschlands geben könnte. Eines, in dem ich lebe, ein anderes, in dem Politik und Wirtschaft stattfinden.

Dem Deutschland, das ich in meinem Alltag wahrnehme, geht es nicht so gut. Darin leben Arme, Aufstocker, alleinerziehende Mütter, die nicht weiter wissen, und Mittelklässler, die sich vor dem sozialen Abstieg fürchten. Selbst in meinem äußerlich heilen Dorf gibt es Gespenster. Sie heißen Existenzangst und Angst vor Altersarmut. Das Wort Sicherheit wird oft benutzt.

Die Zeiten der Zweitwagen und der Neubauten am Dorfrand sind vorbei. Urlaubsreisen, früher ein beliebtes Gesprächsthema, kommen nicht mehr zur Sprache. Statt dessen werden die alten Gartenparzellen auf dem Gemeindegrund emsig neu bewirtschaftet, die großen Brachen, die es jahrzehntelang gab, sind verschwunden. Um die beiden Letzten streiten sich vier Familien, sagt man. Auch die Zierpflanzen sind weg, dafür gibt es viele neu gesetzte Obstbäume und –sträucher. Komposter, lange Zeit vernachlässigt zugunsten teuer angekarrten Substituts aus dem Gartencenter, stehen auf fast allen Grundstücken. Frühbeete werden angelegt und kleine Gewächshäuser aufgebaut. Angebaut werden sollen Kartoffeln, Zwiebeln, Kohl, Lauch, Bohnen, Möhren und andere nützliche Gemüse. Die Erdbeerflächen sind deutlich kleiner geworden. Es gab einen gern wiederholten Dorfwitz, dass aus der Stadt hierher Gezogene erst einmal einen Zaun um ihren Grund ziehen, bevor sie das Dach reparieren. Die Zäune stehen jetzt in den einstmals frei liegenden Gärten.

Im Hauptort, beliebt bei Touristen aus dem rheinischen und saarländischen Grenzgebiet, haben in diesem Jahr zwei Geschäfte geschlossen, darunter eine Bäckerei. Die Hotel- und Pensionsbesitzer klagen über zu wenige Buchungen, auch das Freibad hat sich diese Saison nicht gerechnet. Der Fuhrunternehmer hat zugemacht. In einem großen Fertigungsbetrieb wird kurzgearbeitet. Entlassungen sind wahrscheinlich.

Fünf der acht jungen Leute aus dem Dorf, die dieses Jahr Abitur gemacht haben, wollen „erst mal“ ins Ausland. Vermutlich werden sie ebenso wenig zurückkehren wie die Anderen vor ihnen. 70 Prozent der gut 600 Einwohner sind älter als 35 Jahre, 20 Prozent über 80. 2011 wurde kein Kind geboren. Im Dorf gibt es mit 17 Prozent nur wenige Mietwohnungen. Die meisten Einwohner werden irgendwann örtliches Wohneigentum erben. Dazu gehört überwiegend auch Land, Felder oder Forst. Nachdem die Jüngeren abwandern, fragt sich manch glücklicher Erbe, wie er die eigentlich künftig verwalten und pflegen soll. Neu zuziehen nur Wohlhabende, die alte Bauten für wenig Geld kaufen und sie dann von Handwerkern und Fachleuten aus ihrem alten Wohnort aufwendig herrichten lassen. Die Neubürger bestreiten auch ihren Lebensbedarf weitgehend aus Waren, die sie aus dem Erstwohnort mitbringen. Allerdings geben sie den Dorfbewohnern unentgeltlich gute Ratschläge.

Hier gibt es noch einen Einkaufsladen, einen von vier in den 20 Orten der Verbandsgemeinde. Er geht gut. Der Inhaber sagt, die Leute zahlen lieber die etwas höheren Preise, als teures Benzin für die 25 km in die Kreisstadt zu verfahren. Von fünf Gasthäusern sind noch zwei übrig. Hausbesitzer vermieten ihre Wohnungen nicht mehr gerne an Deutsche, die Amerikaner von der Air Base zahlen viel mehr. Notfalls riskiert man auch ein halbes Jahr Leerstand, weil es sich dann immer noch rechnet. Noch etwas hat sich geändert: Früher waren alle Haustüren tagsüber offen. Jetzt sind sie zu.

 
30 Kommentare

Verfasst von - 9. November 2011 in Leben, Menschen, Politik, Welt

 

30 Antworten zu “Veränderungen

  1. daMax

    9. November 2011 at 08:24

    *seufz*

     
  2. h2so4

    9. November 2011 at 08:57

    das ist die post-wende, die den westen des landes erreicht. selbige entwicklung hat der osten vor 20 jahren durchgemacht. nur das damals die nutzgärten den ziergärten gewichen oder zu brachen geworden sind, weil alles viel billiger und auch einfacher zu kaufen war. diese entwicklung kehrt sich schon seit einiger zeit wieder um und einige haben ihre nutzgärten erst garnicht aufgegeben. ich kenne dörfer rund um erfurt, in denen es seit jahren nicht eine einzige einkaufsstätte mehr gibt die fenster und türen vom bäcker, fleischer und krämerladen sind seit dem vermauert. einmal täglich werden diese dörfer vom busverkehr tangiert.
    mich hat es vor einigen jahren selbst aufs dorf gezogen um auch ein wenig ruhe zu finden. von meinen 900 euro für 30 stunden habe ich 300 verfahren nur um zur arbeit und nach haus zu kommen. seit 1 1/2 jahren atme ich wieder stadtluft, fahre aber gerne in den schulferien und am wochenende mir den kindern aufs dorf. dort findet man ruhe. =)

     
  3. Till Westermayer

    9. November 2011 at 21:44

    Klingt für mich auch eher nach dem langsamen Sterben des ländlichen Raums als nach der allgemeinen Wirtschaftssituation.

     
  4. Christian Soeder (@christiansoeder)

    9. November 2011 at 22:08

    „Nach längerem Hindenken kommt mir der Verdacht, dass es möglicherweise zwei Deutschlands geben könnte. Eines, in dem ich lebe, ein anderes, in dem Politik und Wirtschaft stattfinden.“

    Das ist auf jeden Fall so. Wenn Politiker sagen, dass „Maßnahme X“ gut für Deutschland ist, dann meinen sie meistens: gut für die deutsche Großindustrie. Das kann, muss aber nicht gut sein für den einfachen Bürger. (Beispiel: Schutzzölle sind gut für die jeweilige Branche, aber schlecht für alle Verbraucher, die dieses Produkt brauchen.)

    Oben geschildertes Dorf klingt für mich aber nach dem ganz natürlichen Wandel … manche Dörfer schrumpfen, andere wachsen. Das kann auch gar nicht anders sein, da Deutschland insgesamt nicht wächst.

     
  5. pantoufle

    9. November 2011 at 22:35

    Ein sehr schöner Artikel – Herbst in Deutschland. Den Einwand, es würde sich um ein ländliches Phänomen handeln, teile ich nicht. Natürlich feierte Berlin in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts so gut es ging weiter, in einer Zeit, als man unterernährte Babys mangels Geld mit Zeitungspapier wickelte – oder gleich in die Geldscheine vom Vortag. Im Adlon gab es kalt gepresste Ente… Krise? Nicht im Adlon. Als Indikator für den gesellschaftlichen Zusand ist der ländliche Raum allemal geeignet. Die Stadt hört weniger zu – es ist zu laut. Auch hört man weniger auf seine eigene Stimme – nur auf den, der am lautesten schreit. Und der da schreit, schreit nicht von Krise. Vielleicht ist es der Unterschied, ob ich meine Zeitung im Garten oder in der U-Bahn lese…
    Als ich die Geschichte las, mußte ich an die späten Siebziger, Anfang achtziger denken. Da lebt ich auch auf dem Lande … das war ein anderer Ton, eine andere Stimmung verglichen mit dem in dieser Zeit, da ich wieder „im Dorfe“ wohne. Es gab auch noch ein „robustes“ Feindbild: Den nahen Osten! Die westdeutsche Politik wäre verraten und verkauft gewesen, hätte sie im Angesicht der DDR so eine Familienpolitik gemacht wie heute; von anderen Feldern ganz zu schweigen.
    Bei uns ist es ähnlich. Es gibt eine lustiges Phänomen bei uns: Die lokalen Handwerker kommen den Aufträgen überhaupt nicht mehr hinterher. Die Shopping-Malls bleiben vergleichsweise leer; man investiert lieber ins Heim – vorzugsweise in energiesparende Maßnahmen, wie immer die auch aussehen können.
    Ein wirklich schöner Artikel
    liebe Grüße vom
    Pantoufle

     
  6. Jens Arne Männig

    10. November 2011 at 00:17

    Ein Landproblem? Die Veränderung zeigt sich auch in den Städten, lediglich auf andere Weise: Beobachtet man die Mülleimer in den noblen Einkaufsstraßen der Münchner Fußgängerzone, dann kommt mittlerweile auf drei Personen, die etwas hineinwerfen, ein Mensch, der den Mülleimer nach etwas Brauchbarem durchsucht.

     
  7. opalkatze

    10. November 2011 at 03:39

    Die zunehmenden sozialen Unterschiede machen Angst und sorgen dafür, dass Menschen sich abschotten, sowohl die Reichen als auch die Armen. Das drückt sich auf dem Land anders aus als in der Stadt, aber die Anzeichen sind überall sichtbar. Bisher gab es auch noch immer eine Art Grundvertrauen, der Staat (..) werde es schon richten, das nimmt rapide ab. Die Menschen verlassen sich lieber auf sich selbst, und bei allem Negativen entstehen auch wieder Netzwerke, die sich untereinander helfen. Man richtet sich ein, so gut es geht. Wenn man mit Leuten spricht, ist die Stimmung auf jeden Fall schlecht, mit positiven Änderungen rechnet niemand. Von Vertrauen in die Zukunft habe ich lange nichts mehr gehört.

     
  8. Armin

    10. November 2011 at 12:06

    Die Wahrnehmung hängt vom Ort ab, an dem man lebt. Der Landkreis, in dem mein Dorf liegt, hat aktuell eine Arbeitslosenquote von 2,7%. Hier inserieren inzwischen Autohäuser Lehrstellen in der Tageszeitung, die es früher nur mit Beziehungen gab. Edeka und Norma bauen zur Zeit an, viele Häuser wurden bzw. werden energetisch saniert, bei den Firmen im Baugewerbe gibt es lange Wartezeiten. Und in den Vorgärten gibt es immer noch deutlich mehr Blumen als Gemüse.

     
  9. Claudia Klinger

    10. November 2011 at 12:56

    Dieses gute Posting hat mich zu einem eigenen inspiriert:

    Wenn der Bus nicht kommt – Gedanken zur Krise

     
  10. Pingback: Krisenstimmung
  11. VonFernSeher

    10. November 2011 at 17:00

    Ich kenne viele Dörfer in der Gegend, von der diese Geschichte handelt. Darunter sind auch welche, die wachsen, wo neugebaut wird, sich Industrie ansiedelt, Supermärkte gebaut werden. Ja, viele Menschen sind in Deutschland (so wie in den meisten westlichen Industrieländern) vom Wohlstand abgekoppelt. Daraus kann man aber nicht auf eine Rezession in Deutschland schließen. Und wenn es eine gäbe, würde man es in dieser Gegend als letztes merken (gab nämlich noch nie besonders viel konjunkturabhängige Industrie dort).

     
  12. opalkatze

    10. November 2011 at 18:53

    Bööh. Mit dem Bus hast du – unwillentlich – eine Analogie zerschossen, die ich nach langer Zeit mal wieder aufgreifen wollte. Damit habe ich bei dir eine Inspiration gut :) (HA! immer gut, Anderen den schwarzen Peter zuzuschieben.)

     
  13. opalkatze

    10. November 2011 at 18:58

    Na ja, das ist hier in der Kreisstadt auch so. Nur werden für Arbeitsstellen, die vor drei Jahren noch mit EUR 3.800 ausgewiesen waren (abgeschlossene Ausbildung), jetzt noch um die 1.500 bis 1.900 gezahlt. Die beiden Bauunternehmer, die ich kenne, haben auch Aufträge satt, warten aber auf ihre Bezahlung bis zum Sankt-Nimmerleinstag. Beide haben mittlerweile existenzgefährdende Anwaltskosten, da die zuständigen Kreishandwerkerschaften nichts ausrichten.

     
  14. opalkatze

    10. November 2011 at 19:01

    Eine Freundin rief mich dieser Tage an und berichtete von einer Zugafahrt von Köln nach München. Dabei habe sie an jedem (!) Haltebahnhof Menschen gesehen, die auf der Suche nach Pfandflaschen auf den Bahnsteigen unterwegs waren.

     
  15. opalkatze

    10. November 2011 at 19:06

    @VFF: Du kennst die Gegend hier gut, aber die paar Kilometer machen trotzdem einen Unterschied. In Stromnähe sieht noch vieles anders aus, was hier im Ober-/Hinterland bereits – wenn auch nur unterschwellig – tiefgreifenden Veränderungen ausgesetzt ist.

     
  16. opalkatze

    10. November 2011 at 19:09

    @pantoufle, liebes Känguruh: Nach dem Letzten, was ich von dir hörte, schien aber die Dorfgemeinschaft zumindest in einem guten Zustand und die Vernetzung untereinander gegeben zu sein?

    [OT: Wann schreibst du endlich wieder was für Kaffee? Nicht nur ich wünsche mir das.]

     
  17. opalkatze

    10. November 2011 at 19:14

    Ja, aber es hängt von der Lage ab. Ich habe bei der Beschreibung Deutschlands sehr häufig das Gefühl, es gebe nur Städte, wielleicht noch deren Umland, aber „Land“ kommt nicht mehr vor. [Suche auch nach einem Zusammenhang zur Abkehr – möglichen Wiederkehr? – von der ländlich-agrarischen Gesellschaft, aber das ist eine andere Geschichete.]

     
  18. opalkatze

    10. November 2011 at 19:15

    Siehe weitere Kommentare. [Politische Frage: Werden wir absehbar eine Renaissance der Agrarwirtschaft erleben?]

     
  19. VonFernSeher

    10. November 2011 at 22:13

    Also, in der Gegend, von der ich spreche, gibt es nichts, was man ernsthaft Strom nennen könnte – außer Elektrizität. Die Gegenden um die beiden Ströme im Norden und Süden haben dagegen viel konjunkturabhängige Industrie. Die Leute aus meiner Gegend sind aber dagegen, dass man diese Gegenden zu ihrer Gegend zählt. Schreib jetzt nix Gegenteiliges.

     
  20. Jürgen

    11. November 2011 at 08:16

    Die im Beitrag geschilderten Zustände gibt es im Osten schon seit 20 Jahren, beschränken sich aber nicht auf’s Dorf. Dort gibt es Land- und Westflucht (letzteres wegen der Arbeit), Verödung, aber inzwischen auch wieder kleine Zeichen von Zuzug, neue „Kulturinseln“ und neue Identifizierung. Die Frage ist nur, wie anhaltend dieser Prozess ist. Andererseits hat Grebe auf seiner jüngsten CD einiges Feines zum Thema der Stadtflucht (auf’s Dorf) besungen.
    In Berlin-Mitte, wo ich lebe, hat sich in den letzten 20 Jahren die Bevölkerungsstruktur deutlich verändert. Es kommen Westler, die bedenkenlos die steigenden Mieten für notdürftig sanierte Wohnungen zahlen. Viele lassen sich auch von Papa eine Eigentumswohnung kaufen.In meinem Haus sind von 34 Mietsparteien nur noch drei (!), die auch schon vor 25 Jahren hier wohnten, die anderen sind in billigere Gegenden abgewandert. Viele denken, in Berlin wären die Mieten immer noch günstig, vergessen aber dabei, dass auch die Löhne und Gehälter, die Einkommen insgesamt niedriger sind, als in München oder Frankf./M.

     
  21. opalkatze

    11. November 2011 at 15:23

    *Maulhalt*

     
  22. StarFire

    12. November 2011 at 12:07

    Es geht schleichend bergab. Diese Beobachtung mache ich seit weit über 10 Jahren – aber das hat schon lange vorher angefangen. In den USA hat dieser Trend schon existenzgefährdende Ausmaße angenommen. In Südeuropa läuft das ab, was in Deutschland – Europas stärkster Wirtschaftsnation – noch ein paar Jahre dauern wird. Noch geht’s uns (relativ) gut, noch sind ein Großteil der Leute blind gegenüber den täglichen Realitäten mit denen viele ihrer Nachbarn längst kämpfen müssen.

    Aber – wie in den USA – entstehen auch in Europa Prepper-Netzwerke. Foren und Webseiten für Selbstversorgung, Survival, „Previval“, Tauschringe, etc.

    Eine schöne und realistische Einführung zum „preppen“ findet sich hier: http://survival-mediawiki.de/dewiki/index.php/Previval_f%C3%BCr_Beginner

     
  23. Leo

    17. November 2011 at 16:57

    Naja, viele leben halt noch in der Vorstellung, die sie Von ihren Eltern aus einer Zeit mitbekommen haben, als es noch im Durchschnitt besser ging, sie sich ein Häuschen und zweimal im Jahr Urlaub in der Sonne leisten konnten. Also wenn ich da schon einen Zaun ziehe und das Dach renoviere, lass ich das von Fachleuten machen, damit wird wieder Arbeit geschaffen und das hilft auf Dauer mahr als diese Geizkragen-Hamster-Bunker-Mentalität.

     
  24. opalkatze

    17. November 2011 at 19:14

    Was du Geizkragen-Hamster-Bunker-Mentalität nennst, ist ein Ausdruck von Angst, zumindest in der hier bezogenen Gegend. In meinem Land (RP) gibt es nur wenige Arbeitsstellen. Alle kennen mittlerweile jemanden, der – aufgrund der von dir beschriebenen anerzogenen Einstellung – dachte, seine Arbeit sei sicher. Er stellt jetzt fest, dass das nicht mehr stimmt. Es gibt schon sehr Viele, die sich nicht mehr leisten können, selbst wichtige Arbeiten in Auftrag zu geben. Und eine ganze Reihe Leute, die sich eben so über Wasser halten, um überhaupt noch Miete, Heizung und Nahrung (!) zu bezahlen.

    Es gibt auf dem Dorf immer jemanden, der kann, was man braucht, im Gegenzug tut man was für ihn – das gilt privatim ebenso wie für bezahlte (Handwerks)arbeit. Es findet ein schleichender Wandel vom Geld- zum Tauschgeschäft statt.

    Das mit dem Dach hast du falsch verstanden: Wenn das Dach leckt, ist die Bausubstanz in Gefahr. Zaun ziehen ist dagegen völlig unwichtig.

     
  25. VonFernSeher

    18. November 2011 at 22:01

    In deinem Land, meinem Gerburtsland, gibt es nicht nur wenig Stellen, sondern auch wenig Menschen, die diese besetzen könnten. Gerade in der Region, von der du sprichst, gibt es seit vielen Jahren nahezu Vollbeschäftigung. Die Löhne sind deutlich niedriger als in anderen Teilen Deutschlands, aber bei einer landesweiten Arbeitslosenquote von unter fünf Prozent und einer regionalen unter 4 ist wohl kaum von einer Arbeitsmarktkrise zu reden. Diese Deutschlandkarte mit Daten aus dem Oktober macht das gut deutlich. Ich habe mich schon oft gefragt, was man aus dieser Region erst machen könnte, wenn es dort fähige Lokalpolitiker gäbe.

     
  26. VonFernSeher

    18. November 2011 at 22:03

    Peinliche Rechtschreibfehler {24398}: Geburt Geburt Geburt…

     
 
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