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RA Schwenke: Darf man Kommentare einfach auf die eigene Seite übernehmen?

16 Nov

Unter dem Titel Rechtliche Risiken bei Übernahme von Facebook-Kommentaren im Blog beleuchtet Thomas Schwenke bei t3n einige fiese Fallen. Sie betreffen unser geliebtes Urheberrecht und lauern, wenn man Texte aus Facebook oder Google einfach ins eigene Blog oder eine andere Plattform übernehmen will. Lesen.

 
7 Kommentare

Verfasst von - 16. November 2011 in Blogs, Datenschutz, Netzpolitik, Web 2.0, Wissen

 

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7 Antworten zu “RA Schwenke: Darf man Kommentare einfach auf die eigene Seite übernehmen?

  1. AlterKnacker

    16. November 2011 at 11:46

    Solange man die Quelle angibt, woher man Zitate und Kommentare hat, dürfte es eigentlich keinerlei Schwierigkeiten geben. Quellenangaben sind sooooooooooo leicht zu bewerkstelligen.

     
  2. Thomas (tiuz.de)

    16. November 2011 at 13:59

    Nun ja, Urheberrecht ist hier m.M.n. weniger das Problem. Persönlichkeitsrecht und Datenschutz sind doch eher ein Knackpunkt dabei.

    @AlterKnacker: So einfach ist das aber in Bezug auf die Kommentare nicht. Gehen wir mal davon aus, dass ein solcher überhaupt die nötige schöpferische Höhe erreicht. Dann muss das Zitat natürlich auch ein solches sein. Also nichts mit „Ich markiere den gesamten Test und kopiere ihn“. Zitate sind stets kurze Auszüge.

     
  3. VonFernSeher

    16. November 2011 at 14:51

    Für einen Rechtsanwalt ist das aber ein schwacher Text. Warum müssen denn bitte beim Anzeigen von Kommentaren persönliche Daten übertragen werden? Der Name, auf den er abzielt, ist ein Pseudonym, die Profilseite, auf die der Name verlinkt, ist entweder eh öffentlich oder privat, dann wird aber auch der Link nicht weiterführen.

    Um Datenschutz und Urheberrecht zu gewährleisten, muss man halt in dem Post auf Facebook schon klarmachen, dass die Kommentare auch woanders erscheinen werden, und dann die Kommentare im Blog entsprechend als von dort kommend kennzeichnen.

    Das sind alles Punkte, die sich technisch umsetzen lassen und die außerdem bei fairen Bloggern auch ohne rechtliche Verpflichtung drin sein sollten.

     
  4. theomix

    16. November 2011 at 17:49

    Bei wissenschaftlichen Arbeiten ist das so. Aber im allgemeinen reicht die Quelle allein nicht. da gilt nun mal das Urheberrecht. Und wer bloggt, sollte sich damit beschäftigen, damit böse Rechnungen nie bei einem ankommen…

     
  5. theomix

    16. November 2011 at 17:50

    Danke für den Link! Sehr aufschlussreich.

     
  6. opalkatze

    16. November 2011 at 22:24

    Oh oh, wenn du das so handhabst, musst du ein reicher Mann sein.

     
  7. Leo

    17. November 2011 at 16:52

    Es kommt natürlich auch immer ein Bischen auf die Qualität des ganzen an und wie sehr ein Kommentator bereit ist dafür Aufwand zu betreiben.
    Am dreistesten war da allerdings bisher ein Blogger, der mir meinen Kommentar modifiziert hat, damit da drin stand, was er wollte. Dem hab ich aber was gehustet! Hat es dann auch zum Glück korrigiert.

     
 
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