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Amnesty: Kampagnenabschluss „Mehr Verantwortung bei der Polizei“

18 Jan

Newsletter von Amnesty International zum Polizei-Kampagnen-Abschluss, Januar 2012

Nach über 18 Monaten intensiver Kampagnenarbeit schließt Amnesty International Deutschland im Januar 2012 die Kampagne „Mehr Verantwortung bei der Polizei“ ab. Auch danach geht der Einsatz von Amnesty International weiter: Für eine bundesweite Kennzeichnungspflicht für Polizisten, für unabhängige Untersuchungsinstanzen, für mehr Menschenrechtsbildung bei der Polizei und besserer Dokumentation von Vorgängen in Polizeiwachen in Deutschland.

Denn trotz erster erreichter Erfolge in mehreren Bundesländern braucht es weiterhin kraftvolles Engagement zur Stärkung von Transparenz bei der Polizei in Deutschland! Im Kampagnenblog ziehen wir nun in einem dreiteiligen Beitrag eine Bilanz der Kampagne:

In Teil 1 blicken wir auf erfolgreich gesetzte und begleitete politische Impulse zurück. Eine Nachricht vorab: Seit wenigen Tagen ist die Kennzeichnungspflicht für Berlins Polizisten nun auch bei den geschlossenen Einheiten umgesetzt!

Weiterlesen: Thema gesetzt, Erfolge erzielt, Bewegung angestoßen

Im 2. Teil resümieren wir die beeindruckende Resonanz in Öffentlichkeit und Fachwelt und danken für die Unterstützung bei unseren Kampagnenaktionen. Auch zeigen wir auf, wie es nun weitergeht – und wie Sie Amnesty weiter unterstützen können.

Weiterlesen: Resonanz, Ausblick mit Dank – Aufruf zur Unterstützung

In Teil 3 schließen wir mit einem – aus dem großen öffentlichen Zuspruch auf unsere Kampagne untermauerten – Auftrag an die Verantwortlichen in Politik und Polizei.

Weiterlesen: Transparenz schützt Menschenrechte: Auftrag an die Verantwortlichen

Ihre Unterstützung der Kampagne, Ihr Interesse an Diskussionen bei über 60 Veranstaltungen, Ihr vielfältiges Engagement bei Aktionen auf der Straße und in Fußballstadien, im Internet und gegenüber der Politik hat entscheidend dazu beigetragen, dass die Forderungen der Menschenrechtsbewegung Amnesty International in ganz Deutschland wahrgenommen wurden. Und in einigen Bundesländern erste konkrete Erfolge erzielt wurden.

Doch es gibt noch viel zu tun, damit die strukturellen Probleme bei der Aufklärung mutmaßlich rechtswidriger Polizeigewalt in Deutschland überwunden werden.

Denn noch zu oft bleiben die „Täter in Uniform“ im Dunkeln und der Staat tatenlos, wenn Menschenrechte in Deutschland durch Polizisten verletzt werden. Die Polizeiarbeit braucht mehr Transparenz, denn Transparenz schützt Menschenrechte und schafft Verantwortlichkeit. So wird nicht zuletzt auch die große Mehrzahl der Polizistinnen und Polizisten in ihrem wichtigen Dienst am Bürger bestärkt, die diesen tagtäglich professionell und unter großem persönlichem Einsatz erbringen.

Eine individuelle Kennzeichnungspflicht für Polizisten und unabhängige Untersuchungseinrichtungen, die bei Vorwürfen gegen die Polizei ermitteln, sind in vielen anderen Ländern längst selbstverständlicher Teil einer modernen Polizeiarbeit. Die mit der Amnesty-Kampagne „Mehr Verantwortung bei der Polizei“ angeschobenen Entwicklungen geben Hoffnung, dass dies eines Tages auch für Bund und Länder in ganz Deutschland gesagt werden kann.

Sie haben hierzu als Unterstützer/-in der Kampagne persönlich beigetragen – vielen Dank!

Ihr Amnesty-Kampagnenteam von
„Mehr Verantwortung bei der Polizei“

P.S. Eine Kampagne wie „Mehr Verantwortung bei der Polizei“ kostet nicht nur viel Einsatz. Helfen Sie mit, dass Amnesty International unabhängige Kampagnen- und Recherchearbeit finanzieren kann. Denn Amnesty nimmt aus Gründen der Unabhängigkeit keine Förderung durch staatliche Stellen an. Unterstützen Sie Amnesty jetzt mit einer Spende. Vielen Dank!

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Verfasst von - 18. Januar 2012 in Politik, Web 2.0

 

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