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Unterschreiben gegen Monsanto Roundup

20 Jan

Das Zeugs ist in jedem Baumarkt zu haben, und es wirkt ja so schön gründlich. Das lieben die deutsche Hausfrau und der gewissenhafte Hobbygärtner. Was da drin ist, interessiert weniger. Also – gar nicht.
Wollen wir dieses Sauzeug wirklich? Ich nicht. Bitte hier runterscrollen, ausfüllen, abschicken. Und am besten viele andere darauf aufmerksam machen.

  • Hier gibt es einige Videos über Monsanto.
 
12 Kommentare

Verfasst von - 20. Januar 2012 in Politik, Umwelt

 

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12 Antworten zu “Unterschreiben gegen Monsanto Roundup

  1. sunnyromy

    21. Januar 2012 at 00:22

    Reblogged this on .

     
  2. VonFernSeher

    21. Januar 2012 at 01:27

    Fordern Sie das Ende von Roundup, Gyphosat und Gentechnik in Deutschland und Europa.

    Netter Versuch.Vielleicht schreibe ich morgen noch einen eigenen Brief, falls ich die Zeit finde.

     
  3. Gero

    21. Januar 2012 at 06:14

    Ich stehe etwas auf dem Schlauch. Warum genau soll(te) man Roundup verbieten? Ja, es ist ein Pflanzengift – um Pflanzen zu töten, die man nicht haben will. Und?

    Ich bin nun wahrlich kein Experte – und kann im wesentlichen erzählen, was ich aus der Landwirtschaft kenne (Meine Familie besteht im Wesentlichen aus Landwirten) – und da ist die Meinung durchweg, dass Roundup keine nennenswerte Wirkung auf den Menschen hat – nicht, sofern man es nicht direkt zu sich nimmt. Das „Unkräuter“ dagegen immun werden würden, ist mir auch neu o.O

    Ein Gen-Mais wurde dahingehend behandelt, dass er Roundup ressistent wurde – und damit deutlich einfacher zu handhaben – da man außer dem für den Menschen sehr wenig giftigem Roundup keine weiteren Pflanzenvernichtungsmittel mehr braucht um das Getreide von „Unkräutern“ frei zu halten und damit den Mais deutlich weniger mit Herbiziden zu belasten, die möglicherweise tatsächlich schädlich sind.

     
  4. opalkatze

    21. Januar 2012 at 07:53

    Also, so gesehen, war Agent Orange (dessen Weiterentwicklung Roundup ist), jetzt auch nicht so wahnsinnig schädlich. Man konnte einfach die Dörfer, die man plattmachen wollte, aus der Luft besser sehen. Dass das Zeugs unspezifisch und endokrin wirkt, na ja, wo gehobelt wird …

    Vom Standpunkt des Landwirts wie des Militärs kann ich das gut verstehen. Es ist wie mit allen wirksamen Dingen: Es wirkt. Was danach bzw. à la longue passiert, wird außer Acht gelassen.

    Monsanto solltest du immerhin mal googlen, es gibt auch ein paar nette Filme. Die haben z.B. eine Riesen PR-Abteilung, die sich auch rührend um Wikipedia-Einträge kümmert und unabhängige Gutachten in die Medien lanciert.

     
  5. stefan

    21. Januar 2012 at 09:42

    Ich stehe etwas auf dem Schlauch. Warum genau soll(te) man Roundup verbieten? Ja, es ist ein Pflanzengift – um Pflanzen zu töten, die man nicht haben will. Und?

    Hier auf dem platten Land nutzen erschreckende >90% der Landwirte Roundup. Nicht um etwa Monsanto-Gen-Saatgut auszubringen oder – wie du sagst „Pflanzen zu töten, die man nicht haben will“, sondern weil es die AgrarWIRTSCHAFT sooo viel einfacher macht.

    Montag wird der Acker geerntet und direkt danach Roundup gespritzt. Das Zeug wird afaik von den noch grünen Rest-Pflanzenteilen aufgenommen und in deren Wurzeln geleitet. Die Rest-Pflanze stirbt ab.

    Dienstag kann direkt die nächste Saat / Pflanzung ausgebracht werden. Ohne Pflug, ohne Egge, ohne Bodenpflege, ohne Regeneration. Wo das hinführt ist klar. Stress für den Boden statt für den Landwirt.

    Auch wenn das Zeug nicht giftig wäre macht mir diese Handhabung trotzdem Angst. Und das Firmenmonopol ist noch mal ein Thema für sich.

    Deshalb habe ich die Petition mitgezeichnet.

     
  6. dystopic

    21. Januar 2012 at 15:43

    @Opalkatze:
    Der Vegleich zwischen Agent Orange und Glyphosat (der Stoff gegen den sich die Petiton eigentlich wendet) ist ehrlich gesagt ziemlicher Unsinn. Die Folgen systematischer Ausbringung von hochgradig mit Dioxin verunreinigtem Agent Orange, kanzerogen und genotoxisch ist ja diese Verunreinigung, nicht die aktiven Komponenten selbst, hat wirklich nichts mit dem Einsatz von Glyphosat in der Landwirtschaft zu tun.

    Im Übrigen ist die Panikmache vor Glyphosat bzw. Roundup durch nichts gerechtfertigt. Ich weiß zwar das Monsanto bei den eher grün eingestellten Leuten und den grün / linken NGOs als Inkarnation des Teufels persönlich gilt (was politisch aus deren Weltsicht wahrscheinlich sogar nachvollziehbar ist), aber deswegen wird Glyphosat für andere Lebewesen noch lange nicht toxischer.

    Man kann gegen industrielle Landwirtschaft sein, man kann gegen Herbizideinsatz sein, aber zu behaupten Glyphosat wäre ein (öko-)toxikologisch hoch relevantes Problem und gehört verboten erzählt Blödsinn.
    Die Petition richtet sich gegen eines der ungefährlichsten Herbizide überhaupt, im Grunde fordert man Glyphosat zugunsten weit gefährlicherer Substanzen zu verbieten.

    Aber wie so oft: Chemie ist sowieso böse und Monsanto der Teufel.

    Disclaimer:
    Ja ich bin Naturwissenschaftler, Physikochemiker um genau zu sein.
    Nein, ich habe weder direkt noch indirekt Verbindungen zu Pharmaunternehmen und Pflanzenschutzunternehmen im Allgemeinen und Monsanto im Speziellen und werde auch nicht aus Drittmitteln die aus solchen Quellen kommen bezahlt.
    Nein, ich forsche nicht im Bereich organische Chemie, Wirkstoffkunde oder sonst einem Bereich der einen direkten Zusammenhang mit Pflanzenschutzmitteln, Herbiziden oder Ähnlichem hätte.
    Ja, ich rege mich in zunehmendem Maße über die aus meiner Sicht vollkommen unsachliche Berichterstattung und die Panikmache der NGOs in diesem Bereich auf.

     
  7. opalkatze

    21. Januar 2012 at 16:53

    Ja, kann ich gut verstehen. Von mir aus geht es auch klar gegen Monsanto. Es geht mir aber auch um aufgeräumte Gärten oder Raubwirtschaft auf den Feldern ohne Fruchtwechsel, -pausen oder Brachzeiten. Das ist die Folge der Möglichkeiten, die Firmen wie Monsanto anbieten, und das halte ich für äußerst schädlich. Was Monsanto in der sog. dritten Welt anrichtet, ist eine weitere Geschichte.

     
  8. Gero

    22. Januar 2012 at 03:29

    Hey Vera,

    Die Kritik an Monsanto teile ich. Auch ich bin der Meinung, dass die *gar nicht gehen* – aber nicht, weil sie Genforschung betreiben, oder Herbizide produzieren, sondern weil sie ein Nahrungsmittelmonopol aufbauen – und Landwirte in deren Abhängigkeit bringen – und auch Staaten kaum etwas dagegen tun können … aber das führt zu weit vom Thema weg (dazu blogge ich bei Gelegenheit nochmal … da geht dann auch die „Monsanto und die dritte Welt“-Geschicht rein …)

    Was hier zu Lande angebaut wird ist vor allem eine Frage der Fördermittel. Unsere Landwirtschaft lebt kaum von den Erträgen, sondern vor allem von den Fördermitteln – und die werden vor allem aus dem dicken EU-Topf vergeben – unter recht strengen Auflagen, die u.a. Fruchtwechsel und Brachflächen vorschreibt – zumindest in der EU – und insbesondere in Deutschland, wo wir die Richtlinien am stricktesten dazu umgesetzt wurden …

    Und selbst wenn es Bauern geben sollte (z.B. in den USA), die auf ihren Feldern „Raubbau“ betreiben (was niemand tut, der bei Sinnen ist, weil das seine Einnahmequelle zerstört), hat auch das nichts mit Roundup zu tun. Wofür sollte es da nutzen?

    @Stefan:

    Nach der Ernte wird kein Roundup verwendet. Unser Getreide wird geerntet, wenn es quasi von selbst „gestorben“ ist. Dann „muss“ der Boden erst umgebrochen werden (pflügen und grubern (bei sehr leichten Böden bleibt das Pflügen teilweise aus)), bevor die Drillmaschine neue Saat in den Boden bringen *kann*.
    Saatgut wird nicht auf dem Boden verstreut, sondern „eingelegt“, sodass man die Pflanzenreste erst beseitigen muss, damit die Drillmaschine drauf läuft.

    Dazu kommt, dass es in unseren Breitengraden (quasi durchweg) nur eine Ernte im Jahr gibt. So schnell wächst das Getreide nicht – und im Winter geht nun mal gar nichts …

    Mehr Ernten gibt es eig nur bei Heu (man lässt das Gras wachsen und wenn es lang genug ist, wird es gemäht, getrocknet und gepresst. Wahlweise auch ohne Trocknen, dann wird eine (Gras-)Silage draus. Gedüngt wird Gras quasi nie, Gespritzt nur in den absoluten Außnahmefällen – man will ja möglichst viel davon haben und das nicht auch noch tot spritzen.
    Und wenn man das spritzen will, dann auch nicht mit Roundup, was alle Pflanzen tötet, sondern mit einem speziellen Mittel, dass z.B. gegen Disteln hilft (ist m.W.n. das einzige, dass manchmal gespritzt wird … die sind nämlich wirklich doof im Heu).

    Bei all der Ernte aber, kommt kein Herbizid ins Spiel. Nirgends. Wo auch immer du das her haben solltest, da würde ich nochmal nach recherchieren … Und auch, wenn die Landwirtschaft leider eine „Wissenschaft“ ist, die nur wenig wikipedierbar ist, so sind die Grundlagen auch da drin. Gucke da doch mal nach ;-)

     
  9. Angelika

    24. Januar 2012 at 17:22

    yup und d’accord meinerseits, round-up und monsanto ist jenseits-von-und-absolut-zu-boxycottieren.
    btw, der vp/michael taylor von monsanto wurde im aug. 2011 als senior adviser zur FDA berufen (durch die obama admin. efff) – zur info
    http://www.responsibletechnology.org/blog/858

     
  10. Angelika

    24. Januar 2012 at 17:39

    p.s. ist aus 2006 – wieso ist dann Rumänien i.d. EU ?
    > Romania is the “El Dorado” for GM crops and the GE industry in Europe. It is the only country in Europe allowing commercial growing of GE Soya, the Roundup Ready (RR) GE Soya produced by the U.S. companies, Monsanto and Pioneer. <
    http://www.greenpeace.org/sweden/se/rapporter-och-dokument/genetically-engineered-soybean/

     
  11. opalkatze

    24. Januar 2012 at 19:34

    Sehr gemütlich. Danke!

     
  12. Publicviewer

    1. April 2012 at 01:06

    Licht aus für das WWF!
    Hier geht es mir darum, zu verdeutlichen wie sogenannte Hilfs oder Umweltschutzorganisationen wie in diesem Fall der WWF, mit Großkonzernen wie dem Monsanto Agrarkonzern zusammenarbeiten, um unsere Welt “Nachhaltig” zu vergiften und irreperable Schäden in besonders niederträchtiger Weise zu verursachen und zu fördern.

    In diesem Fall gibt es einen Link zu einem Beitrag, der am 22.6. 23.30. Uhr, im Ersten Programm gelaufen ist.
    Ich wäre euch dankbar, wenn ihr euch die Zeit nehmen würdet um es euch in aller Ruhe
    anzuschauen

    Ich möchte das dises Video überall publik gemacht wird

    http://konsumpf.de/?p=12233

     
 
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