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FSFE und FoeBuD starten Kampagne für ein freies Android

28 Feb

Auf keinen anderen Computern ist der Mangel an Freiheit so sichtbar wie auf Smartphones und Tablets. Programme/Apps spionieren ihre Nutzer ohne ihr Wissen aus (Carrier IQ); iPhone-Programme übertragen private Daten, wie Adressbücher an fremde Server. Viele Geräte sind komplett verschlossen: Sie hindern die Anwender daran, andere Betriebssysteme und Programme zu installieren. Daneben gibt es keine Updates mehr, sobald der Hersteller das kommerzielle Interesse an dem Gerät verloren hat.

Die “Free Your Android!”-Kampagne der FSFE und des FoeBuD propagiert freie Versionen von Android; einen alternativen Markt, der Freie Software anbietet, Links zum Quellcode, zur Lizenz und zum Spenden für jedes Programm anzeigt. Jedes Programm im alternativen Markt erlaubt den Anwendern, dieses für jeden Zweck zu verwenden, seine Funktionsweise zu verstehen,es weiter zu verbreiten und zu verbessern. Die Kampagne lädt dazu ein, bei den verschiedenen Initiativen mitzumachen und wichtige Programme zu identifizieren, die noch keine freie Alternative haben.

Ein weiteres Ziel ist es, Entwickler unfreier Programme zu kontaktieren, ob sie ihre Programme als Freie Software veröffentlichen wollen. Oftmals sind diese Programme kostenlos, aber nicht unter einer freien Lizenz veröffentlicht, wie z.B. die bekannte Fahrplan App Öffi. Antworten und Einwände der Entwickler werden in einem Wiki analysiert.

Textübernahme von Netzpolitik.org unter CC BY-NC-SA

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1 Kommentar

Geschrieben von - 28. Februar 2012 in Netzpolitik, Politik, Telekommunikation, Web 2.0

 

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Eine Antwort zu “FSFE und FoeBuD starten Kampagne für ein freies Android

  1. Lakritze

    29. Februar 2012 at 11:06

    Weltweit gemeinsam Produkte entwickeln und verbessern — ich beneide die Programmierer, daß sie diese Möglichkeiten der Wissensverbreitung und -vermehrung haben und in so vielen Fällen auch nutzen. In anderen Zweigen der Wissenschaft (bzw. Industrie) sieht das anders aus.

     
 
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