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Ooooh, die Rechteindustrie ist unzufrieden!

09 Mrz

Denn die bittere Erkenntnis des Tages war: Solange die sogenannten Netzaktivisten dank enormer Außenwirkung eine “Meinungsführerschaft” in Fragen der Reglementierung des Internets für sich beanspruchen können, sieht sich die Politik auf breiter Basis buchstäblich außerstande, Regelungen zu treffen, die ein gefühltes “Grundrecht auf Internet”, wie es MdB Thomas Jarzombek (CDU) formulierte, zu berühren drohen. (via)

Wissterbescheid. Den Artikel dazu hat ein ziemlich angefressener Markus bei Netzpolitik geschrieben.

 
6 Kommentare

Verfasst von - 9. März 2012 in Medien, Netzpolitik, Politik, Web 2.0

 

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6 Antworten zu “Ooooh, die Rechteindustrie ist unzufrieden!

  1. AlterKnacker

    10. März 2012 at 10:02

    Mit dem ‚gefühlten‘ Recht bin ich insofern einverstanden, wenn ich es endlich Schwarz auf Weiß gedruckt sehe.

     
  2. Joachim

    12. März 2012 at 13:06

    @AlterKnacker
    ich schätze, das gefühlte Grundrecht des Herrn Jarzombek sollten wir uns besser ersparen.
    Wenn Politik und Medienindustrie frei drehen, dann verweise ich auf:

    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Unlike-Us-Es-gibt-Alternativen-1468857.html

    Die Konsequenz: ein sauberes Pseudo-Netz für alternde Politiker und Medienvorstände. Wir haben dann unsere Ruhe. Das darf ich verlangen, denn ich habe gar nichts Böses im Sinn. Du doch auch nicht, ganz bestimmt…

     
  3. sunnyromy

    12. März 2012 at 22:33

    Reblogged this on SunnyRomy.

     
  4. Publicviewer

    16. März 2012 at 18:10

    Wir sollten einfach noch viel mehr machen, als einfach nur auf die Probleme hinzuweisen.
    Unterschriften sammeln, Petitionen einreichen, umfassende Aufklärung sind die eine Sache.
    Ich denke wir sollten unseren Verhaltenskodex radikal ändern um etwas zu bewirken.
    Hier mal ein paar Gedanken dazu:

    PASSIVER WIDERSTAND

    Die Grundnahrungsmittell in der Umgebung kaufen, achtet auf “Faire Trade”, wie zum Beispiel bei der Teekampagne, in Berlin.
    Kauft keine neuen Autos mehr, denn die alten sind meist viel billiger. Das ist mein Spezialgebiet, ihr könnt mir glauben, dass die neuen Autos allesamt eine hightech Wegwerfware darstellen.
    Glaubt nicht an den Quatsch von Abgasnormen, niedrigeren Co2 Ausstoss.
    Das ist wie mit der Feinstoffplakette und vielen Anderem auch, eine absolute Verarschung.
    Breitbandbildschirme, Handys, PC´s auch mal ein paar Jahre länger benutzen, viele techniche Geräte braucht sowieso kein Mensch.
    Keine Markenklamotten mehr, erteilt Gucci, Boss, und Armani eine klare Absage
    Keine Aktien und Börsenspekulationen, nehmt nicht vorschnell Kredite auf, am besten ihr verzichtet ganz darauf.
    Vergesst nicht, dass unser gesamtes System auf Kredite und unbegrenztes Wachstum aufgebaut ist.
    Treibt wieder Tauschhandel wenn irgend möglich.
    Das gleiche gilt für die Kreditkartenbenutzung, benutzt wieder Bargeld, das ist nicht zurückzuverfolgen.
    Erteilt dem Konsum eine klare Absage!
    So bekommt man dass System in die Knie.
    Schaut mal nach, ob ihr wirklich all Eure Versicherungungen überhaupt braucht, die ihr Euch in all den Jahren angeschafft habt.
    Wenn die Menschen nur noch das kaufen würden, was sie wirklich benötigen, wird sich dieses System ganz schnell als ad acta bestätigen…..

     
  5. opalkatze

    18. März 2012 at 14:26

    Ja, aber so lange es Statussymbole gibt, werden sie auch gekauft werden. Menschen sind so.

     
  6. Publicviewer

    18. März 2012 at 19:15

    Ach und ganz wichtig….hohlt euer Geld von der Bank, falls ihr überhaupt noch welches habt.
    Wenn sich Viele nach ähnlichen Parametern richten würden, hätten wir gar nicht das Problem der Neoliberalisierung.
    Wir sollten unser Konsumverhalten gänzlich überdenken….

     
 
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