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Glanzlichter 89: Europol, Schrödingers Katze und ein Supermarkt

22 Mrz

Der US-Supreme Court findet dann doch nicht alles patentierbar. Dafür geht dort anscheinend eine Waffendiskussion los. Sarkozy nutzt die fragwürdige Gunst der Stunde auf fragwürdige Art. Bei uns kommt die Vorratsdatenspeicherung durch die Hintertür. Clever geplant. Und Doris macht jetzt Ernst und köpft Schröder.

Blog-Glanzlicht

Michael Mann schreibt auf dem lexikographieblog ganz erstaunlicherweise über: Lexikographie – in Theorie und Praxis. Wir alle benutzen Wörterbücher, aber kaum jemand denkt darüber nach, wie sie entstehen. In der Reihe Blogspektrogramm sammeln wechselnde Spektrographen Posts über Sprache. Hört sich langweilig an? Macht euch lieber einen Rotwein auf und fangt an, zu schmökern.

Von Pinterest hab ich bis jetzt auch nur das verstanden: Pinterest: Traffic-Schleuder ohne Urheber. Die nächste goße Abmahnwelle rollt an …

Wäre Popcorn, wenn es nicht ein Journalismusmodell werden könnte: „Why bother working all day on a piece if something you throw together in 20 minutes will get the same attention from the world?“

Weltexklusiv!1!! Felix Schwenzel hat Google nach Einführung des Leistungsschutzrechts fotografiert.

Misha Gordin. Konzeptfotografie.

Nur für euch: Schrödingers Katze. (via)

 
Ein Kommentar

Verfasst von - 22. März 2012 in Glanzlichter

 

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Eine Antwort zu “Glanzlichter 89: Europol, Schrödingers Katze und ein Supermarkt

  1. EsEf

    23. März 2012 at 07:39

    Well – zum Waffenrechtlink … Es gibt in den USA 220 Universitäten, bei denen das tragen von Waffen auf dem Campus und im Unterricht gestattet ist. Nur ein kleiner Teil der Studenten nutzt dieses Recht.

    Entgegen aller landläufigen Annahmen gab es an so einer Uni noch nie einen Amoklauf, es gibt (wenn man den Statistiken trauen darf) keinerlei Straftaten, die die Studenten mit ihren Waffen begangen hätten. Die Verbrechensrate an diesen Colleges (Raub, Vergewaltigung, etc.) ist minimal bis nicht vorhanden.

    Frage: Was braucht ein Amokläufer an Bedingungen, damit er seine Wahnsinnstat ungehindert durchziehen kann? Richtig: Eine „Waffenverbots-Zone“. Massenhaft kreischende und wehrlose Opfer, die sich in die Ecke kauern und gute Ziele abgeben. Massenmörder fühlen sich von solchen „waffenfreien Zonen“ magisch angezogen. Hier können sie davon ausgehen, dass sie auf keinerlei Widerstand treffen und ihre Tat ohne Behinderung durchziehen können.

    Amokläufer mögen verrückt sein, aber sie sind nicht dumm. Die Kosten-/Nutzenanalyse – wenn man das mal so zynisch sagen darf – ist eindeutig. Ist am ausgesuchten Zielpunkt mit Gegenwehr zu rechnen, dann wird sich der potentielle Täter etwas anderes suchen. Schließlich will er so viel Schaden wie möglich anrichten und nicht vorzeitig gestoppt werden.

    Waffenfreie Zonen sind „free fire zones“ für jeden, der sich nicht an die Gesetze hält. Und Verbrecher halten sich nicht an die Gesetze. In den waffenfreien Zonen in in Hamburg und Berlin ist die Verbrechensrate nach der Einführung der Verbote um satte 20% gestiegen …

     
 
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