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Fernsehtipp: Der Sturz – Honeckers Ende, ARD, 21:00 Uhr

02 Apr

Die NDR-Dokumentation stammt von Eric Friedler, der auch “Das Schweigen der Quandts” gemacht hat. Der Film beschäftigt sich vornehmlich mit der späten Geschichte der DDR, es gibt ein längeres Interview mit Margot Honecker. Hört sich interessant an und ist schon wegen der Quandt-Doku bestimmt keine schlechte Wahl. Passt auch gut – kommt direkt nach “Neues aus der Anstalt” (3sat, 20:15 Uhr, heute auch mal wieder mit Hagen Rether). +++ So, hab den Film gesehen, lohnt sich unbedingt. Was für eine gräßliche Frau.

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7 Kommentare

Geschrieben von - 2. April 2012 in Medien, Politik, Wissen

 

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7 Antworten zu “Fernsehtipp: Der Sturz – Honeckers Ende, ARD, 21:00 Uhr

  1. gerdos

    3. April 2012 at 07:53

    Zum Ende der beiden Diktaturen auf deutschem Boden:
    Während die Bevölkerung der Ex-DDR durch eine “friedliche Revolution” in den Kapitalismus drängte, hat die Bevölkerung der abgenutzen Länder seinerzeit bis zu letzten Patrone und bis zum letzten Blutstropfen den Führer und seinen Größenwahnsinn verteidigt und wurde über Nacht -welch seltsame Wandlung- von Faschisten zu Demokraten..

     
  2. opalkatze

    3. April 2012 at 12:04

    Ich finde den Gebrauch der Worte Faschismus und Faschist ziemlich sinnlos. Man könnte es mittlerweile mit “alles, was mir politisch gerade nicht passt” übersetzen. Die deutsche Sprache hat doch genug andere Worte.

     
  3. schwarzmaler20

    3. April 2012 at 12:58

    Gräßliche Frau würde ich nicht sagen. Eine nette alte Dame mit etwas verschrobenen Ansichten, die hinter ihrem Rücken von ihren Verwandten manchmal belächelt aber doch irgendwie auch gemocht wird. Nur leider einst in einer völlig falschen Position. Und damals wie heute nicht begriffen was sie da eigentlich wie gemacht hat und warum sie da nicht mehr ist. Es waren doch immer alle so nett zu ihr. Und die Kinder haben immer so freundlich gewunken, am 1. Mai.

     
  4. opalkatze

    3. April 2012 at 13:28

    Dann musst du jemand anders zugehört haben. Hab selten jemand so Kaltes gehört.

     
  5. Angela

    3. April 2012 at 16:29

    “Grässliche Frau”, absolut. Zynisch, uninformiert, kalt, bekloppt.

    Die Doku vergisst man so schnell nicht, war wirklich sehenswert.

     

     
  6. opalkatze

    3. April 2012 at 16:31

    Ja. Auf sehr bedrückende Weise beeindruckend. Hast du das Friedler-Interview gelesen?

     
  7. Angela

    3. April 2012 at 21:00

    Jetzt hab’ ich’s getan. Interessant, @Vera.

    In der Doku wurden die Aussagen von Frau Honecker von niemandem kritisiert. Fiedler konterte gekonnt mit Berichten und Aussagen von Zeitzeugen. Wenn Frau Honecker besonders ‘engagiert’ war, klopfte sie fahrig (hoerbar) auf ihre Schenkel… Auch sowas blieb dem Betrachter nicht verborgen. Sie hatte etwas unangenehm Haftendes. Ihr kalter Blick mit dem Dauerlächeln… :( Gruselig war zum Schluss ihre Prognose mit dem ‘Keim’.

    Gysi war ganz sachlich. Sehr gut.

    Ich bin gerade in der EX-DDR und fand es ganz erfrischend, mich heute mit einigen, die hier aufgewachsen sind, ganz unbefangen unterhalten zu können. Der kranke Keim geht nicht auf.

     
 
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