RSS

Glanzlichter 91: 47 Manager, 15 Thesen und die Muppets

05 Apr

Suu Kyi hat ein bisschen gewonnen, Annan sagt, die Waffenruhe in Syrien solle am Dienstag um 6.00 Uhr beginnen. „Es habe keine Verletzten gegeben und das Ereignis habe auf die Umwelt keine Auswirkungen“ – na? Richtig, Atomkraftwerk, dieses Mal Penly in Frankreich. Deutschland und die Schweiz zoffen sich mal wieder, irgendwas war mit Grass, und das mit dem Betreuungsgeld ist auch ziemlich bescheuert. Jim Marshall ist tot.

Handelsblatt, 5. April 2012

Da hat sich jemand selbst ein Osterei gelegt. Auf stolzen sechs Doppelseiten: In seiner Printausgabe hat das Handelsblatt die Aktion „Mein K©pf gehört mir“ losgetreten und online gleich noch mal nachgelegt. Unter den 100 Handelsblatt-„Kreativen“ sind allerdings 47 Manager und nur 26 Kreativschaffende, hat Marcel Weiss nachgezählt.

Vorab das hier, den Rest bitte erst danach anklicken. Marcel-André Casasola-Merkle, Bruno Kramm (auch hier), John Nebel, Thomas Knüwer und Andere haben zu Recht empört geantwortet. Bereits vor einigen Tagen hat Dirk von Gehlen sich mit Aussagen Dieter Gornys befasst, und Johnny Haeusler mahnt zu mehr Augenmaß.

Worin das tatsächliche Problem besteht, hat Oliver Link im Interview mit dem Rechtswissenschaftler Karl-Nikolaus Peifer herausgearbeitet, und Thomas Stadler findet: Wir müssen wieder über das Urhebervertragsrecht reden

„Zeit Online“-Chef Wolfgang Blau im kress-Interview: „Eine Paywall würde uns nur behindern“

Die Lücke des 20. Jahrhunderts: Visualisierung des Schutzfristenproblems im Urheberrecht

Beim Freitag haben sich verschiedene Autoren durchaus vorösterliche Gedanken gemacht: Die nächsten 10 Gebote, bitte

Michelle Obama lädt ins virtuelle Weiße Haus

Den Original-Egg Bot gibt es bei Evil Mad Science LLC.

Die Muppets beschweren sich bei Goldman Sachs.

 
Ein Kommentar

Verfasst von - 5. April 2012 in Glanzlichter

 

Schlagwörter:

Eine Antwort zu “Glanzlichter 91: 47 Manager, 15 Thesen und die Muppets

  1. marsman

    7. April 2012 at 11:07

    Falls es okay, weil etwas distanziert vom Thema „Rechteinhaber“, etc., zur
    Auflockerung hier eine Lied – Parodie über die Probleme der alten Medien und
    Werbewirtschaft mit dem Internet, Google, usw.. In dieser Parodie wird genüsslich noch
    Salz in die „Wunden“ eben dieser alten Mächte gestreut. Die in dem Video gezeigten
    Probleme der (US) Werbewirtschaft sind real.
    Der Mad Avenue Blues:

     
 
%d Bloggern gefällt das: