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Arbeitskosten in der Europäischen Union

26 Apr

The labour cost index (LCI) shows the short-term development of the labour cost, the total cost on an hourly basis of employing labour. In other words, the LCI measures the cost pressure arising from the production factor “labour”. This article takes a look at the most recent evolutions of the LCI, both at the level of the European Union (EU) and the Member States.* (Weiter bei Eurostat »)


* Der Arbeitskostenindex zeigt die kurzfristige Entwicklung der Arbeitskosten, also der Gesamtkosten der gewerblichen Beschäftigung auf Stundenbasis. Mit anderen Worten misst der LCI den Kostendruck durch den Produktionsfaktor Arbeit. Dieser Artikel wirft einen Blick auf die jüngsten Entwicklungen des LCI auf der Ebene der Europäischen Union (EU).

EU und Eurozone:

Die EU-27 umfasst Belgien (BE), Bulgarien (BG), die Tschechische Republik (CZ), Dänemark (DK), Deutschland (DE), Estland (EE), Irland (IE), Griechenland (EL), Spanien (ES), Frankreich (FR), Italien (IT), Zypern (CY), Lettland (LV), Litauen (LT), Luxemburg (LU), Ungarn (HU), Malta (MT), die Niederlande (NL), Österreich (AT), Polen (PL), Portugal (PT), Rumänien (RO), Slowenien (SI), die Slowakei (SK), Finnland (FI), Schweden (SE) und das Vereinigte Königreich (UK).

Der Euroraum (EA-17) umfasst Belgien, Deutschland, Estland, Irland, Griechenland, Spanien, Frankreich, Italien, Zypern, Luxemburg, Malta, die Niederlande, Österreich, Portugal, Slowenien, die Slowakei und Finnland.

 
4 Kommentare

Verfasst von - 26. April 2012 in Europa, Politik

 

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4 Antworten zu “Arbeitskosten in der Europäischen Union

  1. Publikviewer

    26. April 2012 at 13:21

    Oh jaa…interessanter Artikel..danke…:-))

     
  2. Joachim

    26. April 2012 at 21:45

    Phuu, schwere Kost, die Du da präsentierst. Ich habe das mal anaylsiert und war vom Ergebnis überrascht.

    Der LCI verhält sich (mathematisch) chaotisch, etwa vergleichbar mit einem Tsunami. Schon die Schwinger 2008 nach der Bankenkrise lassen kaum einen anderen Schluß zu.

    Meine Spekulation: Chaos und nahezu sichere Wirtschaftskrisen sind nur dann in den Griff zu bekommen, wenn die Wirtschaftsparameter entkoppelt und gedämpft werden. Sprich vielleicht durch eine Spekulationssteuer, weniger Geldkonzentration, Resourcenmanagement…

    Es ist allerhöchste Eisenbahn dem seltsamen Attraktor Banken und Finanzmarkt seine Möglichkeit zur Instabilisierung des Systems zu nehmen. Das System muss unabhängiger von Banken werden und die Banken selbst werden stabil. Allerdings ohne 20+% garantierten Gewinn.

    Ein stabileres System verhindert Spekulation aufgrund der Nichtlinearität, reduziert also bestimmte Gewinne. Dafür wird ein Kollaps unwahrscheinlicher.

    Eine Überlegung zum Schuldenabbau in diesem Modell zeigte massiv rekursives (und chaotisches) Verhalten bis hin zu einem möglichen Wirtschaftskollaps. Doch auch Schulden destablisieren massiv indem sie die Abhängigkeiten der Wirtschaftsparameter vergrößern, damit nichtlineares Verhalten des Systems und damit Chaos, den Tsunami fördern.

    Ich beneide wirklich keinen Finzanzminister.

    Nebenbei könnte mir nun klar sein, wie Unternehmen über hohe Lohnnebenkosten stöhnen und die Arbeitskosten trotzdem weder gestiegen noch hoch im europäischem Vergleich sind.

    Mist, das sollte doch ganz kurz werden :-(

     
  3. opalkatze

    26. April 2012 at 22:33

    Ich hätte das als Hausfrau anders und kürzer ausgedrückt, meine aber dasselbe. (Darf ich dir auf Twitter @teraeuro, @blicklog und @egghat empfehlen? Den „Rest“ lernst du dann von selbst kennen – eine ganze Truppe fitter WiWis.)

     
  4. Joachim

    27. April 2012 at 08:53

    Wobei ich ergänzen muss, dass die Spekulation oben zwar durchaus einen begründeten Hintergrund hat, doch keinesfalls von ein paar Daten auf eine Allgemeinheit zu schließen ist! Es passte nur alles so erstaunlich, je mehr ich „experimentierte“. Stop

    thx für die Twitter-Links.

     
 
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