RSS

DRadio Netzreporter: 1, 2, 3 – barrierefrei

22 Mai

So schnell ging das: Am 18. habe ich mich beim DRadio Wissen-NetzReport beklagt, dass ich wegen angeborener Innenohrschwerhörigkeit die Sendung mit ihren vielen Hintergrundgeräuschen nicht hören kann. Seit heute gibt es die Manuskripte auf dem Netz.Reporter-Blog – großes Kompliment an die Macher!

Mit Innenohrschwerhörigkeit oder Schallempfindungsschwerhörigkeit kann man sehr gut ’normal‘ hören. Was nicht geht: Wenn Geräusche wie z.B. Sprache und Musik etwa gleich laut sind, hört man nur noch Klangmatsch. Das Gehör kann nicht trennen.
Meine Freunde haben sich daran gewöhnt, dass Musik aus dem Autoradio und gleichzeitige Unterhaltung nicht möglich sind. Auch beim Fernsehen gibt es Probleme, wenn die Hintergrundmusik oder der O-Ton bei gleichzeitiger Off-Übersetzung nicht deutlich leiser sind. In größeren Gruppen oder in der Kneipe sind Gespräche schwierig, aber man entwickelt seine Tricks. Schließlich ist es auch nicht schlimm, das Problem kurz zu erklären.

Über diese pragmatische Lösung durch @Netzreport und die Kooperative Berlin werden sich bestimmt noch andere freuen, die schlecht oder gar nicht hören. Außerdem ist es ein weiterer Beweis, dass das Internet zur Barrierefreiheit und damit zur Teilhabe beiträgt.

 
3 Kommentare

Verfasst von - 22. Mai 2012 in Leben, Schön!, Web 2.0, Wissen

 

Schlagwörter: , , , , , , , , ,

3 Antworten zu “DRadio Netzreporter: 1, 2, 3 – barrierefrei

  1. Joachim

    24. Mai 2012 at 11:35

    Zwei Dinge sind schön:
    Die Reaktion von DRadio auf eine „Kritik“ und die Tatsache, dass hier eine positive Nachricht im Kontext der Medien steht.

    Nicht so „perfekt“ ist die Tatsache, dass ich nun, um diesen Blog lesen zu können, im FF immer „kein Stil“ anwählen muss. What have you done? Oder liegt das „an mir“?

     
  2. opalkatze

    24. Mai 2012 at 15:19

    Ja, an deinen Einstellungen vermutlich. Obwohl WP gerade sehr viel verschlimmbessert. Ich war auch mal Programmierer und finde, – heute – irgendwann ist die Grenze von „was könnte es denn noch können können“ erreicht.

     
  3. Joachim

    24. Mai 2012 at 23:09

    Hmm, workes at home. Bahnhof? Ägypten? Meine Meldung kam nur, weil ich befürchte, es könne jemanden abhalten diesen Blog zu lesen. Mir selbst reicht ja lynx aus :-)) Es kommt eben auf den Inhalt an. Und nicht auf Featurerismus.

    Oh ja, sagtest Du gerade schon, Kollege. Klaro.

    ps: Ach, die Story von Atze kommt noch irgendwann die Woche via Mail. Ist nicht so einfach „Kinder“ los zulassen – so verzieht man die total… nothing changed till now.

     
 
%d Bloggern gefällt das: