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Lafontaine: Anfängerpech

22 Mai

Na ja, kann mal passieren, wenn man erst seit ein paar Tagen in der Politik ist. Als blutiger Neuling konnte Lafontaine ja unmöglich wissen, wie man es richtig macht, um so einen Parteivorsitz zu ergattern.

Mann, Mann, Mann. Steigt im Herbst letzten Jahres wie Phönix aus der Asche, hält eine großartige Rede – und verzichtet dankend auf Machtansprüche. Die könnten ihm ja bei den bevorstehenden Wahlen um die Ohren fliegen. Dann möchten Monseigneur lieber doch den Parteivorsitz wiederhaben. Seine Gnaden Oskar der Ewige versucht es mit Erpressung: Entweder Bartsch oder ich; wer nicht für mich ist, ist gegen mich. Partei? Egal. Ideologie? Image? Egal. Der Haufen geht eh über die Wupper. Oder besser: Über die Leine, am 2. und 3. Juni.

Du warst mal ein toller Politiker, Oskar. Aber die Klatsche haste dir selbst zu verdanken. Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um. Du Anfänger.

 
11 Kommentare

Verfasst von - 22. Mai 2012 in Politik

 

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11 Antworten zu “Lafontaine: Anfängerpech

  1. daMax

    23. Mai 2012 at 00:05

    Gnihihihi, schön gerantet liebe Katze.

     
  2. fletcher2

    23. Mai 2012 at 00:15

    Gute Satire – super!

    Nur mal so – zum Lesen

    http://www.nachdenkseiten.de/?p=13317

     
  3. opalkatze

    23. Mai 2012 at 00:16

    Ach ist doch wahr –

     
  4. opalkatze

    23. Mai 2012 at 00:17

    HA! Musse ma kucken, wenn ich wirklich Satire schreib.

     
  5. altautonomer

    23. Mai 2012 at 07:39

    Ist das hier Dein Bewerbungsschreiben als Pressesprecherin von Bartsch?

     
  6. pantoufle

    23. Mai 2012 at 08:57

    … Pantoufeln zuckt mit den Schultern. Warum sollte bei der Linken das funkionieren, was bei der SPD seit Jahren für anhaltendes Gähnen sorgt: Die Diktatur der Greise. Diese Warntafeln der Sozialdemokratie sorgen nachhaltig dafür, daß Nichtwählbarkeit Teil des Parteiprogramms geworden ist. Gabriel, Nahles, Steinbrück – kann man noch tiefer sinken? Dagegen ist ja Horst Seehofer ein Hort des Forschritts.
    Und nun hat Oskar seine Kandidatur zurückgezogen. Na und? Man sollte sich lieber fragen, worin das Versprechen liegt, hätte er den Vorsitz übernommen. Lafontaine ist kein Karl Liebknecht oder Willy Brandt – nebenbei auch keine Sahra Wagenknecht. Hat der Mann noch Visionen? Ich denke nicht: Er hat dem unerträglichen Machtpoker innerhalb der Linken nur dort eine weitere Nuance von Zerrissenheit hinzugefügt, wo Ideen gefragt waren.
    Was erwartet man denn von einer modernen Linken Partei? Ein weiteres Kabinett von Mumien, bei denen jedes zweite Wort „Koalition“ und „Machterhalt“ ist? Die Zeit ist über Lafontaine hinweggegangen. Der fast 70jährige ehemalige Boxchampion ist bereits auf dem Weg zur Wage gescheitert – es hat nicht einmal für die erste Runde gereicht. Das könnte man tragisch finden, wenn es nicht so lächerlich wäre.

     
  7. daMax

    23. Mai 2012 at 09:28

    Hihi… ein Horst des Fortschritts :-D

     
  8. opalkatze

    23. Mai 2012 at 13:31

    Himmelfahrtskommando? Nein danke. Ich habe keine großen Sympathien für die Linke und genügend Parteigedöns hinter mir.

     
  9. Hackentrick

    23. Mai 2012 at 15:51

    Mich stört vor allem Lafontaines innerparteiliches Demokratieverständnis, weil er einen Gegenkandidaten nicht akzeptiert. Das ist ja schlimmer als im Sandkasten („der hat mir mein Förmchen geklaut *heul*)… Ein König Oskar wird zum Parteivorsitzenden berufen, nicht gewählt!

     
  10. opalkatze

    23. Mai 2012 at 16:54

    Sachichdoch.

     
  11. Hackentrick

    23. Mai 2012 at 23:41

    @opalkatze: Stimmt :-)

     
 
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