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Kabinett hat LSR beschlossen

29 Aug

Na bravo. Hoffen wir, dass es im Parlament zerpflückt wird, zumal nach den Zahlen, die TRG geliefert hat.

  • iRights.info hat Hintergrund und Wortlaut
  • Elektrischer Reporter, in dem alles noch einmal erklärt wird (Video, 4:45 Min.)
  • Christian Bartels schreibt im Altpapier: „Wer es inhaltlich denn ist, der Inhalte entsprechend einer Suchmaschine aufbereitet, ohne aber eine Suchmaschine zu sein, und ob dann überhaupt noch jemand Lesitungsschutzgebühren bezahlen wird, wenn Google halt nicht mitmachen möchte, das wird sicher angeregt diskutiert werden, sobald das Kabinett zur Tat geschritten sein wird.“
  • Christoph Keese antwortet Kay Oberbeck: Bekommen Verlage wirklich sieben Milliarden Dollar von Google?
  • Bei Netzpolitik sind verschiedene Sichten auf das am Mittwoch beschlossene LSR beschrieben

Teilweise Textübernahme von Carta

 
8 Kommentare

Verfasst von - 29. August 2012 in Kaffeesatz, Kultur, Medien, Netzpolitik, Politik, Web 2.0

 

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8 Antworten zu “Kabinett hat LSR beschlossen

  1. Heiko

    29. August 2012 at 12:21

    Ich habe da so meine Zweifel, dass das Gesetz im Parlament gestoppt und die Bundesregierung damit von ihren eigenen Fraktionen bloßgestellt wird.

    Wir sollte eher hoffen, das am Ende nicht die erste Fassung des LSR beschlossen wird.

     
  2. opalkatze

    29. August 2012 at 12:33

    Ja. Sehe ich ziemlich genauso.

     
  3. Pantoufle

    29. August 2012 at 13:17

    Dieses Gesetz geht in seiner jetzigen Form kommentarlos durch. Springer zahlt – die anderen hüpfen.

     
  4. opalkatze

    29. August 2012 at 13:19

    WAS zahlt Springer?

     
  5. Pantoufle

    29. August 2012 at 17:59

    75 Millionen an Döpfner. Da wird es doch noch für den Einkaufbummel oder die Urlaubsreise eines Abgeordneten reichen.
    Ach! Deutsche Politiker sind nicht bestechlich? Na, dann können sie ja auch das Antikorruptionsabkommen unterzeichnen.
    Tun sie aber nicht. Da greift dann auch die Unschuldsvermutung nicht.
    Pech gehabt.

     
  6. opalkatze

    29. August 2012 at 18:32

    Nee nee, Döpfner ist Keeses Chef, und die Asche kam von Friede (SCNR). Und mit Behauptungen bin ich vorsichtig, außer, sie sind so unwahrscheinlich, dass sie wahr sein müssen.

     
  7. Pantoufle

    29. August 2012 at 22:13

    Pantouflen sind ja bekanntlich etwas schwer von Begriff… Das kann – da Korruption ja ausfällt wegen verboten und der deutsche Politiker per se moralisch hochstehend ist – ja nur folgendermaßen gewesen sein.
    Döpfner zitiert seinen Laufburschen Keese ins Büro:
    „Mein lieber Keese – ich habe eine umwerfend sensationelle Idee. Sie, mein Lieber, schreiben mir flugs zehn gute Gründe auf, warum Verleger ein bedingungsloses Grundeinkommen verdient haben und dann schenkt mir Friede Springer 75 Millionen Euro, weil ich immer so gute Ideen habe.“

    „Aber natürlich, geliebter Chef. Ist schon in Arbeit – betrachten Sie es als erledigt! Ähh … wirklich zehn? Tun`s nicht vielleicht auch… sagen wir mal sieben – die wären dann auch besonders gut, auch wenn mir im Moment ehrlich gesagt nicht ein Einziger in den Sinn kommt.“

    „Keese, Keese – Sie kleiner Schlawiner! Da fällt ihnen doch bestimmt mehr ein! Und wenn Sie damit fertig sind, gehen Sie einfach in der Mittagspause des Bundestages da mal in die Kantine und verteilen ein paar Zettel, wo das draufsteht. Wenn Sie jemand fragt, wer sich sowas ausdenkt, sagen Sie einfach, daß das ihre Idee war. Die Abgeordneten lesen das dann und finden das so gut, daß sie es ins Programm für die nächste Bundestagswahl mit reinnehmen. Ganz sicher!“

    „Ja Chef! Mach ich, Chef! Ich will Ihre wertvolle Zeit auch gar nicht über Gebühr in Anspruch nehmen, aber: Was ist, wenn die Abgeordneten das nicht ganz so doll finden oder nicht lesen können…. es gibt ja so Leute… Da könnte man doch vielleicht ein wenig nachhelfen. Unsere Beziehungen zu Audi oder der Lufthansa… rote Rosen für Sahra Wagenknecht, die ist schließlich auch nur Frau…?“

    „Sind Sie des Wahnsinns fette Beute, Keese! Das ist Beamtenbestechung und das gibt es im Hause Springer nicht! Hören Sie: Auf keinen Fall! Die Macht der Argumente, der Worte. Wir sind schließlich Kuh-Journalisten! Intellektuelle, vernehmen Sie meine Worte? Und von der Wagenknecht: Da lassen Sie gefälligst ihre Wichsgriffel! Die durchschaut … ähh, ich meine: missversteht das mit Sicherheit. Die missversteht immer und leider fast alles!“

    „Jawoll Chef! Verstehe vollkommen! Macht der Worte und Argumente! Habe vollkommen verstanden Chef: Bedingungsloses Grundeinkommen – gnadenlos geniale Idee! Sie werden es lieben! Werde einfach das Gerücht in die Welt setzen, das eigentlich wir Google gründen wollten… ging nur nicht, weil Silvester und am nächsten Tag konnte sich keiner daran erinnern! Denen werden wir es zeigen!“

    „Sehen Sie, lieber Keese: So kenne ich Sie – da spricht wieder der Käse aus Ihnen. Und immer dran denken: Die Idio… äh Abgeordneten müssen glauben, das es ihre eigen Idee war. Und das mir dabei kein Groschen in die Taschen dieser Nützlinge fließt! Haben wir uns verstanden?“
    „Bin schon unterwegs, Chef!“

    So wird es dann wohl gewesen sein. Das ich da nicht gleich drauf gekommen bin? Korupte Politiker: Die gibt es in Togo, aber doch nicht bei uns.

     
  8. opalkatze

    30. August 2012 at 02:17

    Ah. Deutlich besser. Geht doch.

     
 
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