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Internet wirft US-Zeitungswerbung 50 Jahre zurück

18 Sep

ausgaben-fuer-zeitungswerbung-in-den-usa
Fand ich sehr interessant (Update: das hier auch). Mehr Statistiken gibt’s bei Statista. (CC BY-ND)

 
14 Kommentare

Verfasst von - 18. September 2012 in Journalismus, Marketing, Medien, Web 2.0

 

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14 Antworten zu “Internet wirft US-Zeitungswerbung 50 Jahre zurück

  1. AlterKnacker

    18. September 2012 at 12:37

    Ich sehe nicht allein das Internet dafür verantwortlich, sondern eher noch den Journalismus im Allgemeinen. Es ist doch so leicht, die Schuld bei anderen zu suchen, statt sich mal an die eigene Nase zu fassen. WIR aus dem Net beleben eigentlich den gesamten Journalismus, statt ihm zu schaden.

     
  2. opalkatze

    18. September 2012 at 12:38

    Lass das nicht den Christoph Keese hören.

     
  3. pantoufle

    18. September 2012 at 13:50

    Die Diskussion ist gar nicht sooo neu. Seit Mitte der 50er Jahre gab es regelmäßige Fernsehprogramme, von denen auch befürchtet wurde, sie würden die Tageszeitungen verdrängen (was nicht geschah).
    Die Mischung von Internet und dem Märchen von ewigen Wachstum ist natürlich eine explosivere Mischung.
    Der Begriff „gesundschrumpfen“ hat offenbar nur dann keinen unangenehmen Geruch, wenn es sich um einfache Arbeitnehmer und nicht um Verleger handelt.

     
  4. Andreas Moser

    18. September 2012 at 14:34

    Was den Journalismus belebt, belebt nicht unbedingt den Anzeigenmarkt.

    Ich denke schon, daß das Internet dafür mit verantwortlich ist.
    Ich bin alt genug, um mich an die Wochenendausgaben der SZ in den 1980ern und 1990ern zu erinnern. Da gab es 80 Seiten voll mit Stellenanzeigen. Die sind jetzt im Internet.
    Die Lokalzeitung zu der Zeit war voll mit Kfz- und Vermietungskleinanzeigen. Vieles davon ist jetzt im Internet.

     
  5. Bernhard

    18. September 2012 at 15:51

    Die Welt wird bunter. Und längst haben die großen Verlage die Zeichen der Zeit erkannt und sich ihren Platz im Web gesichert. Nur wer flexibel bleibt, kann sich dauerhaft festsetzen, das war schon immer so…

     
  6. opalkatze

    18. September 2012 at 16:17

    Sehe ich wie Andreas. Es ist sehr viel ins Internet abgewandert, viele Printausgaben haben zugemacht oder wenigstens diue Redaktionen verkleinert. Und der Trend geht seit 4, 5 Jahren zur Werbung im Netz.

    Nu kannste den amerikanischen und den deutschen Print-Markt nicht vergleichen, die Verleger üben bei uns eher die Nummer „lerne klagen, ohne zu leiden“ – im Gegensatz zu den USA geht’s dem deutschen Markt noch gut. Vor allem haben die Deutschen rechtzeitig geschaltet, dass diese Entwicklung dem Journalismus nicht gut tut, ist eine andere Geschichte.

    In den Staaten haben sich viele Aktivitäten – im Gegensatz zu hier – ganz ins Netz verlagert. Hier ist man als Blogger ein rosa Elefant, wenn man Geld verdient, das ist dort anders. Das sollte man so ein bisschen im Hinterkopf haben, wenn man die zunächst spektakuläre Grafik sieht.

    Zusammengefasst: Während bei uns die Verlage etwas ganz Anderes machen und letztlich dem Journalismus dadurch massiv schaden, haben sich in den USA neue Geschäftsfelder im Journalismus aufgetan.

     
  7. opalkatze

    18. September 2012 at 16:18

    Siehe oben. Und lies Wolfgang Michal.

     
  8. ninjaturkey

    18. September 2012 at 16:20

    »…Internet wirft US-Zeitungswerbung 50 Jahre zurück…«

    Und da gehört sie auch hin und hoffentlich nicht nur die US-Zeitungswerbung. Wenn die Verlage (und andere) keine Lust haben, sich den neuen Gegebenheiten anzupassen, auf die wir alle uns einstellen müssen, dann muss deren Geschäftsprinzip zwecks Neuorientierung eben wieder auf Anfang gestellt werden. Einfach nur den bequemen Status Quo mit massiver Lobbyarbeit halten zu wollen, reicht eben nicht.

     
  9. opalkatze

    18. September 2012 at 16:27

    Vor dem Kommentieren zu lesen, ist nicht völlig unnütz.

     
  10. pantoufle

    18. September 2012 at 18:06

    na, das ich das nicht eher gelesen habe…

     
  11. Klaus Jarchow

    19. September 2012 at 11:37

    Immerhin sind den Zeitungen noch die Todesanzeigen geblieben …

     
  12. Klaus Jarchow

    19. September 2012 at 11:40

    Die Verlage haben die Kurve doch längst gekriegt. Journalismus wird irgendwann Teil der Firmengeschichte aus grauer Vergangenheit sein. Burda expandiert derzeit vor allem beim Tierfutterhandel im Internet …

     
  13. TmoWizard

    22. September 2012 at 03:07

    Sehr interessante Statistik. Noch interessanter finde ich allerdings deinen Hinweis auf Wolfgang Michal! Ich habe mich da mal in seinen Blog eingelesen und muß sagen, daß er ziemlich gut schreibt. Deswegen mein Dank für diesen Hinweis, hab auch gleich seinen Feed abonniert! ;-)

    Grüße aus TmoWizard’s Castle

    Mike, TmoWizard

     
  14. opalkatze

    22. September 2012 at 12:26

    Tja, der verdient sogar Geld damit ,) Der Blick in meine Blogroll lohnt sich übrigens auch …

     
 
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