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Gestern im Bundestag: Überwachung auf dem Plan, Leere im Saal

27 Jun

Unter TOP-Zusatzpunkt 3 fand gestern die Debatte Konsequenzen für Deutschland aus der internationalen Internetüberwachung statt (ab Min. 3:56; Heise, Die WELT). Auf der Besucherempore waren mehr Menschen als im Plenum. Dabei war Hans-Peter Friedrich wieder so gut in Form (ab Min. 00:35; S. 31817, unten links). Update: Kleine Twitter-Debatte auf Storify.

Tagesthemen 26.06.2013, Screenshot
 
8 Kommentare

Verfasst von - 27. Juni 2013 in Kaffeesatz, Netzpolitik, Politik, Web 2.0

 

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8 Antworten zu “Gestern im Bundestag: Überwachung auf dem Plan, Leere im Saal

  1. Timo

    27. Juni 2013 at 18:48

    Siehe Meldegesetz….naja. Dieser Staat verkommt mehr zu einem Witz. Ich habe mehr Angst vor diesen Politmarionetten im christlich-religiösen Gewand, als vor dem Iran oder Nordkorea. Schon komisch, welche Bedrohungen die USA und GB in Deutschland sehen. Wohl, weil es immer noch Kritiker gibt, die sich nicht so recht anpassen wollen.

     
  2. pantoufle

    27. Juni 2013 at 23:31

    Katze: Habe mich gerade unsterblich in das linke Schlüsselbein Deiner »Likerin« durchshit verliebt. Das war zu erwarten – es konnte nicht anders kommen. Was tun? Ich verlasse Haus und Hof, geh zurück woher ich kam… suche nach diesem Schlüsselbein, diesen Augenbrauen. Oh, lass mich sie finden – es ist Internetz, eine Chimäre, ein Geist. Augen, die mich verfolgen. Keine Zeit mehr, zu suchen. Ach ich Verlassener!

    Ich liebte Sie: Vielleicht ist dieses Feuer
    In meinem Herzen noch nicht ganz verglüht;
    Doch Ihre Ruh ist mir vor allem teuer;
    Durch nichts betrüben will ich Ihr Gemüt.
    Ich liebte Sie, stumm, hoffnungslos und schmerzlich,
    In aller Qual, die solche Liebe gibt;
    Ich liebte Sie so wahrhaft und so herzlich,
    Gott geb, daß Sie ein andrer je so liebt.

    Alexander Sergejewitsch Puschkin

     
  3. t.h.wolff

    6. Juli 2013 at 12:48

    Nach der Ouvertüre hat man eigentlich schon keine Lust mehr, sich diesen schwarzen Apparatschik bis zum Ende anzutun.

    „Der Schutz der Privatsphäre ist Ausfluß der Grundrechte unserer Verfassung.“

    Fürwahr eine Formulierung von perlender Süße. Ich als Amateur hätte vermutlich „Ausdruck“ gesagt. Aber ich halte die Bürgerrechte jenseits der bürgerlichen Besitzrechte auch nicht für eine pathologische Erscheinung wie Friedrich. Vorsicht, Freud hört mit!

     
  4. opalkatze

    6. Juli 2013 at 13:00

    Der vorletzte Satz ist sehr gelungen. :]

     
 
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