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Veggie Day – warum nicht?

05 Aug

Regt euch wieder ab. Ihr könnt an dem Tag, an dem es in der Kantine kein Fleisch gibt, ein Schnitzel von zuhause mitbringen oder woanders essen gehen. Und mal ehrlich: Wir essen doch sowieso nach Lust und Laune, auch viel ungesundes Zeug, warum sollten wir uns nicht einen Tag in der Woche beherrschen können? Das Einzige, das mich stört, ist der missionarisch gefärbte Tonfall, den die Grünen ganz gerne mal haben – jedenfalls empfinde ich es so. Aber gut, dass wir mal drüber reden. Wenn ihr euch unbedingt aufregen wollt, dann hierüber oder über das hier. Oder am besten gleich über die sagenhafte Verbraucherpolitik der EU, Stichwort Lebensmittelsicherheit.

 
15 Kommentare

Verfasst von - 5. August 2013 in Europa, Kultur, Leben

 

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15 Antworten zu “Veggie Day – warum nicht?

  1. Erbloggtes

    5. August 2013 at 19:41

    Die Aufregungsmaschine funktioniert auch nur wegen des missionarischen Tonfalls, der ja bei Umweltbewegung & Co stets vorhanden ist. So kann man die Grünen leicht als die Islamisten der Fleischtheke darstellen.

     
  2. me

    5. August 2013 at 19:48

    Warum nicht? Weil ich mich nicht zwingen lasse. Darum nicht. Was ist das für eine Sch*ße den Leuten konsequent alles vorzuschreiben? Rauchen, Glühbirnen und jetzt was ich zu essen habe …

     
  3. Volker

    5. August 2013 at 19:51

    So kann man auch dem Volke die Entmündigung leichtmachen, weil es ja gesund ist. Selber entscheiden bedeutet für mich Freiheit, ein selbstbestimmtes Leben und ich darf mich gut fühlen. Vorgaben sind etwas aus dem Hause Zucht und Ordnung. So Deutsch will ich mich nicht geben.

     
  4. Heiko

    5. August 2013 at 20:14

    Ich fände es besser, wenn man die Kantinen dazu animieren würde täglich auch vegetarische Speisen anzubieten, damit dann jeder selber entscheiden kann, ob und wann er auf sein Steak verzichtet. Aber den Leuten vorschreiben zu wollen, wann sie vegetarisch zu essen haben, passt irgendwie zu den aktuellen Grünen, die am liebsten alles verbieten wollen, was nicht in ihr Weltbild passt.

     
  5. Der Emil

    5. August 2013 at 20:24

    Gut, dann gleich noch einen Insekten-Tag dazu (an dem gibt es nur gegarte Insekten zu essen) und einen Minirock-Tag (an dem müssen ALLE mit Minirock zur Arbeit kommen – auch die Männer) und einen Entgeltoffenbarungstag und und und und

    Gehts noch? So bescheuert reglementiert war mein Leben in noch keinem Land wie hier in dieser sogenannten Republik!

     
  6. Der Emil

    5. August 2013 at 20:25

    Ach ja: über die anderen Sachen hab ich mich schon aufgeregt, oft genug.

     
  7. hinrich7

    5. August 2013 at 20:29

    Gerne können wir auch mal vegetarisch. Aber weder die Kirche noch die Grünen haben mir das Ob und Wann vorzuschreiben!

     
  8. WhiteHaven

    5. August 2013 at 22:34

    So eine Art wöchentlicher Ramadan auf vegetarisch? Nein Danke! Das ist doch im wahrsten Sinne des Wortes Bevormundung ;-)

     
  9. ninjaturkey

    5. August 2013 at 22:37

    Habe heute lecker Couscous mit Mangostreifen, frischen Kräutern und Mangold (die letzten beiden aus dem eigenen Garten) gegessen. Lecker. Fleisch gibts bei uns ohnehin nur selten. Aber vorschreiben lassen will ich´s mir auch nicht!

     
  10. altautonomer

    6. August 2013 at 07:31

    Bei mir ist jeden Tag Veggie-Tag. Gestern noch wieder mal ein Tofu geschlachtet. Diese grüne Ideologie vom politisch korrekten Konsum (Bio-Sprit, Elektroauto usw), zur Rettung der Tiere und des Klimas geht mir schon lange an demselben vorbei. Es ist mir persönlich übrigens egal, was andere in ihre Körperöffnungen hineinstecken.

    Gruss von den radikalen Salatisten.

     
  11. landbewohner

    7. August 2013 at 13:58

    genauso seh ich das auch. ich will mir weder von mufti, guru oder ökofaschist erzählen lassen, wie ich zu leben, bzw was ich zu essen habe.

     
  12. altautonomer

    8. August 2013 at 07:58

    Dieser Aufreger wurde von Bild angestoßen und ist in Wahrheit ein alter Hut :
    Seit mehr als drei Jahren unterstützen die Grünen Vorstöße zur Einführung eines »Veggie Days« — einen Tag in der Woche, in dem es in Kantinen kein Fleisch gibt. Es gibt dazu diverse Fraktionsentscheidungen und Positionspapiere, Beschlüsse der Bundesdelegiertenkonferenzen 2010 und 2013.

    Was aber an der richtigen Einschätzung der grünen Forderung durch die Autorin nichts ändert.

     
  13. flurdab

    9. August 2013 at 13:00

    Ist doch schön wie leicht man die Öffentlichkeit von den echten Problemen ablenken kann.
    War da nicht was mit NSA?
    Was haben die Grünen dazu beizutragen, den Veggieday?

    Na da bin ich doch meiner Sorgen entledigt.

    „A Gurke a day keeps the Problems away“

     
  14. Garfield

    9. August 2013 at 19:36

    warum na sich über den Petrischalen-Burger aufregen soll, erschließt sich mir nicht so ganz…

    wenn ich die Risiken der Herstellung/Verbrauch von künstlichem Fleisch für den Verbaucher, den Konaequenzen der Massentierhaltung für die „Verbrauchsobjekte“ gegenüberstelle – pendelt sich die Waage MMN so ziemlich bei Null ein…
    wenn’s am Ende nicht sogar ein deutlicher Fortschritt ist, die Leute ohne Nutz-/Massentierhaltung mit Fleisch versorgen zu können.

    Die Frage ist nur, welcher (noch nicht absehbare) Rattenschwanz da mitkommt – aber das ist beim Thema Gentechnik und v.A. dem medizinischen Fortschritt grundsätzlich so.

     
  15. katrinhilger

    12. August 2013 at 18:01

    Ich hab auch in meinem Blog was zum Veggie-Day geschrieben. http://katrinhilger.wordpress.com/2013/08/12/pampe-und-der-veggie-day/

     
 
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