RSS

Hier kommt die Werbung

26 Sep

Mann, o Mann. Das kann ich euch wirklich nicht vorenthalten, und am liebsten hätte ich auch die URL und die restlichen Angaben drin gelassen. Die Ansprache ist bemerkenswert. Die Krönung ist natürlich die Unverfrorenheit, auch noch eine Antwort auf Englisch zu erwarten. Oh, und die interessante Rechtschreibung und Grammatik! Die Mail kommt übrigens schon zum dritten Mal. Könnte ja sein, dass der Empfänger irgendwann von so viel Impertinenz überwältigt wird und zusagt.

Hallo,

Hätten Sie Interesse einen Gastbeitrag auf Ihrer Website zu veröffentlichen, der einen Text-Link zurück zu der Website unseres Kunden beinhaltet?
Unser Kunde ist ein namenhafter Online Casino Anbieter.
Der Artikel ist gut geschrieben, informativ, unterhaltsam und einzigartig, und ich wäre auch bereit, Ihnen einen Obulus für die Platzierung zu bezahlen.
Ist das eventuell von Interesse für Sie?

Damit Sie sich ein Bild von unseren Beiträgen machen können, habe ich Ihnen anbei eine Link eines bereits veröffentlichten Beitrages mitgesandt.

[URL des zu verlinkenden Artikels]

Wäre es vielleicht auch möglich, der Kollegen zuliebe, die Korrespondenz in englisch zu führen?

Mit freundlichen Grüßen,

 
15 Kommentare

Verfasst von - 26. September 2013 in Kaffeesatz, Marketing, Web 2.0

 

Schlagwörter: , , , , , ,

15 Antworten zu “Hier kommt die Werbung

  1. AlterKnacker

    26. September 2013 at 20:15

    Bekam ich vor einiger Zeit auch schon mal … ich habe abgelehnt …

     
  2. Erbloggtes

    26. September 2013 at 20:19

    Wenn Du den Link dringelassen hättest, hättest Du den Obolus für die Platzierung kassieren können. Neenee, so wird das nix mit der Monetarisierung von Blogs. ;)

     
  3. Heiko

    26. September 2013 at 20:24

    Chris Sickendieck hat vor einiger Zeit mal bei FixMBR ne „Preisliste“ für Werbung bei ihm gepostet, vielleicht solltest Du denen mal etwas vergleichbares zukommen lassen ;-)

     
  4. Atari-Frosch

    26. September 2013 at 20:24

    Das ist Spam; ich hatte den auch schon, und nicht erst nur dreimal. Ungewöhnlich ist bei dieser Variante nur, daß sie gezielt Webseitenbetreiber anschreiben; vermutlich suchen sie sich gezielt die Daten von den Impressen zusammen. Ansonsten beachten sie die Seiten an sich nicht weiter. Wenn auch nur wenige Blogbetreiber darauf eingehen, haben sie sich schon Eingangslinks für ihre Spammerdomains verschafft; und um die geht’s ja. Offenbar sind solche Eingangslinks den Aufwand wert, Blogs nach Kontakt-Mailadressen der Betreiber zu durchforsten bzw. durchforsten zu lassen.

    Übrigens, falls Du Dich erinnerst (Du hattest da bei mir immerhin kommentiert ;-)): Eingangslink-Spam können nicht nur gewöhnliche Kriminelle. Es gibt auch bei uns so ein paar ganz schlaue Superspezialisten: BILD, Bertelsmann & Co. lassen spammen. Auch hier ging es darum, sich der Reichweite anderer zu bedienen, um mehr oder weniger dubioses Zeug verbreitet zu bekommen.

    Spam an Impressums-, whois- oder ähnliche Mail-Adressen aus „öffentlich zugänglichen Quellen“ wird aber auch noch für anderes versandt. Insbesondere hat man mir kurz nach Registrierung der Domain spamwiki.org auf die im whois angegebene Mailadresse wochenlang penetrant die Domain spamwiki.com angeboten, jedesmal mit einem anderen URL zu dem angeblichen Domainhoster.

    Ähnlich funktioniert auch ein Domain-Scam, über den ich bereits Anfang 2009 berichtet hatte: Registrieren Sie Ihre Domain in Asien!.

    Ich frage mich nur, wer sich dafür (und wie) bezahlen läßt, so viele Blogs nach Kontaktdaten zu durchwühlen, daß sich die Spammerei lohnt …

     
  5. opalkatze

    26. September 2013 at 20:24

    Ach Mist. Werde dir einen Beraterposten anbieten. Natürlich unentgeltlich – ist ja gerade auch sehr en vogue.

     
  6. opalkatze

    26. September 2013 at 20:26

    Ah, sapristi – jetzt hab ich den Beraterjob gerade an @Erbloggtes vergeben …

     
  7. opalkatze

    26. September 2013 at 20:29

    Hatte ganz vergessen, dass du ja Fachfrau auf dem Gebiet bist :] Ach ja, 2011 hatte ich noch Zeit, andere Blogs zu lesen UND zu kommentieren. Laange her. Schön, dass du mir trotzdem treu bleibst.

    Nehme an, die setzen da Lohnsklaven dran, 0,01 Cent pro Adresse oder so.

     
  8. theomix

    26. September 2013 at 20:39

    Lästig so was…

     
  9. opalkatze

    26. September 2013 at 20:46

    Nein. Die paar Dinger hier nerven, bei Carta ist das schon was Anderes. Es kostet Zeit, die ich für andere Dinge brauche, und es wird immer schlimmer. Frag mal @Sabine.

     
  10. pantoufle

    27. September 2013 at 00:14

    …gut geschrieben, informativ, unterhaltsam und einzigartig… ICH KRIEG NIE SO NETTE POST! Vor allem das »Einzigartig« geht runter wie Honig in der Abendsonne.
    Aber auch so hat mir dieser Spamweitwurf etwas gebracht: Dank Atari-Frosch weiß ich jetzt endlich, wie die Mehrzähle von Impressum heißt. Impressümer, Impresse, Impressume… alles falsch. Danke, Frosch! :-)

     
  11. opalkatze

    27. September 2013 at 00:31

    Ich schenk dir was: http://www.duden.de/ :D

     
  12. Wolfgang Messer (@Fastvoice)

    27. September 2013 at 00:35

    @Vera: Die Anfrage hatte ich auch letzte Woche. Aber kennst Du auch schon die „andersrum“-Variante? Also die mit „bitte die Links entfernen“? Auch lustig.

     
  13. opalkatze

    27. September 2013 at 00:39

    Nee, selbst nicht, hatte aber eine Bekannte schon.

     
  14. opalkatze

    27. September 2013 at 00:45

    Ach, dir schenk ich auch was, musste dir aber mit den Anderen teilen; http://www.chefblogger.me/2013/09/26/welcher-zeitaufwand-benoetigt-ein-blogbeitrag-von-a-bis-z/ [Kleine Kostprobe: „Eventuell gefällt einem ja einen Textblock gar nicht und schreibt ihn neu, oder man formuliert was anders.“ Oh, wie ich diese Beraterfiffies liebe.]

     
  15. mittelhesse

    4. Oktober 2013 at 14:30

    Das Beste an dieser Mail ist ja noch dieses: Als Beispiel- oder vermeintlichen Belegtext haben die guten Casinoleute ja einen Artikel über eine Finanzberatung eingeklinkt. Das in Zusammenhang mit Glücksspiel..Hat schon was. Würde mich ja mal interessieren, ob die sich die Mühe gemacht haben, ihre Spammail auch noch individuell zu gestalten (mit unterschiedlichen Beispieltexten). Die Sache mit der Finanzberatung hat indes in dem Zusammenhang schon Unterhaltungwert. Fast dachte ich, das Ganze wäre ’ne Satiremail……

     
 
%d Bloggern gefällt das: